[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Ok, Nachtverbrauch = Speichergröße .......sicher dann plus Notstrompuffer vom 10-20% ?


edit: das Gute am Speicher ist , dass man da recht problemlos nachrüsten kann.......
 
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Ok, Nachtverbrauch = Speichergröße .......sicher dann plus Notstrompuffer vom 10-20% ?
Kommt drauf an. Am schnellsten amortisiert sich ein Speicher, wenn du ihn jede Nacht komplett leer kriegst. Was aber natürlich bedingt, das du ihn Tagsüber auch vollkriegen musst.

Du musst halt anhand deines Stromverbrauchs einschätzen, wieviel so in einer typischen Nacht verbraucht wird. Das ist ja auch nicht immer gleich. Ist Abends/Nachts niemand zu Hause, wirst wohl weniger verbrauchen. Zockst du mal an einem Abend 5h am High-End-PC, verbrauchste in so einem Fall mal schnell 2-3kWh mehr in dieser Nacht.
Führt dann wieder zur der Frage, die ich dir letzte Woche schon gestellt habe: Willst du Autarkie, dann mehr Speicher. Willst du was das sich schnellstmöglich amortisiert, dann Speicher so groß das er gerade so eine Nacht reicht.
 
@Liesel Weppen
Das ist ja nicht nur beim Heizstab so.
Das gilt ja für die WP allgemein.
WP vs. Ölradiator/Heizlüfter
Ne WP macht also mit wenig Strom viel warm (hat also einen Hebel). Das hängt vom Temperaturunterschied an. Bei 50°C Delta (also draußen -25°C) ist das auch nur noch 1:1. Das ist aber das Extrem. Jetzt z.B. wo man einfach etwas nachheizen mag, sind das Traumwerte. (im Vergleich zu rein el. Heizung)

@Guinnes
Ich würde grob mit nem 10kWh Akku rechnen. Am besten ist der Akku so ausgelegt, dass der noch auf z.B. 20kWh aufgerüstet werden kann. (auch Platz) Letzteres zahlt auf die WP ein.
 
edit: das Gute am Speicher ist , dass man da recht problemlos nachrüsten kann.......
Kann man das? In der Regel bestimmt auch beim Speicher das schwächste Glied die ganze Kette.
Wenn Dein Speicher ein paar Jahre auf dem Buckel hat und die Zellen langsam abbauen, dann läuft der neue Speicher halt dann genau so "schlecht" wie der alte Speicher, weil die schwächste Zelle bestimmt, wann die Ladespannung abgeregelt wird. Bei meinem Speicherhersteller lautet die Empfehlung: Nicht mehr als 12 Monate.
 
Davon hab ich auch gehört......ich denke man kann das schon nach ein paar Monaten abschätzen ob man nochmal was draufpackt.....
 
Wenn Dein Speicher ein paar Jahre auf dem Buckel hat und die Zellen langsam abbauen, dann läuft der neue Speicher halt dann genau so "schlecht" wie der alte Speicher, weil die schwächste Zelle bestimmt, wann die
Das trifft nur zu, wenn du Zellen nachrüstest/austauschst.
Je nach System kannst du aber im einfachsten Fall einen zweiten Speicher dazustellen.
Die gängigen BKW-Akkus die man im wahrsten Sinne des Wortes "aufstocken" kann, regeln die zusätzlichen Packs afaik auch wie "eigenständige" Speicher.
Also wenn du bei Zendure/Anker/wieauchimmer eine Erweiterung drunterstellst, spielt es keine Rolle, ob das Hauptpack ggf. schon degradiert ist. Das Erweiterungspaket lädt unabhängig davon, mit eigenem BMS, etc.
 
@Guinnes
zu 1: Nachtverbrauch x 1,5 wäre mein Ansatz.
zu 2: da würde ich erst Infos sammel und das nicht übers Knie brechen.
zu 3: Heizstab ist dann halte Umsetzung 1:1 statt 1:2-3 bei Wärmepumpe.
zu 4: von SMA würde ich persönlich abraten. Scheiß Kundenservice und zum 3ten mal in folge Gewinnwarnung.
Wenns halbwegs deutsch bleiben soll Fenecon, der WR sind aber meines Wissen umgelabelte Sungrow. (SMA angeblich auch).
Ansonsten noch Fronius um in der EU zu bleiben.
da du mehrere Angebote hast schau dir auf YT die Bedienoberflächen der verschiedenen Hersteller an und nimm was dir am meisten zusagt.
Eventuell auch auf HA/iobroker integration schauen falls das ne rolle spiel
 
@Guinnes jetzt ist übrigens ein guter Zeitpunkt um einen mittleren Nachtverbrauch zu ermitteln, weil wir nahe an der Tag-Nacht-Gleiche sind.

