[Sammelthread] Proxmox Stammtisch

dazu muss ich unter PVE einen neuen Storage anlegen und genau da kann ich wählen ob vom Typ ZFS oder Verzeichnis.
Ja, wie gesagt ZFS nehmen, das sollte dann auch alles in Proxmox abgefrühstückt werden mit RAID etc. Ich nutze ja zusätzlich noch ZFS-NAS, aber eben nur zusätzlich. Die Initialisierung einfach mit Proxmox machen. Daten sind ja noch nicht drauf, also gibt es nichts zu verlieren. Bin selber weder ZFS noch Proxmox Experte, sondern nur zufriedener, noobiger Nutzer. Und ich bleibe bei den Defaults, wenn ich es nicht besser weiß.
 
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Ja, wie gesagt ZFS nehmen, das sollte dann auch alles in Proxmox abgefrühstückt werden mit RAID etc. Ich nutze ja zusätzlich noch ZFS-NAS, aber eben nur zusätzlich. Die Initialisierung einfach mit Proxmox machen. Daten sind ja noch nicht drauf, also gibt es nichts zu verlieren. Bin selber weder ZFS noch Proxmox Experte, sondern nur zufriedener, noobiger Nutzer. Und ich bleibe bei den Defaults, wenn ich es nicht besser weiß.
Wir haben da offensichtlich viel gemeinsam. 8-)
p_grab ist auch mein NAS und da sind 31T Daten drauf.
Aber wie geschrieben, komme ich von ESXi mit napp-it AIO OmniOS und da ist doch so einiges anders wie bei PVE - also wieder viel Neues zu lernen. Ich handle aber auch hier nach dem Motto - keep it simple.
 
und wenn dieser Vorgang noch nicht erfolgt bzw. abgeschlossen ist, wird es vom PVE als offline markiert und die weiteren Abhängigkeiten können nicht ausgeführt werden.
Hab ich noch nie erlebt. :hust:
 
---snip--- wird es vom PVE als offline markiert und die weiteren Abhängigkeiten können nicht ausgeführt werden.
Erkläre bitte die Abhängigkeiten?
ProxMox startet die VMs in der von dir festgelegten Reihenfolge, kann da eine - warum auch immer - nicht geladen werden oder braucht die VM zu lange um alle Services hochzuziehen, wird nach den timeouts mit der nächsten weiter gemacht.
Hatte ich anfangs bei der Storage VM, welche als erstes startet und mittlerweile 2,5 min braucht, um SMB/NFS und iSCSI bereit zu stellen...
Einfach die Startverzögerung für die nächsten VMs erhöhen und gut.
 
Disk Sleep bei Proxmox mit VM Hybernate

 
Sodele, meine OPNSense mag mich jetzt wieder. :giggle:
Einfach geil das ZFS. Ich konnte nach einem Update nicht mehr Webseiten, wie Diese hier aufrufen, kurzerhand vorherigen Snapshot aktiviert und es flutscht wieder.

Erkläre bitte die Abhängigkeiten?
ProxMox startet die VMs in der von dir festgelegten Reihenfolge, kann da eine - warum auch immer - nicht geladen werden oder braucht die VM zu lange um alle Services hochzuziehen, wird nach den timeouts mit der nächsten weiter gemacht.
Hatte ich anfangs bei der Storage VM, welche als erstes startet und mittlerweile 2,5 min braucht, um SMB/NFS und iSCSI bereit zu stellen...
Einfach die Startverzögerung für die nächsten VMs erhöhen und gut.
Ich bin Proxmox Neuling - also viel lesen im Netz.
Was ich zweimal gelesen habe, war, dass wenn eine Datenbank VM vom Typ Verzeichnis gestartet wird, kann es sein, dass wenn Die noch nicht ganz oben ist, alle danach startende VMs, die die DB benötigen nicht richtig arbeiten und auch nachträglich keine Verbindung zur DB-VM aufbauen können.
 
So weit, so richtig.
Welche TB-großen Datenbanken schiebst du zuhause durch die Gegend, dass dich das tangiert?
Meine DB-VM ist nach 15 s oben (MariaDB & InfluxDB).

Wie oben geschrieben, einfach die Startverzögerung der nächsten VM so schieben, bis die vorherige oben ist.
Nach 1..2x hat man die Zeit raus.
Bissi Sicherheitsfaktor drauf und gut.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich von qcow2-Images weg gekommen bin, da hier immer der Dateisystemlayer mit rein begrenzt.
Ich mach alle VM-Images als ZVOLs, das geht dann direkt auf Blockebene und ist so viel performanter.

