Größten Diebstahl menschlicher Arbeit in der Geschichte: Generative KI gefährdet Verlage

Abgesehen davon braucht man niemals auch nur das geringste Mitleid mit Verlagen haben.
This.


Dran sind aber die Antiquariate selbst schuld.
Es gibt ausreichend möglichkeit alte Texte digital zu erfassen ohne diese zu zerstören.
Ist halt teurer und dauert länger.

Offenbar hat man lieber das schnelle Geld der KI Firmen genommen.


Man hat verabsäumt für sowas ne Art Denkmalschnutz zu erlassen. Man musste sich halt mit wichtigeren Themen beschäftigen. Eventuell ist der herrschenden Gesinnung aber auch ganz Recht, dass der alte Kram weg kommt.
 
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Das ist die übliche Unsinn Argumentation, 4.99Mrd werfen diese Kopien einfach weg weil sie die Musik eh scheisse finden und sowieso nie dafür bezahlt hätten.
Das war allerdings auch überhaupt nicht mein Argument.

Kann aber durchaus nachvollziehen, das das so verstanden wird, wenn man nur einzelne Sätze aus einem Post pickt und den Rest ignoriert.
 
Kann aber durchaus nachvollziehen, das das so verstanden wird, wenn man nur einzelne Sätze aus einem Post pickt und den Rest ignoriert.
Wenn bei dir schon das simple übersetzen eine journalistische Arbeit ist die auf keinen Fall automatisiert werden soll dann brauchen wir garnicht weiter diskutieren. Wünsche weiterhin viel Glück im letzten Jahrhundert.
 
Die Menge/Reichweite/Abrufbarkeit ist das Problem.
Ein Journalist wählt einen Artikel aus, greift dabei eben auf diesen zu, fasst ihn zusammen/übersetzt ihn, das dauert... Arbeitszeit.... und veröffentlich in einzelnen Platformen.
Dann kommt ein zweiter Journalist, greift wieder auf den Artikel zu, fasst ihn anders zusammen/übersetzt ihn in eine andere Sprache und veröffentlicht ihn auf wenigen anderen Platformen.
Beide Journalisten müssen afaik auch die Quellen nennen.

KI? Liest nicht einen Artikel sondern gleich "alle", braucht dafür nur Sekunden pro Artikel und bietet Millionen von Leuten überall auf der Welt in jeder Sprache zu jeder Zeit auf Abruf die Zusammenfassung an. Einen "Rückweg" zum Urheber gibts meistens nicht.

Das ist in etwa so, wie wenn ich mir eine Musik-CD von einem Kumpel kopiere, verglichen damit 5Mrd Kopien anzufertigen und die aus Flugzeugen über der halben Welt abwerfen zu lassen.
Jajn, die KI hat mittlerweile durchaus häufig quellen.
Ich nutze immer mal wieder die Google KI für unspezifische Informationen, ich habe immer auch Quellen bekommen und auf Nachfrage erhalte ich auch entsprechende Quellen.
Trotzdem ist es am ende ein Henne Ei Problem.
Es wird davon ausgegangen das die KI grundsätzlich nur von journalistischen Artikeln kopiert und nicht als Quelle antrainierte Literatur verwendet.
Darum geht es mir.
Also sollen alle AI Betreiber egal ob berechtigt oder nicht eine Abgabe zahlen wie GEMA&GEZ egal ob diese eben jene Medien konsumieren oder nicht, so lange bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Ich hab mit meinen Speichermedien glaube ich seit 20 Jahren keine Mp3s oder Musik/Filme kopiert, trotzdem zahle ich diese Abgabe mit jedem kauf eines Speichermediums immer noch.
Es geht schon auch um die Verhältnismäßigkeit.

Da ist eine Industrie/Industriezweig zum Teil rückläufig.
Jetzt sucht man nach der Möglichkeit ein Todes Pferd zu retten.
Es gibt halt schon den guten Journalismus der viel Arbeit reinsteckt und halt den reinen Klick Journalismus. Letzteres ist obsolet und diesen will man damit substituieren.
Ich erinnere nur an Googles News "Snippets" Geschichte.
Da haben einige Verlage darunter auch Axel Springer versucht von Google Geld kassieren nur dafür das Google die ersten 2-3 Zeilen eines Artikels im Ticker bereitgestellt hatte.
Google hatte alle Verlage die geklagt haben aus dem Ticker rausgeschmissen.
... was ist wohl passiert? Die Klickzahlen sind ins Bodenlose gesunken, zum Schluss haben die Verlage darum gewissermaßen gebettelt wieder aufgenommen zu werden.
 
Nur welches AI Unternehmen das grosse LLMs nutzt (also da wo die Daten der Verlage und Medienhäuser als Training genutzt werden) verdient denn Milliarden? - das sind bei ALLEN dieser AI Unternehmen in den Geschäftsfeldern "Gewinne" mit einem MINUS Zeichen davor - allein die Hardwarehersteller und so AI Zentren Bauunternehmen etc sind im Plus.

Hehe die "AI LLM Unternehmen" könnten die Verlage und Medienhäuser höchstens also an den Verlusten beteiligen und fordern "Ihr Verlage und Medienhäuser gebt mal x Säcke Geld her mit dem Training mit euren Inhalten machen wir jeden Tag so und so viel Verlust" :d

Das ist doch die wirtschaftliche Realität .... und das Verrückte an der Geschichte.

Die machen schon Kohle keine Angst. Die sind alle nicht arm. Man muss nur Wissen wie man bucht. https://www.golem.de/news/investiti...gern-immer-mehr-schulden-aus-2609-213259.html
Nein, du hast nicht wirklich Verstanden wie Firmen wirtschaftlich funktionieren können. Kurz gesagt, als Unternehmen kannst du soviele Schulden aufnehmen wie du willst so lange deine Geldgeber das Vertrauen haben das du sie auch mit Zinsen zurückzahlen kannst. Das heißt schaffst du es zum jeweiligen Stichtag deine Verbindlichkeiten zu bedienen, bist du immer fein raus.

@n3cron was heißt totes Pferd. Bücher werden immer noch gekauft, Schallplatten sind wieder da. Die Problematik ist das man es Jahre lang mit den Preisen übertrieben hat und gleichzeitig immer kundenunfreundlicher wurde. Aber auch wir als Konsumenten sind ein Teil des Problems. Denn Zahlst du für guten Journalismus oder generel für gute Qualität. Tut das auch die Masse oder ist geiz geil. Und das wir Interessenvertretungen für Künstler, Autoren usw. brauchen sollte nicht zur Diskussion. Denn mit eine Taylor Swift oder Rammstein legen sich diese Unternehmen nicht an. Mit der Heinz Peter Big Band, die vielleicht nur 1k Alben im Jahr verkaufen und grad man davon Leben können werden platt gemacht. Aber gerade letztere sind die Mehrheit aller Künstler und wenn die wegbrechen, nichts mehr veröffentlichen. Weil es sich nicht mehr lohnt. Dann wirst auch du das spüren.

Der Kern der Diskussion ist am Ende die faire Entlohnung alle in dem jeweiligen Prozess involvierten Menschen und ob du/wir alle bereit sind diesen Preis auch zu bezahlen.
 
Früher mal hatte Journalismus was damit zu tun Themen / Ereignisse/ Skandale zu erkennen. Dann würden diese recherchiert, mit Telefonaten, Augenzeugenberichten, Akten, was auch immer. Wenn es gut genug war würde es gedruckt.

Heute ist Journalismus sinnbildlich:

Artikel erschien am 21.09.2026 - 19:38 Uhr.
"Heute, 19:37 Uhr MEZ, fiel in Schina ein Sack Reis um. Es gibt bis dato keine Berichte über Verletzte. ErSteR!!!1!ein!1!einself"
 
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