Also um 20 Uhr Zählerstand ablesen und morgen früh um 8 nochmal. Das ganze ein paar mal wiederholen. Die Differenz ist logischerweise dein Nachtverbrauch im Mittel bei einer 12h Nacht.
(Zumindest sofern man nicht sowieso schon irgendeine Art der Erfassung laufen hat, in der man sowieso einfach nachsehen könnte)

Ja, das klingt trivial, aber eine Nacht ist nicht das ganze Jahr über gleich lang. Im Sommer haben meine 2kWh Speicher mich safe durch eine Nacht gebracht. Aber da war eine Nacht auch nur 8h lang. Mittlerweile dauert eine Nacht aber schon wieder ~12h und selbst wenn ich den Akku jetzt tagsüber noch vollkriege, wirds knapp durch die Nacht.
Imho ists halt nicht sinnvoll, den Speicher "so klein" zu wählen, das er nur im Juni gerade über eine Nacht reicht. Im Winter ists aber auch nicht wirklich sinnvoll, weil da hakts eben meistens daran, das man den Speicher tagsüber sowieso nicht (regelmäßig) voll kriegt.
 
Mir war so, als wäre nicht von einem BKW die Rede^^
Hab auch nichts gegenteiliges behauptet.
Aber wenn ein Akkusystem mit Packs erweiterbar ist, was spielt es dann für eine Rolle ob das für ein BKW oder eine 10kWh-Anlage ist, wenn das System jedes Pack sowieso als "eigenständigen Akku" behandelt?
Oder sogar im einfachsten Fall: Was genau hindert einen daran, die Kapazität einfach durch zusätzliche, unabhängige Akkus zu erweitern, vorallem wenn diese sowieso über AC geladen werden? Interessiert doch den einen Akku dann nicht die Bohne, wenn der andere Akku vielleicht schon degraded ist?
Das Problem tritt nur auf, wenn man ein vorhandenes System durch einzelne Zellen erweitert. Und selbst dann kommt es noch darauf an, wie/was für ein Balancer verwendet wird. Ein aktiver Balancer sollte das weitgehend ausgleichen können, ein passiver Balancer dagegen mag an seine Grenzen stoßen.
Das war auch ein Grund warum ich vor 2 Seiten genau danach gefragt habe.

Ich habe nirgends behauptet, das das mit irgendwelchen konkreten Akkus nicht so wäre.... muss man halt das passende "Format" auswählen, dann hat man das Problem nicht.

Keine Ahnung warum sich hier immerwieder an "nur BKW" aufgehangen wird. Das Funktionsprinzip ist das gleiche, egal ob mickrige 2kWh für ein einzelnes BKW oder 200Mwh für einen Speicher für die ganze Region.
 
Die verpuffen dann aber nur in der kleinen punktuellen Maximalsonnenzeit.
In der anderen Zeit, also vor/nach der Mittagszeit, in den Übergangsjahreszeiten, wenn es diesig ist oder wenn es regnet, sieht die Sache dann anders aus.
Dann machen die 3.65kWp sagen wir 1,8kW mehr Strom. Und da liegt die PV (im Gesamten) immer unter dem WR.

Es ist also nicht verkehrt den WR unterzudimensionieren. Der Effekt ist, dass es nicht diese bekannte Gauskurve gibt, sondern eben diese Kurve um den Scheitelwert herum gekappt ist, also ein Plateau bildet.
Ist dieses Plateau bzw. das, was drüber liegen würde, das Problem?
Kommt drauf an.
Braucht man die "paar" kWh, die man da nicht abzapfen kann?
Wo geht das hin? Ins Netz? In einen Akku, der schon lange voll ist oder in einen Akku, der dann schneller voll wird, aber auch ohne diesen Strom genauso voll würde, nur etwas später?
Es kommt also darauf an, was man mit dem Strom anfangen könnte.
Wenn Mittags (um die Maximalleistungszeit) ein BEV mit halben Akku in der Garage steht, dann kann man die paar kWh da reinladen.


