5800x3d Pins verbogen und abgebrochen

C64Lover

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Hey zusammen,

Ich habe gestern einen kleinen „Heldentag“ hingelegt und es beim Wechsel meines CPU-Kühlers leider geschafft, meine CPU zu schrotten. Wie genau es dazu gekommen ist, kann ich mir selbst nicht wirklich erklären.

Beim ersten Versuch hatte ich zuviel Wärmeleitpaste aufgetragen, sodass die CPU beim Herausnehmen am Kühler kleben geblieben ist. Beim herausnehmen des Kühler ist es dann wohl passiert... :(

Ich habe versucht, die verbogenen Pins selbst wieder zu richten, dabei die Situation aber leider eher verschlimmert. Mir fehlen hier auch die nötigen Werkzeuge wie eine Lupe und eine feine Pinzette. Die abgebrochenen Pins kann ich selbst ohnehin nicht ersetzen.

Daher meine Frage: Gibt es hier jemanden, der sich mit der Reparatur von CPUs auskennt und sich das Ganze einmal anschauen könnte? Natürlich würde ich mich für die Hilfe auch erkenntlich zeigen! 😊

Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen. Vielen Dank schon mal!

VG
C64Lover
 
Hallo, willkommen im Forum.
Es gibt @ubi der Sockel AM4 CPU Pins geradebiegen kann, unten im Link sein letztes Sockel AM4 CPU Werk.

Am besten ein gut beleuchtetes Foto der defekten CPU Pins hier im Forum hochladen.


Auch mal schauen, ob die AM4 CPU um 180 Grad gedreht eingebaut war, dann hat häufig auch das Mainboard etwas abbekommen, an den 4 verbogenen Pins zu erkennen, mein Zitat unten.

Gut möglich, das auch das Mainboard etwas abbekommen hat, so wie es aussieht war die CPU um 180 Grad gedreht eingebaut.
CPU falsch eingebaut.jpg CPU richtig eingebaut.jpg
 
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  • Danke
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Das Mainboard ist zum Glück heile geblieben, habe eine andere CPU getestet und die läuft.

Ich habe mal ein Foto angefügt.... @ubi könntest du mir helfen? Habe mir mehrere Beiträge von Dir angeschaut und habe etwas Hoffnung.. :)
Danke für die schnelle Rückmeldung übrigens.
 

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  • cpu.jpeg
    cpu.jpeg
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Ohje da muss wohl auch erstmal die WLP weg.

Kann dir zwar nicht helfen, aber falls du ein 6er Torx (wars glaub) hast, das kleine Loch ist ideal um Pins gerade zu biegen^^.
 
Ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen. Vielen Dank schon mal!
ich leider nicht, nur mein Hinweis, dass eine Lupe evtl. zu wenig ist. Ich benutze ein Microscop wenn ich sowas mache.

Kriegte mal nen Ryzen, der in Taschentücker eingewickelt war für den Versand. Mit blossem Auge waren die Fasern nicht zu sehen. Mit Lupe zu erahnen. Hat aber gereicht, dass das System nicht lief.
 
  • Danke
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Kann dir zwar nicht helfen, aber falls du ein 6er Torx (wars glaub) hast, das kleine Loch ist ideal um Pins gerade zu biegen^^.
@ubi hat Informationen geteilt wie er die AM4 CPU Pins geradebiegt z.B. "0,4mm Druckstift für Bleiminen", seine Zitate unten.
Moin
die laufen auch wieder .
Screenshot_20260912_200636_WhatsApp.jpg

Also ich nehm 0,4mm Druckstift für Bleiminen
Skallpell Nr 11
ein selbstgefertiges Werkzeug ( bin Feinwerkmechaniker)
eine spezielle Lötspitze
2 sehr ruhige Hände
und ne 8x Optik nicht digital
kein Fön oder ähnliches

ich denke die Pins sind schnödes Messing vergoldet -> Bronze wäre zu teuer und zu weich meiner Meinung nach.
aber egal

das wars

wir berichten
gruss
UBI

es gibt alles im Netz und mir dient das zur aufrechterhaltung von Konzentration und Feinmotorik.
Ach und solltes keinen Ehrgeiz und Geduld haben vergiss es.

