[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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@Tundor
Hier exakt das gleiche, denke bei uns wirds demnächst auch eskalieren...
Glaub unser BR realisiert die aktuelle Lage nicht wirklich, der Wasserkopf ist halt auch immens mittlerweile...
Gestern war ein Newsbeitrag im Intranet: "Pragmatisch, statt Perfekt", wurde allerdings nach 15 Min wieder raus genommen nachdem es direkt eskalliert ist und selbst die eigenen dann kommentieren, dass wir selbst von pragmatisch meilenweit entfernt sind...
Wilde Zeiten...
 
War die Frage tatsächlich ernst gemeint?
So losgelöst mag die Frage sicher merkwürdig klingen, sie steht aber nicht so allein da sondern in einem Kontext? Und dieser Kontext zeigt deutlich auf, dass die Frage an dieser Stelle ein rhetorisches Mittel ist um auf die dann folgende Erläuterung über zu führen. Also ja, die Frage ist selbstredend eine rhetorische Frage, deren Antwort bereits bekannt ist. Deswegen wird sie ja im Anschluss dargestellt.

@Tundor @scars welche Branchen wenn ich fragen darf?
 
Gestern war ein Newsbeitrag im Intranet: "Pragmatisch, statt Perfekt", wurde allerdings nach 15 Min wieder raus genommen nachdem es direkt eskalliert ist und selbst die eigenen dann kommentieren, dass wir selbst von pragmatisch meilenweit entfernt sind...
Ja genau solche Grabenkämpfe gibt es bei unserem BR auch. Es darf nur noch radikal die Maximalforderung verhandelt werden. Anscheinend ist heute die Abstimmung, am Do. haben wir BR Versammlung, da bin ich mal gespannt auf das Feedback. Ich werde meins auf jeden Fall geben. Wenn der AG keine Basis mit dem Betriebsrat findet wird man sich in Zukunft sicher auch 2x überlegen ob man bestimmte Teams noch hier behält oder wieder direkt ins EU Ausland verlagert.
Korrekt und grundsätzlich gegen jede Art von Leistungsmessung der Mitarbeiter
Letzteres ist bei uns natürlich auch so. Ich finde auch, dass man kein micro-Tracking machen darf, aber high level ob der MA an dem Tag im Office war und das dem Lead mitgeteilt wird muss ja wohl irgendwie passieren, wie soll das sonst funktionieren? Dann ist es wie jetzt, wo einfach ein paar Leute gibt nie ins Office kommen und deswegen alle drunter leiden weil man es nicht ansprechen darf.
 
Bei uns krachts gerade. Was man so hört will unser radikaler Betriebsrat den Vorschlag vom AG (3 Tage Office, 2 Tage flexibel) ab nächstem Jahr scheinbar ablehnen und legt's drauf an das ganze vors Schiedsgericht zu bringen. Der AG sich wohl gut bewegt in Sachen Flexibilität aber einige wollen wohl 1.000 Ausnahmen durchdrücken damit jeder sich seine passende Ausrede raussuchen kann. Allen voran bekannte Lowperformer die jetzt im BR sitzen, welche wohl grundsätzlich nie ins Office kommen wollen. Bin echt sehr enttäuscht, dass hier so ne Show gefahren wird obwohl das Angebot vom AG aus meiner Sicht echt fair ist wenn man sich mal sonst am Markt so umschaut aktuell.
boah Geschichten aus der Hölle...
Als ich bei noch bei SAP war, gab es vor Corona keine wirkliche Regelung - von HomeOffice sprach da niemand...es wurde einfach hingenommen bzw. von den Teams selbst funktionierend verwaltet. Dann kam Corona und NewWork war der Treiber, das zu formalisieren. Als Corona abklang, kehrte SAP zu der vorherigen Regelung zurück. Das nahm jeder zum Anlass seine eigenen, völlig persönlichen Ausnahmen als Teil des Regelwerks zu erwarten. Die unteren Manager ermahnten immer wieder "haltet doch alle einfach die Füße still...vor Corona hatten wir auch keine Regelung und kein Hahn krähte danach".

