[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Bei Wieland hört mein Verständnis aber komplett auf.
Die hat den Hintergrund, dass man an dieser Steckdose keinen Schukoverteiler installieren kann.

Sinn und Zweck der Wieland ist, dass der WR quasi direkt mit der Unterverteilung verbunden ist. (steckbar)
Es soll dafür gesorgt werden, dass kein weiterer Abgriff passiert.
Gäbe es diesen, dann wäre das, vom Strompfad her, wie ein normaler Schukostromkreis, wo nach der UV mehrere Verbraucher angeschlossen werden können.

Man unterscheidet hier zwischen:

Verbrauchsstromkreis vs. Endstromkreis – Was ist der Unterschied?​

  • Verbrauchsstromkreis: Dies ist der übliche Stromkreis in Wohnräumen, an dem Geräte wie Fernseher, Stehlampen oder Stereoanlagen angeschlossen sind. Diese Steckdosen sind "durchgeschliffen", d.h., eine einzige Leitung führt aus dem Zählerschrank und versorgt mehrere Steckdosen. Aktuell dürfen hier bis zu 800 Watt mit einem Schukostecker eingespeist werden, da ein "Reservestrom" nachgewiesen wurde, durch den die zusätzliche Belastung eines Balkonkraftwerk unkritisch ist.
  • Endstromkreis: Eine Steckdose in einem Endstromkreis ist direkt mit einer Sicherung in der Hausverteilung verbunden und versorgt keine weiteren Geräte. Beispiele hierfür sind Anschlüsse für Waschmaschinen, Trockner oder einphasige E-Herde – Geräte mit hohem Leistungsbedarf, bei denen man sicherstellen möchte, dass die Leitung durch weitere angeschlossene Verbraucher nicht zu warm wird.

Man will den WR mit 2kWp an einem Endstromkreis haben.
Damit das so ist, sorgt man mit einem speziellen Stecker (Wieland) dafür, dass man daraus keinen Verbrauchsstromkreis macht.
Es ist also ein DAU-Schutz, zumindest weitestgehend. Wer scheiße bauen will, kann auch an nen Schukoverteiler nen Wielandstecker anbauen. Das ist aber ne bewusste Handlung und kein "das geht ja einfach so".

Rein technisch kann man auch mit nem Schuko arbeiten und wer sich auskennt, der sorgt eben dafür, dass in dieser Schukosteckdose (die direkt an der UV hängt) auch nur der WR abgeschlossen wird.
Aber soviel Fachwissen ist da draußen nicht, dass jeder darüber Bescheid weiß.
Wenn man sowas machen mag, sollte man nicht nur an sich selber denken, sondern auch an z.B. seine Kinder.
Die bleiben dann mal alleine @home, dann wird gefeiert und einer ist der Meinung, der zieht das BKW raus, Verteiler zwischen, wieder ran und dann den E-Grill angeschlossen.
Will sagen, nur weil man selber das auf die Kette bekommt, heißt das nicht, dass das andere, die diese Dose auch benutzen können, das auch hinbekommen.


Wo steht es denn in der VDE?
VDE V 0126-95
aka Produktnorm für BKWs.

EDIT:
@oNyX`
Das mit dem Wieland ist halt erstmal die Norm, die sagt, wenn du das so und so machst, dann hast du das Nötigste getan.
Und jetzt machen wir mal Normenarbeit.
Man kann gegen die Norm verstoßen, wenn man eine äquivalente oder bessere Maßnahme mit dem selben Schutzziel umsetzt.
Und so kann man sowas machen wie bei @audianer.
Der hat seine 16A Sicherung gegen eine 10A austauschen lassen. (besser wären noch (granularere) FIs)
Damit hat man 6A Reserve in der Normauslegung der Leitung geschaffen.
Wenn man jetzt also 3,5A durch einen 800W WR einspeist, gibt das in Summe eben 13,5A. Und nicht, wie vorher 19,5A ,Strombelastung der Leitung.
Durch diese Maßnahme findet also keine Überlastung statt. Egal ob das 2h (wie bei 960Wp PV), 7h (wie bei 2kWp) oder auch 24h (wenn man seinen 20kWh Akku mit 800W entlädt) passiert.
In keiner Lastsituation und viel wichtiger unter keiner Lastdauer werden die (thermischen) Grenzwerte des Stromkreises gerissen.

