Wäre ja schon cool, wenn die Platzhalter in Zukunft irgendwann sinnvoll genutzt werden, oder verschwinden. Z.B. Größerer Chache, iGPU Erweiterung, NPU Clustervergrößerung, I/O Erweiterung (mehr PCIe 5) ... vielleicht schafft es Intel die Chiplets so in der Größe zu konstruieren, dass diese modular so platziert werden können, dass keine Freiräume mehr entstehen.
Diese Dummy Tiles kosten doch so gut wie nichts, die Dies größer zu machen, würde aber bedeuten weniger von ihnen aus einem Wafer zu bekommen und damit wäre dies teurer und wenn man bei der iGPU keine weiteren Einheiten auf dem zusätzlichen Platz unterbringen kann, wäre es auch totes Silizium, nur eben solches welches alle Bearbeitungsschritte durchlaufen ist. Auch mehr PCIe Lanes kann man nur unterbringen, wenn der Sockel diese auch vorsieht und auf dem CPU Tiles kann man auch nicht mal eben einen halben Kern verbauen, nur weil dafür noch Platz wäre, noch lohnt es sich den L3 Cache dann um 100 Byte pro Kern zu erhöhen, nur weil der Platz dafür gerade noch vorhanden wäre. Dazu kommt dann noch, dass es ja auch bei einigen TIles unterschiedliche Varianten gibt, eben die CPU Tiles die kleinste Version mit wenigen Kernen, die mittlere Version und die große Version mit dem Vollausbau von wohl wieder 8+16 Kernen und mindestens zwei iGPUs, die kleine und die große. Da alle Tiles so zu designen, dass nie Freiräume entstehen, dürfte unverhältnismäßig aufwendig bis unmöglich sein.
Versteh ich nicht. (/s)
16 Kerne besser 12 Kerne!
Das hängt davon ab, was man mit der CPU macht. In Anwendungen die alle Kerne voll oder zumindest sehr gut auslasten können, sind mehr Kerne immer besser. Bei Games ist dies aber meistens nicht der Fall, da riskiert man dann das die zusätzlichen Kerne mehr zur Leistungsaufnahme als zu den fps beitragen und die Effizienz dann fällt, erst recht wenn Energiespareinstellungen wie die C-States deaktiviert wurden.
Persönlich bin ich null gehypt, da die RAM- und SSD-Preise alles kaputt machen.
Im Desktop hat man ja hoffentlich schon DDR5 RAM und dann kann man dieses genau wie die bisherige SSD weiterhin verwenden und muss nur die CPU und ggf. das Mainboard tauschen, wenn man aufrüstet. Im Notebook sieht das schlechter aus, da diese in aller Regel eben komplett mit DRAM und SSD kommen. Damit schlagen die Preiserhöhungen der letzten etwa 12 Monate hier voll ins Kontor, aber wenn man schaut was gerade bei CoreWeave passiert und welche Folgen dies schon für die Börse in Südkorea hatte, deren Index vor allem von Samsung und SK Hynix bestimmt wird, dann besteht zumindest etwas Hoffnung, dass das Schlimmste bald vorbei sein könnte.
Wie ich schon öfter geschrieben habe, schaut auf die Anleihenmärkte, denn der gewaltige geplante Ausbau der KI Rechenzentren wird größtenteils auf Pump finanziert und Gläubiger werden nicht so von Euphorie geblendet wie Aktionäre. Schon weil ihre Anleihen nie "to the Moon" gehen werden, sondern bestenfalls bekommen sie alle Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit die volle Summe zurück, schlimmstenfalls gar nichts. Die Erwartungen werden anhand der Zinsen abgebildet, sowie die Willigkeit die Kredite überhaupt zu gewähren. Daher sind deren Bewertungen wie realistisch die Geschäftsmodelle sind, meist auch sehr viel realistischer als bei den Aktionären. Nur weil eine Technik revolutionär ist und die Welt verändern soll, bedeutet es ja nicht, dass das Geschäftsmodell auch tragfähig ist. Man schau sich Webbrowser an, die waren damals ebenfalls revolutionär und haben die Welt verändert, jeder nutzt mindestens einen, aber würde jemand hier in ein Unternehmen investieren oder ihm Geld leihen wollen, um einen neuen Webbrowser zu entwickeln? Wohl kaum, da man damit kein Geld verdienen kann, Netscape hat dies ganz am Anfang gemacht und deren Börsengang gilt für viele als Urknall der dotCom Blase, von einem Ausgabekurs von 28$ im August 1995 stieg die Aktie bis auf ein Allzeithoch von 174$ im Dezember 1995 Etwas zu der Zeit brachte MS aber den Internet Explorer heraus, der Teil von Windows war und nichts extra gekostet hat.
Die Frage ob OpenAI und Anthropic nicht für KI das sind, was Netscape zu Beginn des Internets war, kann man nicht von der Hand weisen, auch wenn MS eng mit OpenAI verzahnt ist und Anthropic maßgeblich von Amazon und Google finanziert wird, während Netscape damals keine solchen Partner hatte. Aber dies könnte auch das Trojanische Pferd sein, welches es dann durch einen Debt-to-Equity Swap erlaubt diese Unternehmen günstig zu übernehmen, wenn sie sich verhoben haben und ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können, weil der Umsatz eben nicht so stark wie erwartet steigt, wie es zuletzt bei Anthropic wohl der Fall war. Da soll die Bewertung für einen Börsengang schon von 2.000 Milliarden USD auf 1.500 gesenkt worden sein, immer noch gigantisch, aber erstmals ein Richtungswechsel, nachdem es vorher nur noch oben ging. Die KI Blase bekommt also erste Risse und dann beginnen normalerweise die meisten Investoren genauer hinzuschauen.
Anthropic hält aber wohl trotzdem an einem Börsengang noch diese Jahr fest, es wird spannend werden zu beobachten wie der verläuft und wie die Zahlen aussehen, die für den Börsengang und dann danach veröffentlicht. Es könnte jedenfalls gut sein, dass wie die Spitze der Speicherpreise schon jetzt sehen oder bald sehen werden und Speicher danach wieder billiger wird, weil geplante KI Rechenzentren nicht oder nicht im vollem Umfang realisiert werden und Hardware die dafür schon gehortet wurde und dann doch nicht gebraucht wird, wieder auf den Markt kommt.