[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Aber man muss wissen, dass Payday schon geerbt hat und auch in Zukunft nochmal erben wird, daher ist er auch nicht auf ein Einkommen für seine Altersvorsorge angewiesen und kann solche Dinger natürlich raushauen.
Mein Erbe wird die aktuelle Freigrenze nicht erreichen. Ich mache mir da keine "Sorgen". Außerdem ermutige ich meinen Vater immer, sein Vermögen selbst auszugeben. Da große Pflege noch anstehen könnte, stehen die Chancen auch gut, das es wirklich so kommt.

Für selbstgenutztes Wohneigentum gibt es keinen Freibetrag. Das kann steuerfrei vererbt werden.
Nur, wenn man danach dann auch 10 Jahre drin wohnt. Man wird also "gezwungen", dort zu wohnen. Und ja natürlich, verkauft man das Haus, bleibt eine Menge Kohle über. Am Ende meckern auf hohen Niveau.
Die Freibeträge gehören aber mal nach oben angepasst. Als man die Freibeträge damals eingeführt hat, war das noch richtig viel Geld mit dem Sinn, das im Privaten eigentlich nie die Steuer anfällt. Am Ende kann es mir egal sein, ich bleibe eh untern Freibetrag...

Beamte haben doch heute auch schon einen Anspruch. Heißt halt nur Pension und ist eine noch größere Bürde für die Gesellschaft als die klassische Rente.
Bei der Krankenkasse geht diese Rechnung allerdings nicht auf. Die Frage wäre auch, ob einmal erreichte Ansprüche dann nicht sowieso 1 zu 1 weitergereicht werden müssten und damit dann auch nichts gewonnen wäre. Außer für die Leute, die heute noch arbeiten und ab sofort keine weiteren Pensionsansprüche anreichern könnten. Im Grunde geht man dem Ding doch schon nach, indem immer weniger Leute verbeamtet werden. Bestimmte Jobs brauchen aber zwingend ein Beamtenstatus, zb Richter und die müssen dann auch gut abgesichert sein, damit diese nicht so leicht Bestechlich sind. Wenn man den Beamtenstatus weichspült, wird das ganz andere Probleme verursachen.

Aber Hauptsache immer Stammtischscheiße erzählen und mir unterstellen, ich würde es tun... Mal weiter als bis 1,5 Denken...
 
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Wer sind denn diese Reichen, den man mit Erbschaften das Geld aus der Tasche ziehen kann? Der normale Mittelständler, der mittlerweile Problemlos bei 1mio landet am Ende des Lebens (Immobilie...) und die Erben nicht wissen, wie sie das geerbte Haus eigentlich übernehmen können ohne selbst verschuldet zu sein, da der Freibetrag viel zu niedrig ist?
Oder redest du von den reichen Milliardären, die auf dem Konto eigentlich gar kein Geld haben (im Verhältnis), sondern das Vermögen in Firmen und co steckt und eine Erbschaftssteuer nur dazu führen würde, das diese Firmen dann schließen müssen?
Also einen Kredit über 75.000 € aufzunehmen um 1.000.000 zu erhalten soll deiner Meinung nach ein schlechter Deal sein?

Und wenn der Betrieb schließen muss, weil eine Erbschaftsteuer gezahlt werden muss, dann war der Laden eh kurz vor der Insolvenz. Wenn Person A einen Betrieb selbst aufbauen möchte braucht er Kredite in Höhe X. Person B erbt einen solchen Betrieb mit Wert X. B muss einen Kredit deutlich kleiner als X aufnehmen, um die Erbschaftsteuer zahlen zu können. Der Kredit hat natürlich deutlich bessere Konditionen als der von Person A, weil die Summe deutlich geringer ausfällt und das Betriebsvermögen als Sicherheit eingesetzt werden kann.
B hat also trotz Erbschaftsteuer einen massiven Vorteil gegenüber A. Wo ist hier also die Ungerechtigkeit?
 
