[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Man könnte aber so viel machen, wenn man endlich Mal das Ausgabenproblem angeht.

Danach kann man immer noch darüber reden, wo man noch paar Schlupflöcher stopft. Davor nicht, weil man sonst ja keine Anreize zur Optimierung und Sparen findet.
 
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Wenn ich hier in den Anschaffungsthread schaue, dann kann man die pure Armut erkennen. Glaube in diesem Forum geht es nur wenigen schlecht, zumindest was der Lebensstandard betrifft.
 
Dieses Forum spiegelt auch sicherlich nicht den Grossteil der Bevoelkerung wieder. Hier treiben sich hauptsaechlich Nerds herum welche < 45-50 sind und Beruflich was gerissen haben.
//edit Sorry an das aeltere Semester des Forums. Ihr bereichert es dennoch :D
 
Wenn ich hier in den Anschaffungsthread schaue, dann kann man die pure Armut erkennen. Glaube in diesem Forum geht es nur wenigen schlecht, zumindest was der Lebensstandard betrifft.
Was @p4n0 schon gesagt hat - 100 oder 200 € Netto weniger im Monat merke ich nur, weil ich meine Ausgaben & Sparquote tracke, aber ein Wagyu Steak oder ne sinnlose Runde mit dem V8 weniger mache ich nicht.

Trotzdem ärgert es extrem, wenn man sich den Arsch aufreißt (Guter Job, Studium, Nebengewerbe, ...) und ohnehin schon viele Abgaben hat, wenn plötzlich doch auch nicht wenig Geld weg ist für "nichts" - Doppelt wenn ich bedenke wie viel weniger und schlechtere Leistung ich dafür über die Jahre kriege.. (Aber zumindest hat der Hautarzt in 5 Monaten Zeit für mich). Das kann man halt keinem normalen Menschen vermitteln. Entsprechend darf ich mich als Bürger & Steuerzahler durchaus über die Politik beschweren (Natürlich nicht hier im Detail diskutieren ;))
 
Würde der Staat mal Erbschaften gerecht besteuern, Superreiche gerecht besteuern und gegen Steuerhinterziehung sowie Steuervermeidung im großen Stil vorgehen, müsste die Mitte auch weniger abdrücken.

Der Milliardär nimmt uns nicht direkt das Geld weg, aber indirekt schon. Aber wieder das genannte Verhalten, dass Superreiche noch verteidigt werden ;)
"Wer Geld in alle Herren Länder verschenken kann zieht zu hohe Steuern ein"
Ich wüsste auch nicht was mir die Luftbesteuerung bringt ausser Leere im Geldbeutel (und komm mir nicht mit "wir retten das Klima").
 
Das kann man doch Digital machen... Aber ja Ausgabenproblem :)
 
Wenn ich hier in den Anschaffungsthread schaue, dann kann man die pure Armut erkennen. Glaube in diesem Forum geht es nur wenigen schlecht, zumindest was der Lebensstandard betrifft.
Bei einem Medianeinkommen von 54.066€¹ und Steuerklasse 1 gehen inkl. AG Anteil ~46% - also fast jeder zweite Euro - an den Staat, von all den noch folgenden Steuern (Mehrwertsteuer, Energiesteuer, ...) mal abgesehen und von dem verbleibenden Geld muss man noch für seine Altersvorsorge abzwacken, weil der Staat, der einem zuvor ~46% weg genommen hat und wovon DIE HÄLFTE in eine kaputtes Rentensystem gebuttert wird, nicht für einen wird sorgen können.
Und du stellst fest: Aber laut dem Anschaffungsfaden im Hardwareluxx geht es den Leuten gut. :fresse:

Unser Staat hat ein ganz massives Ausgabenproblem, was er in den Griff bekommen muss und das bedeutet auch, dass z.B. für die von @BlackPitcher angesprochenen 1.000 weiteren Beamten kein Geld da ist, völig egal wofür die 1.000 Beamten gebraucht bzw. "gebraucht" werden.
Sieht der Staat das ein? Nein, der sieht nur die anderen 54% und denkt sich "da muss ich auch noch ran!"