Auch meine BR Erfahrungen sind deine: da sitzen idR nicht engagierte Mitarbeiter, die sich für die Belegschaft einsetzen...sondern es sind primär die ewig gestrigen, die einen sicheren Hafen im BR erwarten (wiegesagt: rein persönliche Erfahrung; keine Generalisierung)
 
Bei mir Automobilbranche...
ICh glaube da ist es auch sehr verbreitet. Da haben sich die GEwerkschaft vll nicht soviel gutes getan, wie auf den ersten Blick es aussehen mag. Ich bin ja, sicher erkenntlich, deutlich auf Seiten der An was Löhne und Rechte angeht. In der Automobilbrnache hat sich aber auch eine Kaste von AN gebildet mit Hilfe der BR und der IGM, dass ist rational auch nur noch schwer zu verteidigen vor dem Rest der Wirtschaft. Dass diese Diskrepanz irgendwann ein Problem werden würde, überrascht mich nicht. Wenn man dann noch sowas wie die E-Mobilität nicht nur verpennt, sondern aktiv zu verhindert versucht, ist so ein Konstrukt massiv gefährdet und der Knall ist umso lauter. Dieses Konstrukt war eben auch durch die Lobby der Automobilbranche in DE immer gestützt. Wenn das halt nicht mehr gegeben ist...

Auf individueller Ebene sind das natürlich unter Umständen Schicksale, keine Frage. Übergeordnet kann man das aber auch als überfällige Korrektur eines Wildwuchses sehen. Bzw. als erwartbaren Umbruch einer BRanche, die schlicht und ergreifend bei weitem nicht mehr die Bedeutung hat, die sie vor Jahrzehnten hatte. Und solche BR wie beschrieben sind für mich dann auch Symptome solcher Entwicklungen, die den Untergang zwangsläufig mit verursachen.

Wünsche den betroffenen das beste und sehe, angesichts der Tatsache, wie viele AN die kommenden Jahre vom Markt gehen werden, auch einiges an Potential für AN.
 
(wiegesagt: rein persönliche Erfahrung; keine Generalisierung)
Ist bei uns schon auch so, kombiniert damit, dass die jeweilige Person für die eigene Abteilung den größten Vorteil rausholen will. Wenn das für andere Abteilungen Nachteile hat, egal, nur die eigene hat Prio. Entsprechend schlecht funktioniert der BR bei uns auch...
 
Als ich bei noch bei SAP war, gab es vor Corona keine wirkliche Regelung - von HomeOffice sprach da niemand...es wurde einfach hingenommen bzw. von den Teams selbst funktionierend verwaltet. Dann kam Corona und NewWork war der Treiber, das zu formalisieren.
Vor Corona war Homeoffice bei uns quasi kein Thema (im Sinne von nicht existent).
Als Corona losging, mussten alle ins Homeoffice und es wurde auch von der GF erwartet, ansonsten wurde man in Kurzarbeit gesetzt. 🤡
Relativ schnell noch während Corona sollten dann aber doch wieder alle ins Büro kommen mit drölf Regeln, ganzen Zeit Maske tragen und pipapo. Dass ich im August 2021 wieder auf dem erstem Festival mit 10.000 Besuchern (wohlgemerkt genehmigte Veranstaltung mit vorort PCR Test bei allen Besuchern) war, kam äußerst schlecht an und für die Zeit danach ging Homeoffice dann auf einmal doch. :D

Mittlerweile haben wir eine andere GF und ich meine 100% Homeoffice Regelung.
 
Jetzt bei Google wird 100% Homeoffice geduldet (Zitat "ehm...der Laden hier heißt Google Cloud...wäre strange, wenn du dafür in ein Büro musst) und seit ich dort arbeite, geh ich gern und regelmäßig ins Büro 😃
Ich schaff auch hier nur einen Teil meines Pensums wenn ich im Büro bin, weil einfach zu viel Zeit mit Kaffeeecke, Lunch, Smalltalk draufgeht - aber die Tage strukturier ich einfach anders. Am Ende ist Büro/Homeoffice für mich primär eine Entscheidung des Teams, Klima, Kollegen...weniger irgendwelcher überholter Vorgaben. Bei SAP war ich bspw. 3 Jahren in einem Team, da war ich der einzige am Standort Walldorf - der Rest saß in Ratingen und Berlin - da war es null Mehrwert ins Büro zu fahren um dann dort um einen der shared desks zu kämpfen.