Will sagen, man macht eigentlich folgendes:
1. soviel PV wie aufs Dach geht (im sinnvollen Rahmen)
2. WR so auslegen, dass er die Lasten im Haus schafft, sowohl beim PV-Strom, aber auch Akkustrom
(die MPPTs in den WRs sind eigentlich immer überdimensioniert, der Wechselspannungsteil ist da der limitierende Faktor)

Jetzt kann man sich überlegen, ob einem das Maximum (und das sind wohl in total wenige Prozent) die besagten 500EUR wert sind.

Merke: Die Maximalleistung ist nur für eine sehr kleinen Zeitraum relevant und dann auch nur unter optimalen Bedingungen (Frühjahr).

PS: Ich würde mir eher darüber Gedanken machen, wie der WR intern gebaut ist und ob das nicht eigentlich das gleiche Gerät mit einer anderen Firmware ist. Sprich also, der größere WR ist eigentlich der kleine WR mit Freischaltung. Und diese Freischaltung nutzt dann eben Reserven, die das kleine Gerät hat, aber nicht nutzen kann/darf. -> Höhere Last, höhere Temps, schnellere Alterung

Ergo, man überdimensioniert eigentlich die PV, weil die dann bei "wenig" Licht mehr schafft als eine PV die schon beim Aufbau künstlich limitiert wurde. Die Spitzenleistung ist nicht ganz so relevant, weil nur kurz und nur unter optimalen Bedingungen und vor allem aber auch, weil die PV in der Regel über dem Verbrauch liegt, dass es keinen Effekt in der Nutzung hat.

Ich war bisher dieser Meinung:
Ein ordentlich (lieber zu groß als zu klein) dimensionierter WR hat letzten Endes Auswirkungen bei den Idealbedingungen bzw. bei voller Auslastung, korrekt. Auch ist mir bekannt, dass diese Idealbedingungen selten erreicht werden. Ist es draußen zu warm (ab 20 Grad Außentemperatur und Sonnenschein), „drosseln“ bereits die PV-Module ihre Leistung.
Und dennoch bin ich weiterhin der Meinung, dass man den WR eher überdimensionieren sollte bzw. Idealerweise kWp/WR Verhältnis 1:1 wählen sollte.
Ein Vergleich zum PC (der zugegebenermaßen nicht 100%ig passt): ein Netzteil (großzügig übersetzt: Stromumwandler) setzt du auch überdimensioniert an. Lieber Reserven haben bei CPU-/GPU-Last als ins Limit zu laufen. Das schützt die Elektronik. Und nicht: ich wähle ein kleineres NT, weil ich die meiste Zeit mit dem PC im Internet surfe. Das bisschen Volllast hält das NT schon aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vergleich mit dem Netzteil ist absolut unpassend..der Wechselrichter läuft nun mal nicht ans Limit...er ist einfach bei x kW abgeriegelt ...die DC Input Leistung ist immer um einige kw höher...der Grund hierfür würde jetzt schon oft genannt...es ist wichtig das man möglichst viel kwp auf dem Dach hat um bei Licht schwachen Verhältnissen möglichst viel zu produzieren....

Da muss man jetzt auch nicht versuchen das Rad neu zu erfinden

Wenn man persönlich den WR genau so groß plant wie die kwp um jede kWh vergütet zu bekommen,kann man das ja gern machen...aber wirtschaftlich wird das kein Highlight werden.
 
Und dennoch bin ich weiterhin der Meinung, dass man den WR eher überdimensionieren sollte bzw. Idealerweise kWp/WR Verhältnis 1:1 wählen sollte.
Basierend auf welchen Parametern bist du denn dieser Meinung?
Meinungen haben meiner Meinung nach bei solchen Entscheidungen keine Relevanz.
Brauche ich ne PV? Meiner Meinung nach nö...
Brauche ich Rollos vor den Fenstern? Meiner Meinung nach ja...
Meinungen sind wie glauben, macht man am besten in der Kirche.

Das, was ich geschrieben habe, ist keine Meinung, sondern eine nüchterne Analyse von Pro und Contra.
Ein "großer" WR dient nur der Optimierung des PV-Ertrages. (genauso wie es eine große PV auch macht)
Auf der andere Seite hat der größere WR die Mehrkosten. (Platz usw. ist zu vernachlässigen)
Optimum im Ertrag auf Kosten der Amortisierung. (letztere findet zu Lebzeiten des WRs nicht statt und auch zur eigenen Lebzeit wird das schon schwierig, auch wenn man 100 Jahre wird.

