Natürliches Sauerteig Brot kaufen wie sind so eure Erfahrungen?

@pwnbert Ich bin in Wien ziemlich nah am Rennweg. Deshalb habe ich es eigentlich ganz praktisch, der 71er fährt von dort direkt Richtung Enkplatz. Da werde ich mich erst mal in der Gegend umsehen, bevor ich wegen eines Brotes quer durch Wien fahre.

@Liesel Weppen Zwei Brote auf einmal und eines einfrieren wäre tatsächlich eher mein Modell. Wenn ich schon damit anfange, dann lieber gleich zwei. Drei Tage später noch mal von vorne wäre eher nichts für mich. Beim eigenen Sauerteig bin ich noch nicht so weit. Erst mal würde ich gern merken, ob mir bei gekauftem Brot überhaupt etwas auffällt.

@Icenice Gut, dass du die Samen erwähnst. Ich hatte beim Lesen nämlich tatsächlich kurz das Koriandergrün im Kopf und fand die Vorstellung im Brot etwas gewöhnungsbedürftig. Koriandersamen kenne ich aus anderen Gerichten, im Brot habe ich sie bewusst noch nie probiert.

@manikend Abends anfangen klingt schon eher machbar. In meinem Kopf war das bisher immer so eine Aktion, bei der gleich der halbe Samstag weg ist. Beim ersten Mal würde ich wahrscheinlich trotzdem nichts Großartiges mit Gewürzen machen. Sonst gefällt mir am Ende irgendwas nicht und ich weiß wieder nicht genau, was es war.

Und der Artikel passt ja ziemlich perfekt zur Preisdiskussion hier. 60 Dollar für 1,5 Kilo sind natürlich eine völlig andere Liga als die paar Euro mehr, über die ich beim normalen Einkauf nachdenke. Bei 60 Dollar musste ich jedenfalls zweimal hinschauen. Von solchen Preisen bin ich beim Brotkauf dann doch ziemlich weit weg. Bei mir bleibt es erst mal deutlich unspektakulärer: Ich habe bei der Bäckerei Geier inzwischen eine Brottabelle gefunden, in der tatsächlich auch die Teigführung angegeben ist. Die unterscheidet sich je nach Brot ziemlich deutlich. Für meinen kleinen Versuch sind die Angaben jedenfalls ganz praktisch. Da kann ich zwei Varianten nehmen, bei denen nicht sowieso schon alles gleich ist.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
@manikend Abends anfangen klingt schon eher machbar. In meinem Kopf war das bisher immer so eine Aktion, bei der gleich der halbe Samstag weg ist. Beim ersten Mal würde ich wahrscheinlich trotzdem nichts Großartiges mit Gewürzen machen. Sonst gefällt mir am Ende irgendwas nicht und ich weiß wieder nicht genau, was es war.
Ne zeitlang benutzte ich Brotbackautomaten, die gibts manchmal auf Flöhmärkten für wenige Euro und die übernehmen dann den Prozess der Gärung usw. auch automatisch. Mit den Ergebnissen war ich allerdings nur begrenzt zufrieden und mich nervte das Loch vom Knethaken.

Backmischungen aus dem Supermarkt sind gelingsicher, in der Regel rühre ich nur mit etwas Salz und watmem Wasser einmal durch, dann Ruhephase und gehen lassen, nochmal rühren, gehen lassen, aufs Backblech und los gehts. Supereasy und lecker.

Manchmal mache ich Früchtebrot, getrocknete Pflaumen, Birnen, Aprikosen und vor allem Feigen, alles halbieren oder vierteln, ich mag grosse Stücke lieber, weil dann jeder Bissen anders schmeckt.. Einige Stunden mit Mango- Maracujasaft einweichen, etwas Brotteig (wenig!) dazu (meist Dinkelvollkorn ohne Körner), Mandeln und Wälnüsse gehackt und angeröstet mit einkneten, Laibe formen, mit Mehl bestäuben und ab in den Ofen. Äusserst gehaltvoll, mehrere Wochen haltbar, ersetzt Süssigkeiten. Ne Menge Fruchtzucker, also auch nicht serhr gesund, aber lecker.

Ans Brot kommt bei mir oft Kümmel, Fenchel- und Koriandersamen, gelegentlich Kardamom oder Anis. Ausprobieren. Gewürztes Brot ist bei mir oft Korn an Korn, also extrem schweres, saftiges Vollkornbrot. Das schmeckt so lecker, dass ich es ohne Belag essen kann und ich kombiniere es sowohl herzhaft als auch süss.

