[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Aber wenn der Sohn widerrum das Geld augibt zahlt er ja dann Steuern.

Wenn ich an einen gemeinnützigen Verein vererbe ist es doch auch steuerfrei. 🤔
 
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Wenn People & Culture nichts mit mehr Zeit im Office zu verbringen zu tun hat, dann fresse ich nen Besen 🤣
Garantiert.
Das Hauptargument, warum man zusammen im Office sein soll ist ja "Culture". Ausnahmen sollen wohl weiterhin möglich sein, je nach Härtefall UND performance. Wer z.B. nen performance improvement plan reingedrückt bekomme hat, soll 5 Tage im Office sein (keine Ahnung warum, performt man da besser performt) und Ausnahmen für mehr HO Tage hängen auch von der Performance ab. Man stellt also das Narrativ auf, dass man die Culture verbessert, erlaubt dann aber gleichzeitig seinen Top Performern weniger im HO zu sein, wie soll das zusammenpassen? Gerade die will ich doch unter den Leuten haben, damit sie die anderen mitziehen können. Ich fand das sehr entlarvend.
ziemlich dumm, wen man so ein Plan reingedrückt bekommt, dann würde doch jeder halbwegs schlaue Mensch nicht auf die Tube drücken sondern langsam machen.
Ist wie damals bei mir im Ausbildungsbetrieb, da war Akkordarbeit angesagt, und jedes Jahr wurden dann die Zeiten neu gestopt, aber da ist logischerweise keiner auf die Idee gekommen "schneller" oder nach seinem normalen Tempo zu arbeiten, sondern man hat versucht die alte Zeit zu bestätigen.
Sonst hat man ja am Ende nur noch mehr Arbeit fürs gleiche Geld, macht doch absolut keinen Sinn.
Außerdem hat man dann die ganze Belegschaft noch gegen sich:fresse:
Mit anderen Worten: Wer krank ist, darf von zu Haus arbeiten? :fresse:
hat mein Chef früher bei mir auch mal versucht, aber da ist er dann ordentlich auf die Nase gefallen, und es blieb bei dem einem Versuch.
 
Aber wenn der Sohn widerrum das Geld augibt zahlt er ja dann Steuern.
Der Vater auch. Du schmeißt eine Konsum- mit einer Besitz/Substanzssteuer zusammen. Konsumsteuern kann ich steuern durch meine Ausgaben, somit zum Beispiel nur soviel konsumieren wie ich einnehme, was ich als Besitzender allein über Zinsen erreiche. Daher kumuliert sich Vermögen auch relativ leicht ab einer bestimmten Größe. Denn ich habe stets ein Einkommen, welches mit dem Vermögen wächst, habe aber der Ausgabenseite aber keinen zwingenden Grund, dass dort es genauso steigt und ich entsprechend viel ausgebe bzw. kann man dies aktiv steuern. Und wenn das Vermögen groß genug ist, lebe ich luxuriös und habe trotzdem weniger Ausgaben als Einnahmen --> Vermögenskumulation. Erfolgt das dann auch noch über Generationen, nun ja. Zudem verhindert sowas die soziale Durchlässigkeit. Man kann in so einem System nur schwer aufsteigen und seinen sozialen Rang verbessern. Und, ab einem bestimmten Wohlstand, kaum noch absteigen. Erwerbsarbeit wird in einem solchen System entwertet, weil einfach relevanter ist, wer erbt und wer nicht. Das widerspricht elementar dem Leistungsgedanken. Irgendwer hat zwar mal Leistung erbracht, die Erben irgendwann aber eben nicht mehr. Daher find ich es immer wieder ironisch, dass sich ausgerechnet "Leistungsträger" immer wieder damit hervor tun, diesen Gedankengang nicht zu verstehen. Ideal im Sinne von sozialer Durchlässigkeit bzw. dem Leistungsgedanken wäre eine Gesellschaft ganz ohne Erben. Jeder bekommt sein Blatt an die Hand und es obliegt ihm allein, was er daraus macht. Da das wiederum andere soziologische Probleme mit sich bringt, muss irgendein Kompromiss zwischen beidem gefunden werden. Ergo, Erben ja, aber eben mit Steuern.

Wenn ich an einen gemeinnützigen Verein vererbe ist es doch auch steuerfrei
Stellst du grad wirklich das Erben als Privatperson gleich mit einem gemeinnützigen Verein, der dieses Geld per Satzung GEMEINNÜTZIG, also der Gesellschaft zuträglich, verwenden muss? Oo In welcher Welt ist das auch nur im Ansatz vergleichbar?
 