Und jetzt rechnet man das einfach mal kaufmännisch.
Der Mehrertrag "muss" eben die Mehrkosten auswiegen.
Nen größerer WR kosten, sagen wir, 500EUR mehr.
Der Mehrertrag von dem WR ist eben nur das kleine Fitzelchen unter >>optimalen<< Bedingungen.
Der Effekt, der sich dadurch einstellt:
- der Akku wird schneller voll (wird aber so oder so voll)
- der Rest an kWh wird ins Netz eingespeist (zu welcher Einspeisevergütung?)
- ggf. ein Stützen "einer" Last, die zu dem Zeitpunkt anliegt (also das, was über 10kW verbraucht wird und das kann nur ein Verbraucher sein, die Wallbox, sprich das Auto müsste zu dem Zeitpunkt auch da sein, das ist bei arbeitender Bevölkerung regelmäßig nicht der Fall, und als Rentner hat man den WR eh schon 1x neu gemacht, da besteht dann zumindest öfter die Chance, dass das/die Auto(s) da ist/sind)
- eine WP spielt an der Stelle keine Rolle, weil die im Sommer nicht läuft, zumindest nicht im Heizbetrieb und für Brauchwasser dann auch nicht in dem Lastbereich (>7kW) und wenn, dann auch nur kurz und im Winter hat man den Ertrag nicht
- irgendwelche "abnormalen" Lasten wie so nen Folding/Bitcoinminer oder sowas wären im Grenzfall bedienbar

Kurzum, kaufmännisch ist das ne Minusrechnung. Das Ding kostet im Invest Geld, erwirtschaftet in seiner Lebenszeit nie das, was er mehr gekostet hat. Das ist also schlecht investiertes Geld. (die 500EUR in EFTs z.B. sind da deutlich besser angelegt)
Klar, jetzt kommt der Luxxer, lieber haben als brauchen. Da ist eine Meinung aber keine fundierte Entscheidungsgrundlage.

Das einzige, wo solch ein z.B. 15kW WR Sinn macht ist bezogen auf den Akku. Der kann dann 15kW statt 10kW laden aus AC (also für dyn. Stromtarife und/oder aber dezentrale AC gekoppelte PVs auf Carport, Gartenhaus usw.) aber auch das WRen für eine 11kW Wallbox aus eben jenem Akku (zusammen mit dem Hausstrom, der sonst so anfällt)
Das ist der einzig sinnvolle Usecase, wo man den WR ne Nummer größer braucht. Dazu braucht es aber auch nen passenden Akku. (mit 10kWh brauchste da nicht ankommen, darf dann eher 20 oder auch 30kWh sein, wenn nicht heute, dann später)

Für ne StandardPV ist der "schlechte" Aufbau der Standards seit 3 Dekaden, eben weil es das effizienteste ist, was die Kosten angeht. (freilich waren die WR Kosten und auch das Delta deutlich größer, so dass der Invest noch viel stärker reingehauen hat, auf der anderen Seite waren aber auch die Einspeisevergütungen ganz andere)

Weiterer Anwendungsfall ist der Nachbarschaftsstrom, aber dann auch nur aus dem Akku.
Wenn die 10kW zu tragen kommen, verkauft man keinen Strom, weil viel Sonne ist und damit auch viel Sonnenstrom im Netz ist. Speist man dann ein, zahlt man in Zukunft selber für den eingespeisten Strom.
Ergo muss man dass dann machen, wenn kein Strom da ist, also nach der Sonne, sprich restPV-Strom und aus dem Akku. (nur hast du dann nen eher 50kWh oder gar 100kWh und ob sich das dann noch rechnet.

Ergo, kaufmännisch ist das Unsinn. (kann drehen und wenden, wie man will)
Fürs Gefühl "das letzte Fitzelchen Sonne ausgequetscht" (und nur sehr selten wirklich selber verbraucht).
Einzige technische Anforderung: die Last bei Wallbox + Hausstrom
(der Rest ist dann individuell und nichts für nen Standard 0815 Haus mit ohne alles)

Ich bin auch einer, lieber haben als brauchen. Das ist aber etwas, was ich für mich entscheide.
Sinnvoll (nüchtern betrachtet) ist das nicht.
Es ist also die Entscheidung des Kunden (wie z.B. @joshude) der für sich bewerten muss, ja oder nein. (und wenn kann keiner ist, wo das Geld eher Schimmelflecken ansetzt, sollte man Entscheidungskriterien haben und sich aufschlauen -> fundierte Entscheidungen)
 