Ich persönlich sehe keinen Vorteil in VM-Images (zumal man die ZVOLs notfalls auch als Backup exportieren kann).
 
@Weltherrscher danke dass du antwortest.
Welche TB-großen Datenbanken schiebst du zuhause durch die Gegend, dass dich das tangiert?
Meine DB-VM ist nach 15 s oben (MariaDB & InfluxDB).
Gar keine. Wie geschrieben, ich hatte es auf zwei Webseiten gelesen und da ging es um große PVE Installationen und da wurde nur vor dem Risiko gewarnt.
Nur eine kleine MariaDB.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich von qcow2-Images weg gekommen bin, da hier immer der Dateisystemlayer mit rein begrenzt.
Ich mach alle VM-Images als ZVOLs, das geht dann direkt auf Blockebene und ist so viel performanter.

Ich persönlich sehe keinen Vorteil in VM-Images (zumal man die ZVOLs notfalls auch als Backup exportieren kann).
Bei ESXi, VirtualBox usw. läuft alles immer als Datei und daher war ich mir mit den ZVOLs nicht sicher. Werde jetzt aber alle VMs und LXC als Blockdevice anlegen.

Wie exportierst du ein ZVOL als Backup?
local/Verzeichnis und local-zfs/ZFS hat PVE bei der Installation eigenmächtig angelegt. Kann und darf ich die beiden Storages in Storage einfach entfernen weil meine Storages auf einem getrennten pool liegen sollen.
 
Geas Version ist die schnelle Hau-Ruck-Backup-Version. =)
Ich meinte eher das klassische Backup, bei dem am Ende das ZST-Archiv raus kullert:
1787390160586.png1787390204817.png
Oder eben fix nen PBS (Proxmox Backup Server) als VM aufgesetzt und regelmäßige, inkrementelle Sicherungen veranstalten:
1787390322538.png

//Edith:
Wenn du deinen eigenen Storage konfiguriert hast, kannst die eigentlich entfernen, aber pass auf, auf dem local-lvm liegen auch die Templates und ISOs, die würde ich nicht löschen, höchstens verkleinern, wenn du den Platz anderweitig brauchst.
 
Im Upgradetestscript kommt bei mir 1 fatal error. Wie behebe ich das oder sollte ich überhaupt upgraden?
 

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Wenn du deinen eigenen Storage konfiguriert hast, kannst die eigentlich entfernen, aber pass auf, auf dem local-lvm liegen auch die Templates und ISOs, die würde ich nicht löschen, höchstens verkleinern, wenn du den Platz anderweitig brauchst.
Nix local-lvm - alles ZFS.
PVE ist noch fast jungfräulich, da gibt es noch keine VM/LXC. Hab weder ISOs noch Templates runtergeladen bzw. auf dem PVE momentan gespeichert.

Edit: Ich habe "local" nicht gelöscht, sondern deaktiviert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein PVE ist alles mit ZFS angelegt.
Jetzt möchte ich gerne die reine PVE-SSD als Snap mir sichern, damit ich ein PVE-Update ohne großes Risiko durchführen kann.

Ist da mein Befehl auf der Console der Richtige?
Code:
zfs snapshot rpool@2026-09-13-vor-PVE-Update
 
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Mein PVE ist alles mit ZFS angelegt.
Jetzt möchte ich gerne die reine PVE-SSD als Snap mir sichern, damit ich ein PVE-Update ohne großes Risiko durchführen kann.

Ist da mein Befehl auf der Console der Richtige?
Code:
zfs snapshot rpool@2026-09-13-vor-PVE-Update

Um meine Frage selbst zu beantworten.

Erst mal schauen, wo PVE als Dataset eingehängt ist
Code:
# zfs list -r rpool
NAME               USED  AVAIL  REFER  MOUNTPOINT
rpool             9.36G   104G   104K  /rpool
rpool/ROOT        9.30G   104G    96K  /rpool/ROOT
rpool/ROOT/pve-1  9.30G   104G  7.70G  /
rpool/data         152K   104G    96K  /rpool/data
rpool/var-lib-vz   168K   104G   104K  /var/lib/vz
Ergebnis hier: rpool/ROOT/pve-1

Der snapshot Befehl lautet damit:
Code:
zfs snapshot rpool/ROOT/pve-1@2026-09-13-vor-PVE-Update
 