Nur, wenn man danach dann auch 10 Jahre drin wohnt.
Und? Wenn nicht, kannst du es problemlos vermieten/verkaufen und hast liquide Mittel, die Steuern zu zahlen. Und vor allem: DU hast es nicht erwähnt und so getan, als würde man sich verschulden müssen, wenn man erbt und etwas übernehmen will. Du ruderst jetzt argumentativ zurück und der Sachverhalt stellt sich plötzlich völlig anders dar.

ich würde es tun
Hast du nun mal. Die Aussage, man würde sich verschulden, um ein Erbe zu halten, ist dümmlichstes Stammtischgeschwafel, dass einfach diverse Fakten unterschlägt. Und das zu den Beamten ist auch son Ding. Sie sind dahingehend privilegiert. ziemlich deutlich. Könnte man anders machen. Und natürlich bedeutet eine Änderung, dass irgendwer irgendwann mal wohl sein Privileg verliert und "in den Arsch gekniffen" ist. Das haben Veränderungen irgendwie so an sich.
BTW. die Pensionen für Beamte sind NICHT die größere Bürde. Die Steuern die für Pensionen von Beamten eingesetzt werden sind, inklusive der Ansprüche von Hinterbliebenen, deutlich geringer als was wir aus Steuern in die Rente buttern. Die Aussage ist so faktisch auch falsch.
Wo ist hier also die Ungerechtigkeit?
Und man braucht nicht mal einen Kredit. Steuerschulden wie sie beim Erbe eines Unternehmens passieren können, werden auf Antrag eigentlich immer und ohne großes Tara gestundet, können also als Raten gezahlt werden und das zinsfrei. Und ijn Härtefällen kann eine Teilstreichung beantragt werden. Kein einziger halbwegs gesunder Betrieb geht wegen Erbschaftssteuern pleite. Das ist und bleibt ein absoluter Mythos, der dazu dient, Privilegien zu sichern.
 
Die Frage wäre auch, ob einmal erreichte Ansprüche dann nicht sowieso 1 zu 1 weitergereicht werden müssten und damit dann auch nichts gewonnen wäre. Außer für die Leute, die heute noch arbeiten und ab sofort keine weiteren Pensionsansprüche anreichern könnten.
Das wird aufgrund des Bestandsschutzes schon nicht gehen. Ich sehe da nur die Möglichkeit, dass das alles für zukünftige Beamte kommt.
Und selbst da stellt sich die Frage mit dem Alimentationsprinzip: Kann ein zukünftiger verbeamteter Rentner mit 48% nicht "überleben", stellt sich die Frage, ob da nachgeholfen werden muss.
 
BTW. die Pensionen für Beamte sind NICHT die größere Bürde. Die Steuern die für Pensionen von Beamten eingesetzt werden sind, inklusive der Ansprüche von Hinterbliebenen, deutlich geringer als was wir aus Steuern in die Rente buttern. Die Aussage ist so faktisch auch falsch.
Die durchschnittliche Pension liegt um Faktor ~2,2 oder so höher als die Rente.
Also nach welcher Logik belastet ein Pensionär das System nicht überdurchschnittlich?
 
Märchenstunde again…
Shitshow passt auch.

Privateigentum zur Selbstnutzung hat keinen Freibetrag. Ist auch so eine Unionsstimmungsparole, dass die Armen Leute das Haus der Eltern versteuern müssen und deshalb bloß keine neue Erbschaftssteuer erhoben werden darf.
 
Ich habe zu keiner Zeit von "in Summe" gesprochen. Ist das jetzt wieder die typische mustis Diskussion in der es nur darum geht Recht zu behalten?

Wenn jemand der das System um den Faktor 2,2 gegenüber dem Rentner belastet, dann ist das für mich die größere Bürde.

Aber klar, kannst gerne weiter diskutieren ohne jeglichen Mehrwert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja gut. Ich frag mich zwar inwieweit individualrenten/individualpensionen volkswirtschaftlich relevant und damiz ein bürde sein können aber na dann.
 
Dein Standpunkt war doch, dass die klassische Rente die größere Bürde ist, weil die Summe größer ist.
Nach deiner jetzigen Aussage ist die Pension auf einmal überhaupt nicht mehr relevant.

Macht Spaß nach Oberlehrer Art zu diskutieren. Jetzt weiß ich wie du dich die ganze Zeit fühlst.
 
Macht Spaß nach Oberlehrer Art zu diskutieren. Jetzt weiß ich wie du dich die ganze Zeit fühlst.
Interessant. Beantworte doch die Frage. In wie weit ist es denn Volkswirtschaftlich relevant?

Dein Standpunkt war doch, dass die klassische Rente die größere Bürde ist, weil die Summe größer ist.
Nach deiner jetzigen Aussage ist die Pension auf einmal überhaupt nicht mehr relevant.
Die Sätze passen nicht zusammen.