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Mit anderen Worten: Wer krank ist, darf von zu Haus arbeiten? :fresse:
Die können sich gerne aussuchen ob ich bei ner Erkältung im HO arbeiten darf (mach ich bishher meistens so) oder ob sie jedesmal nen gelben Schein möchten :) Ich bin da flexibel.
 
Also ich werde nichts erben aber mir ist nicht klar warum man Steuern abdrücken sollte, für das der eigene Vater / die eigene Mutter wahrscheinlich hart geschuftet hat und nun an die nächste Generation übergeben will
Ich kann den Ärger darüber ja verstehen, aber wir gehen diese Diskussion völlig falsch an. Das wird natürlich von Seiten der größten Profiteure auch gerne so gelenkt, dass Kleinerben und Nichterben sich am besten noch streiten, weil einer fürchtet , nicht doch etwas mehr als andere zu haben.
Am besten wird dann nämlich nichts verändert.

Es geht aber im Kern nicht um das Haus der Eltern, sondern wir müssen an die großen Erbschaften dran.
Experten hatten schon vorgeschlagen, den Freibetrag zum Beispiel auf 1 oder 2 Mio zu erhöhen und danach zuzugreifen.
Auf die größten Erbschaften fallen kaum Steuern an, wodurch auch eine Kumulierung von Vermögen immer leichter wird. Das ist einfach ein zentraler Teil des Problems, dass wenige immer mehr Vermögen besitzen.

Das andere Problem ist, dass Kapitalerträge bei den Reichen auch im Vergleich wenig besteuert werden.
Quandt und Klatten kassieren zum Beispiel afaik zwischen 700 und 800 Mio Dividenden aus ihren Anteilen und zahlen dafür kaum Steuern.
 
Und da es die wieder, Diffamierung mangels Argumenten. Als hättest du auch nur im Ansatz je die Absicht gehabt, eine inhaltliche Diskussion zu führen. Das ewig gleiche Spiel.
Wie kann man sich auch nur erdreisten, ein komplexeres Thema nicht mit Einzeilern abzuhandeln und auch noch Rechtschreibfehler im Nachgang zu korrigieren. Inhaltlich wurde exakt einmal was hinzugefügt, unmittelbar im Anschluss. Sämtliche Änderungen erfolgten binnen 6 Minuten.
 
Bin ich wirklich mal gespannt was da bei der IGM Tarifrunde rauskommt. 5% mit 12 Monaten Laufzeit gefordert. Es gäbe ja schließlich im Flächentarifvertrag auch Unternehmen (Rüstung, Luftfahrt, ...) die gut laufen.
Absolut gesehen werden die aber wohl die kleinere Mitarbeitergruppe stellen.
Also entweder wird es echt eklig, oder alles dann doch nicht so wild und man landet wieder irgendwie bei 3,5% in zwei Schritten bei 18 Monaten Laufzeit oder so.
 
@Mustis Kommt drauf an, wenn man von den Erhöhungen der Bemessungsgrundlagen betroffen ist, deckt das die Inflation eher nicht. In der Branche dürften das ja nicht gerade wenige sein.
 
Und da es die wieder, Diffamierung mangels Argumenten.
Wo ist das
Du hast deine Textwall jetzt mehrmals editiert
denn nun "diffamierender" als das?
Als hättest du auch nur im Ansatz je die Absicht gehabt, eine inhaltliche Diskussion zu führen. Das ewig gleiche Spiel.

Im Gegensatz zu dir hat er auch nicht gesagt (sinngemäß) "du liegst falsch und eine Diskussion hat keinen Sinn, immer das gleiche", sondern
weil wir eh auf keinen Nenner kommen.
womit er sich selbst einschließt.

Und auf nen langen Text, der noch mehrfach nachträglich bearbeitet wird, hätte ich auch keine Motivation drauf zu antworten.
 
Verstehe ich halt absolut null. Was meins ist ist meins und nachdem ich einmal steuern dafür gezahlt habe muss das reichen. Verwandte ersten Grades sollten steuerfrei erben können, egal wie viel. Kest usw erhöhen bzw steuern aus Kapitalerträgen darf generell wesentlich erhöht werden, dafür bin ich ja auch. Arbeit wird aktuell ja z.t. schlechter gestellt als Vermögen. Aber egal ob ich meinem Kind n Sack Nüsse oder 30 Hauser vererbe, es sollte 100% davon bekommen. Steuern fallen dann im Nachgang schon genug an.
Ich kann den Ärger darüber ja verstehen, aber wir gehen diese Diskussion völlig falsch an. Das wird natürlich von Seiten der größten Profiteure auch gerne so gelenkt, dass Kleinerben und Nichterben sich am besten noch streiten, weil einer fürchtet , nicht doch etwas mehr als andere zu haben.
Am besten wird dann nämlich nichts verändert.

