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[Kaufberatung] Der (ungerechtfertigte) Hang zu Asus und msi

SemiIT

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Mich erstaunt, dass auf eigentlich allen Hardwareseiten immer noch Asus und msi maximal präferiert werden.
Nachdem mein RAM (2x Kingston KF580C38-16) auf einem Asus X670E-A nicht RAM-Test stabil, aber alltagsstabil lief, habe ich wegen kommenden Bedarfs an USB 4.0 Laufwerken sowohl ein msi X870E Tomahawk als auch ein Asus ROG Strix X870E-E ausprobiert. Der RAM lief mit der gleichen 9950X3D CPU auf beiden Boards nicht wirklich stabil, nicht mal im XMP. Erst auf dem Gigabyte X870E Pro X3D läuft alles wirklich rund. In OCCT und anderen RAM-Stabilitätstest werden nach Stunden keine Fehler mehr ausgeworfen. Auch die sonstige Ausstattung und Leistung des Boards ist sehr gut, MC- und SC-Leistung entsprechen dem Asus Board. Im BIOS lassen sich problemlos alle im BIOS und auf dem USB-Stick gespeicherten Einstellungen übernehmen, was viel Zeit spart. Weder beim Asus noch beim msi hat das ohne Probleme funktioniert.
Nur der Failsafe-Boot ist bei Asus am besten programmiert, beim Gigabyte ist beim RAM-Tuning und FCLK-Ausprobieren eher mal ein Reset nötig, was dank externer Taste am I/O shield und der problemlosen Einstellungsübernahme kein Problem darstellt.
Auch meine vor kurzem erstandene Gigabyte 5080 Gaming OC ist wohl die leiseste Karte die ich jemals hatte, leise Oberklasse-Leistung zum Einstiegspreis.
Einen hochwertigen Vapor Chamber Kühler und die perfekte Lüfterabstimmung von Gigabyte - das kenne ich von einer Aorus 3090 noch ganz anders.
Bei meiner vorherigen RTX 5090 Phantom hat mich die Begrenzung auf immer noch 75% Leistung gestört sowie die doch recht penetrante Lautstärke bei längerem Spielen. Die 5080 reicht für alles in 4K mit max. 330W (125% Leistungserhöhung hat sie aber auch) und ist wirklich leise.
 
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Joa was soll man schon sagen, alles voll mit Werbung heute zu Tage (war vor 20-25 Jahren aber auch nicht so viel anders, Tomshardware hat imho immer MSI ziemlich gehyped), der Rest ist Fanboyism.

Und ja, Gigabyte ist imho underrated, speziell die AM5 Mainboard-Layouts sind teilweise wirklich gut.
Wobei keine Sau Wert auf MB-Layouts legt, offenbar, die meiten Leute stecken einfach 1x GPU und 1x M.2 rein und das wars dann auch.

Welches Problem hast mit der 5090 Phantom gehabt? Ich finde die mit dem Silent-Bios weder sonderlich laut, noch weiss ich welche Begrenzung du meinst, Powerlimit ist doch von 575W bis 400W einstellbar? Hab ne UV/OC Curve gemacht, +3000 VRAM und -30% Powerlimit (weils imho einfach reicht), ich find die Karte ganz angenehm so (auch mit AI Workloads). Vapor-Chamber hat sie auch. Hätte von mir aus nie ne Painward gekauft, war halt im Angebot und ich hab bissl recherchiert (DualBios und Vaporchamber) und dann zugeschlagen - bester Kauf ever, rückblickend. Hinsichtlich Coilwhine auch auf der Butterseite der 5090er, die es so gibt.
=> Gutes Beispiel dafür, dass man ruhig etwas markenoffen sein darf.
Die 5080 reicht für alles in 4K mit max. 330W (125% Leistungserhöhung hat sie aber auch) und ist wirklich leise.
Naja. :D
 
Erst auf dem Gigabyte X870E Pro X3D läuft alles wirklich rund.

Ein x3d Giga Borad habe ich auch mal ausprobiert seinerzeit nur war dieser x3d Modus total instabil und auch der support konnte nicht helfen, sehr enttäuschend. /:
 
Der X3D-Modus ist natürlich Humbug, manuell optimiert läuft es immer besser.
Der bessere RAM-Support hat hier den Ausschlag gegeben, und den gibt es tatsächlich.

