Eigenständiges Antivirus heute noch nötig?

DeBuddy

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Hi liebe Community,

ich habe schon seit zig Jahren Norton Antivirus bzw. ist ja jetzt Norton 360 Standard.
Das Abo hab ich immer wieder automatisch verlängern lassen (80 €/Jahr).
Jetzt steht die erneute Verlängerung an und ich fragte mich ob es nicht bessere bzw. auch günstigere Antiviren-Programme gibt.
Grundsätzlich hatte ich keine großen Probleme mit Norton, außer dass es gefühlt "1.000 Tasks" im Hintergrund auf hat und im Netz einen eher unguten Ruf hat.

Hatte mich etwas eingelesen (gegoogelt) und ja, meist lese ich davonm, dass der Windowseigene Defender (habe Win 11) angeblich heute ausreichend und recht gut wäre bzw.
wenn, dann wird eher zu BitDefender oder Kaspersky geraten als zu Norton.

Jetzt bin ich es so gewohnt das Norton zu haben und hatte wie gesagt nie Probleme auch keinen Virus etc. weil es immer geblockt wurde wenn Norton etwas komisch vorkam,
dass ich doch unsicher bin wegen der Frage ob es noch nötig ist ein separates Programm zu haben und wenn ob es Norton sein sollte (wegen des Rufs).

Deswegen würde ich gerne nach Erfahrungen und Meinungen derer hier fragen, die tiefer in dieser Materie sind!

Gruß & Danke
Ralf
 
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Brauchst nix extra, Defender und gut.

Da du Kaspersky erwähnt hast:
 
Das was @Techlogi sagt.
Der Defender sitzt so tief in Windows, der packt das schon.
 
Drittanbieter reißen neue Lücken ins System, weil sie sich tief ins System einnisten, schon alleine deswegen sind sie zu vermeiden.
Microsoft hat großes Interesse das Windows sicher ist, darum wurde der Defender über die Zeit genauso gut wie ihre Konkurrenz.
Geld für Drittanbieter Programme auszugeben, ist heute nur noch Geldverbrennung.
 
Da ich schon lange Drittsoftware dafür nutze, ja macht Sinn, zumindest für mich.
Nicht nur wegen der allgemeinen Performance sondern auch den Schnüffelverhalten.
Man muss nur mal tiefer in den Settings graben, dann sieht man sehr deutlich wie und wo da geschnüffelt wird.
Leider ist der Defender, trotz Enterprise Windows, so tief im Kernel verwurzelt, den bekommt man nur "sehr tricky" komplett abgeschaltet.
Auch wenn einem das "oberflächlich" überall angezeigt wird, intern läuft der leider noch munter weiter.

ps:
ich habe schon seit zig Jahren Norton Antivirus bzw. ist ja jetzt Norton 360 Standard.
Das Abo hab ich immer wieder automatisch verlängern lassen (80 €/Jahr).
..puhh.. ..dafür das Norton AV noch auf Teile der Defender Heuristik zugreift und daher diese nie wirklich deaktiviert, schon eine Hausnummer der Preis.

Falls es dich interessiert, bekommt man besseres auch viel günstiger vollkommen legal, inkl. eigener HIPS via Sandbox und mehrschichtiger, eigener Heuristik (via Assembling) und halt VPN 10Gbit das auch funktioniert:

Screenshot 2026-09-05 at 03-59-26 Bestellung.png ESET VPN.png ESET VPN 2.png

..da kostet bei manchen Anbietern schon alleine VPN in diesen Umfang mehr als hier das ganze Komplettpaket (war aber ein Angebot und kostet normalerweise auch ca. 40€ jährlich).

Win Defender darf einem da dann egal sein, tricky komplett deaktiviert, für immer und ewig:

Defender komplett deaktiviert.png
<- schönste Bild für einen Enterprise Nutzer der ein sicheres "schnüffelfree" System haben möchte. 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
80,- sind schon eine hausnummer.
wenn jemand eine fremdantivirensoftware möchte, dann installiere ich Bitdefender free.
 