Es geht aber im Kern nicht um das Haus der Eltern, sondern wir müssen an die großen Erbschaften dran.
Experten hatten schon vorgeschlagen, den Freibetrag zum Beispiel auf 1 oder 2 Mio zu erhöhen und danach zuzugreifen.
Auf die größten Erbschaften fallen kaum Steuern an, wodurch auch eine Kumulierung von Vermögen immer leichter wird. Das ist einfach ein zentraler Teil des Problems, dass wenige immer mehr Vermögen besitzen.

Das andere Problem ist, dass Kapitalerträge bei den Reichen auch im Vergleich wenig besteuert werden.
Quandt und Klatten kassieren zum Beispiel afaik zwischen 700 und 800 Mio Dividenden aus ihren Anteilen und zahlen dafür kaum Steuern.

Wie gesagt, erben ist für mich etwas persönliches. Sollte ich mal den Jackpot mit Aktien holen und plötzlich einige Millionen vererben können würde ich auch zusehen dass der Staat genau gar nichts davon bekommt. Habe bereits mit Kest bezahlt bzw würden bei Verkauf ja meine Kinder die Kest zahlen.
 
Ich seh eigentlich nur den Staat der mit allemöglichen Steuern und Abgaben mir meinen Wohlstand nimmt...
Der Staat nimmt es dir aber weg, weil er es von Milliardären nicht holen kann. ..
Deutschland hat kein Einnahmenproblem sondern ein Ausgabenproblem.
Ja, Kürzungen gibts aber nicht. Siehste doch aktuell wieder, gab ne "Rentenreform", wo man sich quasi schon geeinigt hatte, auch mit Einschnitten bei Rentnern bzw. beinahe-Rentnern. Alles das letztere Betrifft, wird jetzt wieder zurückgerudert was das Problem wieder nur auf uns schiebt.
 
Es als Textwall zu bezeichnen findest du nicht diffamierend? Ich kenne den Begriff nur abwertend für einen unnötig zu langen text.

Und auszusagen, man liest das ganze nicht weil dauernd editiert wird ist doch auch nichts als eine faule Ausrede. Vor allem wenn die Edits vornehmlich Korrekturen der Rechtschreibung sind und inhaltlich nichts verändern. Und wie man sieht funktioniert es, du hast direkt den Narrativ übernommen.

@Gurkengraeber kannst du ja gern so vertreten. Dann musst du mit alle den daraus resultierenden Problemen leben. Wozu dann auch unweigerlich gehört, dass sich vermögen und damit letztlich macht bei wenigen kumuliert und der Rest niemals aufholen kann. Und man sollte dann nicht gleichzeitig von Leistungsgesellschaft, Leistungsträgern und Leistungsgesellschaft reden. Denn das steht dem unvereinbar gegenüber. Warum ist dargelegt worden und daran ändern deine anderen Eingriffe eben nicht. Man kann vermögen nicht über konsumsteuern hinreichend besteuern. Das geht schlicht nicht.
 
Zum Thema Erbschaftssteuer steht doch eh noch ein Urteil vom Bundesverfassungsericht aus, oder? Die Ausrede ist doch immer, dass man erstmal darauf warten wolle.
 
Na ja, dass Bundesverfassungsgericht hat bereits 2014 festgestellt, dass das mit der Erbschaftssteuer nicht so knorke ist und den Gesetzgeber aufgefordert zu handeln, sprich das GEsetz neu zu regeln. Und das ziemlich deutlich. Dem ist, laut eigener Ansicht, der GEsetzgeber im November 2016 nachgekommen. 4 Monate nach der vom Gericht festgesetzten Frist. Die Prüfung, ob dem so ist, läuft seitdem. Und mindestens ein aktuell laufendes Verfahren in Bezug auf die Erbschaftssteuer ist die Folge davon. Die mündliche VErhandlung dazu ist jetzt am 13 Oktober. Dabei geht es im Grundsatz darum, ob es rechtens ist, wenn Betriebsvermögen begünstigt ist vor Privatvermögen, zum Beispiel bei Verschonungsregelungen.