Das ist also eine alternative Lösung zur Wielandvorgabe oder Verbot 2kWp am Schuko. Das Schutzziel "Begrenzung Energieeintrag" wird erreicht.
Dazu muss man sich aber mit der Anlage beschäftigen. Das ist aber individuell und eben nicht zu pauschalisieren.
Eine Norm kann aber nicht 100 Varianten für ein Problem definieren. Das machen Normen eben dadurch, dass sie Fachleute einen entsprechenden Handlungsspielraum geben. (dazu muss man aber wissen was man tut und was das Ziel der Maßnahme ist)
Daher sind eigentlich nicht unbedingt die Normen selber interessant, sondern die Begleitdokumente mit den Erklärungen dazu. Das ist bei Gesetzen ebenfalls so.

Die Einhaltung der weiteren Maßnahmen wie NA-Schutz usw. werden ja ebenfalls eingehalten. So dass es im Fall von @audianer eben möglich ist/wäre an dieser Schuko jetzt tatsächlich 800W WR und 2kWp zu installieren.

PS: Die Norm schreibt z.B. auch vor, dass Laienstromkreise mit nem FI auszustatten sind. Machen wir in bestimmten Bereichen aber grundsätzlich nicht. Wir verstoßen, ja als VEFKs, also ganz bewusst gegen die Norm. Sind wir blöde? Nein, weil wir entsprechende Ersatzmaßnahmen definieren, die auch entsprechend OK sind.
Wir wissen also was wir tun, obwohl wir eben nicht nach Norm arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Mein Gott wenn euch die aktuellen Regeln nicht zu sagen und ihr eine größere Anlage wollt müsst ihr doch nur Geld in die Hand nehmen und es von einem Elektriker machen lassen.

Damit ihr euch dann besser fühlt könnt ihr auch einfach auf die Einspeise Vergütung verzichten und den Strom verschenken:

e: Ein Verzicht ist laut EEG (z. B. § 7 und § 61 EEG) unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa wenn sich ein Betreiber vollständig selbst versorgt oder überschüssigen Strom unentgeltlich abgeben möchte („unentgeltliche Abnahme“). [1, 2, 3]
 
Soso, das entscheidest du Kraft welcher Wassersuppe?

Du hast keine Ahnung, ganz offensichtlich. (und das ist nicht verkehrt)
Du bist aber der Meinung, trotz deiner offensichtlichen Unwissenheit, es dennoch besser zu wissen.

Du bist bestimmt auch so einer, der dem Arzt dann schon sagt, wie die Behandlung aussieht.
Solche Leute braucht das Land!
Wenn man keine Argumente hat, geht’s über zum beleidigen?

Hier schon dein nächstes Argument: „Das war doch keine Beleidigung!!!11elf“

Solche Leute braucht das Land dann? Ach Mensch, finde es schade. Würde ja gern diskutieren, aber so macht’s keinen Spaß.

PS: Nein, Du hast bisher keine Regelung technisch nachvollziehbar erläutert. Du gehst ja auf die Argumente gar nicht ein. 🤷‍♂️
 
Außerdem hat der Schuko Stecker das Problem, dass in einem theoretischen Fall (alle Sicherheitsmaßnahmen versagen etc.)im ausgesteckten Zustand, 230V an den blanken Kontakten anliegen, da es ja ein Stecker ist und der eigentlich immer ein Verbraucher ist.
 
Mein Gott wenn euch die aktuellen Regeln nicht zu sagen und ihr eine größere Anlage wollt müsst ihr doch nur Geld in die Hand nehmen und es von einem Elektriker machen lassen.
Ich finde nicht dass man an der aktuellen Regelung mit 800w und 960wp bzw. 2kwp was ändern sollte. Mich ärgert aktuell nur dass ich mit 2x 500wp um 40wp über der VDE Grenze bin aber mei, deshalb schraube ich jetzt nicht ein Modul runter. Ich habe anderweitig für Sicherheit gesorgt, und es sind 40wp mehr und nicht 1040wp mehr.

Es heißt ja "Steckerfertiges Balkonkraftwerk" und nicht "Billig-PV-Ersatz mit selber Leistung wie eine PV".

Es soll ja nur Strom "beisteuern" und nicht den Zweck einer "großen" PV übernehmen.

Ich habe eine 3,6kwp PV auf dem Dach, bis 2031 speise ich dank EEG noch 100% sein.

Das BKW habe ich mir geholt um die Grundlast bis 2031 Zeitweise zu decken und ggf. Teile der Stromaufnahme anderer Geräte.

Nach meiner Rechnung habe ich meinen Aufwand von knapp 300€ in 2 Jahren wieder reingeholt und mache 2031 wenn ich die 3,6kwp PV auf Eigennutzung umstellen lasse bereits Gewinn gemacht.

