[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ja, seit 2022 und ich war mir recht sicher, dass die Änderungen/Verschärfungen jetzt eben genau das beinhalteten. Ein System, wo man nicht einfach irgendwas eintragen kann, was eigentlich gar nicht mit der tatsächlichen Arbeitszeit zu tun hat. Es geht dabei ja auch darum, dass Arbeitnehmer davor geschützt seins sollen, nur die Arbeit zu erfassen, die rechtlich und vertraglich zulässig/erlaubt ist, in der Praxis aber viel länger da sind. was in vielen prekären Jobverhältnissen gang und gäbe ist.
 
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Übergangsfrist läuft wohl Ende 2026 aus und die Befreiung davon ist wohl kaum möglich. Das ganze Regelwerk hab ich mir nicht gegeben, nicht meine Baustelle
 
Jemand der 2 Stunden am Tag was zu tun hat, aber 40 Überstunden hat geht halt garnicht klar.
Warum gebt ihr denen nicht mehr Aufgaben? Oder wäre das mobbing.

Genau das sollte mit einem, nach dem neuen Gesetz eingeführten System, doch gar nicht möglich sein?
Ist bei uns weiterhin möglich. Wenn ich es richtig verstanden habe aus dem Trainingsmaterial, kann man über die Woche seine Stunden eintragen und muss es erst am Freitag für die ganze Woche dann übermitteln. Ich gehe davon aus, dass das rechtlich so zulässig ist da mein AG da hier bestimmt auch Legal drüberschauen hat lassen (und der BR mit seinen Anwälten).
 
Warum gebt ihr denen nicht mehr Aufgaben? Oder wäre das mobbing.
Manchmal ist halt nicht mehr zu tun. Wir haben auch so Kandidaten, die einen Einsatz haben und dann 6h nix (dafür kann man als MA natürlich nichts), sich am Ende aber noch ne Überstunden "aufschreiben". :fresse:
 
Manchmal ist halt nicht mehr zu tun.
Natürlich kann man nix dafür, wenn man vor Ort eingesetzt wird und es keine Aufträge gibt. Aber aufm Amt wird man ja wohl Aufgaben haben, zumindest wird ja immer behauptet es gäbe viel zu viel zu tun und deswegen dauert alles so lange. Ansonsten muss man halt die Stelle umschreiben aber ich versteh schon, wenn man als Vorgesetzter quasi gar nicht mitbekommen darf, dass die Person nix macht hat man auch keine Mittel dazu. @ToppaHarley Kannst ja gerne mal Berichten was sich da so bei euch dann ergibt nächstes Jahr wenn ihr strenger kontrolliert.
 
Das ist halt die Restrampe... die meinen ab 5 Jahe vor der Rente muss man nichts mehr tun für sein Geld. Wenn die ja einfach nur die 39 Stunden Woche einhalten und rumpimmeln wäre es ja egal.
Aber Überstunden aufbaue um dann ne Woche abzufeiern ist halt einfach frech.
Dieses Jahr versuchen wir es im regelmäßigen Ermahnungen das es sich regelt, aber die schnallen es nicht.

Die haben keine Lust mehr auf neue Aufgaben und ehrlich gesagt arbeite ich ja dran das ich die in Zukunft garnicht mehr brauche. Die Stellen fallen alle am Ende weg da unnötig.
Kommst mit anderer Arbeit an, laufen die zum BR und weinen.
 
Wir haben zum Glück die Möglichkeit Überstunden zu machen wie wor wollen. Ich muss am Dienstag zB um 13uhr Feierabend machen. Ich mach diese Woche einfach ein paar mal länger und kann dann am Dienstag früher gehen.

Wäre blöd wenn man diese Möglichkeit nicht hat
 
Natürlich kann man nix dafür, wenn man vor Ort eingesetzt wird und es keine Aufträge gibt.
Es ging mir darum, dass sich die Leute nicht noch Überstunden aufschreiben können, wenn die 75% Leerlauf hatten. Was haben die dann während der Überstunde gemacht, was nicht hätte in den anderen 6h erledigt werden können? Bei uns heißt das für den Außendienst übrigens, dass die Leute dann idR. zu Hause sitzen und Haushalt, Zocken oder sich den Aal lang ziehen können, solange sie erreichbar sind, für den Fall, dass es doch noch Arbeit rein kommt, wo es dann auch echt schon Diskussionen gegeben hat, wenn sie während ihrer bezahlten Arbeitszeit nochmal los müssen. :fresse:

Edit, Tage mit so viel Leerlauf sind aber bei uns natürlich auch nicht die Regel, kommen aber je nach Region immer mal vor.
 