Ein weiteres Verfahren läuft auch noch, da ist am 12 Oktober Verhandlung. Dort geht es im Kern darum, ob der Gesetzgeber in Berlin überhaupt befugt ist, derlei bundesweit festzulegen. Diese abstrakte Normenkontrolle hat die bayerische Staatsregierung eingeleitet. Sag ich jetzt mal nichts zu. Des weiteren geht es in dem Verfahren darum wie in dem Zusammenhang Grundbesitz bewertet wird, die persönlichen Freibeträge, die Höhe der Steuersätze und in Teilen darum, ob einer Erbschafssteuer generell Verfassungsmässig ist. Da die bayerische Staatsregierung das angekurbelt hat, wird es wohl vor allem darum gehen, die Erbschaftssteuer derart zu verkrüppeln, dass sie im eigenen Bundesland schlicht mehr erhoben werden soll bzw. mit riesigen Freibeträgen und niedrigeren Steuersätzen...

PS: und wer sich fragt: Ja, ein Markus Söder ist unmittelbar und als trreibende Kraft hinter diesem 2. Verfahren beteiligt. Und ja, er bzw. seine Frau würden persönlich davon profitieren, wenn Bayern selbst festlegen könnte, ob und wie hoch sie die Erbschaftssteuern festlegt und wie privilegiert dabei BEtriebsvermögen behandelt wird. Denn Söder würde dann als bayerischer Minister unmittelbar darüber entscheiden, wie hoch die Steuern ausfallen auf die (erheblichen) Anteile seiner Frau an der Baumüller GmbH. Seine Frau ist geborene Baumüller.... Natürlich fehlt in dem Kontext auch nicht, dass diese Firma während des 2. Weltkrieges Zwangsarbeiter im großen Stil eingesetzt hat. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage mich ja schon manchmal wie viel Freizeit man so als Ministerpräsident hat das man sich noch mit sowas beschäftigen kann, aber was weiß ich schon.
 
Das ist ja keine Freizeit, sondern der Job. Er vertritt die Interessen seiner Wähler. Zwar nur die Interessen der Wähler, die ihn interessieren, aber man kann sich ja nicht um alles kümmern.
 
Söder Frisst ist definitiv Freizeit und keinerlei Interessensvertretung :fresse:
 
Bin ich wirklich mal gespannt was da bei der IGM Tarifrunde rauskommt. 5% mit 12 Monaten Laufzeit gefordert. Es gäbe ja schließlich im Flächentarifvertrag auch Unternehmen (Rüstung, Luftfahrt, ...) die gut laufen.
Absolut gesehen werden die aber wohl die kleinere Mitarbeitergruppe stellen.
Also entweder wird es echt eklig, oder alles dann doch nicht so wild und man landet wieder irgendwie bei 3,5% in zwei Schritten bei 18 Monaten Laufzeit oder so.
Ich bin schon seit Jahren für 1-2-3 Jahre Nullrunde. Wir bekommen bei uns im weiten Umkreis schon mit Abstand am meisten Geld (Schreibe extra bekommen und nicht verdienen :fresse:) und nehmen den Handwerksbetrieben damit so viele Arbeitskräfte weg.
Da werden wir wieder ordentlich Kopfschütteln ernten, wenn bei uns im goldenen Käfig wieder die Trillerpfeifen zu hören und die roten Fahnen zu sehen sind.
Bei der letzten Runde waren die Forderungen schon total überzogen. Sollen sich lieber für Hansefit oder sowas einsetzen.
 
Ich denke mit 3,5% können wir bei der aktuellen Haltung der Arbeitgeber zufrieden mit sein. Rechne eher mit weniger.
 
Bei uns im öD wollen die Gewerkschaften die Forderung tatsächlich erst Mitte März 2027 stellen. Das wäre relativ spät.
Leider sind die Verhandlungsrunden wieder einmal recht weit gesttreckt, die Arbeitgeberseite wird also wahrscheinlich wieder ihre übliche Verzögerungstaktik fahren 🙄
Nach dem, was man so hört, wird das Gehalt wohl die zentrale Forderung sein. Ich bin gespannt.
 
Also hänge auch an der IGM. Ja man bekommt gutes Geld.

Aber Spitzenverdiener bin ich damit hier in der Gegend schon länger nicht mehr.
Es gibt aber auch keinen Haustarifvertrag der noch was draufschlägt (wie z.B. bei anderen Firmen)
 
Ich denke mit 3,5% können wir bei der aktuellen Haltung der Arbeitgeber zufrieden mit sein. Rechne eher mit weniger.
Nachdem es dieses Jahr 0% gab (eher - 1/2 Gehalt als Steuernachzahlung nächstes Jahr...) wird das kommendes Jahr auch schwer mit mehr Geld, wenn es nach der Insolvenz weiter geht. Da finde ich 3,5% eigentlich schon ganz nett :)
 
Über 3,5% würde ich mich freuen, hatte 2,3% dieses Jahr und Netto bleiben davon jetzt zum Jahreswechsel vlt. noch 10€ übrig, wenn überhaupt.
 
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