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Lautsprecher 3-Wege Gehäuse - Eigen-Umbau?

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Nachtrag:
... und die Kirche im Dorf lassen, viele der kommerziellen Produkte sind nicht wahnsinnig toll berechnet etc., bissl Design, billiger Treiber, ein Kondensator vor den HT damit er nicht abfackelt und den Kompaktanlagen-Amp per festem EQ-Preset bissl auf die Katastrophe einstellen und gut is.
Von Visaton (Quelle)
Ups, da hab ich die Augen nicht aufgemacht.
Die Wiederstände kann man aber selber zur 3/120 popeln, wenn nötig, kosten nicht viel und kann man ja auch fliegend machen, wenn wirklich Bedarf besteht.
Weiss nicht, ob sich der Aufpreis für die 3/130er für das Projekt lohnt.
Zudem ich die Trennfrequenz der 3/120 für den Zweck eigetnlich ganz okay finde...

Aber gut, viele Wege führen ans Ziel.
Tieftöner: Monacor Tieftöner SPH-8M, 100 W soll wohl deutlich besser sein als der Visaton W200S, kostet aber fast doppelt, ob sich das lohnt... https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/tieftoener_sph-8m_100_w_8_ohm-324886
Habs mir jetzt genauer angesehen, der ist tatsächlich besser und auch vom Wirkungsgrad her, würde also besser passen, ohne den Widerstandsspielereien an MT/HT.
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Die Monacor Weiche ist etwas günstiger und trennt wohl besser...
Nein, tut sie nicht. Tut sie genau so.
HT Trennfequenz ist minimal anders, imho egal.
Kannst nehmen, was billiger ist.
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Noch ein Nachtrag, bei den Mitteltönern isses eigentlich egal.
Die haben beide den gleichen Knick im Frequenzgang bei ca. 2,5 kHz auf recht ähnliche Art.
Die 800 Trennfrequenz passen auch, da bist über diesem Resonanzfrequenz-Spike bei ca. 500 Hz.
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Ich täts wsl. mit Monacor TT und Visaton MT bauen, dann könnte man alles bei Reichelt bestellen.
Weiche die Monacor, imho schadet die etwas frühere Trennung vom HT (4500 statt 5000) nicht, in dem Bereich ist der HT wohl schon besser als der MT.

... und dann tät ich mal schauen, wie das so ist.
 
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Ich plane ja das ganze als Winterprojekt, also überstürzen werde ich das nicht...

Nun ziehe ich sogar in Erwägung, die Pioneer nur aufzuhübschen und dann fürn Garten oder so zu verwenden, dazu sind die noch ausreichend.

So verständliches Planungsprogramm für Gehäusebau gibt es das?

Dann ist das teurere Set besser und Gehäuse Handwerklich zu Bauen, was besser harmoniert, vielleicht auch in Echtholz, hab da jemanden als quelle für gutes Material, wegen edler Optik kann man ja schön Ölen.
 
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Kannst Vollholz-Küchenplatten ausm Baumerkt nehmen, sind schön fett. Der Leimholz-Kram wird auch wenig zum Verzug neigen und entsprechend Schwinungsarm sein (weils ja eher kurze Fasern sind.). Wiegt halt 3 Tonnen und ist mitunter hart zu bearbeiten. :fresse:

Viel Spaß beim Sterben im HiFi Rabbithole. 🤡
Beispiellinks, nicht verwandt oder verschwägert. :fresse:


Kauf das Set mit dem Monacor TT und Visaton MT und bastel das in die Pioneer (so, dass du es wieder rückbauen kannst) und spiel dich damit mal bissl rum,
Währendessen beschäftigst dich bissl mit der Theorie und machst vllt. mal eine Messung zu deinem Werk, dann kannst dir immer noch überlegen, wie du was nun bauen möchtest...
 
Wiederstände kann man aber selber zur 3/120 popeln, wenn nötig,
Ich hab nicht das Gefühl, dass der TE sich damit befassen möchte, kann mich aber auch irren 🙄
Der Herstellerangaben von Visaton muss man halt fressen, wenn man sich nicht selber dran gibt.
Und so viel Spaß hätte ich an den ausgesuchten Treibern und jetzt nicht, dass ich die TSP messen wollte.
DIY HiFi fängt man nicht von 0-100 an.
Zum reinschnuppern ist das ja OK.

So verständliches Planungsprogramm für Gehäusebau gibt es das?
AJ Horn? Das simuliert die nötigenfalls Gehäuse. Kostet.
WoodWOP? Profi Programm - Brauchst du Dongle
WinISD? grob um Subwoofer zu simulieren und bisschen Gehäuse. Ist nicht das Genauste. Umsonst
Möglicherweise verstehe ich die Frage nicht. Weil für eine Kiste mit Volumen (X) braucht man doch kein Programm, oder?
Bestenfalls Taschenrechner, Zettel und Vorstellungsvermögen.
Massivholz ist nix für Boxenbau. Irgendwann kommt an einer (Eck) Verbindung Kopfholz an Längsholz und die Physik.
Wie sind denn deine Erfahrungen und Möglichkeiten mit Holzwerkstoffen?
 
