[Kaufberatung] Microsoft Windows 11 Pro DSP/SB (ESD) - gibt's sowas noch für 60 Euro?

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@manikend

Habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis inzwischen einige, die gerne wechseln wollen. Sie sind wohl am Ende mit ihrer Leidensfähigkeit.

Microsoft hat wohl beworben, dass künftig keine Neustarts mehr notwendig sein sollen bei Updates. Da ich nicht mehr in der Windows-Bubble bin, habe ich es nicht gelesen. Vermutlich soll die Anzahl der erforderlichen Neustarts reduziert werden?

Weil ich unter CachyOS mit Steam problemlos spiele, wollen es einige auch ausprobieren. Die einzige Sorge von Eltern: Wie sollen die Kinder »Mit Windows klarkommen, wenn sie es daheim nicht haben?«. Meine Antwort war, dass etliche Kinder nur Apple-Produkte daheim kennen oder nur ihre Smartphones sowie Spielekonsolen. Die müssen auch nicht Windows für ihre spätere Tätigkeit im Büro lernen... :d
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...es gibt ja auch 2 versionen - einmal LINUX MINT oder auch LINUX MINT MATE!
...nur so nebenbei...
😏

Äh... Fehlt da ein /s?

Zwei Versionen würde ich Mint und Mint LMDE nennen. Der Rest sind Oberflächen. ;)
  • Cinnamon: Die hauseigene, moderne und beliebteste Benutzeroberfläche.
  • MATE: Eine klassische Oberfläche im Stil des früheren GNOME 2.
  • Xfce: Eine sehr leichtgewohnte und schnelle Oberfläche für ältere oder schwächere Computer.
 
Habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis inzwischen einige, die gerne wechseln wollen. Sie sind wohl am Ende mit ihrer Leidensfähigkeit.
Mich hat Linux immerr schon interessiert, die erste Installation bei mir war 1996, ich meine damals ne Suse so richtig mit Paket und Handbuch im Laden gekauft. Zu der Zeit habe ich mich viel mit Systemen beschäftigt, ne Zeit lang lief auch OS/2 Warp und ich habe unter Dos gerne Batches geschrieben. War Spass auf dem Rechner vom Chef in der autoexec...

Mein Lieblingssystem war der Amiga, ist aber keine Option mehr für mich. Zx 81, Atari XT und Brotkasten hab ich auch mitgenommen. So alt bin ich.

Auf einem Thinkpad ist noch ein Ubuntu von 2010 installiert, neben MacOs und Windows XT sowie Windows 7. Hatte ich damals, um Webseiten auf verschiedenen Systemen zu testen und um die Apple Nutzer in Cafes zu provozieren. Erstaunlich, was man dür dämliche Dinge veranstaltet. :)

Wie auch immer, ich glaube wir sind Off Topic. Ich war bis vor kurzem gezwungen, Windows zu fahren, weil ich eine (dritte) Ausbildung machte und dafür Präsentationen mit ausgefallenen Funktionen erstellte. Die werden nach wie vor nicht in anderen Officesuiten korrekt dargestellt. Jetzt bin ich aber frei und ja, meine Leidensfähigkeit bezüglich Windows ist beendet. Es ist ein System, dass man verwenden kann, wenn einem Datenschutz komplett egal ist, man sich nicht damit beschäftigen will, Bedrohungen keine Rolle spielen und man gerne Techmagnaten unterstützt,

Schon die Tatsache, dass Millionen funktionierender Geräte ins Recycling gehen, weil die Nutzer nicht schaffen herauszufinden, wie man die Anforderungen umgeht (Rufus Bootstick und alles wird gut) finde ich volkswirtschaftlich und persönlich katastrophal. Das ist das Gegenteil von Umweltschutz.

Linux ist mittlerweile sehr im Trend, Schlerswig Holstein ist in Vorreiterrolle und hat als Vorgabe, dass freie, quelloffene Software zu bevorzugen ist auf Amtsrechnern. Das spart 200 Millionen Lizenzgebühren pro Jahr, wenn ich recht informiert bin. und die werden- was ich besonders cool finde- in die Entwicklung freier Software investiert. Frankreich hat nachgezogen. ein Punkt ist dabei vermutlich auch die Trumpregierung. Die USA ist kein guter Platz für Daten mehr und Windows telefoniert ungefragt nach Hause.

Linux ist wirklich einfach zu installieren mittlerweile. Die meisten Spiele laufen wirklich gut und einfach über Gog oder Steam. Ausnahme sind Spiele mit Anticheat oder Kopierschutz, aber da kann man im Bedarfsfall auch noch ein Windows in der VM laufen lassen. Auch das ist sehr einfach geworden mit Winboat.

Linux ist einfacher zu bedienen, schicker, kostet nichts und ist mir einfach sympathischer. Es läuft auf alter Hardware und lässt sich an die eigenen Bdürfnisse gut anpassen. Spricht viel dafür, es auszuprobieren zumal der, der das möchte ja auch einfach neben Windows installieren kann und dann die Wahl hat.

.... wir sind jetzt wirklich offtopic, fürchte ich.
 