Ich sehe oft unterwegs an Balkonen oder im Garten 4-8 Module hängen deren Befestigung garantiert nicht vom Fachmann ist, und denke mir... wieviel WR hängen da wohl an einem Stromkreis...

Außerdem hat der Schuko Stecker das Problem, dass in einem theoretischen Fall (alle Sicherheitsmaßnahmen versagen etc.)im ausgesteckten Zustand, 230V an den blanken Kontakten anliegen, da es ja ein Stecker ist und der eigentlich immer ein Verbraucher ist.
Joa aber bei 800Watt zwiebelt das auch ordentlich... und da ist es egal ob 960wp oder 2kwp.

Schade dass solche Kabel nicht von Haus aus vorgeschrieben sind/waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man keine Argumente hat, geht’s über zum beleidigen?
Hier schon dein nächstes Argument: „Das war doch keine Beleidigung!!!11elf“
Naja, man muss schon zwischen beleidigt werden und sich beleidigt fühlen unterscheiden.
Wenn mich jemand mit dem Arsch nicht anschaut, kann ich mich gerne beleidigt fühlen. Ne Beleidigung ist es deswegen noch lange nicht.

Man muss sich irgendwann mal (selber) eingestehen, dass das Thema einen offensichtlich überfordert. Da muss man mir nicht böse sein, wenn ich feststelle, dass man da versucht mit Unwissenheit zu argumentieren. Diese Einsicht sollte man evtl. selber haben.
Geht mir auch so, ich verstehe auch nicht alles. Deswegen lege ich das meinem Gegenüber aber nicht negativ aus, sondern akzeptiere das dann auch einfach mal. (und ärgere mich über mich selbst)

Ich sage, das ist wegen der Netzstabilität und du sagst, nö, ist nicht so. Und das nennst du dann Diskussion...

Solche Leute braucht das Land dann? Ach Mensch, finde es schade. Würde ja gern diskutieren, aber so macht’s keinen Spaß.
Ja, sowas brauche ich nicht. Geschwurbelt und abseits von Fakten Arbeiten mag heute zum guten Ton gehören. Bei mir ist es das nicht, sorry.
Diskutieren tut man mit Fakten und nicht mit "glaube ich nicht" oder "ist nicht so was du sagst".
PS: Nein, Du hast bisher keine Regelung technisch nachvollziehbar erläutert. Du gehst ja auf die Argumente gar nicht ein. 🤷‍♂️
Zur Gewährleistung der Systemsicherheit innerhalb des Stromverbundsystems ist es von entscheidender Bedeutung, ein gemeinsames Verständnis von den Anforderungen
an Stromerzeugungsanlagen zu entwickeln.

Geht man formal nach dieser Regelgung, wären selbst 960Wp schon ein Problem. Denn:
Stromerzeugungsanlagen der folgenden Kategorien gelten als signifikant:
a) Netzanschlusspunkt unter 110 kV und Maximalkapazität von mindestens 0,8 kW (Typ A);
Und das Steckersolaranlagen (also einfache BKWs) nunmal totaler Billigkram sind, hat man hier eine Begrenzung eingeführt, damit nicht jeder jeden Scheiß mit enormen Modulleistungen verbaut.
Gab ja erst letztens den Fall, wo ein WR-Hersteller ein Firmwareupdate geliefert hat, der die falche Firmware auf das falsche Gerät aufgespielt hat.
(HW kann mehr, die spezielle FW-Version nur 800W, wurde aber mit der Firmware vom großen Gerät beladen)
Sprich also, man zündet mit einem BKW-Firmwareupdate ggf. seine Bude an. (ja gute Nacht Marie)

Und daher ist es eben so, dass man beim einfachen Zusammengestecke ohne Elektriker ein paar Grenzen hat, damit, wenn man Scheiße baut, und das passiert da regelmäßig, kein Problem entsteht. Und da steht nunmal Netzsicherheit im Fokus. Das ist zumindest das, worauf wir aktuell noch stolz sein können. Das Internet fällt öfter aus...

Aber auch hier nochmal, ich verstehe das Problem nicht, was du genau hast. (du hast alle Möglichkeiten, man muss eben manchmal nen Meter mehr gehen)
Du kannste auch einfach >2kWp installieren. Ja, der Aufwand ist etwas größer als bei einfachem BKW, aber deutlich geringer als bei einer "richtigen" PV-Anlage.