Ich hab nicht das Gefühl, dass der TE sich damit befassen möchte, kann mich aber auch irren 🙄
Naja, mit den Monacor TT braucht man das ja auch nicht wirklich, zumindest dem Papier nach.
Das, was man von den 3/120 auf die 3/130 spart ist +/- der Aufpreis von den Visaton TT auf die (am Papier) besseren Monacor TTs.
Imho die vernünftigere Lösung... sonst gibts ja immer noch Equalizer. :fresse:
Möglicherweise verstehe ich die Frage nicht. Weil für eine Kiste mit Volumen (X) braucht man doch kein Programm, oder?
Ich glaub er meint eher, wie er rausbekommt, wie viel Volumen das Ding haben muss und wie die Bassreflex/Bandbass/Whatever Öffnung beschaffen sein muss...
Massivholz ist nix für Boxenbau. Irgendwann kommt an einer (Eck) Verbindung Kopfholz an Längsholz und die Physik.
Aber, das geht schon, warum auch nicht?
Wennst dir anschaust, was es teilweise für Kunststoffgehäuse gibt oder Gehäuse aus 12mm Pressspan (bei mittelpreisigen Consumer-Anlagen, welche man üblicherweise so bei Saturn/MM/etc bekommen hat).

Ich seh keinen Grund, warum man das nicht machen sollte, zumindest fürn son Bastelding.
Ich hab hier noch so Zeug von ner Hornbach Küchenarbeitsplatte aus Buche herumliegen, ist ja kein ganzer Baumstamm sondern so zusammengeleimtes Rest-Zeugs... wüsste nicht, warum man das nicht verwenden sollte? Das Zeug ist einerseits so überdimensioniert dick und andererseits so mit Leim getränkt, dass sich da eigetnlich nix tut. Die 27mm Platte davon ist allemal fester als 19er MDF (und niegt sicher nicht mehr zum Schwingen).

Aber stimmt schon, so normales "einlagiges" Holz ist vllt. nicht so geeignet.. wobei.. für ne Schreibtischbox mit einem FRS8 drin könnte man das wiederum auch machen... kann mir keiner erzählen, dass das schlechter ist als die 1mm Kunststoff-Dinger von Logitech, Teufel etc...
 
Holzarbeiten sind kein Problem, kann ich gewisse teile auch professionelle saubere schnitte bei jemanden machen lassen, Gehäuseberechnung und Planung hab ich "noch" keine Ahnung von...

Dachte an MDF oder besser Multiplex ca. 20mm dicke rundum, bis auf die Front da könnte man Echtholz 2cm Dicke dichtend aufschrauben, nicht Kleben und da alle 3 Teller rein, Bassreflexloch am besten auch nach vorne, weil sie eher Wandnah stehen.

Ich beschäftige mich nun schon mit der Thematik, aber ich will da auch keine Wissenschaft machen oder mir selber eine Weiche Löten, das wäre mir dann doch zu viel Aufwand.

Klar mal ein Elko tauschen oder weitere einbinden ist auch kein Ding, wenn das zur Optimierung beiträgt aber mit ner ganzen Platine und Einzelbauteilen da bin ich dann raus.
 
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MDF ist besser als Multiplex. Multiplex schwingt mehr, eine Platte davon kannst wie eine Trommel verwenden, so kannst es dir vorstellen.
MDF ist mehr wie so Wespen-Nest-Material, so Späne mit Kleber zusammengepappt, das neigt weniger zum Schwingen... ist nicht so fest, aber die Festigkeit is nicht, was du willst, du willst die "interne Dämpfung" des Materials.
Deshalb ist z.B. Stahl nicht geeignet, gegossener Beton wäre aber schon wieder interessant.

Ja, du kannst es auch einfach furnieren, sprich einfach eine dünne Holzschicht drauf machen.
 
Ich seh keinen Grund, warum man das nicht machen sollte,
Weil, wenn du "Maserungen" kreuzt (90°) dann musst du die Verbindung mit nahezu Null Schwund an Holz mit 10-30% Schund verbinden.
Darum machen Tischler Rahmen mit Füllung. Damit das Material arbeiten kann.
Man kann argumentieren, das macht nichts, weil trockene Wohnung. Doch....wird unweigerlich passieren.
Dachte an MDF oder besser Multiplex ca. 20mm dicke rundum, bis auf die Front da könnte man Echtholz 2cm Dicke dichtend aufschrauben, nicht Kleben und da alle 3 Teller rein, Bassreflexloch am besten auch nach vorne, weil sie eher Wandnah stehen.
MDF wird seit Generationen gerne genommen 😁
Aufschrauben oder Furnier Aufbügeln mit Leim geht auch. Bisschen Übung braucht man. Aber ist zu schaffen.

Ich bin faul. Ich nehme für einfache Kisten Spanplatte mit KS Oberfläche. TiPla habe ich auch schon genommen.
Eigentlich gibt es kaum Grenzen.

Und erste und letzte Warnung!
Wenn du einmal die Nadel drin hast, kommst du da nicht mehr von weg.
Nur das wir drüber gesprochen haben.
 