Bei SAP gabs zu Corona auch fleißig Hiring von überall -> "sie wohnen am Arsch der Welt? Kein Problem...wir arbeiten hier eh alle remote". Daran erinnerten sich dann mit Back-2-Office die einstellenden Teams zum Teil nur noch lückenhaft...die Kandidaten, die aber transparent machten, dass sie +90min Anfahrt für eine Strecke haben, hingegen sehr wohl...
 
Unser Hiring Team wird gerade auch ins Ausland verlegt. Ist dann besonders glaubwürdig wenn man erzählt wie geil es ist nach Berlin zu ziehen wenn man da gar nicht wohnt 🤣
Mir ist es ja alles scheißegal, 3 Tage Office, 2 Tage Remote und die 10-20 Tage wo man dann Off-Campus arbeiten darf z.B. bei Familie an Weihnachten oder in den Sommerferien reichen mir vollkommen mehr hab ich auch bisher nie gebraucht, für mich wäre der Deal absolut fair.

weil einfach zu viel Zeit mit Kaffeeecke, Lunch, Smalltalk draufgeht -
Ist bei mir auch so, im Office wird ständig geschnackt. Aber übermorgen wird bei uns ja Arbeitszeiterfassung eingeführt, offiziell sind solche Privatgespräche natürlich keine Arbeitszeit. Können die sich ja dann aussuchen, ob sie "Culture" wollen, was ja der Grund für Return to office ist, oder ob ich meine Schnauze halte und mit keinem mehr rede und stupide meine 8h runterbuche. Dass ich da zwischendurch ausstemple wenn ich mit nem Kollegen quatsche kommt auf jeden Fall nicht in Frage, dann lass ich es halt. Denke aber, dass das in der Realität dann doch eh keinen Interessiert.
 
Wie geht eigentlich Teambuildung und Team Culture so genau, wenn des keine Arbeitszeit ist und dafür auch keine bereitgestellt wird? Also so jedes Gespräch offensichtlich, nicht etwa ein locker geplantes Essen mit dem Team mal abends nach der Arbeit alle Quartale mal und natürlich auf Kosten der eigenen Tasche und nicht des AG.

Der AN soll etwas machen, wofür er weder Zeit noch Budget bekommt. Also komplett privat. Aber der AG besteht drauf. Find ich ja durchaus niedlich. ^^
 
@Tundor Als wenn das irgendwer genau kontrollieren wird. :D Da wird grob auf Start/Ende geschaut, vorgeschriebene Pausenzeit, nicht >10h, ggf. noch Ruhezeit und das wars.
Oder müsst ihr dann auch angeben, was ihr gearbeitet habt?
 
Nein, das müssten eh die Leads kontrollieren. Als ob meiner das machen würde, niemals. Der hat da selber kein Bock drauf. Aber könnte halt schon nen paar so Macht-Vögel geben die ihren Micromanagement Trieb ausleben, wer weiß.
 
Und worüber habt ihr so berufliches geredet?

"Wie wir diese scheiß Bude abfackeln" :D
spaeßle.jpg
 
Mir ist bei der ganzen HO Geschichte aber einfach nicht klar, warum die AG ihre MA wieder ins Office prügeln wollen. Wenn das bei uns so käme (x Tage pro Woche Office) wäre ich aufgeschmissen. Ich brauche diese flexible Regelung mit ganzen Wochen im HO. Wäre bei uns also ähnliches im Gange würde ich auch dagegen sein.

Man bemerkt den Trend auch bei uns, das Thema wird auch im Vorstand diskutiert. Aktuell aber zumindest gibt es keine konkreten Bestrebungen, da was zu ändern. Ob das die nächsten 20 Jahre so bleibt weiß ich natürlich nicht.

Aber in Jobs wo es technisch gesehen kein Problem darstellt sollte das Thema HO überhaupt nicht angefasst werden. Die, die sich drücken wollen tun das im HO und auf der Arbeit, das macht keinen Unterschied. Und die, die was bringen können das auch in jedem Umfeld, bzw. entscheiden dann selbst was jeweils produktiver ist.
 
Mir ist bei der ganzen HO Geschichte aber einfach nicht klar, warum die AG ihre MA wieder ins Office prügeln wollen.
Das ist bei uns auch nicht klar. Es wird immer wieder gefragt welche objektiven Kriterien denn angelegt werden was man verbessern möchte, da kommt nur Culture blabla. Letztendlich kann das Management Board das entscheiden und die hocken halt eh den ganzen Tag im Büro also müssen alle anderen auch kommen, so läufts doch meistens.
 
