OCP Summit: Epyc Venice bis 1.400 W und Packages zukünftig mit mehreren Kilowatt

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Am 5. und 6. August hat in Taiwan die asiatische Ausgabe des OCP Summit stattgefunden. In gleich mehreren Präsentationen finden sich dabei einige interessante Annahmen und Projektionen, wie die Kühlung zukünftiger CPU- und GPU-Packages umgesetzt werden soll.
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Eh geil - aus Nerd Sicht.

Aber eigenltich ein volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bankrotterklärung.
Hauptsache den Staubsauger mit 0,5h Betriebszeit pro Woche leistungsbegrenzen weil Stromverbrauch böse.. - aber darum gehts noch nicht mal.

Für mich tuns ich da viele Fragen auf.
Sauteuer ist das alles, solche Kühlkonzepte, alleine PCBs, die die Stromversorgung hinbekommen... wer bezahlt das am Ende? Die Tech Giganten? Wer bezahlt die? Der Endkunde und der Steuerzahler, also wiederum der Endkunde. Vielleicht ist das für manche schwer vorstellbar, die Services sind ja meist "gratis" und so... aber irgendwo muss das Geld ja herkommen. Ach, es wird einfach irgendwie hergezaubert? Ja, klar. Aber der Normalo muss trotzdem dafür arbeiten gehen, für das irgendwie hergezauberte Geld, irgendwie Geld herzaubern darf nämlich nicht jeder. Aber so läufts, Bezos/Musk/etc. geht zu seinem Bankster-Kumpel und pumpt den um ein paar Hundert Millionen an fürs neue Rechenzentrum, aus Barvermögen zahlt sowas nur der kleine Mann.

Auf der anderen Seite die Klima-Frage. Ob man nun daran glaubt oder nicht lass ich mal offen.
Ist das der Weg, den wir gehen wollen?
Atomkraftwerke direkt von Google oder Amazon betrieben (ob es da dann vernünftige Kontrolle gibt lass ich mal offen)?
Welchen Wert haben dann private Einsparungen noch? Der "Normalo" nimmt diverse Entbehrungen auf sich, um etwas Energie einzusparen.. und bewirkt dadurch am Ende genau gar nachts, weil sein Verbrauch ein Fliegenschiss am heißen Stein ist, ob nun sparsam oder nicht.

Dann noch die philosophische Frage, wie viel Digitalisierung man denn eigentlich will.
Ich bin kein allgemeiner Digitalisierungsgegner oder -befürworter, mit Maß und Ziel gemacht passt das alles, denke ich.

Und zuletzt noch die Qualität der Software.. Überall werden beim Energie- und Ressourcenverbrauch Erbsen gezählt... wie bescheiden eine Software optimiert ist, hat noch nie jemanden interessiert.
 
Eh geil - aus Nerd Sicht.

Aber eigenltich ein volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bankrotterklärung.
Hauptsache den Staubsauger mit 0,5h Betriebszeit pro Woche leistungsbegrenzen weil Stromverbrauch böse.. - aber darum gehts noch nicht mal.

Für mich tuns ich da viele Fragen auf.
Sauteuer ist das alles, solche Kühlkonzepte, alleine PCBs, die die Stromversorgung hinbekommen... wer bezahlt das am Ende? Die Tech Giganten? Wer bezahlt die? Der Endkunde und der Steuerzahler, also wiederum der Endkunde. Vielleicht ist das für manche schwer vorstellbar, die Services sind ja meist "gratis" und so... aber irgendwo muss das Geld ja herkommen. Ach, es wird einfach irgendwie hergezaubert? Ja, klar. Aber der Normalo muss trotzdem dafür arbeiten gehen, für das irgendwie hergezauberte Geld, irgendwie Geld herzaubern darf nämlich nicht jeder. Aber so läufts, Bezos/Musk/etc. geht zu seinem Bankster-Kumpel und pumpt den um ein paar Hundert Millionen an fürs neue Rechenzentrum, aus Barvermögen zahlt sowas nur der kleine Mann.

Auf der anderen Seite die Klima-Frage. Ob man nun daran glaubt oder nicht lass ich mal offen.
Ist das der Weg, den wir gehen wollen?
Atomkraftwerke direkt von Google oder Amazon betrieben (ob es da dann vernünftige Kontrolle gibt lass ich mal offen)?
Welchen Wert haben dann private Einsparungen noch? Der "Normalo" nimmt diverse Entbehrungen auf sich, um etwas Energie einzusparen.. und bewirkt dadurch am Ende genau gar nachts, weil sein Verbrauch ein Fliegenschiss am heißen Stein ist, ob nun sparsam oder nicht.

Dann noch die philosophische Frage, wie viel Digitalisierung man denn eigentlich will.
Ich bin kein allgemeiner Digitalisierungsgegner oder -befürworter, mit Maß und Ziel gemacht passt das alles, denke ich.

Und zuletzt noch die Qualität der Software.. Überall werden beim Energie- und Ressourcenverbrauch Erbsen gezählt... wie bescheiden eine Software optimiert ist, hat noch nie jemanden interessiert.
gebe dir zu 99% Recht.
Aber wenn man z.b. sieht was ein Kern Verbraucht, ist das schon eine Leistung.
Eine Desktop CPU kommt da nicht ran...

Bei den aktuell 500 W für einen Epyc 9965X mit 192 Kernen bekommt jeder Kern rechnerisch ein thermisches Budget von knapp 2,6 Watt.
 
oh Gott, die kognitive Dissonanz überfordert mich mal wieder, muss gleich mal meine Tabletten nehmen...
 
Nur weil die Dinger pro Rack viel verbrauchen, heißt das nicht, dass sie ineffizient sind.
 
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