"free" hat aber immer so seine Nachteile, genau wie halt die Win Defender "free".
Während der Win Defender eingehende Verbindungen schon gut schützt (aber nicht default, sollte man nachbessern via Regeln), stehen ausgehende Verbindungen immer ziemlich offen.
Das hat auch seinen Grund. MS möchte gerne die "Nach Hause telefonieren"-Kompatibilität aufrecht erhalten (zb. via I/O Filtertreiber, Archiv & Scripthandling usw.) und gleicht auch gerne mal Daten mit der MS Cloud ab. Das kann man auch nicht unterbinden bzw. wenn man es denn im abgesicherten Modus z.t. via Registry einschränkt, wird der Defender meckern und dies immer wieder korrigieren.
Ähnlich verhalten sich dann diese Freetools die nur oberflächlich Sicherheit versprechen, intern aber fleißig Daten sammeln. Irgendwie müssen die ja das "free" finanziert bekommen, dürfte logisch sein.
Außerdem sind das auch immer nur mitunter werbefinanzierte "Probier"-Ableger der lizensierten Bezahl-Vollversion ohne Support und halt den Updatefrequenzen der Vollversion.
 
Defender.

Wer etwas "besseres" bzw. seriöseres (sprich vertrauensvoller im Umgang mit Daten) will, darf kein Windows benutzen, so einfach ist das.
Mit Windows hängst du eben direkt an Redmond (und damit am CIA), ob nun Aluhut, Strohhut oder Glatze, tut wenig zur Sache.
 
Da ich schon lange Drittsoftware dafür nutze, ja macht Sinn, zumindest für mich.
Nicht nur wegen der allgemeinen Performance sondern auch den Schnüffelverhalten.
Man muss nur mal tiefer in den Settings graben, dann sieht man sehr deutlich wie und wo da geschnüffelt wird.
Leider ist der Defender, trotz Enterprise Windows, so tief im Kernel verwurzelt, den bekommt man nur "sehr tricky" komplett abgeschaltet.
Auch wenn einem das "oberflächlich" überall angezeigt wird, intern läuft der leider noch munter weiter.

ps:

..puhh.. ..dafür das Norton AV noch auf Teile der Defender Heuristik zugreift und daher diese nie wirklich deaktiviert, schon eine Hausnummer der Preis.

Falls es dich interessiert, bekommt man besseres auch viel günstiger vollkommen legal, inkl. eigener HIPS via Sandbox und mehrschichtiger, eigener Heuristik (via Assembling) und halt VPN 10Gbit das auch funktioniert:

Anhang anzeigen 1239320 Anhang anzeigen 1239321 Anhang anzeigen 1239322

..da kostet bei manchen Anbietern schon alleine VPN in diesen Umfang mehr als hier das ganze Komplettpaket (war aber ein Angebot und kostet normalerweise auch ca. 40€ jährlich).

Win Defender darf einem da dann egal sein, tricky komplett deaktiviert, für immer und ewig:

Anhang anzeigen 1239324 <- schönste Bild für einen Enterprise Nutzer der ein sicheres "schnüffelfree" System haben möchte. 👍
Ich verwende seit Jahren auch ESET. Ist zuverlässig bei der Erkennung von Viren/ Bedrohungen, gibt laufend "Programm" Updates/ mehrmals täglich Virensignaturen Updates, und vor Allem bemerkt man das Programm nicht. Das ist mir am wichtigsten. Kann mich noch gut an Norton, McAfee etc. im Vergleich erinnern. War allerdings vor "gefühlten" Jahrzehnten.

"Früher (vor ein paar Jahren) habe ich für eine ESET Multi PC Lizenz noch ~ 10€/ Jahr über das HUP Home User Programm unserer Firma bezahlt. Mittlerweile verwendet unsere Firma ESET leider aus Kostengründen nicht mehr. Auf jeden Fall bezahle ich bei Bestellung/ Verlängerung direkt bei ESET mehr als das Doppelte wie Du. Müsste für den exakten Betrag die PDF Rechnung suchen. Wieder etwas für die Zukunft gelernt. Werde mir eine Lizenz nicht mehr bei ESET direkt kaufen. Danke und l. G. Karl
 
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Verwende seit 15+ Jahren (seit Win7 aufwärts) die Software von TrendMicro.
Kaufe die Lizenz (3 Geräte, 3 Jahre) über eBay oder einen Händler der es gerade um <15€ anbietet. Das passt gut und die Software funktioniert, ist gefühlt halbwegs schlank und macht beim Spielen keinen Leistungsverlust.

Die ganzen tollen Gratis-Antivir kannste dank Werbung, sinnloser Popups und mieser Konfigurierbarkeit einfach vergessen.
 