Welches Problem hast mit der 5090 Phantom gehabt?
Keins, aber wirklich leise ist sie nur bei wenig Last und 430W sind mir teilweise als Heizleistung noch zu viel, wenn 300W auch reichen würden.
Danach eine 9070 XT Red Devil probiert, nicht schlecht und auf jeden Fall ihr Geld wert, aber lief leider nicht so smooth mit meinem Monitor wie man es bei nativem Freesync Ultimate erwarten würde.
Die 5080 passt für mich genau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind am Ende aber auch alles nur Einzelfälle bzw einzelne Erfahrungen. Habe selbst absolut null Probleme mit dem Asus Board und dem RAM. Timings ließen sich easy verfeinern und fclk 2133 läuft auch stabil. Bei Asus bzw MSI gefallen mir auch die BIOS Layouts am besten.

Heißt jetzt nicht dass Gigabyte schlechter sein muss, aber eben auch nicht besser. Meine 4090 Aero war top und hat mir zwei Jahre sehr gute Dienste geleistet, ohne fiepen. Die Asus Strix waren da alle ziemlich laut. Hab mir jetzt trotzdem wieder die Astral geholt und siehe da, fiepen kein Thema. Bei Gigabyte haben die Lüfter beim Ausgehen ja so ein Schleifgeräusch gemacht.

Lange Rede kurzer Sinn, ungerechtfertigt sehe ich das nicht, natürlich muss man das Marketing bla bla ausblenden und dann einfach das kaufen und ausprobieren, was man für richtig hält. Am Ende alles eine Suppe und alle kochen nur mit Wasser.
 
Hatte immer gute Erfahrungen mit Gigabyte Boards, will nichts anderes. Bei den Grafikkarten, naja ich weiß auch nicht so...
MSI bin ich lange raus, ASUS geht so...
ASRock hat sich stark verbessert.

Wenn der X3D nicht durchbrennen soll -> Gigabyte. Die sind bei den Spannungen relativ konservativ.

Kann mir jemand den Piepmatz drucken?

Support kann man bei den allen nicht viel erwarten, MSI strengt sich an, das kann ich sehen.
ASRock dürfte bei Support auch relativ gut sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich erstaunt, dass auf eigentlich allen Hardwareseiten immer noch Asus und msi maximal präferiert werden.
Nachdem mein RAM (2x Kingston KF580C38-16) auf einem Asus X670E-A nicht RAM-Test stabil, aber alltagsstabil lief, habe ich wegen kommenden Bedarfs an USB 4.0 Laufwerken sowohl ein msi X870E Tomahawk als auch ein Asus ROG Strix X870E-E ausprobiert. Der RAM lief mit der gleichen 9950X3D CPU auf beiden Boards nicht wirklich stabil, nicht mal im XMP. Erst auf dem Gigabyte X870E Pro X3D läuft alles wirklich rund. In OCCT und anderen RAM-Stabilitätstest werden nach Stunden keine Fehler mehr ausgeworfen. Auch die sonstige Ausstattung und Leistung des Boards ist sehr gut, MC- und SC-Leistung entsprechen dem Asus Board. Im BIOS lassen sich problemlos alle im BIOS und auf dem USB-Stick gespeicherten Einstellungen übernehmen, was viel Zeit spart. Weder beim Asus noch beim msi hat das ohne Probleme funktioniert.
Nur der Failsafe-Boot ist bei Asus am besten programmiert, beim Gigabyte ist beim RAM-Tuning und FCLK-Ausprobieren eher mal ein Reset nötig, was dank externer Taste am I/O shield und der problemlosen Einstellungsübernahme kein Problem darstellt.
Auch meine vor kurzem erstandene Gigabyte 5080 Gaming OC ist wohl die leiseste Karte die ich jemals hatte, leise Oberklasse-Leistung zum Einstiegspreis.
Einen hochwertigen Vapor Chamber Kühler und die perfekte Lüfterabstimmung von Gigabyte - das kenne ich von einer Aorus 3090 noch ganz anders.
Bei meiner vorherigen RTX 5090 Phantom hat mich die Begrenzung auf immer noch 75% Leistung gestört sowie die doch recht penetrante Lautstärke bei längerem Spielen. Die 5080 reicht für alles in 4K mit max. 330W (125% Leistungserhöhung hat sie aber auch) und ist wirklich leise.