Ich hab auch jeweils leicht unterdimensioniert.
6kw wr bei 7,1kwp
12kw bei 12,7kwp

Unter idealen Bedingungen kommen auf die 12,7kwp dann 14 kW. Und die nimmt der deye auch auf (die 12kw sind ac Leistung. Pro mppt geht mehr. Von den 14kw gehen 10kw in die Akkus und 4kw grid.
Diese Zeiten sind aber dermaßen selten... Wirklich nur wenn es kalt ist und zur Mittagszeit. Gestern zb, Sonne pur aber 23 Grad... Max 11,8kw peak.
Und, wie @underclocker2k4 schon schrieb... Brauchst auch nen "Abnehmer" für diese Zeit. Ansonsten speist du halt dieses bissle für 7 Cent pro kwh ein. Wird sich nie amortisieren. Bzw in Zukunft bezahlst du da noch dafür...

Der Vergleich mit dem Netzteil ist auch so richtig Banane...
 
Ein Vergleich zum PC (der zugegebenermaßen nicht 100%ig passt): ein Netzteil (großzügig übersetzt: Stromumwandler) setzt du auch überdimensioniert an. Lieber Reserven haben bei CPU-/GPU-Last als ins Limit zu laufen. Das schützt die Elektronik. Und nicht: ich wähle ein kleineres NT, weil ich die meiste Zeit mit dem PC im Internet surfe. Das bisschen Volllast hält das NT schon aus.
Der Vergleich passt nicht "nicht 100%" sondern 0%.

Ein Netzteil muss mindestens die Leistung liefern können die benötigt wird. Und zwar die Leistung im worst-case! Wenn es das nicht schafft, geht der PC aus. Das lässt sich auch nicht dynamisch regeln. Wenn ein Gaming-PC beim surfen nur 150W braucht, reicht ein 150W Netzteil (oder auch 200W) trotzdem nicht. Du musst dann nur mal eine 3D-Ansicht in einem Browser öffnen, der die 5090 doch mal für 5ms 300W ziehen lässt und "puff". PC aus.
Wenn dein PC eine Peakleistung von 800W hat und du dich zwischen einem 750W und einem 1000W Netzteil entscheiden musst, dann musst du das 1000W nehmen.

Das ist bei einem Wechselrichter eben nicht so. Nicht ansatzweise. Und im Gegensatz zu einem PC, wo man vielleicht mal Komponenten austauscht/ersetzt/aufrüstet und dadurch den Leistungsbedarf ändert, spaxen PV-Besitzer eher selten mal schnell 2 neue Module mit aufs Dach, oder ersetzen 2 450W Module durch 550W Module. Ein unterdimensionierter WR begrenzt nur die Peakleistung, Ein überdimensionierter WR bringt dir überhaupt nichts. Ausserdem hat ja auch niemand gesagt, das man massiv unterdimensionieren sollte. Natürlich hängt man an 15kWp nicht nur einen 4kW Wechselrichter. Wenn du aber jetzt die Wahl zwischen einem 14kW und einem 16kW Wechselrichter hast, tuts auch der günstigere mit 14kW. Du verlierst dadurch fast nichts aber er ist günstiger. Der 16kW Wechselrichter ist teurer, bringt dir aber so gut wie nichts.

Wenn du unbedingt bei einem Netzteilvergleich bleiben willst, dann musst du den Schuh umdrehen: Man müsste also besser ein "überdimensioniertes" Netzteil verbauen, also z.B. 4000W, weil aus der Steckdose könnten ja bis zu 3500W kommen. Wieviel der PC dann wirklich braucht, spielt keine Rolle (er sollte dann nur nicht mehr als 3500W brauchen) :fresse:
 