Viel Spass, ist ein gutes Hobby. Das Früchtebrot verschenke ich an Verwandtschaft und Freunde, die tatsächlich danach fragen. Mach dann immer 2-3 Kilo in kleinen Laiben von 300-500 gr.
 
Mit dem Früchtebrot hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet, erst recht nicht mit Mango-Maracujasaft. Eher Wasser oder vielleicht Apfelsaft hätte ich erwartet. Die großen Fruchtstücke kann ich mir dagegen schon ziemlich gut vorstellen. Bei 2 bis 3 Kilo wäre ich beim ersten Versuch aber raus. Dafür müsste ich schon deutlich mehr Vertrauen haben, dass das Ganze am Ende auch etwas wird.

Beim normalen Brot würde ich es am Anfang wahrscheinlich ziemlich simpel halten. Mit einer Backmischung könnte ich erst mal gut leben. Dann fange ich nicht gleich mit mehreren Mehlsorten und irgendwelchen Mengenverhältnissen an. Wenn es nichts wird, weiß ich sonst am Ende wieder nicht, wo der Fehler eigentlich lag. Einen Brotbackautomaten möchte ich dafür erst mal auch nicht kaufen. Der normale Backofen muss für den Anfang reichen. Sonst steht hier am Ende noch ein Gerät herum, das kaum benutzt wird.

Korn an Korn wäre für mich schon ein ziemlich großer Sprung von dem Brot, das sonst auf dem Tisch liegt. Am Anfang reicht mir eigentlich ein ganz schlichtes Brot. Erst mal sehen, wie viel Arbeit das Selberbacken im Alltag überhaupt macht. Wenn nach dem Teig hauptsächlich Warten kommt, klingt das jedenfalls noch ganz machbar. Mit Gewürzen würde ich sowieso erst später anfangen. Die Koriandersamen sind aber hängen geblieben.
 
Beim normalen Brot würde ich es am Anfang wahrscheinlich ziemlich simpel halten. Mit einer Backmischung könnte ich erst mal gut leben. Dann fange ich nicht gleich mit mehreren Mehlsorten und irgendwelchen Mengenverhältnissen an. Wenn es nichts wird, weiß ich sonst am Ende wieder nicht, wo der Fehler eigentlich lag.
Von Backmischungen halte ich nichts. Dann kann ich mir das Brot ja gleich wieder vom Retortenbäcker holen, der backt ja im Endeffekt auch nur mit solchen Backmischungen. Das ist aber eigentlich der Grund, warum ich mein Brot lieber selber backe, statt fertiges zu kaufen.
Guck mal auf die Zutatenliste von solchen Backmischungen....

Man muss auch nicht kompliziert mit irgendwelchen Mehlmischungen anfangen.
Wenn du wirklich ganz einfach anfangen willst, ohne Überschuss an irgendwelchen Zutaten:

450g Weizenmehl 1050
10g Salz
1-2 TL Zucker oder Honig
7g Trockenhefe (das ist genau 1 Päckchen)
300ml Wasser

Mehr brauchts nicht unbedingt. Was soll eine fertige Backmischung da an Inhaltsstoffen haben? Mehl und Salz?
Wenn du nur Weizenmehl verwendest, isses wichtig, das das Mehl 1050 ist. Mit 550 wirds auch was, aber dann halt eher Weisbrot.
Die übrigen 50g aus der 500g Mehlpackung verwendest du zum Teig unterstreuen beim Kneten, Schüsseln bemehlen und Backunterlage, damit der Teig nicht festklebt.

Ich habs noch nicht hingekriegt, das es überhaupt nichts geworden ist. Das schlechteste Ergebnis war mal, das die Hefe nicht richtig "gezündet" hat und das Brot nur sehr wenig aufgegangen ist. Essen konnte man es aber trotzdem. Möglicherweise ist das passiert, weil ich die Hefe direkt mit zum Mehl und dem Salz gegeben habe. Direkter Kontakt mit Salz tötet aber wohl die Hefe.

Um das zu vermeiden, mache ich die Hefe mittlerweile immer separat an (auch wenn auf den Hefepäckchen steht, das man sie nicht extra anmachen muss). Lauwarmes Wasser, da kommt gleich der Zucker/Honig mit rein, Hefe dazu, umrühren, 10min stehen lassen. Sobald sich leichter Schaum bildet weißt du das die Hefe schonmal arbeitet. Danach füllt man diesen Ansatz auf die benötigte Wassermenge für den Teig auf und kippt das dann komplett zum Mehl.


