[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Paywall. Ist da überhaupt alles schon drin? Nur 600€ weniger netto kommt mir (leider zu wenig vor). Alleine die Erhöhungen der ganzen Bemessungsgrundlagen soll ja schon über 100€ (pro Monat) netto ausmachen.
 
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Es ist ja nur logisch, dass das Versprechen nicht eingelöst wird. Bis jetzt gibt es keine Reform die nicht nur bedeutet, dass wir Einzahler noch mehr abgeknöpft bekommen. Ich sehe auch weiterhin nicht, dass es irgend eine politische Mehrheit gäbe, dass man daran was ändert und echte strukturelle Änderungen vornimmt. Das ist noch gar nix, wartet mal die nächsten Jahre ab. Wir sind so gefickt.
 
72k Einkommen als Singel also nicht Gutverdiener? Von Spitzenverdiener steht da nix. Ich mein ich kann ja verstehen, dass man ungern abgibt, vor allem wenn bei den wirklich Reichen in Relation nicht wirklich was holt.

Aber…. Genau darauf gehst du nicht ein. Tust so, als wären 6000€ Einkommen als Singel nicht viel und würde zu keinem sehr angenehmen leben reichen. Führst nur auf, das jemand, der nur 1/3 davon hat, ganze 2,83€ mehr im Monat hat. Als wäre das irgendwas, womit dieser Mensch irgendwas gewonnen hätte oder ihm das irgendwas nützen würde. Der muss auch dann noch viel öfter überlegen, was er sich leisten kann und was nicht und das bei erheblich essentielleren Sachen als der mit 6000, der etwas weniger künftig hat.
Du spielst damit genau das Spiel mit, was die Reichen dich spielen lassen wollen. Nach unten treten, sich kleiner machen als man ist finanziell und munter gegen Politiker schimpfen, die Erbschafts- und Vermögenssteuern fordern. Etwas, was dich kaum jemals wirklich tangieren wird in einem nennenswerten Umfang. Es sei denn, dass du im Lotto gewinnst, ein grosses Erbe bekommst oder dich ein Reicher adoptiert. Denn mit Erwerbsarbeit wirst du niemals ein Vermögen erreichen, womit du hin Bereiche kämmest, dass das wirklich ein Thema für dich ist.
 
u spielst damit genau das Spiel mit, was die Reichen dich spielen lassen wollen.
Hehe, genau das Spiel lieben die Reichen. Wenn wir uns hier gegenseitig erklären, dass es doch total fair ist, dass man als Angestellter SV Pflichtiger mit einen Jahreseinkommen das zwar über dem Median liegt aber das Reiche Menschen am Tag machen, noch ein bissl mehr für die Sache abdrückt :shot:
 
Hab ich das irgendwo für richtig befunden? Überhaupt irgendwas dazu geschrieben ob es gerechtfertigt ist oder nicht?
Ich habe lediglich festgestellt, dass im Artikel bei 6000€ Monatseinkommen von Gutverdienern gesprochen wird und nicht wie behauptet vom Spitzenverdiener. Und das man als Singel mit diesem einkommen wirklich bequem leben kann.
 
Ok, also nicht nur 5-10% weniger Einnahmen nächstes Jahr (durch das GKV Spargesetz) sondern auch mehr Ausgaben. Bleibt nur Toastbrot mit Ketchup.
Ich hoffe das Ehegattensplitting bleibt noch bestehen.
 
Puh, das wird keine schöne Zukunft
 
Wir eh wieder einkassiert, weil es Rentner betrifft.
 
Jetzt zeigt Merz mal, was er kann und wie er sich für die Bürger einsetzt! Auf ins Seniorenheim (im Privatjet) und auf den Mobilitäts-Scooter geschwungen. Und dann reiten wir!
 
Alles wie immer, an die Spitzenverdiener und insbesondere an die Reichen traut man sich nicht ran und vor allem die Mitte darf wieder zahlen.
Kinderlose sollen natürlich wieder einmal noch mehr zahlen.

Angekündigt wird viel und am Ende steigen nur die Beiträge weiter. Die ersten Kassen schwafeln auch schon von der nächsten Erhöhung des Zusatzbeitrags, der ja eigentlich mindestens stabil bleiben sollte.