Warum gebt ihr denen nicht mehr Aufgaben? Oder wäre das mobbing.


Ist bei uns weiterhin möglich. Wenn ich es richtig verstanden habe aus dem Trainingsmaterial, kann man über die Woche seine Stunden eintragen und muss es erst am Freitag für die ganze Woche dann übermitteln. Ich gehe davon aus, dass das rechtlich so zulässig ist da mein AG da hier bestimmt auch Legal drüberschauen hat lassen (und der BR mit seinen Anwälten).
Bei uns ähnlich. Ich habe gerade zum Beispiel den ganzen September nachgetragen, natürlich nur mit der Regelarbeitszeit. Weiß auch gar nicht mehr wie lange ich wann on war.

Das wird zu 100% rechtlich wasserdicht sein, Legal hat Jahre/Monate lang mit dem BR, HR und DS/IS rumdiskutiert.
 
Bei uns (Automobilindustrie) gehts jetzt los, dass MA für 2 Jahre zu anderen Unternehmen wechseln, sogar noch mit 200€ Bonus im Monat und dann natürlich mit Chance dort übernommen zu werden…
Zudem gehts im indirekten Bereich jetzt los, dass Führungskräfte Gespräche führen sollen mit den MA, ob ihre Tätigkeit überhaupt noch eine Zukunft hat…
Wilde Zeiten, denke bald rollt auch die Abfindungswelle an…
 
So sieht es bei uns auch aus. Wird spannend die nächsten 6 Monate.
 
muss man wohl von ausgehen. Habe mit der Branche nix am Hut, aber wenn ein "Unternehmen im Mittelstand" wie VW massiven Stellenabbau ankündigt, wirkt sich das aus. Oh man ey.

Und derweil stehen die Werke für Verbrenner still, und sie haben keine Kapazitäten für E-Autos, und man wartet über ein Jahr auf einen Polo
 
Ja, seit 2022 und ich war mir recht sicher, dass die Änderungen/Verschärfungen jetzt eben genau das beinhalteten. Ein System, wo man nicht einfach irgendwas eintragen kann, was eigentlich gar nicht mit der tatsächlichen Arbeitszeit zu tun hat. Es geht dabei ja auch darum, dass Arbeitnehmer davor geschützt seins sollen, nur die Arbeit zu erfassen, die rechtlich und vertraglich zulässig/erlaubt ist, in der Praxis aber viel länger da sind. was in vielen prekären Jobverhältnissen gang und gäbe ist.
Aber wie soll eine Zeiterfassung da was ändern?

Wir stempeln hier über Software ein und aus.
Ich könnte um 7 Uhr einstempeln, um 8 Uhr in Auto steigen und erst um 9 im Büro sein. Oder ich Stempel um 17 Uhr im Büro aus und arbeite dann noch weiter bis 19 Uhr (würde ich nur niemals machen :fresse:).
Ich weiß von nem Kollegen in einer anderen Abteilung, der hat seit paar Monaten zuhause Ehestress und quasi "kein schönes zuhause". Der kommt teilweise SA+SO in die Firma und arbeitet. Stempelt aber natürlich nicht ein, weil WE kein Arbeitstag laut Vertrag ist.
Chef kriegt das nicht mal mit, das kriegt in der Firma keiner mit. Firma ist zu, ist keiner da der ihn sehen würde. Türen haben noch klassische Schlüssel, also auch dort kein Log.
 
Aber wie soll eine Zeiterfassung da was ändern?

Wir stempeln hier über Software ein und aus.
Ich könnte um 7 Uhr einstempeln, um 8 Uhr in Auto steigen und erst um 9 im Büro sein. Oder ich Stempel um 17 Uhr im Büro aus und arbeite dann noch weiter bis 19 Uhr (würde ich nur niemals machen :fresse:).
Ich weiß von nem Kollegen in einer anderen Abteilung, der hat seit paar Monaten zuhause Ehestress und quasi "kein schönes zuhause". Der kommt teilweise SA+SO in die Firma und arbeitet. Stempelt aber natürlich nicht ein, weil WE kein Arbeitstag laut Vertrag ist.
Chef kriegt das nicht mal mit, das kriegt in der Firma keiner mit. Firma ist zu, ist keiner da der ihn sehen würde. Türen haben noch klassische Schlüssel, also auch dort kein Log.
Gar nichts ändert das, deswegen sind solche Überwachungszwänge auch Mumpitz. Wird auch denen nicht helfen, denen es helfen soll, belastet aber die unnötig, die es nicht brauchen.
 