Einzige technische Anforderung: die Last bei Wallbox + Hausstrom
Das ist auch mit der Hauptgrund, wieso ich nach deinem Post bzw den vorigen Ausführungen, ob ein größerer WR bei den 13,65kWp sinnig ist überlege trotzdem dem größeren WR zu nehmen.
Der 10kW WR kann eben nur 10kW. Meine Wallbox kann von Haus aus keine automatische Phasenumschaltung, bei PV müsste ich also mit mindestens 4,1kW laden.
Damit geht dann schon mal viel dafür drauf.
Aber ob das am Ende trotzdem alles sinnig ist... Wie du schreibst, man wird die 450€ vermutlich zu Lebzeiten des WR nicht mehr rausholen.
Wir haben allerdings ein Carportdach in Richtung Osten, wo noch Mal bestimmt 6-8kWp drauf passen. Aber ob man das jemals ausbaut steht noch in den Sternen.
Also alles viele Eventualitäten
 
dank euch für die rege Beteiligung 👋
ist nun verstanden. vor allem das Argument, dass man möglichst viel aus der Anzahl der Module bei schlechten Bedingungen rausholen sollte, war hilfreich!
weniger ist manchmal mehr, im übertragenen Sinne

@joshude: meine persönliche Meinung (auch wenn es nur eine Meinung ist und keine seitenlange Doktorarbeit im Stille eines Debattierwettbewerbs):
sollte es bei einer +/- 5-stelligen Investition auf 500 € für die kleinere oder die größere Ausführung des WRs ankommen?

ich persönlich würde mich in den aller wertesten beißen, wenn ich meine Anlage in 2, 3, 5 Jahren erweitern will und dann merke, dass mein WR dafür nicht mehr ausreichend dimensioniert ist. dann ist die schöne kaufmännische Rechnung von davor plötzlich hinfällig. 500 € gespart von damals werden dann schnell in ein 1-2k mehr für einen anderen/zusätzlichen WR.

was ich damit sagen will: ja, Planung ist wichtig. ich weiß aber nicht, wie sich die Situation entwickelt. denn PV ist ein tolle Sache, an der man schnell Gefallen finden kann. die davor mühselig erarbeitete Argumentationskette kann sich auch fix ändern. außer man geht von Anfang an all-in
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem tritt nur auf, wenn man ein vorhandenes System durch einzelne Zellen erweitert. Und selbst dann kommt es noch darauf an, wie/was für ein Balancer verwendet wird. Ein aktiver Balancer sollte das weitgehend ausgleichen können, ein passiver Balancer dagegen mag an seine Grenzen stoßen.
Was meist du denn mit Zellen? Also wirklich die Zellen (prismatisch/rund)?

Grundsätzlich ist es so, dass einzelne Akkublöcke (stapelbar) als Verbundsystem funktionieren.
Sprich also, das ist ein Klumpen.

Ich kaufe also heute 2 Blöcke. Dann kaufe ich später noch 2 Blöcke und stecke die drauf.
Hier ist es dann so, dass diese zwei Blöcke z.B. nur noch bis zu 2 Jahre nachgerüstet werden können.
Warum ist das so?
Weil das oftmals auch stromtechnisch ein System ist, gerade bei den "richtigen" Akkus.

Es gibt aber auch Systeme, die haben einen Zwischenkreis und von dem Zwischenkreis werden dann die einzelnen Blöcke sozusagen ge-/entladen. Und die Blöcke sind zwar zusammen koordiniert, sind aber mehr oder minder eigenständig. Das findet man oftmals bei BKW-Akkus.

Bei "richtigen" Akkus ist das eher das Gegenteil. Die funktionieren als komplette Einheit. Da kann man nicht einfach beliebig was nachsetzen.
Gerade bei HV-Speichern sind ja alle Blöcke in Reihenschaltung, sprich der gesamte Akku ist trotz Blöcke ein Block (also der Stapel ist eigentlich ein Block). Das ist also eher das, was ich unter "Zellen" dazu stecken verstehen würde.

Es ist also bei weitem nicht so, dass man einfach so beliebig Akkus dazubauen kann. Manche Hersteller haben das so gebaut, dass das geht, andere scheißen echt drauf, bau ein, dann ist das System eben schief. Und andere Hersteller sagen, bis zu 2 Jahre ja, dann nicht mehr.

@HisN Ist ja mit seinen Pylontechs gebrandmarkt. Da ist das z.B. so, dass die Blöcke eben komplett gesynct sind, MGMT-mäßig. Dennoch ist es so, dass der vollste bzw. der leerste zum Abschalten führt, egal was die anderen Blöcke noch könnten. Sagt einer 100% und die anderen haben 80% ist dennoch Ende mit Laden.

So einfach ist das leider nicht.