Wird echt Zeit für die Bürgerversicherung, der Belastung für Reiche, einer fairen Erbschaftssteuer und der Einbeziehung von Selbstständigen und Beamten in die Rentenkasse.
Anders ist das langfristig nicht mehr zu vermitteln.
 
Wer ist denn bei dir "reich" und wer ist "Spitzenverdiener"?
 
Aktuell wird nur nach oben umverteilt. Davon braucht es wirklich nicht mehr.

Wo wird denn Leistung bestraft? Was heißt überhaupt Leistung?
Für Ottnormal wird Leistung bestraft, weil der nie soviel verdienen kann, dass er von den ganzen Steuerschlupflöchern profieren kann. Richtig.

Warum zahlt der Millionär/Milliardär weniger Steuern als ich?
 
Bei den Reformen wird ja meistens von Spitzenverdiener gesprochen wenn man über der Bemessungsgrundlage der Rente verdient, also knapp über 100k p.a. Ab 280k ist man dann Superreich, weil da gilt ja jetzt die neue Superreichensteuer.
 
Alles gut, las sich wie ein Argument die "Spitzenverdiener" weiter zu entlasten.
Und die habe ich mal so interpretiert, als die < 10 %, die > 50 % des Vermögens haben. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer ist denn bei dir "reich" und wer ist "Spitzenverdiener"?
Spitzenverdiener würde ich ab 120k definieren. Das sind 10k pro Monat. Bemessungsgrenze dürfte erst einmal bis 100k gehen und bei der Einkommensteuer müsste in dem Zug auch nicht der Spitzensteuersatz so früh greifen.

Aber wichtiger wäre es einfach, dass Reiche und Superreiche endlich zur Kasse gebeten werden. Wer etliche Millionen Vermögen hat, darf einfach nicht mehr so geschont werden.
Wenn man bedenkt, dass die reichsten paar Tausend (etwa 5.000 afaik) Menschen in Deutschland etwa 30% des Geldvermögens halten und die reichsten ca. 800.000 Menschen über 50% (Tendenz steigend), dann ist es schon eine Farce, dass die im Verhältnis kaum Abgaben zahlen.

Und dann werden diese Menschen noch verteidigt.
Auch immer putzig, dass Einkommen/Vermögen mit Leistung gleichgesetzt wird. Gab kürzlich eine Luste mit den jüngsten Milliardären in Deutschland und einige feiern die, weil die ja so viel reißen würden. Tja, die haben alle nur geerbt…

Nein. Es braucht sicherlich nicht noch mehr Umverteilung
Doch, genau das braucht es. Und zwar von ganz oben nach unten und nicht umgekehrt.
 
Wer Milliardäre verteidigt und selber buckeln geht hat doch den Schuss nicht gehört.
 
Aktuell wird Leistung bestraft.
Lange nicht mehr sowas lachhaftes gelesen. Völliger Realitätsverlust. Bitte sehr, Fakten sind keine Meinung, sondern Tatsachen.

 
Lange nicht mehr sowas lachhaftes gelesen. Völliger Realitätsverlust. Bitte sehr, Fakten sind keine Meinung, sondern Tatsachen.
Er spricht doch von der Leistung der normalen Mittelschicht mit grob 50-100k im Jahr. Das hier der Wohlstand systematisch vernichtet wurde und wird, kann man jeden Tag in der Zeitung lesen.
 
Liest sich aber komplett anders, vor allem das Zitat mit den Millionären. Aber wenn dem so ist, dann Verzeihung, mein Fehler.

Der Artikel ist dennoch lesenswert.
 
Deutschland hat kein Einnahmenproblem sondern ein Ausgabenproblem.
 
(Welcher Milliardär nimmt mir mein Geld weg?)
Ich seh eigentlich nur den Staat der mit allemöglichen Steuern und Abgaben mir meinen Wohlstand nimmt...
Würde der Staat mal Erbschaften gerecht besteuern, Superreiche gerecht besteuern und gegen Steuerhinterziehung sowie Steuervermeidung im großen Stil vorgehen, müsste die Mitte auch weniger abdrücken.

Der Milliardär nimmt uns nicht direkt das Geld weg, aber indirekt schon. Aber wieder das genannte Verhalten, dass Superreiche noch verteidigt werden ;)
 
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