¹https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_113_621.html
 
Und du stellst fest: Aber laut dem Anschaffungsfaden im Hardwareluxx geht es den Leuten gut. :fresse:
Weniger haben als zuvor, ist zumindest hier in diesem Thread großteils kein Existensrisiko.

Und das ist kein Deutschlandproblem. Ist momentan in den meisten Wirtschaftsnationen so. Man muss sich mal das Durchschnittseinkommen in den südlichen europäischen Länder anschauen. Die Lebensmittelpreise und co. sind dort aber genau so hoch.

Und hier können sich die Leute dennoch eine 5090 kaufen oder gehen 5 mal die Woche essen.

Natürlich finde ich das auch nicht geil, dass ich in 36 Jahren vermutlich eine kleine bis keine Rente bekomme.

Manche Beschwerden lesen sich hier, als ob man nichts mehr zu essen hätte. Und davon ist man hier im Forum zum Glück meilenweit entfernt.
 
Auch wenn man das kaputte Rentensystem mal angehen sollte, wird uns das ja noch viiieeele Jahre begleiten und bezuschusst werden müssen. Jemandem kurz vor der Rente sagen "sorry wir stellen jetzt um, bekommst doch nix" wäre ja noch viel größerer Scam, als den "jetzigen" Einzahlern zu sagen "musst zwar rein buttern, wirst aber nix bekommen. :fresse:
Dementsprechend muss halt woanders gespart werden.
 
Das Ausgabenproblem
Es glaubt doch nicht allen Ernstes hier irgendwer, dass in nem Staat, in welchem Rund ein Drittel aller Steuereinnahmen des Bundes und fast ein Viertel des gesamten Bundeshaushalts in die gesetzliche Rentenversicherung geht, wie bei 1000 BEamten mehr oder weniger ein Ausgabenproblem haben?

Also bitte... und vielleicht zur Abwechslung auch mal wieder Back to Topic?
 
Ob 1.000 oder 100 oder 10, es ändert doch nix dran, dass dafür kein Geld da ist.

Edit, aber ich wechsle wieder auf stiller Mitleser, bevor es noch mehr OT wird. :)
 
Und das ist deine Messlatte? Kein Existenzrisiko? Da erübrigt sich dann natürlich jede Diskussion.
Meine Messlatte ist bestimmt nicht dieses Forum. Oben schon genug ausgeführt, einfach mal weiter lesen.
 
wäre ja noch viel größerer Scam
Warum? Wer jetzt dann in Rente geht, wusste das seit xx Jahren, wie bei anderen Themen halt auch. Natürlich gabs da auch Personen die dagegen gewählt haben, aber das ist ja heute auch nicht anders, und hätten das mehr gemacht, wär das Problem vielleicht nicht so groß
 
@KurantRubys Ich halte es für schwierig die Leute dann vorm Nix stehen zu lassen, ich verstehe aber deine Sichtweise genauso, denn bekannt ist der Rentenfail ja nicht erst seit gestern.
Bin selbst btw. noch weit weg von der Rente (bzw. dem was davon übrig bleiben wird) und würde natürlich gerne all die Kohle, von der ich nie was wieder sehen werde, selbst sinnvoller einsetzen.
 
Würde nur das Gehalt mit den ganzen Steigerungen und Grenzhebungen gleichmäßig steigen...
Oder Freibeträge fürs Depot im gleichen Maße regelmäßig steigen... Hach Wunschdenken :)
 
Angeblich bekommt ja jeder 4,x% mehr Lohn im Schnitt ....
 
Musst halt nur Mindestlohn oder Rente beziehen - dann steigt das definitiv sehr gut.