Ansonsten ist ein Balancer ein Balancer und kein Lastausgleicher. Der dient dazu, dass man im Topladezustand ausgleicht und nicht während der Ladung die Ladung komplett quer durch den Akkublock verteilt. Dazu sind die Lasten einfach zu groß.
Und je älter das System wird, desto größer werden die negativen Effekte und desto mehr müsste der Balancer leisten. Das ist ja der Punkt. Die Akkus sind ja eh nicht alle exakt gleich, sprich die haben ja eh schon etwas Grundlast.

Sprich also, man sollte schauen, was der Hersteller/Aufbaubauer zu dem System sagt und daran sollte man sich auch halten. Man kann zwar drauf scheißen, dann muss man sich aber über ggf. entstehende Probleme aufregen. (gerade bei HV-Speichern würde ich mich an die Vorgaben halten)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

sollte es bei einer +/- 5-stelligen Investition auf 500 € für die kleinere oder die größere Ausführung des WRs ankommen?
Typischer Fehler eines (Erst)Hausbauers.
Wir investieren ja jetzt 600k ins Haus, dann können wir ja hier noch 1k investieren oder hier noch 500EUR und hier die Farbe ist besonders schön, wollen wir nicht noch 1,5k investieren oder oder oder.
Kleinvieh macht auch Mist...
Es muss, wie gesagt, jeder selber wissen, ob man die 500EUR über hat. 500EUR sind aber nicht immer so frei zur Verfügung. (siehe oben mit dem "Geld setzt Schimmel an")

ich persönlich würde mich in den aller wertesten beißen, wenn ich meine Anlage in 2, 3, 5 Jahren erweitern will und dann merke, dass mein WR dafür nicht mehr ausreichend dimensioniert ist.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
@joshude kauft sich jetzt z.B. nen 10kW WR mit 1x 13kWp aufgeschaltet, als ein String
In 5Jahren fällt ihm ein, dass er die 6kWp auf dem Carport jetzt auch noch gerne hätte.
Ja, dann mach doch. Dann hat er noch mehr PV. (ist freilich noch limitiert, was den Wechselstrom angeht)


Zur Einordnung: Fronius Gen24 10.0 (also 10kW WR, als Beispiel) macht 20kW+10kW auf der PV-Seite. (Eingangskenndaten)
Sprich also, der 10kW WR macht bis zu 30kWp auf der PV-Seite. (die er natürlich unter Maximallast nicht auf die Wechselstrom bekommt, auch ausm Akku natürlich nicht)
Umgesetzt, also Wechselstrom und Akku laden bekommt der nur 15kW aus der PV-Seite realisiert.
Also ist das quasi ein 15kW WR. (der nur 10kW in/aus Wechselstrom schafft)
So könnte im genannten Beispiel das Haus und Wallbox (mit Minimalladung) vom Dach versorgt werden (mit 10kW) und der Strom (5kW) vom Carport geht dann, sozusagen, in den Akku.

Ergo, eine Erweiterung (auf der PV-Seite) ist nicht das Problem. Man muss jetzt halt vorsehen/planen, dass man eben MPPT1 belegt, damit der 2. frei bleibt.
Analog ist das dann bei WRs, die 3 oder gar 4 MPPT-Kreise haben.
Das sind natürlich alles spezifische Produktmerkmale. WR-Leistung ist aber nicht zwingend die (effektive) PV-Eingangsleistung.
EDIT: Natürlich unabhängig der Diskussion, wieviel Strom man auf der Wechselstromseite braucht.
Ich behaupte, dass dieses BEV-Thema (also Laden über PV) früher oder später kommt, außer man will unbedingt 30 Jahre alte Diesel fahren. Und da ist dann durchaus die Wechselstromleistung vom WR nen Thema.

2ndEDIT:
Das mit den MPPT-Kreisen würde ich mit vorsehen, unabhängig von der Dimensionierung des WRs selber.
Sprich also ruhig 1 MPPT frei halten um dort dann später den Carport dranzuhängen. (wenn der von der Verkabelung her an den WR anbindbar ist)
So muss man da jetzt nicht ran, kann aber später einfach nur PV nachrüsten und ist glücklich. (Anmeldung etc. mal außen vor) Kein 2. WR keine Querladung von Akkus oder sowas, einfach anschließen und über noch mehr Strom freuen. Gerade bei Ostausrichtung ne spannende Sache, direkt mit dem ersten Sonnenstrahl loslegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns gehts los... die Träger sind auf dem Dach und heute werden die Panels montiert.
Im Keller wurde der Speicher montiert und der Verteiler wird aufgebaut.
Hoffentlich klappt alles wie geplant! :)
 
Bei uns gehts los... die Träger sind auf dem Dach und heute werden die Panels montiert.
Im Keller wurde der Speicher montiert und der Verteiler wird aufgebaut.
Hoffentlich klappt alles wie geplant! :)
Was soll jetzt noch schief gehen?? 😬
 
irgendwas ist immer, aber es findet sich auch immer eine Lösung.
 