Ich mag solche arbeiten , warum auch immer.

grobe ausrichtung ca 20-30 Minuten

Feinjustierung mit Schablone ohne Pinersatz noch mal 1-2h

bei Pinersatz etwas länger . Aber zuerst richten dann ersetzten.


gruss
UBI
 
Moin & willkommen

irgendwie ganze Arbeit geleistet.

jetzt die Preisfrage .

Wo stammt die CPU her .
evtl eine Beleg vom Kauf? ( Nachweis )
so sieht es schon so aus als ob die ausm grossen Haufen gezogen wurde.( Defektware)


gruss
UBI
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich benutze ein Microscop
Das ist einfach der Gamechanger für Reparaturen/Löten 😍 Beste Investition in der Richtung neben JBC(Clone) Lötstation.

Wie genau es dazu gekommen ist, kann ich mir selbst nicht wirklich erklären
Sorry, aber bei dem Desaster auf dem Bild, sollte man doch nachvollziehen können, was man gemacht hat.
WLP verteilt sich nicht von selber zwischen den PINs und die eine Stelle sieht aus, als hätte man da mit Absicht etwas reingedrückt, oder die CPU ist mitsamt Kühler mit der Unterseite irgendwo aufgeschlagen :eek:

Zum Glück kennt ja selbst Gemini inzwischen die Lösung solcher Probleme :fresse:

1792483295642.jpeg
 
Ist das oben irgendwie verschmort und angebrannt?
 
So wie das Ding aussieht ist da deutlich mehr dran an der Story als "bei Kühlermontage auf Mainboard gefallen", finde da den Zugang von ubi vollkommen Richtig nach der Herkunft bzw. Rechnung als Nachweis zu fragen. Sieht echt nicht gut aus.
Und man sollte die Hilfsbereitschaft eines ubi auch nicht überstrapazieren mit solchen Aktionen.
 
So wie das Ding aussieht ist da deutlich mehr dran an der Story als "bei Kühlermontage auf Mainboard gefallen",
Naja, ist für das Ergebnis unerheblich. Ich vermute eine Kombination aus nicht verschlosseńem Socckel, zu viel Leitpaste und Unaufmerksamkeit. Mir ist mal eine CPU (ich meine eine Hyrix 486 oder so) vom Kühler gefallen und hab das so als Bild vor Augen. Allerdings waren die CPUs damals robuster und hielten, wenn ich mich recht erinnere- ohne Verschluss auf dem MB. Muss so um 1995 rum gewesen sein, genau weiss ichs nicht mehr.
 
Tatsächlich ist es genauso, wie ich es beschrieben habe. Ich habe den Kühler insgesamt dreimal abmontiert, da die CPU bei einem Prime95-Stresstest Temperaturen von 90 °C erreicht hat.
Vor dem dritten Versuch hatte ich festgestellt, dass die CPU-Temperatur beim Gaming bei etwa 70 °C lag, während sie unter Prime95 bereits nach wenigen Sekunden wieder auf 90 °C anstieg.

Beim dritten Versuch war ich dann einfach nur noch tilt und bin entsprechend ungewissenhaft vorgegangen. Trotzdem kann ich mir bis heute nicht wirklich erklären, wie die CPU-Pins dabei derart stark verbogen werden und teilweise sogar abbrechen konnten. Zusätzlich hatte ich erhebliche Schwierigkeiten mit der Wärmeleitpaste, da ich zum ersten Mal die Arctic MX-6 verwendet habe. Im Vergleich zu den Pasten, die ich bisher kannte, war diese deutlich zähflüssiger und schwieriger zu verteilen. Dadurch habe ich ziemlich herumgeschmiert, sodass letztendlich auch Wärmeleitpaste unter die CPU gelangt ist.

Ein kleiner Zusatz: Nachdem ich die CPU zusammen mit einem neuen Kühler wieder eingebaut hatte, wurde plötzlich auch meine NVMe-SSD (Samsung 980 PRO) nicht mehr erkannt. Sie taucht überhaupt nicht mehr im BIOS auf. Auch mehrmaliges Power Cycling hat leider nichts gebracht.

Das war wirklich ein rabenschwarzer Tag. Vor allem den Zusammenhang zwischen dem CPU-Schaden und dem plötzlichen Ausfall der SSD kann ich mir absolut nicht erklären.

Die CPU ist übrigens nicht verschmort – auf dem Foto sieht das Ganze schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist. :) Schön ist es natürlich trotzdem nicht.
 
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