Kleinsterzeugeranlage nennt sich das.
Da kannst du, in gewissen Grenzen, auf der DC-Seite machen was du willst. Der WR ist weiterhin bei 800W begrenzt, aber mit geeigneter Installation (siehe oben) kannst du da auch 5kWp dranhängen oder was auch immer. (meine bei 7kWp wirds dann wieder anders)
Du solltest dafür nen Elektriker haben und eben mittels passender Bescheinigungen anmelden.
So einige Netzbetreiber sträuben sich noch, andere nicht. Ich denke im nächsten Jahr sieht das besser aus. (das ist noch relativ neu und die Formalien müssen noch umgesetzt werden)

Nochmal, es geht da einzig um die Netzsicherheit. (bei 5kWp der falsche WR oder die falsche Config oder was auch immer kann echte Schmerzen bedeuten, nicht beim Einzelnen, aber in der Menge dann schon)
BKW bis 2kWp kannst du machen was du willst, wenn was passiert (also jetzt nicht Brand oder Leitungsüberlastung, verkraftet das Netz das schon.
Normen gehen nicht vom individuellen Einzelfall aus, die versuchen das generell zu beschreiben.

Aber viel wichtiger, auch die Installation auf der DC-Seite ist nicht unkritisch. Sprich also auch hier kann ein Laie machen was er will, so mehr oder minder.
Wenn man so will ist diese BKW 960Wp bzw. 2kWp die DAU Variante. Kann jeder Anschließen, einfache Anmeldung. (lediglich die Einspeisesteckdose muss existieren)
In Baumarkt rennen, kaufen, anschrauben, fertig. (bis eben ggf. auf die spezielle Steckdose)
Daher ja auch die Produktnorm. Das ist wie ne Fertigsuppe von Erasco. Musste nichts können, einfach in den Topf kippen und warm machen.
Schmeckt evtl. nicht wie bei Mutti, aber passt schon.
(so ist das auch bei den Fertig BKW, nicht perfekt, passt aber)

Bei etwas größeren Anlagen (Kleinsterzeugeranlagen, max 800W, aber >2kWp + weitere "Sonder"formen) schaut das anders aus. Die sind (jetzt) zwar grundsätzlich einfacher anzumelden, können aber nicht mehr als DAU-Lösungen installiert werden. Auch wenn die Hersteller immer anderes suggerieren.
Gemäß AR 4105 muss das noch immer ein Elektriker machen, die Frage ist wieviel (man selber machen kann). Spannender wird es, dass dort explizit Speicher inkludiert sind.
Am Ende ist das hier sowas wie ein "alles ist mit dabei" Ding.

Sprich also, es ist schon heute möglich, mehr als das einfache BKW zu haben, nennt sich dann im Fachjargon Kleinsterzeugeranlagen (also kein BKW, auch wenn man das als Laie so nennen mag, die Begrifflichkeiten werden leider gerne für alles synonym verwender).
Damit ist auf der PV-Seite deutlich mehr machbar. Es gibt aber da auch Grenzen, die kommen dann aus anderen Normen.

Das kann man sich mal durchlesen, aber wirklich gut durchlesen. Das ist mit unter sehr technisch und kann einen überfordern. (und nein, das ist keine Beleidigung, mein Tagesgeschäft sind Normen ich weiß daher nur zur gut, dass einem da gerne mal der Kopf qualt und bei mir ist das der Beruf)
Ggf. liest man das 2x oder 3x.

Diese TAB ist quasi die Formatvorlage für den eigenen Netzbetreiber. Die hat so keine Gültigkeit, sondern muss sozusagen als Referenz benannt werden. (so ala "wir arbeiten nach TAB2026" )
Die Netzbetreiber könn(t)en davon abweichen, müssen das aber begründen. (man macht sich nicht umsonst die Arbeit einer Harmonisierung, nur dass dann irgendwer meint, was anderes machen zu wollen)
Sprich also, das mag im Einzelfall noch nicht beim Netzbetreiber umgesetzt sein, das kommt aber, früher oder später. Die sind da nicht so schnell und manchen sind auch etwas "speziell".
Aber sobald der seine "AGBs" angepasst hat, geht das.

Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben quasi 3 Solaranlagen
1. BKW bis 2kWp jeder kann jeden Scheiß machen (bis eben auf die Forderung nach der Wieland)
2. "BKW" (Kleinsterzeuger) > 2kWp, hier sollte ein Elektriker draufschauen (und damit sind dann auch so Kisten gemeint, die hier in den letzten Tag diskutiert wurden)
3. die "richtige" PV

Und ja, ich weiß, dass das manchmal verwirrend ist und dass sich scheinbar alles irgendwie widerspricht und man als DAU entweder meint alles machen können oder die Finger von lässt, weil das maximal verwirrend ist.
Und je größer die Anlage ist, desto gravierender wird das und desto eher sollte ein Elektriker draufschauen.
Dennoch ist es so, dass wir hier von Energieerzeugern (oder Umwandlern) sprechen und man damit einen Einfluss auf die Netzstabilität haben. Das einzelne Gerät evtl. nicht, wir haben aber 1,3Mio "BKWs" in .de, das ist nen ganzen AKW, was die Leistung angeht, das ist also spürbar.
Daher sind viele Regelungen mit dem Gedanken der Netzstabilität verknüpft. Nicht alles in der VDE ist ne "Brandschutz"maßnahme.

evtl. etwas einfacher zu verstehen: (dafür nicht so tief)

auch spannend:
F1.2 inkludiert Speicher
(und ja, mit dem 2. Anstrich ist nur ein einfaches BKW mit ohne Anmeldung beim Netzbetreiber gemeint, also nur WR+PV)

EDIT:
Die VDE kennt nur Laie und Fachkraft, einen Semilaien und keine Semifachkraft.
Daher geht die Norm von kann Tante Erna selber und Tante Erna bracht nen Elektriker.
Dass hier Leute rumspringen, die wissen was Strom, Spannung, Prallel-/Reihenschaltung ist und wie das zusammenhängt betrachten die Normen und Gesetze nicht.
Das hier Leute wissen, dass man nich 20 Module an einen einfachen MPPT hängt, ist schön, findet aber in den Regelgungen keine Beachtung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab da mal ne Frage...
Ist es ein Unterschied ob ein BKW über den halben Tag am 800w Limit an nem Schukostecker läuft, oder ob ein Teenie 12h am Tag sein 800w PC auf Volllast im Altbau laufen hat?

Ist ernst gemeintes Interesse. Weil wenn das identisch vom Risiko ist wundert mich, warum ich noch nie von dem Risiko als solches gehört hab. Zumindest in meiner Jugend war das nicht unüblich im "Freundeskreis" und hier im Forum scheinbar auch teils völlig normal :D

Am besten waren noch die selbstorganisierten LAN-Parties im Schrebergarten, wo gefühlt 10 Rechner über 5 Mehrfachsteckdosen 3 Tage durchgehend parallel liefen.

PS: klar ist da ab und an mal die Sicherung rausgeflogen, wenn alle gleichzeitig die Kiste gestartet haben, aber das wars dann auch schon.
 
Das Risiko besteht darin, dass Du halt 800W mehr als abgesichert auf der Phase haben kannst, an der das BKW hängt.

Du speist ja hinter der Sicherung ein. ;)
 
Wenn du ne 16A Sicherung hast, an der der Teenie hängt, dann nimmt der von den 3,6kW Budget 800W weg, bleiben 2,8kW über.
Wenn du aber 800W BKW hast, dann hast du nicht 2,8kW (also 3,6kW - 800W) , sondern (ohne Verbraucher) 4,4kW (3,6kW + 800W).
Die Leitung ist aber nur für 3,6kW ausgelegt.

Es ist also ein Unterschied ob man rauszieht oder einspeist. Mathamatisch gesehen ist das Vorzeichen relevant. Wie beim Konto +2k EUR ist besser als -2k EUR. (beim Strom sind -800W besser als +800W)
Da gibt es auch ein paar Bilder dazu.
gut ist das:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wall oft Text incomming :(
@Kommando
Hier könnte ich mich jetzt beleidigt fühlen oder ich nehme das einfach so hin und gut ist.
 
  • Danke
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Also die Nummer "Das BKW speist hinter der Sicherung ein und erhöht die maximale Stromaufnahme" sollten wir jetzt wirklich oft genug durchgekaut haben ;)

Wenn es darum geht, macht es wie ich, reduziert die Sicherung auf 10A oder 13A dann ist das Risiko der zu hohen Belastung der Leitung geringer.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Am besten waren noch die selbstorganisierten LAN-Parties im Schrebergarten, wo gefühlt 10 Rechner über 5 Mehrfachsteckdosen 3 Tage durchgehend parallel liefen.