Einziger Vorteil bei uns ist keiner aus'm Management ist im Büro hocken alle bei sich daheim rum und werden deswegen unsere maximal 50% HO Regel vermutlich nicht abtasten.
 
Die HO Diskussion ist einfach nur müßig, wenn se daheim nur Blindleistung erzeugen wirds in der Firma kaum anders sein, taugt halt gut um Leute los zu werden...
Anders ist es, wenn das Ergebnis messbar ist, hatte einer unserer Kunden und dann wurd sogar von der Belegschaft gegen uns geschossen, wir würden die Überwachen...
Mo-Mi alle Vor Ort und 100 Aufträge werden pro Tag abgearbeitet, Do+Fr sinds jeweils nur 25 - da musst nicht mal studiert haben, die abgearbeiteten Aufträge sieht jeder in SAP...
Chef meinte trocken zu uns, er sieht ja selbst das es abfällt, wenn er net da ist...

Ist halt am Ende irgendwie immer das selbe, wegen ein paar Arsc*löchern können wir keine tollen Sachen haben...
 
Habt Ihr denn mal getracked wie viele Anlässe an Do und Fr bearbeitet wurden als noch alle im Office waren? Ist bestimmt auch abgefallen die Leistung.
 
Bei mir sinds nur knapp 7 aber selbst das genieße ich eigentlich am morgen, schöne Me-Time ohne nervige Leute im ÖPNV und ohne Stau.
 
Habt Ihr denn mal getracked wie viele Anlässe an Do und Fr bearbeitet wurden als noch alle im Office waren? Ist bestimmt auch abgefallen die Leistung.
Donnerstags unverändert, Freitag 10-20% weniger - aber keine 75%...
Das ist halt einfach so trivial, da fehlt mir halt auch jegliches Verständnis da dann Diskutieren zu wollen...
 
Die HO Diskussion ist einfach nur müßig, wenn se daheim nur Blindleistung erzeugen wirds in der Firma kaum anders sein, taugt halt gut um Leute los zu werden...
Die eigentliche Frage bei dem ganzen HO-Thema ist, ob HO dafür missbraucht wird, Blindleistung zu erzeugen, weil man es im HO "noch einfacher" machen kann, weil man ja nichtmal gesehen wird.

Und mal ganz ehrlich: Leute die den halben Tag nur rumbummeln, haben es durch HO natürlich noch einfacher das durchzuziehen und müssen es nichtmal "verschleiern", weil sieht ja eh niemand.

Meine Arbeitsleistung (als Softwareentwickler) ist sowieso nicht objektiv messbar. Bzw. man müsste mich KOMPLETT tracken, von jedem Tastenanschlag bis hin zu jeder Mausbewegung... und selbst dann könnte man nur schwer beurteilen, ob ich da jetzt was "sinnvolles" gemacht habe, oder nur rumgeklickt.

Zum Glück habe ich schon seit beinahe 20 Jahren genau deswegen sowieso Vertrauensarbeitszeit, mit erlaubtem mobilem Arbeiten von Anfang an.
Ironischerweise war ich während Corona der einzige der ins Büro (an meinem Standort) kam. Das lag aber daran, das ich in einem Kundenprojekt mit etlicher extra Hardware war, für die ich zuhause schlicht und einfach nicht genug Platz hatte.
Nach Corona kamen dann aber Kollegen wenn überhaupt auch nur noch unregelmäßig ins Büro. Ins Büro zu gehen um wenigstens Arbeitskollegen zu sehen und mal quatschen zu können, war damit auch mehr oder weniger dahin, und nachdem ich in ein anderes Projekt kam, für das keine extra Hardware nötig wurde, blieb ich dann auch eher zuhause.

Und seit beinahe 3 Jahren und nachdem ich umgezogen bin, habe ich sowieso einen RICHTIGEN HO-Arbeitsvertrag. Man kann mich also auch nichtmehr mal eben so einfach "zurück beordern".
Die Projektkunden mit denen wir arbeiten, waren sowieso schon immer irgendwo ganz anders. An der Arbeitsweise hat sich dadurch also eigentlich exakt nichts geändert. Nur meine Kollegen sehe ich halt jetzt nichtmehr jeden Tag im Büro, aber da wir nicht alle zusammen an einem Großprojekt arbeiteten, waren selbst meine Kollegen meistens eher nicht Leute die auch im selben Projekt wie ich waren.