P/L ist aktuell auch Gigabyte mit am besten.
Was RamOC angeht sind die erstklassig, wenn um um SR A-Die geht.
Das Tomahawk ist da ne schlecht packt aber eher etwas weniger, bei den Board´s die ich verglichen hab waren es 100-200MT/s.

Du kannst es aber halt nicht pauschalisieren da es immer die Kombination aus CPU/Ram und Board ist. Grade auch die CPU ist da auschlaggebend .
Mit manuellen Einstellungen bekommt man 8000MT/s definitiv stabil, sofern du keine Krüppel CPU erwischt hast was das angeht.
Bei DR Modulen ist wiederrum MSI besser, Gigabyte ist aber auch da nicht schlecht, Asus ist in dem Fall quasi unbrauchbar.
Out of the Box Performance war in meinen Tests MSI am besten.

P/L günstiges Board würde ich aktuell Gigabyte empfehlen oder das Gigabyte Master wer mit ClockGen takten möchte.
Das Tomahawk ist nen gutes Board aber 350,-???, für 450,- kriegst du das X870E Master und hast nen Highend Board mit Clockgen;)

Alles drüber lohnt nicht wirklich und das MSI X870E UNIFY-X MAX ist nicht erhältlich.
Von Asus bin ich generell enttäuscht was die in letzter Zeit gebracht haben, grade beim RamOC ist halt zwischen Bootbar und wirklich stable ne große Kluft,
P/L sind Sie mit die schlechtesten.

P.S.
Ich selber hab kein Gigabyte außer Graka...ist nur objektiv bewertet;)
 
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Gehe einfach davon aus das MSI und Asus einfach mehr Boards an Tester versendet.
Ich hatte am meisten Gigabyte und Asrock Boards von Sockel A bis Heute.
Bei Gigabyte war meine Erfahrung einfach, dass die kombi stimmen muss aus Ram, CPU und sogar Nvme.
GB fand ich immer die Build Quality gut, aber Bios bugs und Hardware Bugs gab es desöfteren über die Jahre.
X99 gab es Bugs. Bei Z490 kam die 11000er Serie und PCI E 4.0 Probleme. Das UEFI von meinem X68 UD4P war nicht so toll.
MSI hatte ich selber nie, aber im Bekanntenkreis und das waren die einzigen Boards die auch mal hops gegangen sind.
Das Asus Z790 Strix D4 was ich derzeit habe empfinde ich vom Bios her und stabilität als eines der besten Boards die ich bisher hatte und es ist
einer der günstigeren Boards die ich gekauft habe.

Pauschalisieren kann man eh nicht, weil alle haben schonmal misst gebaut. Zb. Asus X99 A II sind mit am meisten CPU´s gestorben.
Man muss sich das Gen. für Gen. einfach anschauen, aber schön zu hören das mit AM4 und AM5 Gigabyte insgesamt ganz gut zu funktionieren scheint seither.
Bei Intel sah das in der Vergangeheit manchmal etwas anders aus. Asus habe ich den Eindruck gehabt war insgesamt Intel Platinen durchaus gut.
Ja beim Apex waren die letzten Platinen nicht ganz das was man sich gewünscht hätte, aber so ist das halt manchmal.

Finde bei AMD aktuell auch das X870E OCF von Asrock recht interessant, aber leider mussten die da noch einen kleinen Lüfter auf die VRM´s packen.
Ob man das nicht hätte anders lösen können? Bei Asrock stört mich immer irgendwas bei den AMD Platinen.
 
Ich mag Gigabyte einfach nicht, seitdem die mich in den 90ern dermaßen enttäuscht haben.
Der AGP‑Slot auf dem damaligen Brett war so schlecht konzipiert das ich für die Geforce 256 eine zusätzliche Leitung löten musste. War glaube ich ein Gigabyte GA-6BXE wenn ich das noch richtig im Kopf habe).
Übrigens kam der Tipp von nickles.de (na, wer kennt es noch?).
 
Finde bei AMD aktuell auch das X870E OCF von Asrock recht interessant, aber leider mussten die da noch einen kleinen Lüfter auf die VRM´s packen.
Ob man das nicht hätte anders lösen können? Bei Asrock stört mich immer irgendwas bei den AMD Platinen.
Hatte mein damaliges Z77 OCF auch. Klar ist das anders lösbar, gehört aber auch gewollt zum optischen Finish der Formula-Serie, genau so wie die WaKü VRM Anschlüsse und halt das berühmte Schwarz/Gelb Design.
Gestört hatte mich der Lüfter nie, war schon schön leise. ASR hatte aber allgemein schon damals sehr schöne Bretter, wenn ich da mal an das recht seltene Extreme11 (auch Z77) mit LSI Storage Controller denke.
Von Anfang an selbst mit first Release Bios lief das absolut bugfree nur irgendwann hatten die Deppen vom ASR Support dann mal ein Beta Bios online gestellt das mir und jemand anderen hier im Forum Sockel samt CPU gegrillt hatte. Haben die dann nach Rückmeldung von Intel-NL wieder von der Support Seite genommen. Zumindest die CPU wurde anstandslos getauscht, denn das konnte man schon rein optisch sehen, dass das Silizium schon bessere Zeiten gesehen hat. Mit den board wurds dann schwieriger, hat aber auch geklappt im Endeffekt.

ps: ASR 890FX Deluxe5 war auch ein schönes Brett und lief mit meinen damaligen 965BE wie geschnitten Brot. 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin ja auch erst seit gestern dabei, die Sache mit der *Markentreue* entwickelt sich halt über Jahrzehnte.
In den Ende 1990'er von Cyrix über Pentium MMX, PII, Celeron 300A bis hin zum PIII 700E hab ich Abit sehr stark präferiert. Gerade das BX133-RAID hat einen festen Platz in meinem Herzen. Wobei MSI hier mit dem Skotket MS6905 mit am Bo(a)rd war.
Dann mit dem PIII Tualatin kam das Asus TUSL2-C was auch wirklich legendär war. Von da ging's dann über das P4T533-C mit RAMBUS über 2,4Ghz und 3,06Ghz HT.
Dann ein Zwischenspurt mit DFI und AMD Athlon64 X2, das war mein einziger Caseking-Kauf und das war ein Board mit dem ich nie Freund würde.
AsRock gab's dazwischen mal mit einem Prescott aber da war beides sehr Mau.
Dann Core2Duo/Quad und Xeon auf X38 Maximus Formular und P5Q.
Mit dem Haswell kam dann MSI Z97 Gaming. Dann mein erstes Gigabyte überhaupt mit dem X299 HEDT LGA2066 Board. Ist ok aber haut mich nicht um.
Ein ASRock Z370 mITX ist momentan vorhanden das ist schon OK von Ausstattung und Leistung aber das BIOS ist fürchterlich.
Und das Z790 Tomahawk im Hauptrechner ist voll mein Fall von der Ausstattung her und das BIOS ist für mein Gefühl ideal.

So bildet man eben seine Meinung, auch wenn man dazwischen mal was anderes probiert.
Asus und MSI sind wohl die beiden ältesten verbliebenen Hersteller am Markt und haben dementsprechend breite Portfolios und Software dahinter.
Und klar, man zahlt für den Namen. Und die ober-mega-geil-ultra Boards a la Crosshaie Extreme Hero Bla oder Godlike-like sind einfach nur Prestigeobjekte von denen wohl kaum vierstellige Verkaufszahlen zustande kommen.
 
Und die ober-mega-geil-ultra Boards a la Crosshaie Extreme Hero Bla oder Godlike-like sind einfach nur Prestigeobjekte von denen wohl kaum vierstellige Verkaufszahlen zustande kommen.
..da sind schon ein paar mehr im Umlauf als gedacht. Sonst würde die MEG-Serie nicht schon über Generationen weiter geführt. Mit Ladenhütern verdient man kein Geld, Prestige hin oder her. ;)

ps: Damals viel zu billig hier im Forum verkauft aber egal, wird jetzt wahrscheinlich den Weg in einer Vitrine gefunden haben.

mobo4.jpg mobo6.jpg
 
Gigabyte ist älter als Asus, Gigabyte war 1989 schon als Aussteller auf der Cebit da war Asus noch nicht mal gegründet.
 