PS: klar ist da ab und an mal die Sicherung rausgeflogen, wenn alle gleichzeitig die Kiste gestartet haben, aber das wars dann auch schon.
Ich erinnere mich noch an schwarze Steckdose und geschmolzene Mehrfachstecker aus der Zeit xD
 
  • Haha
Reaktionen: def
grade die Gunst der Stunde (bewölkt & regnerisch) genutzt und endlich die Panele geputzt (high clean).
dann der Blick von oben aus der Wohnung 🙁
Im Frühjahr doch mal den Solarreiniger von High clean mit verwenden.
Zumindest ist der Blütenstaubschlamm endlich wieder unten...
 
So meine Erweiterung der PV Anlage geht jetzt auch in die finale Phase.

Wechselrichter hängt und ist AC seitig fertig.
Aufm Dach sind die Halter schon angebracht und als nächstes kommen die Schienen.
Module sind bestellt.

Wechselrichter ist ein gebrauchter (3 Jahre alt ca 26000kW) Fronius Symo 10.0-3-M und 28* Trina Solar 465W
 
Mein Stand:
12,5kwp sind (seit Samstag) aufm Dach und heute hab ich die Kabel in den Keller gezogen.......warte nu auf den Wechselrichter, Speicher und die Steuerung (Smartfox).

Hat hier wer Erfahrungen mit einem Heizstab für die Warmwasserbereitung ?
Hab den Stab bereits hier liegen (Smartfox Heater 4,5kw) , also rief ich meine Heizungsfirma an und wollte nen Termin zum Einbau des Stabes machen.
Ziel ist den Eigenverbrauch des PV zu maximieren.....

Die haben mir absolut davon abgeraten, Grund:
Verkalkung !

Sie hätten es oft erlebt, dass der Stab nach 2-3 Jahren verkalkt wäre und man ihn hätte tauschen müssen......haben mir dann einen alternativen Einbau (da wird der Stab in einem externem Gehäuse verbaut und hätte so keinen direkten Kontakt zum Trinkwasser -> keine Verkalkung). -> vermutlich deutlich teurer ?! Lass mir trotzdem ein Angebot darüber erstellen......

Habe heute in einer Tabelle gesehen, dass unser Trinkwasser hier absolut traumhaft weich ist (4,8 Grad d.H.) und rufe am Montag nochmal beim Wasserwerk an um mir das bestätigen zu lassen.

Würde mich über eure Meinungen zum Thema freuen.


Danke Guinnes


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Zuletzt bearbeitet:
Mein Stand:
12,5kw/h sind (seit Samstag) aufm Dach und heute hab ich die Kabel in den Keller gezogen.......warte nu auf den Wechselrichter, Speicher und die Steuerung (Smartfox).

Hat hier wer Erfahrungen mit einem Heizstab für die Warmwasserbereitung ?
Hab den Stab bereits hier liegen (Smartfox Heater 4,5kw/h) , also rief ich meine Heizungsfirma an und wollte nen Termin zum Einbau des Stabes machen.
Ziel ist den Eigenverbrauch des PV zu maximieren.....

Die haben mir absolut davon abgeraten, Grund:
Verkalkung !

Sie hätten es oft erlebt, dass der Stab nach 2-3 Jahren verkalkt wäre und man ihn hätte tauschen müssen......haben mir dann einen alternativen Einbau (da wird der Stab in einem externem Gehäuse verbaut und hätte so keinen direkten Kontakt zum Trinkwasser -> keine Verkalkung). -> vermutlich deutlich teurer ?! Lass mir trotzdem ein Angebot darüber erstellen......

Habe heute in einer Tabelle gesehen, dass unser Trinkwasser hier absolut traumhaft weich ist (4,8 Grad d.H.) und rufe am Montag nochmal beim Wasserwerk an um mir das bestätigen zu lassen.

Würde mich über eure Meinungen zum Thema freuen.


Danke Guinnes


Anhang anzeigen 1238614
kw/h gibt es nicht. Was du meinst auf dem Dach ist Kilowatt peak (kWp). Was den Heizstab angeht meinst du vermutlich kW (Kilowatt).

Der Heizstab Irrtum liegt meist nicht nur in der Wartung und auch der Anschaffung, sondern bei der entgangenen Einspeisevergütung und dem tatsächlichen Nutzen.
Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, da die Kosten für Warmwasserbereitung bei uns derart überschaubar sind, dass ich den Überschuss dann lieber einspeise.
Zudem muss man auch beachten, dass der Heizstab auch gesteuert werden muss. Kannst ja nicht im Sommer unbegrenzt den Heizstab betreiben, wenn das Wasser schon 80°C oder so hat.
Die Verkalkungsgefahr kommt noch dazu. je heißer desto schneller verkalkt es, weil sich das Kalk dann am Heizstab ablagert.