Kann ja die Regierung nichts dafür, dass du mehr als Mindestlohn kriegst und das nicht einfach so angehoben wird :fresse:
 
Würde der Staat mal Erbschaften gerecht besteuern, Superreiche gerecht besteuern und gegen Steuerhinterziehung sowie Steuervermeidung im großen Stil vorgehen, müsste die Mitte auch weniger abdrücken.
Wer sind denn diese Reichen, den man mit Erbschaften das Geld aus der Tasche ziehen kann? Der normale Mittelständler, der mittlerweile Problemlos bei 1mio landet am Ende des Lebens (Immobilie...) und die Erben nicht wissen, wie sie das geerbte Haus eigentlich übernehmen können ohne selbst verschuldet zu sein, da der Freibetrag viel zu niedrig ist?
Oder redest du von den reichen Milliardären, die auf dem Konto eigentlich gar kein Geld haben (im Verhältnis), sondern das Vermögen in Firmen und co steckt und eine Erbschaftssteuer nur dazu führen würde, das diese Firmen dann schließen müssen?
Und zu guter Letzt sind alle Vermögen, welche irgendwie Vererbt werden können, schon mehrmals Versteuert worden. Die Erbschaftssteuer ist auf jeden Fall keine Methode, um ernsthaft und dauerhaft! Geld reinzuholen. Wie ich schon im letzten Post sagte, hat Deutschland kein Einnahmenproblem sondern ein Ausgabenproblem. Es gibt bereits genug Steuern und Einnahmen, man gibt das Geld nur einfach im viel zu großen Bogen aus.

Oftmals sind viele auf den ersten Blick einfache Lösungen am Ende kontraproduktiv. Bestes Beispiel wäre zb "Beamte/Selbstständige in die gesetzliche Krankenversicherung oder Rente". Klingt erstmal gut, aber in paar Jahren wird das Problem noch größer. Denn wenn die Beamten dort einzahlen sollen, haben sie natürlich auch Ansprüche wenn sie irgendwann Rentner sind. Heute bringt das Geld rein, wird später aber zu deutlich mehr Ausgaben führen und das eh schon kaputte System noch mehr belasten. Und Ärzte leben heute schon nur noch von den Privaten und indirekt haben die Anderen auch was davon, wenn der Arzt die teuren Gerätschaften anschafft.
 
Ja stimmt, dann lassen wir das lieber besser und stattdessen ziehen wir dir nochmal was über die SV Abgaben ab, das wäre dann fairer.
 
die Erben nicht wissen, wie sie das geerbte Haus eigentlich übernehmen können ohne selbst verschuldet zu sein, da der Freibetrag viel zu niedrig ist?
Märchenstunde again…

Für selbstgenutztes Wohneigentum gibt es keinen Freibetrag. Das kann steuerfrei vererbt werden.
Und ne Immobilie, die ne Mio wert ist, nicht selbst genutzt ist, die wirft natürlich keinerlei Einnahmen ab. Wer kennt es nicht…
 
Beamte haben doch heute auch schon einen Anspruch. Heißt halt nur Pension und ist eine noch größere Bürde für die Gesellschaft als die klassische Rente.
 
Märchenstunde again…
Könnte genau so von der Stiftung für Familienunternehmen oder wie dieser Lobbyverein heißt zitiert worden sein, die würden das glaub ähnlich behaupten. Aber man muss wissen, dass Payday schon geerbt hat und auch in Zukunft nochmal erben wird, daher ist er auch nicht auf ein Einkommen für seine Altersvorsorge angewiesen und kann solche Dinger natürlich raushauen.
 
schon mehrmals Versteuert worden.
Dieses Argument verstehe übrigens wer will. (Fast) jede Transaktion wird mehrfach versteuert. Das Geld mag dann z.B. von deinen Eltern schon versteuert sein aber von dir halt noch nicht nicht und 25% Erbschaftssteuer ist ja mal besser als 42% + Soli auf Einkommen für das man buckeln war.
 
Weil die Leute einfach keine Ahnung haben und sowas wie Steuersubjekt, Steuerschuldner, Steuerzahler etc weder theoretisch noch praktisch verstehen und dann schwafelt man halt so einen Unfug.
 
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