Bemerkenswert, wenn man nicht weiter weiß, dann lieber persönlich angreifen, anstatt sachlich seine Position zu argumentieren. Schon mal überlegt Politiker zu werden?
 
1,4 Millionen Pensionäre mit monatlich 2000€ mehr vs. Rente.
Sind für mich schon relevante Zahlen. Aber klar, könnt auch den 21,4 Millionen Rentnern jeden Monat 100€ weniger geben.
Nur wirds halt den Pensionären weitaus weniger wehtun.
 
In wie weit ist es denn Volkswirtschaftlich relevant?
Gerne darfst du mir die definition darlegen ab wann etwas Volkswirtschaftlich relevant ist. Ansonsten ist dazu alles subjektiv.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nicht jeder Beamte ist wohlhabend, auch da gibt es Gruppierungen 🫠
Tut mir leid, dass ich dazu keine Dissertation geschrieben habe. Für eine forumsdiskussion muss der Durchschnitt ausreichen
 
Gerne darfst du mir die definition darlegen ab wann etwas Volkswirtschaftlich relevant ist. Ansonsten ist dazu alles subjektiv.
Grunddefinition:

Wenn es die Struktur und Stabilität des gesamten Systems betrifft.

Fallbeispiel:

1,4 Millionen Pensionierte Beamte sind im Vergleich zu 21,4 Millionen Rentner prozentual gesehen volkswirtschaftlich nicht relevant.
 
Bemerkenswert, wenn man nicht weiter weiß, dann lieber persönlich angreifen, anstatt sachlich seine Position zu argumentieren. Schon mal überlegt Politiker zu werden?
Schon mal die Diskussion verfolgt?

Nach meiner Aussage zur größeren Bürde von Pensionären gegenüber Rentner, musste Mustis korrigieren, dass Rentner basierend auf der Summe die größere Belastung sind.
Dazu kam mein Hinweis zum Verständnis von Bürde mit dem Verhältnis von Pension zu Rente.
Und gleich wieder die Korrektur.

Wie im Kindergarten :D gleichzeitig mit diversen Interpretationen zu meinen Texten.

Grunddefinition:
Wenn es die Struktur und Stabilität des gesamten Systems betrifft.

1,4 Millionen im Vergleich zu 21,4 Millionen, sind prozentual gesehen volkswirtschaftlich nicht relevant.

1,4 Millionen Beamte x 3500€ x 12 = 58.8 Milliarden
21,4 Millionen Rentner x 1500€ x 12 = 385 Milliarden

Ist für mich soweit erstmal beides relevant. Insbesondere wenn den Faktor betrachtet.
Knapp die 6 fachen Kosten für das 15 fache an Menschen.

Edit: aus meiner Sicht sollte man natürlich beide System angehen. Aber mit Vorrang das "ineffizientere" - die Zahlen sollten aufzeigen, welches das ist.

 
Immerhin siehst du es ja inzwischen ein, dass es eine Korrektur gewesen ist und damit deine aussage gänzlich oder in Teilen dieser bedurfte. Man kann ja nichts richtiges korrigieren.
Bin stolz auf dich.
Tatsächlich musste ich deine Fehlannahme zur "größeren Bürde" korrigieren.
Und dann wieder, weil du meinen Standpunkt offensichtlich nicht verstanden hast oder verstehen wolltest.

Aber wie auch :D Oberlehrer machen keine Fehler.
 
Dass in deinen Quellen darauf hingewiesen wird, dass Renten und Pensionen nicht (ganz) miteinander vergleichbar sind und die "Standardrente" wenig Aussagekraft hat, ist dir bewusst?
 
Dass in deinen Quellen darauf hingewiesen wird, dass Renten und Pensionen nicht (ganz) miteinander vergleichbar sind und die "Standardrente" wenig Aussagekraft hat, ist dir bewusst?
Wie du meiner Rechnung entnehmen kannst, habe ich nicht mit der Standardrente gerechnet.
So gesehen ist die Rente sogar noch etwas geschönigt, da ich die Differenz zwischen Mann und Frau nicht betrachtet habe.
 
Die Bahn spielt jetzt auch mit, ist für bessere Culture.
 
Also ich werde nichts erben aber mir ist nicht klar warum man Steuern abdrücken sollte, für das der eigene Vater / die eigene Mutter wahrscheinlich hart geschuftet hat und nun an die nächste Generation übergeben will. Zumal dafür ja schon Steuern gezahlt wurde bei Kauf, während der Zeit der Nutzung, bei Instandhaltung usw... Freibeträge hin oder her. Wenn ich Milliardär wäre und meinem Sohn meine Milliarden bei meinem Ableben vermache, wieso muss der dann Steuern drauf zahlen? Ich verstehe die Logik dahinter nicht, also grundsätzlich.
 