Was aber über allem steht ist die Tatsache, dass du mit einem Heizstab einfach 1 kWh Strom in 1 kWh Hitze umwandelst. sehr ineffizient.

Wärmepumpen machen das deutlich deutlich besser.
 
Willst du den Heizstab wirklich in der Trinkwasserleitung haben, oder soll der in deinen Heizkreislauf, der per Wärmetauscher das Trinkwasser erwärmt? Dann könnte sich das Kalkthema nochmal verschieben.
Wobei im Datenblatt was von Trinkwasser geeignet steht, aber das ist außerhalb meines Erfahrungsgebietes. Die Heizfirma könnte sich doch freuen, dass Sie (nach ihrer Aussage) alle paar Jahre zum Tauschen bei dir vorbeikommen dürfte.
 
Sie hätten es oft erlebt, dass der Stab nach 2-3 Jahren verkalkt wäre und man ihn hätte tauschen müssen......haben mir dann einen alternativen Einbau (da wird der Stab in einem externem Gehäuse verbaut und hätte so keinen direkten Kontakt zum Trinkwasser -> keine Verkalkung). -> vermutlich deutlich teurer ?! Lass mir trotzdem ein Angebot darüber erstellen......

Eventuell meinen die ja sowas wie ne Heatpipe. Das ist nicht sonderlich teuer.
 
Ich habe nicht gelesen nicht auf welchem Wege das Wasser bisher zur Wärme kommt. Es könnte ja trotzdem irgendeine Form von Mehrkreisspeicher dazwischen hängen.
 
kw/h gibt es nicht. Was du meinst auf dem Dach ist Kilowatt peak (kWp). Was den Heizstab angeht meinst du vermutlich kW (Kilowatt).

Der Heizstab Irrtum liegt meist nicht nur in der Wartung und auch der Anschaffung, sondern bei der entgangenen Einspeisevergütung und dem tatsächlichen Nutzen.
Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, da die Kosten für Warmwasserbereitung bei uns derart überschaubar sind, dass ich den Überschuss dann lieber einspeise.
Zudem muss man auch beachten, dass der Heizstab auch gesteuert werden muss. Kannst ja nicht im Sommer unbegrenzt den Heizstab betreiben, wenn das Wasser schon 80°C oder so hat.
Die Verkalkungsgefahr kommt noch dazu. je heißer desto schneller verkalkt es, weil sich das Kalk dann am Heizstab ablagert.

Was aber über allem steht ist die Tatsache, dass du mit einem Heizstab einfach 1 kWh Strom in 1 kWh Hitze umwandelst. sehr ineffizient.

Wärmepumpen machen das deutlich deutlich besser.

Danke für deine Gedanken.....allerdings sehe einiges anders, natürlich kann ich auch da auf dem Holzweg sein.

rein vom finanziellen her ist die Einspeisung, ins öff. Netz, immer die schlechteste Lösung. Eigenverbrauch maximieren ist immer die beste Lösung.

da ist das Erhitzen des Brauchwassers mittels eigenem PV Überschusses sicher das Optimum.
Bisher wird das Wasser per Gas erwärmt was deutlich teurer ist.

@amdfreund:
ja, der Stab sitzt dann direkt im Speicher für Dusche etc. (also in so einem Teil) und da läuft Trinkwasser durch (Kalk)......allerdings bei uns wohl sehr geringer Kalkgehalt, was ich nochmal checken werde.

Also gibts hier niemand der Langzeiterfahrung mit einem Heizstab besitzt ? Schade......

Danke an alle,
Guinnes

PS: Fehler in den Einheiten hab ich verbessert....hoffe es passt jetzt.
 
Für einen Heizstab ist halt maximal im Frühjahr/Sommer richtig Überschuss vorhanden (je nach Ausrichtung deiner Anlage geht da eventuell auch noch mehr im Herbst/Winter) aber im Sommer braucht man relativ wenig Warmwasser (ich dusche da nicht bei 38° Wasser temp).
Im Winter kommt bei mir zb nix signifikantes vom Dach runter --> sowas wäre bei mir Geldverschwendung.
Eine Brauchwasserwärmpumpe wäre hier (für mich) sinnvoller zb (auch von der Effizienz).
 
Ja stimmt, trotzdem wird das Brauchwasser (auch im Sommer) konstant auf Wert X gehalten, im Sommer würde ich dann dafür null Gas benötigen und somit die Gastherme komplett abschalten können.
Ausrichtung ist fast exakt Süd.
Naja, die Erfahrungen werden sich dann einstellen wenn das Ding nen Jahr läuft.....der Elektrische hat mir die Inbetriebnahme für die nächsten 14 Tage zugesagt.