Mich erstaunt, dass auf eigentlich allen Hardwareseiten immer noch Asus und msi maximal präferiert werden.
Nachdem mein RAM (2x Kingston KF580C38-16) auf einem Asus X670E-A nicht RAM-Test stabil, aber alltagsstabil lief, habe ich wegen kommenden Bedarfs an USB 4.0 Laufwerken sowohl ein msi X870E Tomahawk als auch ein Asus ROG Strix X870E-E ausprobiert. Der RAM lief mit der gleichen 9950X3D CPU auf beiden Boards nicht wirklich stabil, nicht mal im XMP. Erst auf dem Gigabyte X870E Pro X3D läuft alles wirklich rund. In OCCT und anderen RAM-Stabilitätstest werden nach Stunden keine Fehler mehr ausgeworfen. Auch die sonstige Ausstattung und Leistung des Boards ist sehr gut, MC- und SC-Leistung entsprechen dem Asus Board. Im BIOS lassen sich problemlos alle im BIOS und auf dem USB-Stick gespeicherten Einstellungen übernehmen, was viel Zeit spart. Weder beim Asus noch beim msi hat das ohne Probleme funktioniert.
Nur der Failsafe-Boot ist bei Asus am besten programmiert, beim Gigabyte ist beim RAM-Tuning und FCLK-Ausprobieren eher mal ein Reset nötig, was dank externer Taste am I/O shield und der problemlosen Einstellungsübernahme kein Problem darstellt.
Auch meine vor kurzem erstandene Gigabyte 5080 Gaming OC ist wohl die leiseste Karte die ich jemals hatte, leise Oberklasse-Leistung zum Einstiegspreis.
Einen hochwertigen Vapor Chamber Kühler und die perfekte Lüfterabstimmung von Gigabyte - das kenne ich von einer Aorus 3090 noch ganz anders.
Bei meiner vorherigen RTX 5090 Phantom hat mich die Begrenzung auf immer noch 75% Leistung gestört sowie die doch recht penetrante Lautstärke bei längerem Spielen. Die 5080 reicht für alles in 4K mit max. 330W (125% Leistungserhöhung hat sie aber auch) und ist wirklich leise.
Deshalb gibt es vom RAM Hersteller eine Board QVL oder vom Board Hersteller für RAM eine QVL.
Der unterschied könnte daran liegen, das es ein Problem gab mit der Sockelspannung. Vielleicht hängt dies damit zusammen (Bios/UEFI Stand)

Nachtrag: Vielleicht hat hier Gigabyte mehr YOLO! Volt. :banana:
 
Deshalb gibt es vom RAM Hersteller eine Board QVL oder vom Board Hersteller für RAM eine QVL.
Damit hat das wenig zu tun. Es gibt Boards mit sehr hochwertigen, frequenzstabilen Leiterbahnen mit weniger Interferenzen durch benachbarte Bauteile und es gibt weniger hochwertige.
Das gibt dann den Ausschlag, ob 7200, 7600, 8000 oder gar 9000 GT/s stabil laufen, mit gleicher CPU und gleichem RAM.
Die QVL gibt oft nur eine zufällige Auswahl von RAM wieder, auch Animositäten oder Sympathie zwischen Herstellern spielen eine Rolle.
 
Das kann ich absolut bestätigen. Den Unterschied zwischen 6-Layern und 8-Layern bei DDR5 4-DIMM Boards merkt man deutlich bei DDR5.
Genauso wie den Unterschied von Boards mit 2-DIMM Sockeln vs. Boards mit 4-DIMM Sockeln.
Die QVL ist nur ein grober Anhaltspunkt, was auf dem Board laufen *sollte*.
Und manchmal sorgen neue BIOS-Versionen dafür, dass RAM, der vorher mit bestimmten Einstellungen lief, nicht mehr funktioniert.
Oder auch umgekehrt.
 
Damit hat das wenig zu tun. Es gibt Boards mit sehr hochwertigen, frequenzstabilen Leiterbahnen mit weniger Interferenzen durch benachbarte Bauteile und es gibt weniger hochwertige.
Das gibt dann den Ausschlag, ob 7200, 7600, 8000 oder gar 9000 GT/s stabil laufen, mit gleicher CPU und gleichem RAM.
Die QVL gibt oft nur eine zufällige Auswahl von RAM wieder, auch Animositäten oder Sympathie zwischen Herstellern spielen eine Rolle.
Da halte ich dagegen, das einzige was laufen muss ist nach JEDEC Spezifikationen, alles andere ist Tuning (EXPO, XMP) Das Tuning muss vom Board unterstützt werden. Dafür gibt die QVL die beschreibt welches Kit mit welchem XMP/EXPO lauffähig ist.
 