Nutze seit etwa 15 Jahren keine Drittanbieterantivirenschutzsoftwarelösungen. Habe mal netzwerkseitig etwas mit Sophos UTM experimentiert, auf Linux mal mit ClamAV, aber momentan nutze ich weder auf Linux noch Mac irgend etwas zusätzliches. Bei Familienmitgliedern wo ich ein Windows system aufgesetzt habe läuft auch nichts zusätzliches, abgesehen von den Windows eigenen Diensten die ehh schon da sind.
An Virenprobleme kann ich mich für diese Zeitspanne nicht erinnern.
 
Der Defender ist ok, aber nicht wirklich gut. Ich muss ihn teilweise deaktivieren, weil er meine Systeme ständig meint scannen zu müssen und dauerhaft merklich Last erzeugt. Und spätestens wenn MS jegliche Konkurrenz ausgeschaltet hat, werden sie es noch schlechter machen oder doch wieder Geld verlangen, wie bei Enterprise-Kunden.
Wer sich unsicher fühlt, kann guten Gewissens ein 3Party AV einsetzen. Wenn ich das täte, wäre es wohl Kaspersky. Die Warnungen davor sind nur geopolitischer Natur. Wenn Kaspersky hier tatsächlich bei irgendwas erwischt werden würde, können sie den Laden zu machen, im Gegensatz zur US-Konkurrenz.
 
Wieder etwas für die Zukunft gelernt. Werde mir eine Lizenz nicht mehr bei ESET direkt kaufen.
Ja, ich nutze ESET auch schon ewig, normalerweise immer über Amazon in einer Jahreslizenz, bis ich dann auf das Angebot bei Eneba gestoßen bin.
Der Trick: Das ist eine GB-Lizenz, erkennt man an der S/N (statt DE steht dann da GB drin). Wo merkt man das in der Praxis? Nirgendwo!!
Einzig die "Nachrichten/News" Seite ist nun auf englisch (da GB Lizenz), Support aber weiterhin hier in DE:

eset.png eset1.png

..wenn man sich dafür locker 30~40€ spart und noch VPN oben drauf bekommt, warum nicht?!

Die Warnungen davor sind nur geopolitischer Natur. Wenn Kaspersky hier tatsächlich bei irgendwas erwischt werden würde, können sie den Laden zu machen, im Gegensatz zur US-Konkurrenz.
..genau so ist es.. 👍
 
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Hatte jahrelang Avira drauf, gab es immer wieder günstiger im Angebot.
Seit einigen Jahren nur noch den Defender. Macht unauffällig seinen Job und bisher auch zuverlässig.
 
Drittanbieter reißen neue Lücken ins System, weil sie sich tief ins System einnisten, schon alleine deswegen sind sie zu vermeiden.
Das finde ich einen ganz relevanten Punkt, denn zum einem erhöht sich die Angriffsfläche und zum anderem hat so die Software ein weiteren Unternehmens (neben MS) weitreichenden Systemzugriff und könnte entsprechend abschnorcheln.
Zumal das auch eine Branche ist, wo viel mit der Angst der Leute verdient wird. Man schaue nur mal die ganze Werbung für VPNs, wo einem erzählt wird, ohne VPN wäre man angreifbar oder total unsicher unterwegs... .
 
Ich habe den Windows Defender und Malwarebytes am laufen. Habe seit vielen jahren keinerlei Probleme
 
..denn zum einem erhöht sich die Angriffsfläche und zum anderem hat so die Software ein weiteren Unternehmens (neben MS) weitreichenden Systemzugriff und könnte entsprechend abschnorcheln.
Gegenfrage: Erteilt dir MS Auskunft darüber was dessen Defender tgl. so an Daten abgreift (und das sind einige) bzw. sendet dir sogar Logs dazu? Würde mich sehr wundern wenn MS sich da nackig macht. ;)
Bei ESET kann ich mir die Logs sogar selbst auslesen, werden mir alle sauber angezeigt:

eset log.png

Das sind alles reine Telemetriedaten (Erkennungsmuster zur Abfrage ob die neuesten Virenupdates vorliegen, wenn nein, werden Mikro-Updates angestoßen, Lizenz-ID Prüfung (ESET wird ja gerne über geklaute Keys genutzt), Metadaten wenn Programm X versucht unautorisiert versucht Registry-Einträge zu korrupieren (HIPS Erkennung) - diese werden in der Cloud-Sandbox isoliert geprüft, vom User bei Bedarf angestoßene Dateiproben (Samples) wenn diese hochgradig verdächtig sind und geprüft werden sollten). Diese Logs kann und darf man sich dann auch selbst im Dateiformat eigener Wahl (.xml/.txt/.dat) downloaden und anschauen. ESET ist da hochtransparent und selbst Laien werden da mühelos alles finden. Wo sind diese nochmal bei Windows Defender?