Mittlerweile kann ich mir kaum mehr vorstellen nicht im HO zu arbeiten. Es wäre einfach so sinnlos und müßig. Egal ob ich 5 oder 50km zu einem Büro fahren müsste. Dagegen habe ich durch HO in Verbindung mit Vertrauensarbeitszeit soviele Freiheiten, die ich einfach nichtmehr missen will.
Und unterm Strich würde ich sagen, seit ich im HO arbeite, arbeite ich effizienter und sogar mehr. Im Büro wollte ich irgendwann einfach nur heim. Im HO juckt es mich kaum wenns mal ne halbe Stunde oder Stunde länger geht. Oder wenn mir Abends um 19 Uhr gerade nochmal was einfällt, mach ich halt nochmal was für ne halbe Stunde. Nochmal ins Büro gefahren wäre ich dafür aber sicher nicht.
 
Die eigentliche Frage bei dem ganzen HO-Thema ist, ob HO dafür missbraucht wird, Blindleistung zu erzeugen, weil man es im HO "noch einfacher" machen kann, weil man ja nichtmal gesehen wird.
Das Argument wird ja, zumindest in der öffentlichen Kommunikation, gar nicht gezogen (zumindest nicht bei uns). Es wird nur gesagt, dass die Interaktion zwischen den Kollegen dadurch verbessert wird wenn man sich auch mal ad hoc sieht. Und da würde ich soweit zustimmen, zumindest wenn man halt auch mal was mit denen zu besprechen hat. Und in meinem Team / Job ist das durchaus schon der Fall, dass man mal miteinander reden sollte. Wenn man natürlich Wasserfallmäßig ne Aufgabe bekommt, die man dann stupide abarbeitet hilft einem das Office dabei nicht, im Gegenteil.
 
Es wird nur gesagt, dass die Interaktion zwischen den Kollegen dadurch verbessert wird wenn man sich auch mal ad hoc sieht. Und da würde ich soweit zustimmen, zumindest wenn man halt auch mal was mit denen zu besprechen hat.
Wie ich schon sagte: Die Kollegen mit denen ich im selben Projekt zusammenarbeite, waren sowieso eher selten an dem Standort wo ich war. Ich hatte zwar Kollegen im Büro, die waren aber zu 90% sowieso in anderen Projekten. Klar konnte man mit denen auch mal quatschen, aber eben nicht über das Projekt.
Die Kunden sind und waren NIE am selben Standort.
Und wenn jemand übers Projekt quatschen musste, dann waren das die Kollegen im gleichen Projekt UND die Kunden, die auch immer an der Entwicklung beteiligt sind.
Das wirklich relevante lief, läuft und MUSS sowieso "schon immer" über virtuelle Wege laufen. Und das funktioniert seit jeher auch gut, nämlich virtuell über Teams, Slack, Zoom, noch früher zum Teil sogar noch über Skype. :D

Es sind und waren also sowieso NIE alle beteiligten Personen am gleichen Standort und hätten sich täglich im Büro getroffen/treffen können. Es war eher schon ein Sonderfall, wenn man überhaupt EINE beteiligte Person im Büro angetroffen hätte. 🤣

Um das mal zu konkretisieren: An meinem aktuellem Projekt arbeite ich seit 3 Jahren mit 5 Entwicklern. Da sind ein Kollege und ich von meiner Firma, 2 Entwickler von einer anderen externen Firma und ein Entwickler von der Firma von der das Projekt direkt kommt (und dann noch 2 TPOs von der Firma). Alles über mehrere 100km Abstand verteilt quer durch Deutschland (wobei es eher schon eine Ausnahme ist, das es sich in diesem Fall auf Deutschland beschränkt). :D

Von den anderen Entwicklungsteams mit denen wir uns aber auch absprechen müssen, die in Amerika über Osteuropa bis hin zu Indien arbeiten, rede ich besser gar nicht erst. 🤣

Vorher, so 2017/18 kam ich in ein Projekt einer Firma aus München, die erschrocken darüber waren, das da jetzt jemand mitarbeiten soll, der nicht täglich vorort ist. Ich war eher erschrocken, das denen so eine Arbeitsweise komplett unbekannt war. :rofl:
 
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