Ja da dachte ich wie anfangs erwähnt an Korkplatten rundum die Seiten oben/unten, Ausnahme die Front richtig geöltes Holz Tendenz Hartholz, nur für die Front, so Teuer sind die nicht und innen wird nochmal gut gedämmt...

Oder rundum aus MDF außer die Front dort auf das MDF direkt Echtholz Platte wegen der Optik, wo da aber dann auch die 3 Töner und unten in der Front das Bassreflexrohr nach vorne arbeiten kann.

Maße so Höhe 50-60cm x breite 30-35cm und Tiefe auch so max. 30cm würde ich ideal finden größer wäre nicht so gut.
 
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Ich baue professionell Lautsprecher und leider ließt sich das hier weniger gut, und auch die Tips sind etwas Waage. Sicher bist du mit einem fertigen Bausatz, z.b von Klang und Ton oder Hobby Hifi, besser beraten als zu dem was du hier vor hast.

Bei Leimholz ist aufzupassen dass es trocken ist und nicht mit der Zeit sich verzieht und reist. MDF ist OK aber richtiges Multiplex ist doch schwingungsärmer. Dazu bitte an gehäuseversteifung denken.
 
Puh die Lautsprecher haben alle extrem schwache Antriebe, evtl lässt sich damit ein Open Baffle sinnvoll für Zuhause bauen.

Ich habe auch das Gefühl du magst nicht viel Geld ausgeben und da ist dann 3 wege mit Interferenzen viel schlechter als ein gut und günstiger 2 wege Lautsprecher.
 
Ja, bei richtigem naturbelassenem Echtholz.
... aber bei so Leim getränktem Zeugs?
Also bei den üblichen Leimholzplatten, die du im Baumerkt bekommst?
Ja, da auch. Du kannst zB stark gedämpfte Buche (also ausgekocht im Trocknhngsofen- dann wird die rot, daran erkennt man das) Wochen mit Leinöl versiegeln.
So lange das offenporig ist, wird immer wieder sich das Zellwasser ändern und damit Schwund.
Messergriffe werden darum stabilisiert. Unterdruckkessel, zB Polyester und dekompremiert. Dann ist Ruhe.
Jetzt sind wir aber 100% OT
als ein gut und günstiger 2 wege Lautsprecher.
Danke...ich werde nämlich langsam porös. Darum habe ich dem TE als Tipp ein FAST oder günstiges 2 Wege als erstes Projekt angeraten. Wurde aber überstimmt 😁
Ein Viech oder Deviat davon - da bekommt man die meisten infiziert 🤣
Wenn denen mit 3-5 Watt die Ohren wegfliegen und die die Welt nicht mehr verstehen, dann aber wissen was raffinierter DIY Lautsprecherbau ist.
 
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So lange das offenporig ist, wird immer wieder sich das Zellwasser ändern und damit Schwund.
... wenns mit Leim getränkt ist unter Hochdruck, dann... isses wohl nicht wirklich offenporig, oder? Gut, das ist jetzt Haarspalterei.
Noch was gefunden, aus dem Autobereich, aber das ist auch ein Set, damit lässt sich vielleicht auch was fürs Wohnzimmer bauen und als erstes Experiment und Projekt mache ich da auch meine Erfahrungen?
Car Hifi ist GANZ ANDERS und äußerst sündig aus HiFi Sicht. :fresse: :rofl:
 
... wenns mit Leim getränkt ist unter Hochdruck, dann... isses wohl nicht wirklich offenporig, oder? Gut, das ist jetzt Haarspalterei.
Na, du hast bisschen Schwierigkeiten das zu akzeptieren.
Unterhalte dich mit richtigen Tischler.
Du könntest das natürlich googlen und so erfahren, dass Kopfholz kaum bis keinen Leim annimmt. (Was du mit Lamello ändern könntest)
Und das der Schwund dir die Verbindung entweder reißen lässt, oder versucht das Konstrukt zu verwinden.
Woran liegt es? Ab wann sind Infos für dich plausibel?
Hast du das Gefühl, ich schreibe Unsinn auf zu meiner (oder deiner?) Erheiterung? Oder verstehe nichts davon?
 
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Weiss nicht, ich hab daraus schon eine Küche und einige Werkbänke (inkl. Waschbecken) gebaut, war ganz in Ordnung, so von der Maßhaltigkeit und Verarbeitbarkeit her.
Ich tät mich trauen daraus was zu basteln, fürn Spaßprojekt für mich selbst allemal.

Hab da aber momentan leider nix in der Pipeline, wo mans probieren könnte.


Mich interessiert aktuelle her ein Horn fürn 8cm Breitbänder zu drucken... eins hab ich schon gemacht, klingt aber so lala... Material ist halt suboptimal.
Hab mir allerdings schon überlegt das Ding nur als Hülle zu drucken und mit Estrich (oder sowas) auszugießen...
 
@pwnbert drucken ist schon ohne Probleme möglich musst nur wissen was du machst, ich forsche an 3d Druck und Lautsprecherbau die letzten 7 Jahre. Sogar mit günstigen Einsteiger Modellen sind gute Resonanzarme Lautsprechergehause oder Hörner realisierbar.
 
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