Hab hier auch 2 kurz vor der Rente, die kriegst du nicht weg, den musste am Ende so viel bezahlen dafür das die gehen sollen, da ist es günstiger die 2 Jahre regulär weiter zu bezahlen und zu "dulden"
 
Am Ende ists halt egal. Mitarbeiter können es faken...

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...und die Chefs in kleinen Klitschen genau so.

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Machste nix. Außer nur mehr Aufwand für alle. Bei uns im Konzern waren die MA auch vorher bereits maximal vor Ausbeutung geschützt. Wenn ich mir da einige Kollegen in meinem Umfeld so ansehe, würde ich eher sagen da kommt keiner zu kurz. :fresse: :rolleyes:

Es gab in unserer Operations Einheit mal so ein Programm das die Kamera dazu benutzt hat zu tracken, ob der Mitarbeiter wirklich vor seinem Notebook sitzt. Wurde vom BR einkassiert. Und selbst da hatten Leute sich ihr Bild ausgedruckt und auf die Stuhllehne geklebt. :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gab in unserer Operations Einheit mal so ein Programm dass die Kamera dazu benutzt hat zu tracken, ob der Mitarbeiter wirklich vor seinem Notebook sitzt. Wurde vom BR einkassiert. Und selbst da hatten Leute sich ihr Bild ausgedruckt und auf die Stuhllehne geklebt. :lol:
ich wäre da eh ein recht langweiliger Anblick, wie ich Claude hin und wieder was zu tun gebe, und währenddessen irgendwas anderes mache oder neue tickets schreibe und code reviewe lol


Am Ende bekommt ein aufmerksamer Vorgesetzter es schon mit, ob jemand was leistet oder eben nicht. Und ich finde es auch gut, wen man sich mal persönlich trifft, regelmäßig, 1-2x die Woche. Dann kommt man mal raus und sieht sich.
 
Aber Überstunden aufbaue um dann ne Woche abzufeiern ist halt einfach frech.
Dieses Jahr versuchen wir es im regelmäßigen Ermahnungen das es sich regelt, aber die schnallen es nicht.
Dürfen die das denn einfach? Bei uns ist die Vereinbarung, Überstunden nur auf Bedarf in Absprache mit dem Lead, maximal 25h darüber nur mit BR approval.
Als Lead könnte man dann sagen, du machst nur deine 40h pro Woche, wenn du aus irgend nem Grund bedarf hast mehr zu machen, komm zu mir und wir priorisieren deine Projekte um das möglichst zu verhindern. Ist ja wohl sonst völlig lächerlich wenn Mitarbeiter die offensichtlich nix zu tun haben sich 100 Überstunden reinbuchen um dann 2 Wochen Extraurlaub zu haben lol.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wir haben zum Glück die Möglichkeit Überstunden zu machen wie wor wollen.
Das ist ja was anderes wenn man das in der selben Woche wieder ausgleicht, dafür ist flexibles Arbeiten ja da. Ich denke er hat sich drauf bezogen, dass Mitarbeiter sich halt regelmäßig Überstunden buchen um dann ne Woche extra Sommerurlaub zu machen. Am besten ist man dann die 3 Tage davor und 3 Tage danach noch krank :poop:

Gar nichts ändert das, deswegen sind solche Überwachungszwänge auch Mumpitz.
Genau das, wer vorher bescheißt, bescheißt auch hinterher. Ich kann auch im Büro sitzen und keine Leistung zeigen aber anwesend sein.
 
Gleitzeit macht halt vieles möglich. Wir haben nur die "Ampelphasen" und ab Rot müssen wir auffordern abzubauen. Aber wir dürfen offzielll die Stunden nicht in Frage stellen, da wir die Arbeit nicht kontrollieren dürfen. Die Kollegen zum Beispiel haben historisch gewachsen morgens 2 Stunden Botendienst und dann gehen die ins Homeoffice und können da bissl Reporting machen und Konten anschauen. Der Aufwand ist wirklich minimal. Daher kann man dort niemals im Leben auch nur 1 Minute über die 39 Stunden kommen.