Grüße Guinnes
 
Sorry falls ich es überlesen habe, aber welcher Heizstab ist geplant?


Den haben meine Schwiegereltern und haben die Gastherme vor 3 Wochen nach dem Sommer wieder eingeschaltet.

Brauchwasserwärmepumpe ist ja schön und gut, kostet aber 6-8x so viel und dafür muss man erst mal den Platz haben.
 
Genau den hatte ich mir auch ausgesucht und durchgerechnet. Mein Schwager ist zwar Heizungsbauer, für den elektrischen Anschluss bräuchten wir aber trotzdem noch einen Elektriker. Unterm Strich war mir die Amortisationszeit zu lang.


Allerdings wurde der Fernwärmepreis gerade erneut angehoben. Sollte das noch einmal passieren, rechne ich das Ganze neu durch. Da wir eine Enthärtungsanlage haben,würde ich hoffen, dass sich die Verkalkung am Heizstab dann deutlich in Grenzen hält.
 
@Guinnes Mit dem Gedanken an den Heizstab habe ich auch gespielt. Aber nach zwei Jahren stelle ich fest das gerade in der jetzigen Zeit doch nur sehr wenig PV Überschuss da ist. Wir haben auch 13kWp und einen 12,8kWp Speicher sowie ein E-Auto was Mittags aber nicht immer zuhause ist. Trotzdem bleibt meiner Erfahrung über den Herbst/Winter nicht viel Überschuss zum Heizen.

Einfache Lösung für uns um den Eigenverbrauch zu maximieren waren günstige Infrarot Heizungen an einer Smart Steckdose. Zum Beispiel: https://www.amazon.de/Blumfeldt-Inf...hoppingads-lpcontext&psc=1&smid=ABV9J41D2VYA9

Damit kannst du recht einfach deinen Überschuss vom Dach ins Haus bringen.
 
@Guinnes Mit dem Gedanken an den Heizstab habe ich auch gespielt. Aber nach zwei Jahren stelle ich fest das gerade in der jetzigen Zeit doch nur sehr wenig PV Überschuss da ist. Wir haben auch 13kWp und einen 12,8kWp Speicher sowie ein E-Auto was Mittags aber nicht immer zuhause ist. Trotzdem bleibt meiner Erfahrung über den Herbst/Winter nicht viel Überschuss zum Heizen.
Ja ok wenn du schon so einen großen Speicher und auch noch ein E-Auto hast, macht der Heizstab keinen Sinn. Er soll ja "quasi" den Akku oder eben E-Auto als Stromspeicher ersetzen. Das macht nur Sinn wenn man noch eine Gas/Ölheizung oder andere eher teurere Wassererwärmungsmethose hat, aufgrund von 1kw=1kw.

Einfache Lösung für uns um den Eigenverbrauch zu maximieren waren günstige Infrarot Heizungen an einer Smart Steckdose. Zum Beispiel: https://www.amazon.de/Blumfeldt-Inf...hoppingads-lpcontext&psc=1&smid=ABV9J41D2VYA9
Damit kannst du recht einfach deinen Überschuss vom Dach ins Haus bringen.
Interessant... das wäre bei uns echt eine Option da wir nur 2 Räume im Winter aktiv heizen. Das Ding rechnet sich viel schneller als ein Heizstab, hilft nur im Sommer nichts, weil nicht nötig.
 
@audianer Die Kilowatt Stunde Strom die ins Haus wandert, spart halt eine kW für die Gasheizung. Einspeisung 7 vs. Gas 11 Cent. Viel ist es nicht, daher bei der Anschaffung/Installation einer extra Wärmepumpe mit beachten.

Um den Überschuss mit möglich wenig Aufwand zu nutzen kann man schon eine Elektroheizung nutzen, finde ich zumindest. Persönlich mag ich am liebsten die Wärme wie Infrarot, wie unser Kachelofen. Konvektion ist natürlich auch möglich auch und noch mal günstiger und lässt sich manchmal einfacher unterbringen. Ist aber eher Geschmacksfrage.

Zum Beispiel: https://www.mediamarkt.de/de/product/_smartmi-erh6003eu-heizkorper-2200-watt-136731381.html
Oder: https://www.ebay.de/itm/227052014218

Smarte Steckdose davor die ab PV-Überschuss anschaltet, fertig ist die Laube. Ich hab drei Stück davon in Kaskade und im Winter quasi keinen Überschuss mehr.
 
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