Korrekt. JEDEC *muss* immer laufen.
Alles andere ist abhängig von der Konstruktion des Mainboards, dem BIOS und dem Speichercontroller der CPU.
Und natürlich auch von den verwendeten Speichermodulen.
Aber wenn wir mal von Hynix A-Chips ausgehen, sind die selten bis nie die Bremse.
Da gehen vorher die meisten CPUs und Boards in die Knie.
 
Meine Rangfolge der Hindernisse bei RAM-Stabilitätsproblemen (und auch XMP/EXPO sollte m.M.n. zumindest bei Modulen mit 2x16 oder 2x24 GB immer stabil funktionieren, egal ob gelistet oder nicht).
1) IMC
2) Board
3) RAM-Riegel
 
Finde bei AMD aktuell auch das X870E OCF von Asrock recht interessant, aber leider mussten die da noch einen kleinen Lüfter auf die VRM´s packen.
Der ist so irrelevant wie wenn ein Sack Reis auf dem Pluto umfällt. Also wenn das deine einzigen Bedenken mit ASRock sind, dann schlag zu.

Die QVL gibt oft nur eine zufällige Auswahl von RAM wieder, auch Animositäten oder Sympathie zwischen Herstellern spielen eine Rolle.
Die QVL hat keine Aussagekraft zu irgendwas - das ist das Schwarmwissen in der RAM OC Community. Anders gesagt, ich stimm dir da voll zu.

Zurück zur Eingangsfrage - meien persönliche Sicht.
Ich finds schwierig, für AM5 ne MB Empfehlung abzugeben. Warum?
ASUS: Horrorgeschichten wenns um Garantiefälle geht. AM4 kam ich gut zurecht, AM5 keins gehabt.
MSI: Gute Erfahrung bei AM4, immer wieder einfrierende Bioss bei AM5, vor allem die Beta.
Gigabyte: Ich mag das Bios generell nicht, sehr unangenehm bei AM4, kein AM5 gehabt.
ASRock: kein AM4 gehabt. Das wäre für mich der aufziehende Stern gewesen, wenns nicht die dunkle Wolke um die CPUs gäbe. Ich selber glaub nicht mehr, dass es (hauptsächlich) die Boards sind, aber der Ruf für AM5 ist ramponiert. Ich hab 3 verschiedene ASRock Boards hier heftigst am Tunen und Quälen und bisher ist nicht kaputtgegangen. Und grad ein viertes (beruflich) bestellt. Aber, wenn ich etwas jemanden empfehle und die Person findet dann zu Reddit, dann bin ich in Erklärungsnot.
Zusatz-Software ist von allen Schrott und Bloatware - nicht vertrauenswürdig.

Werbung usw. macht auch was aus. Ich bin viel im DC von ASRock, da gibts an und an irgendwelche Aktionen - nie für Europa.
 
Am Ende weiß man dann alles besser 😁
In den letzten 30 Jahren gab es immer bestimmte Mainboard Hersteller, deren Produkte sehr gut beim Kunden ankamen und auf Review Websites so bewertet wurden. Und oft genug vom Sockel/Chipsatz abhängig. Viele existieren nicht mehr oder sind in Bedeutungslosigkeit versunken. Und genauer betrachtet, gab es bestimmte Produkte, die sich als Klassenprimus herausgestellt haben, oder ganze Serien. Es gab nie "die" Firma. Das wechselt ja auch oft genug.
Von daher ist der Eingangspost höchst subjektiv. Und bestenfalls eine Momentaufnahme.
Da hat sich aber ganz schön was aufgestaut, dass man sich die Mühe macht sowas in ein Topic zu packen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gigabyte: Ich mag das Bios generell nicht, sehr unangenehm bei AM4, kein AM5 gehabt.
Ja, ein AM4 Aorus, weiß nicht mehr welches, fand ich auch schrecklich.
Mittlerweile viel besser, eigentlich sind die doch alle im Menü sehr ähnlich aufgebaut.
Dank Tasten am rückseitigen I/O ist das BIOS auch einfach zu rsetten, möchte ich nicht mehr missen.
Wenn ich nicht mit dem fclk rumspiele, startet es auch zuverlässig immer bei Fehlern ins UEFI mit Standardeinstellungen, ohne die vorherigen Einstellungen zu löschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufe seit jeher ASUS weil es die besten Erfahrungen bot. Nicht nur im Highend. Da bekommt man auch für ein uraltes Board noch Updates. Und dann die Gewohnheit: Man kennt das BIOS, selbst beim Wechsel von AM4 auf AM5 war es fast dasselbe. Bei einem anderen Hersteller müsste man sich eingewöhnen. Würde ich machen wenn das günstiger oder besser gewesen wäre.