@Pylontech
Nach 8 Wochen Wartezeit mal wieder ne Mail geschrieben.
Nach nur 30 Minuten Wartezeit eine Antwort von Effekta: Zellen stark aufgebläht, Reparatur nicht möglich, Ersatz ist auf dem Weg und kommt nächste Woche bei mir an.

Damit sind alle 4 US2000C Pylontech von mir über den Jordan UND gegen Neugeräte ersetzt worden nach 5 Jahren Betrieb.
Hab ich ja Glück, dass ich bei einer Firma gekauft habe, die diese Zeit überlebt hat und zu ihrerm Garantie-Versprechen steht.
Ich meine, ist ja schwierig wenn man nach China rumklagen muss^^

Die müssen ein Schweinegeld verlieren, wenn man überlegt dass bei denen eine (oder mehrere) Baureihe(n) nach 5 Jahren den Geist aufgibt.

Damit die nicht gleich wieder abrauchen, hab ich das BMS der neuen Geräte ein bisschen modifiziert, indem die Schlussspannung etwas runtergesetzt wird.,

Und wieder etwas, dass ich nicht verstehe. Die WISSEN dass die Teile abrauchen, aber schicken nicht (ersichtlich) modifizierte Geräte raus, die das gleiche Problem wieder bekommen werden. *Schulterzuck*

Läuft eigentlich die 10 Jahre Garantie mit Erhalt der neuen Geräte nicht wieder von vorne?
 
Lol, nein
 
gut das du neue bekommst aber wie lange halten die Ersatzakkus dann?
Ich habe von meinem Hersteller auch schon Dinge gelesen das nach relativ kurzer Zeit die Kapazität teils rapide gesunken ist.
Dann monatelanges warten auf Austausch...
 
Damit die nicht gleich wieder abrauchen, hab ich das BMS der neuen Geräte ein bisschen modifiziert, indem die Schlussspannung etwas runtergesetzt wird.,
Du solltest dazu nochmal im WR den Schwellwert runtersetzen. (sofern er die Schlussspannung nicht vom Akku bekommt)
Ansonsten kann folgendes passieren, BMS-Schwellwert erreicht, der Akku nimmt keinen Strom mehr auf, das bekommt der WR aber nicht sofort mit, will weiter Strom schieben, kann er nicht, die Spannung steigt kurz (minimal) an, dann schaltet erst der WR ab.

Normal sollte der WR zu erst zumachen und dann der Akku als Notfall nochmal minimal drüber. (Sicherungsnetz)
Also z.B. WR auf 51,8V und Akku auf 52V und nicht, Akku auf 52V und WR auf 52,2V.
Kannst du dir die Grenzwerte im WR anschauen? Übernimmt er das aus dem Akku?
 
Läuft eigentlich die 10 Jahre Garantie mit Erhalt der neuen Geräte nicht wieder von vorne?
Garantie oder Gewährleistung?
Bei einem Austauschgerät beginnt die Gewährleistung von vorn
 
gut das du neue bekommst aber wie lange halten die Ersatzakkus dann?
Wenn sie wieder 5 Jahre halten, dann haben sie ihre 10 Jahre Garantiezeit überstanden^^

Du solltest dazu nochmal im WR den Schwellwert runtersetzen. (sofern er die Schlussspannung nicht vom Akku bekommt)
Im WR kann ich nichts einstellen, der macht was der Akku ihm vorgibt.

Garantie oder Gewährleistung?
Bei einem Austauschgerät beginnt die Gewährleistung von vorn
Die freiwillige Garantie vom Hersteller, bei 5 Jahre alten Akkus sind die aus der 2 Jahre Gewährleistungsfrist raus.
Hoffe ich verwechsle das nicht^^
 
Hat hier noch wer Foxess und kommt nicht in die cloud-App?
Über die Webseite wird mir alles angezeigt. System läuft und ist online.
Heut gab's ein Update der App - vermute da wurde was zerschossen.
 
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