ESET zb. ist ja jetzt auch nicht irgendwer. Das Unternehmen gibt es seit 1992, die betreiben mittlerweile mehr als 11 eigene Forschungs- und Entwicklungszentren und sind gerade für deren mehrschichtige Heuristik, HIPS in vollkommen abgekapselter, eigener Sandbox und sehr hohe Erkennungsrate bei Zero-Day-Exploits (meist noch vor MS & Co.) bekannt. Das die seit letzten Jahr nun auch VPN bei Produkten unterhalb der Ultimate-Version dabei packen, warum nicht? Nimmt man doch gerne für lau dazu, wenn man mal überlegt, dass das vorher noch rund 100€ (in/ab Ultimate-Version) gekostet hat und man selbes nun für rund 30~40€ jährlich bekommt (in/ab er Premium-Version). Hast du schon einmal geschaut was VPN bei den einschlägigen VPN-Anbietern kostet? Und ich meine jetzt nicht so ein pillepalle VPN, sondern richtiges 10Gb VPN via Windscrible (AES-256/SHA-512/4096b-RSA-Key) worauf das ESET VPN aufsetzt (siehe Screens Post#5).

ESET VPN.png

Free Range Cloud Hosting Inc., M247, Datacamp usw. sind alles lokale Infrastruktur-Partner die only das Windscrible Netzwerk nutzen. Windscrible selbst ist ja aktuell 2026 zum zweitschnellsten und zuverlässigsten Netzwerk (hinter ExpressVPN und vor NordVPN) ausgezeichnet worden (zb. von CNET). Also ja, dass VPN taugt schon was.
 
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Die gelbe Pest ? uahh.. also von Norton nur den Commander.
Der Defender tut seinen Job zusammen mit der Benutzerkontensteuerung, da brauchts heute eigentlich nichts zusätzliches mehr.
 
Bei Eset musst du aber genauso drauf vertrauen, dass das stimmt, was die dir sagen. Aber wenn du sichergehen willst, dass nix übertragen wird, bist du bei Windows (bzw genau genommen eigentlich bei aller closed source Software) falsch.
 
Du darfst ja mal gerne testen, was passiert wenn du versuchst bei Windows den Defender zu blockieren. ;)

Ich hatte zwischen meiner dieses Jahr ausgelaufenen ESET Lizenz und der neuen hier genannten mal 10 Tage Leerlauf wo ich den Defender ausprobiert hatte.
Ganz ehrlich, ich habe nur noch erschrocken die Hände übern Kopf zusammen geschlagen "wohin" der überall ausgehend funkt "ohne" das es ein Normaluser überhaupt mit bekommt.
Bei einigen musste ich erst selbst die KI befragen, weil mir total unbekannt bzw. verschlüsselte Addis, waren richtige Granaten und einschlägig schon "bekannte Gesellen" mit Verbindung zur NSA darunter.
Da gabs ja schon den einen oder anderen Fall MS vs. NSA in der Vergangenheit. Paar davon sind immer noch "Defender"_aktiv dabei.
Von daher wirst du wohl auch niemals entsprechende Logs seitens MS/Defender offen gelegt bekommen.

..also Defender traue ich ungefähr so viel wie einen osteuropäischen Hütchen Spieler am Brandenburger Tor.
 
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Aluhut auf...
Beweise bitte dass Eset oder was auch immer nicht irgendwo unbemerkt für normale user hin funkt.
 
Ja, dich Naivling kenne ich ja schon. Beweise du mir bitte erst einmal, dass es der Defender nicht macht.
Übertrieben ausgedrückt könnte ich auch einen Keylogger mit Aufzeichnungsfunktion nebenher laufen lassen und am Ende des Tages die Log nach MS schicken.
Würde ich wahrscheinlich als Antwort bekommen: "Brauchen wir nicht, haben wir schon! Willst du noch mehr Infos die du noch nicht hast?".