Roggenmischbrot wird dann auch nicht sonderlich schwieriger. Statt 450g 1050 Weizenmehl, nimmst du dann halt 300g 1050 Weizenmehl + 150g 1050 Roggenmehl. Oder Roggenvollkornmehl, oder Dinkelmehl, oder was immer dir halt schmeckt oder du mal ausprobieren willst. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
opa bestes ist mit sauerteig bei edka 2.50euro
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das bei Edeka angebotene Brot „Opas Bestes“ ist ein echter Klassiker aus der Backstation oder der regionalen Bäckerei-Theke.
Es handelt sich um ein traditionelles, kräftiges Roggenmischbrot mit Natursauerteig, das durch eine lange Teigführung eine besonders saftige Krume und eine knusprige Kruste erhält. Der Preis von rund 2,50 Euro ist für diese Brotgröße und Qualität aus der Supermarkt-Backstation absolut üblich und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das zeichnet das Brot aus:
    • Zutaten: Natursauerteig (meist eine Mischung aus Roggen- und Weizenmehl), der für den typisch kräftig-säuerlichen Geschmack sorgt.
    • Haltbarkeit: Durch den echten Sauerteig bleibt das Brot deutlich länger frisch und saftig als reine Hefebrote.
    • Verdaulichkeit: Die Fermentation im Sauerteig spaltet schwer verdauliche Stoffe im Getreide auf, wodurch das Brot besonders bekömmlich ist.
Wenn du das Brot noch frischer magst, lohnt es sich oft, direkt morgens oder am frühen Nachmittag an der Edeka-Backstation vorbeizuschauen, wenn frisch aufgebacken wird.
Möchtest du wissen, welche anderen Sauerteigbrote es bei Edeka gibt, oder suchst du nach einem Rezept, um ein ähnliches Brot selbst zu backen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal so evtl. das Alter? Allergien entstehen schließlich auch mit steigendem Alter.

Evtl. hat sich was anderes in der Ernährung/Lebensituation sich verändert was im zusammenspiel die Probleme auslöst.
Probier mal Brot vom türkischen Bäcker, da wird zwar oft auch angeliefert evtl. hast aber Glück und einen in der Nähe der alles selber zubereitet.

Ansonsten für ne Woche Ernährungstagebuch (auch getränke, Medikamente...) führen, manchmal sind es Dinge die man garnicht als mögliche Problemursache sieht.
 
@Liesel Weppen Danke für das Rezept, das klingt tatsächlich einfacher als das, was ich mir unter Brotbacken bisher vorgestellt habe. Vor allem die Mengen sind überschaubar. Mit dem 1050er Mehl könnte ich direkt anfangen, ohne erst verschiedene Sorten zusammenzumischen. Die Backmischung war für mich hauptsächlich als bequemer Einstieg gedacht, aber bei fünf Zutaten brauche ich die eigentlich nicht unbedingt. Den Hinweis mit der Hefe nehme ich auch mit. Gerade beim ersten Versuch wäre es ganz praktisch, schon vor dem Kneten zu sehen, ob sie überhaupt arbeitet.

@Stukas Das Brot kenne ich nicht, Edeka gibt es hier in Österreich ja nicht. Bei Sauerteig bin ich inzwischen allerdings etwas vorsichtig mit den Bezeichnungen geworden. Mich würde bei dem Brot vor allem interessieren, ob die lange Teigführung tatsächlich vom Hersteller angegeben wird oder ob das nur in der Beschreibung steht.

@reishasser Ich bin 44, also ganz ausschließen würde ich altersbedingte Veränderungen nicht. Eine bestimmte Allergie wurde bei mir bisher allerdings nicht festgestellt. Das Ernährungstagebuch ist keine schlechte Idee, gerade weil die Beschwerden so unregelmäßig auftreten. Bisher habe ich hauptsächlich darauf geschaut, welches Brot ich gegessen habe und wie viel davon. Was sonst noch bei der Mahlzeit dabei war, habe ich kaum beachtet. Vielleicht schreibe ich das mal eine Woche lang genauer auf, auch die Uhrzeiten. Dann lässt sich wenigstens nachträglich nachvollziehen, ob die Beschwerden immer ähnlich lange nach dem Essen anfangen.
 
photo_2026-10-14_12-54-23.jpg

Beitrag automatisch zusammengeführt:

 

Anhänge

  • photo_2026-10-14_12-51-49.jpg
    photo_2026-10-14_12-51-49.jpg
    133,1 KB · Aufrufe: 21
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh