Krankenkassen, Gesundheitssystem und Kostenstruktur (bitte keine Politik)

durch meine PKV habe ich im Gesundheitsbereich quasi alles "Premium" abgedeckt.

Sonst haben wir noch eine Familienhaftpflicht, Rechtsschutz, Wohngebäude, Hausrat und Risko Leben.
 
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Weniger ist mehr, statistisch betrachtet fährst du natürlich ohne jegliche Versicherungen am besten wenn du es riskieren magst oder es dir leisten kannst. ;)
Freiwillig selber abgeschlossen:
-Privathaftpflicht
-Wohngebäudeversicherung
-ne Mini-BU aus Azubi-Zeiten

Gesetzlich vorgeschrieben:
-KFZ-Haftpflicht
-Hundehalter Haftpflicht

Dazu gibts über den AG noch ne Unfallversicherung
 
Weniger ist mehr, statistisch betrachtet fährst du natürlich ohne jegliche Versicherungen am besten wenn du es riskieren magst oder es dir leisten kannst. ;)

Mit meinen Autos mache ich das seit jeher so. Egal wie neu sie waren, immer nur TK mit 150€ Selbstbeteiligung abgeschlossen. Bei einem selbstverschuldeten Unfall hätte ich natürlich dumm ausgesehen. Aber inzwischen habe ich glaube ich mehr gespart als eine Neubeschaffung unserer Autos kosten würde, also da bin ich im Plus. :D Unter anderem deswegen würde ich auch nicht leasen, keine Lust auf Vollkaskozwang.
 
Sorry war schon 1x zur Vorsorge beim Zahnarzt dieses Jahr :(. Wo ich natürlich die Zahnreinigung selber bezahlt habe.
 

Freue mich schon, von meinen knapp 130€ Netto Erhöhung dieses Jahr wären dann ja immerhin noch 30€ übrig. Aber irgendwas anderes wird bestimmt auch noch erhöht.
 
Keine Sorge, die kommen auch noch dran :D
Mit Kind sieht die Rechnung halt schnell anders aus, da muss ich meine Tochter dann ja auch mitversichern.
 
Glaubt hier jemand dran, dass es private in 5-10 Jahren noch gibt?
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Falls es jemand verpasst hat
 
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Keine Sorge, die kommen auch noch dran :d
Mit Kind sieht die Rechnung halt schnell anders aus, da muss ich meine Tochter dann ja auch mitversichern.
Ich habe keine Kinder, da sieht es anders aus.
Und natürlich werden die auch erhöhen, aber was ich mir da einspare ist nicht ohne (trotz Vorsorge/Rücklagen für das Alter). Erste Angebote sehen nicht schlecht aus. Muss mich aber noch schlau machen zwecks Details... Nicht so tief im Game mit Privaten.

Neben den deutlich besseren Leistungen.
 
Kommt halt immer drauf an, wie gesund du bist. Wenn du wirklich mal was kostspieliges hast, dann steigt der Beitrag teilweise danach extrem an. Zu verschenken haben die halt auch nichts.
 
Mein Stiefvater war sein (Arbeits-)Leben lang in der privaten und der stöhnt jetzt ob der Beiträge bzw. Rechnungen, Rücklagen hin oder her. Mit Kindern ist es für mich wie Tundor schon sagte eh uninteressant. Zumal ich jetzt in das Alter komme wo die Zipperlein sicherlich nicht kleiner werden.

Wird Zeit für die Einheitsbasisversicherung in die alle einzahlen inkl. Selbstständige und Beamte und jeder kann dann eigene Zusatzversicherungen abschließen.
 
Wird Zeit für die Einheitsbasisversicherung in die alle einzahlen inkl. Selbstständige und Beamte und jeder kann dann eigene Zusatzversicherungen abschließen

So nämlich! Anders wird es auf Dauer nicht funktionieren.
 
So nämlich! Anders wird es auf Dauer nicht funktionieren.
Und dann sollen die privat Versicherten aufeinmal die Bürgergeld Empfänger mitfanzieren ? Ja wo kommen wir denn hin.
 
Und dann sollen die privat Versicherten aufeinmal die Bürgergeld Empfänger mitfanzieren ?
Wieso nicht (anteilig)? Momentan passiert das fast nur über die GKV weil man sich weigert die Anteile aus dem Haushalt zu zahlen die eigentlich Kostendeckend wären.
Sehe ich aber eigentlich gleich, weder GKV noch PKV sollte das bezahlen, das muss aus Steuern kommen.
 
wie wäre es wenn man Gelder in Milliardenhöhe nicht mit der Gießkanne in alle Welt verstreuen würde sondern sie hier im Land sinnvoll einsetzt ?
 
Und dann sollen die privat Versicherten aufeinmal die Bürgergeld Empfänger mitfanzieren ? Ja wo kommen wir denn hin.
Machen die gut verdienenden GK Versicherten ja auch. Das Problem ist ja aktuell dass diese Geschichte somit einem kleinen Kreis von "starken Schultern" zugemutet wird. Ein bestimmter Teil der Gesellschaft beteiligt sich nicht daran. Wenn dann alle oder keiner (letzteres für mich auch ok :d ). Von mir aus kann man das Krankenkassensystem auch generell abschaffen, würde sicherlich einige Milliarden sparen. Dann alles aus Steuergeldern finanzieren (natürlich muss es dann eine entsprechende Steuer geben oder Lohn / Einkommens/Körperschaftssteuer rauf). Zucker, Alkohol, Tabak und von mir aus Fettsteuer könnte so auch direkt in die Leistungen für Vorsorge und Gesundheit fließen.