..aber werd mal schön glücklich mit deinen Freeware-Scanner. 👍
 
Hi,

erstmal vielen lieben Dank für die ganzen tollen Antworten.
Ich habe jetzt erstmal mein Abonnement gekündigt, damit es nicht automatisch Mitte November verlängert wird.
Norton selbst läuft ja noch bis zum 14.12.26, bevor das Abo endet.
Natürlich kam gleich das Angebot, das Abo wieder aufzunehmen, für schlappe 20 € das erste Jahr.

Ich denke, da ich es gewohnt bin, eine Drittsoftware zu haben, fällt es mir etwas schwer ohne, und es fühlt sich an, als wäre man irgendwie angreifbarer.
Problematisch ist, dass es aber meist nur noch die "alles reingeklatscht, was die meisten nicht brauchen" Pakete gibt.

Zumindest der Schritt ist getan.

@Erklärbär
Habe auch mal auf die Seite von eneba geschaut.
Gut, hier bin ich meist vorsichtig, aber das kommt auch nur wahrscheinlich vom Vorurteil gegenüber solchen Keysellern.
Aber selbst hier würde ich ein BitDefender Total Security + Premium VPN für 2 Jahre auch für 70 € bekommen oder nur
BitDefender Antivirus Plus für 15 € und das Eset Home Premium 2 Jahre auch für 40 €.

Tja, aber was mach ich ... hehe

Grüße
Ralf
 
..aber werd mal schön glücklich mit deinen Freeware-Scanner. 👍
Ich hab nichts an solchen Scannern installiert.
Nutzte halt einfach generell kein Windows mehr, weil Schrott.

Auf der Arbeit haben wir SentinelOne...Kommt aus den Staaten. Finde ich auch kacke, aber wir sind halt an einem US Konzern angebunden.

Beweise du mir bitte erst einmal, dass es der Defender nicht macht.
Wieso sollte ich? DU hast doch angefangen mit solchen Behauptungen, also bitte liefere doch Beweise. Aber wenn man das nicht kann, versucht man natürlich die Beweislast beim Gegenüber einzufordern.
Super Diskussionsstil. Dabei bist du doch der Erklärbär...solltest es ja dann erklären können.
 
Habe auch mal auf die Seite von eneba geschaut.
Gut, hier bin ich meist vorsichtig, aber das kommt auch nur wahrscheinlich vom Vorurteil gegenüber solchen Keysellern.
Aber selbst hier würde ich ein BitDefender Total Security + Premium VPN für 2 Jahre auch für 70 € bekommen oder nur
BitDefender Antivirus Plus für 15 € und das Eset Home Premium 2 Jahre auch für 40 €.
..ich habe ja geschrieben, dass war eine zeitlich befristete Angebotsaktion.
Die Preise die da jetzt aktuell sind, dass sind Normalpreise.

Zu der Log Transparenz seitens ESET, da geht ja noch einiges mehr:

eset log1.png

..jede einzelne Log lokal abspeicherbar und nach genannten Muster einsehbar. Mir darf ja mal gerne jemand ähnliches beim Defender zeigen.
Ich habe darauf keinen Zugriff (Defender), falls überhaupt vorhanden, da ja komplett gecancelt (zum Glück).

ps: Und gerade was das sehr wichtige Thema proaktives System zur Angriffsvermeidung betrifft, da ist der Defender einfach nur steinzeitlich und nutzt maximal ASR mit vieleicht noch Exploit Protection auf das der Nutzer null Zugriff bekommt, da das starr mit den Windows Kernel verknüpft ist und nur Zugriff seitens MS gestattet. Das neuere HIPS (Sandbox basiert im RAM) kennt Windows schlicht nicht oder möchte es nicht verwenden, da ja dort dann auch der Nutzer tiefergreifenden Zugriff erhält:

eset hips.png

..manchmal sollte man den geschenkten Gaul dann halt doch mal ins Maul schauen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich benutze seit vielen Jahren Bitdefender Total Security. Kostet etwas über 20,- im Jahr, wenn man es nicht über ein Abo verlängert, sondern jedes Jahr neu kauft.
Leistungsmäßig merke ich keine Nachteile, es schneidet in Tests immer sehr gut ab. Ist ein europäsches Unternehmen, das den EU- Regeln zum Datenschutz unterliegt und nicht in die Staaten funkt.
Was mir gefällt ist die Sandbox für online- Banking, die auch immer eine virtuelle Tastatur zum Einloggen bietet. Hatte bisher keine Fehlalarme gehabt und auch keine Probs mit Viren, o.ä.
Ob der win eigene Defender reicht, kann ich nicht sagen. Aber mit "meiner" Lösung bin ich bis jetzt sehr zufrieden.
 