@layerbreak

Schau dir mal zrepl an. Und dann machste sowas hier - dann hast du automatische 15 Minuten Snapshots, die sich selbstständig aufräumen, wenn sie alt sind.
YAML:
# /etc/zrepl/zrepl.yml
global:
  logging:
    - type: syslog
      format: human
      level: warn

jobs:
# this job takes care of snapshot creation + pruning
- name: snapjob
  type: snap
  filesystems: {
      "rpool<": true,
  }
  # create snapshots with prefix zrepl_ every 15 minutes
  snapshotting:
    type: periodic
    interval: 15m
    prefix: zrepl_
    timestamp_format: human
  pruning:
    keep:
    - type: grid
      grid: 1x1h(keep=4) | 24x1h(keep=1) | 7x1d(keep=1) | 4x1w(keep=1) | 12x4w(keep=1) | 1x53w(keep=1)
      regex: "^zrepl_.*"
    # keep all snapshots that don't have the zrepl_ prefix
    - type: regex
      negate: true
      regex: "^zrepl_.*"


Falls du dann kurzfristig Platz brauchst, kannste noch zfs-tool dazu nehmen (Hinweis: Das hab ich selbst entwickelt), dann kannste die Snapshots je nach Platzbedarf wieder wegräumen. zfs-tool macht dabei nur Ausgaben von auszuführenden Befehlen und löscht nicht selbstständig:

Code:
zfs-tool list-snapshots --contains='rpool/data@' --required-space=10G --keep-time="30d"

Dann kannste nie vergessen, nen Snapshot zu machen.
 
@sandreas
Dank für die beiden Tools.
Schau ich mir gerne an. Beim schnellen überfliegen, verstehe ich bei zrepl es so, dass ich erst einen Code kompilieren muss. Mit so etwas kenne ich mich gar nicht aus und lass da auch lieber die Fingerchen von.
Dein Tool zfs-tool ist auspacken und run - also eher was für mich klein-Dau. :giggle:
 
Schau ich mir gerne an. Beim schnellen überfliegen, verstehe ich bei zrepl es so, dass ich erst einen Code kompilieren muss. Mit so etwas kenne ich mich gar nicht aus und lass da auch lieber die Fingerchen von.
Nee, da hast du falsch geschaut. Kann man einfach auspacken und starten. Für nen Autostart, den ich empfehlen würde, muss man noch eine systemd config anlegen. Hier ist mein Script dafür, das kannste dir ja mal von ChatGPT erklären lassen, wenn es unverständlich ist.

Code:
# zrepl
ZREPL_VERSION="0.7.0"
wget https://github.com/zrepl/zrepl/releases/download/v$ZREPL_VERSION/zrepl-linux-amd64 -O /tmp/zrepl
install /tmp/zrepl /usr/local/bin/

# create config
mkdir -p /etc/zrepl && cat < /etc/zrepl/zrepl.yml
global:
  logging:
    - type: syslog
      format: human
      level: warn

jobs:
# this job takes care of snapshot creation + pruning
- name: snapjob
  type: snap
  filesystems: {
      "rpool<": true,
  }
  # create snapshots with prefix zrepl_ every 15 minutes
  snapshotting:
    type: periodic
    interval: 15m
    prefix: zrepl_
    timestamp_format: human
  pruning:
    keep:
    - type: grid
      grid: 1x1h(keep=4) | 24x1h(keep=1) | 7x1d(keep=1) | 4x1w(keep=1) | 12x4w(keep=1) | 1x53w(keep=1)
      regex: "^zrepl_.*"
    # keep all snapshots that don't have the zrepl_ prefix
    - type: regex
      negate: true
      regex: "^zrepl_.*"
EOF

cat < /etc/systemd/system/zrepl.service
[Unit]
Description=ZFS Replication Daemon

[Service]
ExecStart=/usr/local/bin/zrepl daemon
Restart=on-failure

[Install]
WantedBy=multi-user.target
EOF

systemctl daemon-reload
systemctl enable --now zrepl
 
Oder napp-it 4ai/cs Replication Jobs mit cs-stream nehmen.

Das repliziert any to any os, überträgt auch unverschlüsselte Dateisysteme verschlüssellt mit Einmalkey, kann Übertragungen puffern (wie mbuffer, bringt Performance) oder limitieren (wie pv), alte snaps aufräumen (keep, hold) z.B. repliziere jeden tag, behalte letzte 30.

cs-stream unterstützt auch einfache napp-it filesync jobs über rclone (syncronisiere 2 Ordner filebasiert).
cs-stream ist ein single binary OpenSource Go CLI Tool, Teil von napp-it, kann aber auch ohne napp-it genutzt werden.
 
Und wie bootet man von einem Snapshot?
 
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