Aber unabhängig davon, es muss so eine Flat Gesundheitsabgabe für jeden mit Einkommen / Vermögen geben, egal aus welcher Quelle. Von mir aus auch 5% Kest oben drauf und das dann direkt ins Gesundheitssystem. Dürfen gerne alle mit ran. Oder eben keiner und dann Zustände wie in den USA. Für mich fein, mehrheitsfähig ist das hierzulande sicherlich nicht.

(Ist so semi Politik, hoffe das darf stehen bleiben. Ist ja völlig unabhängig von der Parteienlandschaft gemeint, eher als generelle Diskussion zur Sanierung des Systems gedacht)
 
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Freue mich schon, von meinen knapp 130€ Netto Erhöhung dieses Jahr wären dann ja immerhin noch 30€ übrig. Aber irgendwas anderes wird bestimmt auch noch erhöht.

Habt ihr euch das mal durchgelesen? 102€ mehr im Monat, dazu mögliche weitere Teuerung durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz, zudem Sonderanhebung in der KV.
Das System ist am Ende. Wie viel wollen die noch schröpfen?
 
Ist doch kein Wunder, wenn man machen darf was man will :d

Wird Zeit die ganzen arbeitsfähigen Arbeitslosen verpflichtend in sozialen Bereichen arbeiten zu lassen.
 
Wird Zeit die ganzen arbeitsfähigen Arbeitslosen verpflichtend in sozialen Bereichen arbeiten zu lassen.
Hat jetzt was damit zu tun, dass die Krankenkassen unser eingezahltes Geld verzocken?
 
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Zumal das keine gute Idee ist. Dürfen die Mitarbeiter dort dann nicht nur Patienten betreuen sondern auch lustlose und sicherlich top qualifizierte Sozialfälle. ;)
 
Hat jetzt was damit zum tun, dass die Krankenkassen unser eingezahltes Geld verzocken?
Geht ja auch um pflege und die wird in den nächsten Jahren bestimmt nicht günstiger.
Warum soll man also nicht die ungenutzten Arbeitskräfte für Hilfstätigkeiten heranziehen.

Müll aufsammeln, essen ausgeben, Bettwäsche wechseln. Gibt doch genug Tätigkeiten die nichts mit der reinen Pflege zu tun haben, aber das System entlasten würde.
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Zumal das keine gute Idee ist. Dürfen die Mitarbeiter dort dann nicht nur Patienten betreuen sondern auch lustlose und sicherlich top qualifizierte Sozialfälle. ;)
Immer noch besser aus meiner Sicht als das System so zu belassen.

Jugendliche, die sich für ein freiwilliges soziales Jahr melden, sind auch nicht besser qualifiziert
 
wie wäre es wenn man Gelder in Milliardenhöhe nicht mit der Gießkanne in alle Welt verstreuen würde sondern sie hier im Land sinnvoll einsetzt ?

Gaaaaaaaaanz dünnes Eis. Mal sehen wer dich hier gleich in die rechte Ecke stellt :D
 
Das Problem ist größer, als es gerne dargestellt wird. Bei den Totalverweigerer gebe ich dir Recht. Es gibt aber auch da Gruppen, die tatsächlich gesundheitliche Probleme haben, aber dass nicht anerkannt wird. Weiß nicht ob du manchmal im Gehaltsthread unterwegs bist, aber es ist unfassbar schwierig in Deutschland als Erwerbsunfähig zu gelten. Die meisten scheitern an der Bürokratie und den Hürden dahinter und beziehen dann eben Grundsicherung. Das wird gerne mal übersehen und treibt die Zahl nicht gering nach oben.
 
Daher ja auch meine Bezeichnung als "arbeitsfähige arbeitslose". Sollte natürlich nicht die falschen treffen
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Ging schneller als gedacht 😂
 
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Gaaaaaaaaanz dünnes Eis. Mal sehen wer dich hier gleich in die rechte Ecke stellt :d
Tut keiner, da muss auch unterschieden werden. Es gibt Kredite (Damals mit den Griechen) die wurden zurückgezahlt inklusive Zinsen.

Die Ukraine hat auf dem Papier auch einen 90 Milliarden Kredit erhalten. Problem hier ist, es gibt kein realistisches Szenario der Zurückzahlung. Nur wenn die Ukraine gewinnen sollte und Russland für die Reparatur zahlen muss. Wird nicht passieren.

Szenario 2: Regime Wechsel in Russland und neue Regierungsform. Russland zahlt einen Teil der Schäden und die Ukraine einen Teil zurück.

Aber erinnern wir uns, wie Deutschland 45 aussah. Ohne den Marshallplan, wäre Deutschland heute wirtschaftlich vermutlich so stark wie Bosnien.

Übrigens, der Bund hätte genug Geld für beides. Helfen und die Bürger entlasten. Solange aber Milliarden in unnötige Felder gepumpt werden, kommt davon nicht viel an.

Oder denkt ernsthaft jemand, dass das Geld bei uns im Geldbeutel gelandet wäre, wenn es keinen Krieg in Europa gegeben hätte?
 
Ein ganz simpler Weg wäre doch, dass "der Staat" die tatsächlich anfallenden Kosten der Sozialhilfeempfänger an die GKVs bezahlt. Hier fehlen den Kassen seit Jahren 10-15 Mrd. € p. a. .
 
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