Aber mit "meiner" Lösung bin ich bis jetzt sehr zufrieden.
Das sollte man auch sein, alles andere wäre schlecht. 👍

..du und ich und weitere nutzen Drittsoftware und sind damit zufrieden. Andere möchten halt den Defender verwenden, auch ok. Jeder ist halt selbst seines Glückes Schmied - Punkt!

ps: Und wer meint, der Defender sei "schnell", der braucht sich nur mal den aktuellen Consumer Performance Test September 2026 von AV-Comparatives anschauen.
Im Gegensatz zu Kaspersky, Bitdefender und ESET, die alle drei HIPS und im RAM ausgelagerte, völlig autarke Sandboxen nutzen, dümpelt der Defender bei seinen Routinen im Kernel herum, blockiert sich dadurch teilweise sogar selbst (das ist dann dieser sogenannte "Stotter"-Effekt den einige User bemerken beim zb. öffnen bestimmter Ordner oder Dateien kopieren) und landet daher eher auf den hinteren Plätzen.

Screenshot 2026-10-29 at 12-56-39 brauche information zu eset - Google Suche.png

..von der Heuristik und allgemeinen Updatefrequenz her ist der Defender nicht schlecht und spielt durchaus vorne mit (auch wenn es manchmal mit der Zero-Day-Exploit Erkennung was mangelt) aber was die Performance betrifft, es gibt "flotteres", kostet dann halt nur logischerweise auch Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nutze auch seit vielen Jahren Bitdefender TS, ist jetzt wieder dran verlängert zu werden und überlege auch obs überhaupt sinn macht.
Benutze es aber auch auf dem Handy, insbesondere die Spamanrufblockade ist ganz gut.
 
Gegenfrage: Erteilt dir MS Auskunft darüber was dessen Defender tgl. so an Daten abgreift (und das sind einige) bzw. sendet dir sogar Logs dazu? Würde mich sehr wundern wenn MS sich da nackig macht. ;)
Ob du nun Defender verwendest oder nicht, Windooze ist halt voller Backdoors, das ist allein schon technischer Natur, weil der ganze Kram wie Online-Konto, Cloud-Integration usw. nicht funktionieren würden.

Wer "Angst" hat hinsichtlich "Datenschutz" (oder wie auch immer man das nennt), darf einfach kein Windows verwenden. Daran ändert die Wahl der AV-Software nichts. Mit AV-Software hast du halt potentiell 2 Rootkits statt 1.


Aluhut hin oder her.
Xerox hat das schon lange vor der Computer/Internetzeit gemacht, so richtig per Sneakernet: https://www.techradar.com/pro/today...n-to-steal-the-film-right-in-front-of-the-kgb
Und... die Versuchung sich durch fremde Daten zu klicken besteht doch irgendwie, hatte diese Idee nicht jeder hier im Forum irgendwann (wenn vllt. auch noch in jugendlichen Jahren, wo man der Family-PC-Doc war)? Klar, ob man dem nachgibt oder nicht ist ne andere Sache.


Kann nix meckern, seit ich in der Family Windows gegen Linux getauscht hab (mit KDE ist die Benutzerführung eh fast die Gleiche), gibts erstaunlich wenig Probleme.
Kein dämlicher Fear-Fraud-Spam "ihr System ist möglicherweise gefährdet..." (was Defender ja genau so macht) der z.B. ältere Nutzer verunsichert usw.
90% läuft heute zu Tage ohnehin im Browser ab. Sogar die Cewe Fotobuch App gibts für Linux nativ und lokal. Softmaker Office ist auch in Ordnung.

Bevor ich so einen Aufwand treibe wie Erklärbär um den Defender aus dem Kernel zu bekommen (ob das nun sinnvoll ist oder ne Verschlimmbesserung oder obs überhaupt was bringt, weil die Spy-Funktionen vllt. noch wo anders sitzen auch steht auf einem anderen Blatt), investiere ich die Energie lieber darin, mir ein Linux so herzurichten, dass es für mich ein wertiger 1:1 Ersatz (oder ne Verbesserung) für dein Windooze-Bestand ist. Mit KI ist das alles einfacher.
Programme, die zwingend ein Windows benötigen, gibts zum Glück gar nicht mehr soo viele.


tl,dr: Wer Angst hat, vom Betriebssystem ausspioniert zu werden (ob nun gerechtfertigt oder ungerechtfertigt), darf eben kein Closed-Source aka "Trust me, Bro!" verwenden.


