Neuer Open-Source-Ansatz: EU-Kommission startet Konsultation zu neuer Strategie

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Die Europäische Kommission hat Anfang 2026 einen neuen Konsultationsprozess gestartet, der in eine überarbeitete Open-Source-Strategie für die Europäische Union münden soll. Fachleute, Wirtschaftsvertreter und Entwicklergemeinschaften sind eingeladen, Stellung zu beziehen und Anforderungen zu formulieren, um die Rolle offener Software im europäischen digitalen Ökosystem neu zu definieren und technologische Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern zu verringern.
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bis da was passiert kann es ja dauern....
 
Ist ein richtiges Dilemma...
Open Source software leidet sehr sehr oft daran dass jeder sein eigenes Süppchen kocht und dass Usability nicht an oberster Stelle steht. Linux ist da das Paradebeispiel.
Als EU mit ein paar Milliarden Steuergeld eine MS-Alternative gründen und betreiben würde wahrscheinlich an Bürokratie scheitern die notwendig ist um die Einzahler fair zu behandeln.
Man muss wirklich hoffen dass die USA uns nicht irgendwann den Stecker zieht :/
 
Linux ist da das Paradebeispiel.

Quatsch. Unter Linux sucht man sich die persönlich passende Usability einfach selber aus. Ich kann garnicht mit Gnome, dafür aber mit KDE und Sway. Wer sich nicht entscheiden kann ist selber schuld. "Holen Sie bitten Manager des Ladens, hier sind zu viele Cornflakes-Sorten im Angebot" :lol:
 
Quatsch. Unter Linux sucht man sich die persönlich passende Usability einfach selber aus. Ich kann garnicht mit Gnome, dafür aber mit KDE und Sway. Wer sich nicht entscheiden kann ist selber schuld. "Holen Sie bitten Manager des Ladens, hier sind zu viele Cornflakes-Sorten im Angebot" :lol:
Qual der Wahl ist kein Witz.
Nicht nur für den Nutzer sondern auch für den Softwareentwickler der es auf Windows viel einfacher hat die Applikation passend zum OS zu designen...
 
Das Hauptproblem ist das Verständnis, dass Open Source Software mit kostenlos verbunden wird.

Sobald das ganze im Unternehmen eingesetzt wird, ist es kaum billiger als wenn man sich einen Cloud Service kauft. Platform und Operations sind nun Mal Kosten und alles selbst testen und upgraden und dann noch das Management bei CVEs.

Der eigentliche Nutzen solcher Lösungen besteht darin, dass man leichter zwischen Lösungen migrieren kann und wirklich über seine Daten Kontrolle (bzw. mehr Kontrolle) hat und nicht so schnell in die Falle des Vendor Lock-in läuft.


Aber das ist halt schwer zu erklären und die Werbeprospekte von Big Tech sind ja so toll und was die alles können....
 
Das Hauptproblem ist das Verständnis, dass Open Source Software mit kostenlos verbunden wird.

Sobald das ganze im Unternehmen eingesetzt wird, ist es kaum billiger als wenn man sich einen Cloud Service kauft. Platform und Operations sind nun Mal Kosten und alles selbst testen und upgraden und dann noch das Management bei CVEs.

Der eigentliche Nutzen solcher Lösungen besteht darin, dass man leichter zwischen Lösungen migrieren kann und wirklich über seine Daten Kontrolle (bzw. mehr Kontrolle) hat und nicht so schnell in die Falle des Vendor Lock-in läuft.


Aber das ist halt schwer zu erklären und die Werbeprospekte von Big Tech sind ja so toll und was die alles können....
Open Source ist nicht kostenlos, man bezahlt aber nicht für die Software sondern die Dienstleistung. Bei Microsoft kann man nur die Software bezahlen ohne die Dienstleistung, den die Software kommt auch ohne Gewährleistung wie bei Open Source.

Der Unterschied ist bei Microsoft haben 0 Dienstleistung mit dem Kauf der Software erworben, bei Open Source ist das gleiche und das die Software an sich "kostenlos" ist. Service muss ich bei beiden Anbiern dazu kaufen.
Ich meine Microsoft wurstelt seit Jahren irgendwas wegen Patches und Updates und regelmäßig gibt es ausfälle in Firmen weltweit (Wirtschaftlicher Schaden in immensem Ausmaß) = 0 Warranty,
Dank Abhängigkeiten sind die Kunden zu Beta Testern geworden. Man hat eine Testschicht aus finanziellen Gründen einfach gestrichen und lässt die Software auf die Leute los.
 
Naja Cloud hat bei Microsoft schon einige Dienstleistungen (alle *aaS). Office365 beinhaltet schon einiges an Dienstleistung.

Natürlich ist das kein volles Operations Team und die SLAs bestehen aus 99,xxx Verfügbarkeit nach Friss oder Stirb.
 
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