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Schon die Tatsache, dass Millionen funktionierender Geräte ins Recycling gehen, weil die Nutzer nicht schaffen herauszufinden, wie man die Anforderungen umgeht (Rufus Bootstick und alles wird gut) finde ich volkswirtschaftlich und persönlich katastrophal. Das ist das Gegenteil von Umweltschutz.
Dafür laufen noch immer Geldautomaten und CNC-Maschinen mit Windows XP. :D

Die Kasse bei »meinem« Penny hat übrigens Fedora als OS. Es gab eine kurze Meldung beim Hochfahren -> ich konnte es im Display lesen. ;)

Immerhin die Geldautomaten, CNC-Maschinen und Kassen vom Penny brauchen schon mal keine neue Hardware oder Windows-Lizenz. :D
 
Immerhin die Geldautomaten, CNC-Maschinen und Kassen vom Penny brauchen schon mal keine neue Hardware oder Windows-Lizenz. :d

Braucht eigentlich niemand, die meisten wissens nur noch nicht. Wenn die Verwaltung in SH auf Linux umstellt, wird das einen Riesen Effekt haben, weil die, die damit dann arbeiten erstmals erleben, wie das System ist und vielleicht dann auch privat umschwenken.

In den USA hat Linux mittlerweile wohl bereits MacOs überholt und hat 18% vom Martkkanteil, wenn ich das recht erinnere. Ein guter Anfang.

Windows XP. Wieviele Minuten braucht es bis zur Komprimitierung? ;)
 
Ich kann mich noch gut an LiMux erinnern:

»Ende November 2017 wurde vom Stadtrat beschlossen, das Projekt zu beenden und alle Rechner bis zum Jahr 2020 wieder auf Windows umzustellen.[12]

Im Sommer 2020 legte die neue grün-rote Stadtregierung fest, ab 2021 wieder zum Open-Source-Konzept zurückzukehren. Dennoch wurde Limux 2022 auf den Arbeitsplatzrechnern durch Windows 10 und Microsoft Office ersetzt, und bis Ende 2023 soll LibreOffice von den Rechnern verschwinden.«

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

4 Jahre später:

»Der Strategiewechsel erfolgt zudem unter einem enormen wirtschaftlichen Druck. Die Regierung von München muss jährlich rund 500 Millionen Euro einsparen. Der Verzicht auf teure Lizenzgebühren für proprietäre Software wird daher auch als notwendiger wirtschaftlicher Faktor betrachtet. Gleichzeitig soll eine verstärkte Digitalisierung helfen, den Personalmangel in den Behörden langfristig auszugleichen.«

Quelle: https://winfuture.de/news,158694.html
 
Nicht jeder, der gerne Beamter ist, ist aufgeschlossen für Veränderung.

Ich für mich sehe es so: Veränderungen sind gefährlich. Routine ist tödlich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich kann mich noch gut an LiMux erinnern:

»Ende November 2017 wurde vom Stadtrat beschlossen, das Projekt zu beenden und alle Rechner bis zum Jahr 2020 wieder auf Windows umzustellen.[12]

Quelle: https://winfuture.de/news,158694.html
Zitat aus Deiner Quelle:

"Auslöser war die E-Mail-Anbindung eines Smartphones.[9] Das LiMux-Projekt geriet in die Schlagzeilen, nachdem das Linux-basierte E-Mail-System der Stadt München ein komplettes Wochenende lang durch eine einzige E-Mail mit einer überlangen Betreff-Zeile lahmgelegt worden war.[10]"

Wenn das keine dreistelligen Millionenausgaben rechtfertigt, was dann... :d

Weitere Quelle (Heise):

"Stefan Krempl: LiMux: Neuer Wirbel um Linux in München. In: Heise online. 10. Dezember 2014. Abgerufen am 5. März 2017.; Zitat: „Ein Ausfall des städtischen Mailservers übers Wochenende hat den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) aufgebracht. Der Boulevard sieht LiMux damit vor dem Aus. Eine Sprecherin des Rathauschefs weist dies zurück.“

OB Dieter Reiter war's. :)

https://www.heise.de/news/Endgueltiges-Aus-fuer-LiMux-Muenchener-Stadtrat-setzt-den-Pinguin-vor-die-Tuer-3900439.html - die CDU wars.

Um mal aufs ursprüngliche Thema einzugehen- die billigen Downloadlizenzen funktionieren für Privatleute in der Regel. Legal sind sie wahrscheinlich eher nicht, aber das ignoriert MS ebenso wie früher die unzähligen Installationen von Windows mit geleaktem internen Key oder die schwarzen Officeinstallationen. MS geht zurecht davon aus, dass die illegalen Kopien den Marktanteil erhöhen und bei Gelegenheit zu höherem Absatz bei legalen Lizenzen führen. macht also Sinn für MS.

Oft wird dabei die telefonische Aktivierung verlangt, aber MS unterstützt das offiziell gar nicht mehr, glaube ich. Kann aber sein, dass die Telefonnummer noch aktiv ist und die telefonische Aktivierung funktioniert. 0800 2848283 war das früher.
 
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  • Danke
Reaktionen: Pym
Linux mittlerweile wohl bereits MacOs überholt und hat 18% vom Martkkanteil, wenn ich das recht erinnere.

Ich denke da hat sich viel getan in letzter Zeit. Solche Seiten wie Am I Unique zeigen auch 20% Linux. Presse erwähnt gerne Statscounter, dass fand ich schon immer sehr dubios.
 
Ich denke da hat sich viel getan in letzter Zeit. Solche Seiten wie Am I Unique zeigen auch 20% Linux. Presse erwähnt gerne Statscounter, dass fand ich schon immer sehr dubios.

Neu ist, dass jetzt auch Gamer sich dafür interessieren. Hat sicher auch viel mit Steam und evtl. Android zu tun, auch das sind ja Unixderivate bzw. SteamOs ist, wenn man so will, eine Linuxdistribution. Streut in die Wahrnehmung im Consumerbereich.

Bei den Profis aka Servern hatte Unix bzw. jetzt auch Linux teilweise 90% schon immer. Und lustigerweise programmieren die Mitarbeiter bei MS auch nicht unter Windows, wie man hört.
 
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