Lese ich aber richtig dass da 8000 MHz RAM verbaut wurde? Vermutlich nicht 1:1 aber selbst dann eine verdammt hohe Erwartung. Ich bekomme auf meinem X670 auch keine 6400 ans laufen. Booten kann man es aber es ist instabil. Ist letztlich alles OC ohne Garantie, offiziell kann Zen 5 glaube ich 5600. Und dann noch so Sachen wie DR-Kits, wie in meinem Fall, was vermutlich mit Grund sein wird dass das nicht läuft. Das Speichern von Profilen auf Stick funktioniert bei ASUS durchaus, ist nur recht unintuitiv.
 
Das BIOS ist mittlerweile kein Hindernis mehr, die sind ziemlich gleichgespült.
Vermutlich nicht 1:1 aber selbst dann eine verdammt hohe Erwartung. Ich bekomme auf meinem X670 auch keine 6400 ans laufen.
6400 in 1:1 ist oft schwieriger als 8000 in 1:3:2 stabil zu betreiben, zumindest mit meinen beiden Kingston A-Die Kits.
Wie schon gesagt, für den RAM ist das Board das beste das ich bisher hatte, aber da war auch noch kein Godlike oder Apex dabei.
Ich habe auch noch ein X670E-A ROG in der Firma liegen, sehr schönes und schnelles Board. Mit dem habe ich weit über 46K Punkte in CB R23 gemacht, das schaffe ich mit dem Aorus nicht ganz, dafür läuft der
RAM perfekt stabil.


Hier ein paar Eindrücke des UEFIs mit dem auswählbaren, augenschonenden Greyscale-Hintergrund.
Wer sich da nicht nach kurzer Zeit auskennt, hat noch nicht viele AM5 Boards gehabt denke ich.
Und von der Lüftersteuerung sowie dem problemlosen Speichern und Laden der Einstellungen könnten sich Asrock und Asus eine Scheibe abschneiden..
Von AI-EXPO und X3D-Boosts muss man natürlich die Finger lassen, genau wie irgendwelche AI-OC Sachen bei anderen. 🙂

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Ich bin MSI Fanboy schon zu Zeiten des Tualatin Sockel. Weiß selber nicht warum, es kam einfach dazu. Irgendwie war das so vertraut das Logo, und Asus habe ich immer für die Marke der Nerds gehalten, ASUS Käufer waren immer so Fanboys die auch bei anderen Dingen immer Fan vom angeblich besten sein wollten. Dabei hatte ich mit ASUS viel RAM Ärger wenn ich denn mal eins hatte. Bei einem Board wurde nicht mal gespeichert wenn man bei einem Spiel F5 gezockt hat. Der Speicherstand wurde NICHT angelegt. So einen Bug hatte ich noch nie durch RAM.

Mein X870E Tomahawk läuft übelst stabil mit Corsair Ram, direkt von TAG 1 des zusammenbaus. Und das MSI MPG B550 Gaming Plus auch. Bin hochgradig zufrieden mit den Boards.

Bei Grafikkarten aber zum Beispiel hat mich Asus durch eigene Erfahrung absolut überzeugt. Ich bin kein Mensch dessen PC Komponenten alle von einem Hersteller sein müssen.

MSI Board, Sapphire, ASUS Grafik Karten, Corsair und G.Skill RAM
 
Bei Asus hat mich immer der Support gestört, der ja nie wirklich existent war bzw. darauf getrimmt, dass der Fehler nie das eigene Produkt sein konnte sondern generell immer der "Anwender".
Zudem sehr arrogant und abgehoben, selbst wenn man denen schwarz auf weiß mit Produktfotos beweist -> "Leute, ihr verbreitet da Produkteigenschaften, die kann es auf dieser Platine technisch nicht geben".
Da nutzt die beste, schönste, bunt blinkenste Platine nichts wenn der Support einfach nur grottenschlecht ist. 👎
 
Ist es nicht generell blauäugig in der kürze der Zeit ausgereifte Produkte zu erwarten?
 