Wenn People & Culture nichts mit mehr Zeit im Office zu verbringen zu tun hat, dann fresse ich nen Besen 🤣
Btw, letzte Woche war ja die Betriebsversammlung, unser BR hat dort den aktuellen Stand der Verhandlungen vorgestellt. Juristisch hat der AG wohl eine gut verklausulierte 5 Tage Woche vorgelegt, welche zwar so geframed wurde als wäre Mo + Fr flexibel bzw. optional, aber wenn die Vereinbarung so durch geht dann könnte der AG wohl ohne Mitbestimmungsrecht vom BR sofort auf ne 5 Tage Woche gehen. Gleichzeitig steht ja die Drohung im Raum, dass es kein Mobile Work Agreement mehr gibt, was dann bedeutet, dass es 100% On Site gibt. Die Tragweite war mir so nicht klar, aber der AG kann dann auch nicht mehr einzelnen Gruppe ins Home Office schicken, denn dafür braucht er ein Mobile Work Agreement dem der BR zugestimmt hat.
Unser BR ist überzeugt, dass diese Drohung ein bluff ist weil daran können sie kein Interesse haben, das würde nämlich gleichzeitig bedeuten, dass sie alle Kollegen die 24/7 Bereitschaft machen müssen, dafür on site sein müssen. Das wäre erstens extrem teuer, weil es dann komplett als Arbeitszeit vergütet werden muss, mit Nacht und Wochenendzuschlägen und außerdem könnten diese dann ja auch unter der Woche nicht mehr normal arbeiten wegen der maximalen Arbeitszeit usw.. Ob das mit dem bluff stimmt, weiß ich nicht aber wird sich ja sicher bald rausstellen.
Ich könnte hier noch 10 Minuten lang tippen was da sonst alles noch frech an dem Vorschlag war den sie vorgelegt haben, aber ich beschränke mich mal auf mein Highlight:

Das Hauptargument, warum man zusammen im Office sein soll ist ja "Culture". Ausnahmen sollen wohl weiterhin möglich sein, je nach Härtefall UND performance. Wer z.B. nen performance improvement plan reingedrückt bekomme hat, soll 5 Tage im Office sein (keine Ahnung warum, performt man da besser performt) und Ausnahmen für mehr HO Tage hängen auch von der Performance ab. Man stellt also das Narrativ auf, dass man die Culture verbessert, erlaubt dann aber gleichzeitig seinen Top Performern weniger im HO zu sein, wie soll das zusammenpassen? Gerade die will ich doch unter den Leuten haben, damit sie die anderen mitziehen können. Ich fand das sehr entlarvend.

Also ich werde nichts erben aber mir ist nicht klar warum man Steuern abdrücken sollte,
Denk Punkt kann man schon machen, aber die Alternative ist halt, dass es dir vom Einkommen abgezogen wird. Ist das fairer? Ich finde nicht. Man könnte ja auch die Freibeträge für Erbschaften ordentlich erhöhen, sagen wir z.B. 1,5 Mio da dürfte dann wahrlich die allermeisten nicht mehr drüberkommen, gleichzeitig sorgt man dafür, dass diese unverschämten Sonderregelungen wo im Milliarden Bereich gar nix bezahlt wird wegfallen.
 
Weil der Sohn auf das Geld keine Steuern gezahlt hat und nicht das Geld das Steuersubjekt ist sondern der Eigentümer dieses. Und dieser wechselt.
Zudem kumuliert sich dann Geld noch mehr bei denen, die bereits haben. Was dazu führt, dass eine Kaste dann irgendwann völlig ohne jeden Handschlag leben könnte. Bzw ist das bereits heute der Fall und fehlende/unzureichende Erbschaftssteuer sind mit der Hauptgrund, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer grösser und vor allem immer schneller immer grösser wird. Der Abstand zwischen den Superreichen und dem Rest ist in den letzten 60-80 Jahren unglaublich massiv gewachsen.
Das ist eigentlich ziemlich simple Logik und volkswirtschaftlich eine klare Sache, warum das richtig und wichtig ist. Eine Gesellschaft ohne, wird, über kurz oder lang, aufgrund der dadurch entstehenden sozialen Spannung immer in den Untergang gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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