In den USA gibt es sogenannte Arcade Halls.
Sowas gabs in meiner Jugend auch in Deutschland.
Dort kannst du für 0,25$ Spiele Chips kaufen und z. B Flippern. Um dies zu verhindern müsstest du den Kindern kein Geld mehr geben oder sie einsperren.
Hä? Warum muss man deswegen Kindern gleich überhaupt kein Geld mehr geben?
Du gehst mir genau deswegen auf den Sack, weil du jeden Scheiß kommentieren musst (egal ob du den Hauch einer Ahnung vom Thema hast oder nicht), Beiträge grundsätzlich immer wörtlich ohne jeglichen Kontext interpretierst und dabei auch noch grundsätzlich von einem Extrem ins andere schwankst.
Paradebeispiel: Siehe hier.
Man kann Kindern doch einfach 5€ geben. Wenn sie meinen, das sie das alles in Arcadegameautomaten stecken müssen, dann sind die 5€ halt irgendwann aufgebraucht. Dann haben sie kein Geld mehr und können auch nichtmehr weiter spielen. So what?
Und wenn sie dann meckern, das sie kein Geld mehr haben, dann erklärt man ihnen das halt, kurz zusammengefasst: Du hast dein Geld verpulvert, also haste jetzt halt Pech gehabt.
Wie sollen die das auch lernen, wenn ihnen nie Grenzen gesetzt werden?
Wie ging das nur früher?
Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist, das man Kindern anscheinend nichtmehr nur mal eben 5€ in Münzen gibt die sie in irgendwelche Slots werfen können und wenn die Münzen weg sind sind sie einfach weg, sondern die irgendwie Zugang zu Accounts mit hinterlegter Kreditkarte kriegen, oder sogar zur KK direkt, usw. Und das dann anscheinend auch noch ohne irgendwelche (angepassten) Limits.
Ich bin nicht der Meinung, das man Kindern/Jugendlichen überhaupt kein Geld mehr geben sollte.... ganz im Gegenteil, man sollte ihnen Geld geben. Eben genau deswegen, das sie lernen, das am Ende des Geldes noch sehr viel Monat übrig sein kann...
Da man genau sowas aber ja anscheinend nichtmehr tut, sondern sie wie auch immer Zugriff auf eine Geld-Flatrate kriegen... wie sollen die dann lernen, das Geld nicht unendlich ist?
Und dann wundert man sich, wenn irgendwann "Erwachsene" draus werden, die keinen blassen schimmer haben wie man mit Geld umgeht.
Der Deckmantel genau derartiger Maschen ist obendrein, das man ja nur jeweils kleine Beträge ausgibt, das aber sehr häufig. Du kaufst nicht irgendwas für 200€, sondern du kaufst 200mal irgendwas für 1€. Genau das umgeht den Taschengeldparagraf und genau weil das aber eben die Masche ist, MÜSSEN Kinder/Jugendliche das umsomehr lernen. Mit nur "erzählen" kommst du da nicht weit.
Die Verantwortung dafür liegt sicherlich nicht NUR bei den Eltern. Diverse Maschen provozieren das geradzu und das sollte (imho) nicht sein, vorallem nicht, wenn es sich speziell an Kinder/Jugendliche richtet. Dem sollte man schon aus gesetzgeberischer Sicht Einhalt gebieten. Aber das entbindet Eltern nicht von der Pflicht auf sowas ein Auge zu haben. Die haben auf ihre Blagen zu achten! Nicht der Staat ist der Erziehungsberechtigte, sondern die Eltern! Vielleicht sollte man es auch eher in Erziehungsverpflichtete umbenennen....
Und wiederholt: Wenn Eltern Kindern in welcher Form auch immer Zugriff auf Geld ohne Limit geben... dann brauchen sie sich nicht über horrende Rechnungen wundern. Das ist dabei geradezu vorprogrammiert. Da muss dann halt auch irgendwie der Account gedrosselt werden, damit Kinder selbst wenn sie die Kreditkarte der Eltern stibitzen nicht 1000€ ausgeben können. Was dann ggf. auch der Anbieter umsetzen sollen müsste.