Imho ist Defender absolut ausreichend (und laut diversen Tests wohl wirklich gut).
- Was hilft: Sinnvolle Browser-Extensions (Ublock usw.).
- Was noch mehr hilft: Dubiose Tätigkeiten in eine VM verlagern. Die Chance sich heute zu Tage irgend einen "Virus" beim Surfen im Luxx, auf Google oder pornhub einzufangen ist eher 0. Wer unbedingt dubiosen Warez hinterherjagen möchte, sollte das in ne VM verlagern, fertig.
- Was am meisten hilft: Keine Spiele-Cracks und Trainer (für die man das Antivirus deaktivieren muss olol). Wer keine 60€ fürn Spiel zahlen möchte, sollte sich einfach ein wenig gedulden. Gibts im Steam-Sale oder in entsprechenden Key-Stores (wo du den Key dann in Steam importierst und die Software dort lädst) teilweise zu verhältnismäßig leistbaren Preisen (das schlimmste was passiert ist nen Key bekommen, der von Steam nicht genommen wird... ist immer noch besser als sein ganzes System wegzuschießen inkl. Risiko für Datenverlust und damit einhergehenden Folgen wie Scam auf deiner Kreditkarte, ein geklautes Kleinanzeigenkonto etc...).
Ich weiss, früher war das Todschlagargument für den Gaming-PC gegenüber der Konsole, dass die Spiele kostenlos waren (weil die gebrannte CD in der Schule rumgereicht wurden, samt Crack/Keygen auf der Floppy / am USB), aber auch damals war das Zeug schon Rootkit verseucht.
Das hat sich zum Glück verändert, weil der Softwarevertrieb hier imho besser wurde und man dank Internet auch eher weiss, was man kauft (so nen Spielekarton im schönen Bildern im Geschäft ums gesparte Taschengeld kaufen, und dann ist das Game totaler Mist... wer hats nicht erlebt?)
 
Man sollte sich aber auch darüber klar sein, dass man sich durch Nutzung der MS-Software, dazu gehört nunmal logischerweise auch der Defender, damit einverstanden erklärt, dass die durch den Defender massenhaft abgegriffenen Informationen nicht den europäischen DSGVO Bestimmungen unterliegen, da MS halt seinen Geschäftssitz in den Staaten hat und somit US Cloud Act & FISA Anwendung finden.
Heißt, MS darf die via Defender gesammelten Daten ganz offiziell über teils dubiose Drittanbieter/-partner an zb. der NSA, Akamai, Cloudflare, Fastly und AWS verteilen, ganz ohne deine Zustimmung, die du ja durch Nutzung eh schon erteilt hast.
Genau das ist der eigentliche Grund warum dieser Scanner halt kostenlos ist. MS ist nicht doof, die wissen sehr genau das "Umsonst" immer ein gutes Verteiler-Argument ist. ;)

ESET zb. ist als europäisches Unternehmen mit Hauptsitz in der Slowakei an DSGVO gebunden und darf nicht ohne explizite Zustimmung ins Nicht-EU-Ausland abführen, dass müssen die auch immer den Behörden nachweislich erbringen damit die nicht ihre sehr teuren Zertis verlieren. Und das getrennt für jedes europäische Land wo die ihre Zertis einkaufen, hier in DE dann halt Jena. Also ja, ich fühle mich mit dieser Software schon weit sicherer aufgehoben, als mit dieser vollkommen intransparenten MS-Software, dann halt für Tutu.

Bevor ich so einen Aufwand treibe wie Erklärbär um den Defender aus dem Kernel zu bekommen
..wenn du weißt wo du ansetzt, 5Min. Sache. Nur das verrät dir halt keine KI (die sind da selbst zu blöd für), daher lassen es die meisten und denken, sie seien Defender_free weil die da irgendwo in einer bunten Maske 2-3 Schieber deaktiviert haben. ;)

ESET PROTECT <- glaube kaum, dass es so etwas zu Windows Defender hier in Europa gibt. Wenn ja, bitte her damit!
 
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