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Produkte "reifen" immer beim Kunden, dafür sind die Hardwarekonfigs. und Einsatzfelder einfach zu individuell unterschiedlich als das der Hersteller die von A-Z vorab testen könnte.
..nur macht es schon einen Unterschied, ob man a.) bestimmte Szenarien aufgrund zuvor beschriebenen einfach nicht testen kann oder b.) bewußt falsche Produktinfos verbreitet und dann nicht dazu steht.
Die hatten damals quasi zu allen B660 Boards, egal ob Prime, TUF oder ROG Serie den M.2 NVMe SSDs eine volle Raid Kompatibilität angedichtet, die der Chip technisch gar nicht haben kann (erst ab Z690 Chipset) und das sogar noch mit bunten Bildchen und erfundenen Highspeed Benches untermalt. Ich meine, wenn man sich mal beim erstellen der Produktseiten im text verhaut, ok, kann passieren. Aber wenn man dann noch gleichzeitig Bildchen dazu rein setzt die frei erfunden sind, dass grenzt schon an Vorsatz und Betrug, zudem war KI-Generierung zu den Zeitpunkt noch nicht soweit, also rein Selfmade gemacht. Möchte nicht wissen, wie viele Kunden aufgrund dieser gar nicht existierenden Produkteigenschaft so ein Board gekauft haben und dann nach diesen "Features" vergeblich gesucht haben.

MSI zb. hatte es ja eingesehen. Bei Asus kam als Antwort -> Sorry Kunde, nicht unser Problem, les mal das Kleingedruckte, wir garantieren für NIX!! Du Kunde, zahl und halt Fr***e, wir GOTT!!

Aber zur Ehrenrettung von Asus, auch MSI ist da nicht fehlerfrei wenn man sich mal die Z890/X870E "Edelbretter" anschaut: Verhökern die Dinger in der GODLIKE Variante jenseits von 1K mit zugegeben erstklassigen ESS SABRE DAC neuester Generation, haben dann aber nicht mehr die 2-3€ dafür übrig, die dazu passende B2B-Volumenlizenz der Nahimic Treiber/Software zu lizenzieren (wie noch bei Z690/Z790 der Fall)? 🤔

Nahimic4.png <- fehlt bei GODLIKE/UNIFY/ACE Z890/X870E komplett!! (..versucht man es zu installieren, wird die Treiberinstallation mit "not supportet Hardware" abbrechen)

..das nenne ich mal göttliche Verarsche vorm Herrn! 👍
 
Zuletzt bearbeitet:
8000 MHz RAM verbaut wurde? Vermutlich nicht 1:1
Da kannst du nicht nur Gift drauf nehmen, sondern auch gleich Plutonium. Nein, das höchste was ich gesehen hab sind 1:1 6800. 6600 kan ich auch mit ner CPU, aber nicht mehr stabil. Ich würd sagen, ein Normalsterblicher wird ab 7000 immer 2:1 haben.

für den RAM ist das Board das beste
... in meinem Fall das ASRock X870E Taichi OCF mit ner Cheat CPU, sprich Ryzen 8000 - da fahre ich mit einem 8400F die 9600-44 stabil - und mit einem 8700F die 9400-40 ebenfalls stabil - beide mit altem A-die.
Das OCF ist halt bei vielen nicht auf dem Schirm, weils ein ASRock ist, aber ich denke, für OCler ist es bei AM5 der klare P/L-Sieger.
 
APUs zählen nicht da machen auch 5000er schon oft 4000+. Vermutlich wird es auch wieder eine "RAM-Topologie" geben wie bei AM4, wenn jemand so eine Liste mit Infos dazu hat gerne hier posten. Für AM5 habe ich so etwas bislang noch nicht gesehen, man kann aber davon ausgehen dass es wie bei AM4 sein wird. Aber deshalb teurere Boards oder RAM kaufen würde ich nicht. Nachher bekommt man eine CPU die es nicht mitmacht. Man hat dann aber viel ausgegeben und ist besessen davon es ans Laufen zu bekommen. Den Fehler habe ich bei DDR4 gemacht. Ansonsten würde ich eher den RAM nachkaufen wenn es echt nennenswerte Vorteile brächte, also vielleicht 8000 1:1 auf Zen 6 was aber so schon unwahrscheinlich ist.
 
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