Daher ab 2027 sind wir um das wohl der Mitarbeitenden bemüht. Ist Rotphase wird direkt ein Termin mit dem BR vereinbart und dann wird ein Plan aufgestellt wie wir den Mitarbeitenden unterstützen können (wie auch immer) damit diese Überstunden nicht mehr anfallen. Und dann bin ich auf die dummen Gesichter gespannt wenn die dann mal auspacken müssen was die so machen.
So kann uns dann halt keiner an die Karre pissen, da BR eingebunden.
 
Ja ist doch super, dass du denen hilfst, dass die sich nicht ständig überarbeiten. Denke das wird bestimmt gerne angenommen wenn sie endlich in Regelarbeitszeit bleiben können.


:fresse:
 
Und derweil stehen die Werke für Verbrenner still, und sie haben keine Kapazitäten für E-Autos, und man wartet über ein Jahr auf einen Polo
Die Sesselpuper in Golftown sind überrascht von der plötzlichen Nachfrage nach BEVs.

Damit konnte doch niemand rechnen!
 
Dürfen die das denn einfach? Bei uns ist die Vereinbarung, Überstunden nur auf Bedarf in Absprache mit dem Lead, maximal 25h darüber nur mit BR approval.
Als Lead könnte man dann sagen, du machst nur deine 40h pro Woche, wenn du aus irgend nem Grund bedarf hast mehr zu machen, komm zu mir und wir priorisieren deine Projekte um das möglichst zu verhindern. Ist ja wohl sonst völlig lächerlich wenn Mitarbeiter die offensichtlich nix zu tun haben sich 100 Überstunden reinbuchen um dann 2 Wochen Extraurlaub zu haben lol.

Bei uns haben die Produktionsmitarbeiter früher jeden Tag 15 Minuten länger gemacht, indem sie nach der Arbeit duschen gegangen sind, und erst danach abgestempelt haben:fresse:
Seitdem sind die 40h gelockt, kannst 2 Stunden früher kommen/länger machen usw, 8 Stunden pro Tag lässt das System durch, Überstunden tauchen direkt Rot in der Zeiterfassungssoftware auf und werden immer geprüft und Gespräche geführt, wen man da keinen triftigen Grund hatte, werden die direkt raus genommen.
Ich und einige andere sind bei dem System frei geschaltet, da läuft die Software "normal" und diese Freischaltung kriegt man bei uns nicht einfach so.
 
Bei uns haben die Produktionsmitarbeiter früher jeden Tag 15 Minuten länger gemacht, indem sie nach der Arbeit duschen gegangen sind, und erst danach abgestempelt haben:fresse:
Nur als Info: Notwendiges Umziehen und Duschen kann durchaus zur Arbeitszeit gehören. Wenn die Mitarbeiter dafür aber schon 15 Minuten vorher die Maschinen etc. stehen lassen, nur um pünktlich Feierabend zu machen, wäre das für euch auch nicht in Ordnung gewesen, oder?
 
Nur als Info: Notwendiges Umziehen und Duschen kann durchaus zur Arbeitszeit gehören. Wenn die Mitarbeiter dafür aber schon 15 Minuten vorher die Maschinen etc. stehen lassen, nur um pünktlich Feierabend zu machen, wäre das für euch auch nicht in Ordnung gewesen, oder?
Doch wird jetzt so gemacht, bzw wurde auch vorher schon so gemacht, nur da hat man sich halt sehr viel Zeit mit dem umziehen und duschen gelassen, und jedes mal 15min extra mitgenommen.
 
Die Info hättest du dazuschreiben sollen. :)
Für mich klang es so, als würden die Leute jetzt nach 8 Stunden ausstempeln und danach noch duschen gehen.

Ist aber trotzdem eine etwas komische Regelung. Gibt es bei euch keine Schichtübergabe?
Dann müsste die nächste Schicht ja entsprechend früher kommen, um die Übergabe zu machen. Damit verschiebt ihr das Problem eigentlich nur nach vorne, weil die Übergabe ebenfalls zur Arbeitszeit gehört.
 
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