[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Unpopular opinion: ich arbeite ziemlich gerne und seit ein paar Jahren sogar sehr gerne. Tolle (sinnvolle!) Aufgaben und tolle Kollegen.
Kann mir nicht mal vorstellen wie es wäre nicht zu arbeiten.
 
Möge euch der Friedrich heimsuchen!
Du meinst den f.otzen Fritz?


Wenn ich genug Geld hätte, würde ich weniger Arbeiten. Ach halt, ich bin ja einer dieser Lifestyle Teilzeitkräfte mit meinen 36Std/4,5 Tage Woche. Dürfte wohl auch mit der einzige Grund sein, warum ich trotz Pleitefirma noch nicht weg bin. Finde mal ne Firma, die Ings auf "Teilzeit" einstellen.

Am Ende des Lebens ist es scheiß egal, wie viel Geld man hat. Am Besten hat man gelebt, wenn das gesamte Restvermögen in die Beerdigung fließt. So liegt man niemanden auf der Tasche und hat das Maximum rausgeholt. Mit eigenen Kindern mag das ggf. noch anders sein. Besser ist es aber, vorher in vernünftige Bildung der Kinder zu investieren. So handhaben das auch vernünftige Superreiche - zb Bill Gates. Dessen Kinder bekommen quasi nichts, bekamen aber beste Bildung auf Vatis Nacken. Wenn Vati genug Kohle springen lässt, ist der Zutritt zu jeder Universität gar kein Problem...
 
Woher nimmst du die kriegen nur 1%? Klar kriegen die alles, wozu gibt's die Familienstiftungen usw.
 
Hört sich ziemlich unflexibel an.
Sind doch fast die klassischen 8h. sofern die Kernzeiten eingehalten werden liegt das problem wo?
Die Kollegen waren NEU. Sichtbar haben sie nicht viel selbst gemacht... Und nachdem sie sich auch nicht in die Problematik - wir haben relativ viele verschiedene Themen und sind in eine Systemlandschaft eingebettet, die "älter" ist - wegen der sie wenig sichtbare Sachen machen konnten, offensiv angegangen sind (via Doku lesen, Doku generieren und aktiven Rückfragen), war der Mehrwert etwas unklar... Man kann bei uns auch um 6 anfangen, um 12 Sport machen und dann noch von 19-21 Uhr arbeiten - dann muss man aber halt auch was tun. Wenn der Kollege um 15:20 sagt: "schaut, ich hab' hier einen PR zum einzigen Ticket, dass ich habe - kann das jemand anschauen, tschüss!", steht das im Zweifel (man wartet ja nicht darauf) bis 10 am nächsten Morgen... Was der dann zwischen 7 und 9:30 getan hat, weiß ich nicht...
 
Wenn man absolut jeden Tag auf Arbeit hasst, hat man etwas bei der Berufswahl falsch gemacht oder ist beim falschen Arbeitgeber.

Aktuell gehe ich auch überhaupt nicht gerne zur Arbeit. Es sind 10% super Kollegen dabei, aber dafür 90% Arschlöcher, welche zu viel Langeweile haben, sich ständig über alles das Maul zerreißen, pöbeln, dumme Sprüche raushauen und als Thema von Gesprächen nur kennen, wie scheiße doch der aktuelle Arbeitgeber mit seinen Konditionen sei. Komischerweise sind die Konditionen aber so gut, dass ein Jobwechsel für sie dann doch nicht in Frage kommt. Und genau das ist eben auch bei mir der Fall. Konditionen so gut, dass ich die 90% Arschlöcher versuche auszublenden und mich nur mit den guten Kollegen umgebe, wo dann auch mal über Freizeit und Wochenenden gesprochen wird.

Aber echt schade, der Arbeitgeber scheint ein Auffangbecken für diese Zeitgenossen zu sein.
 
Und genau für diesen arbeiten diese leider auch. o_O

Seit Tag 1 in ihrer "Karriere", das sind die schlimmsten, noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet.
Achso, das auch noch. Na ich meinte eher dass Du diese Leute überall hast. Egal wie gut es denen geht, alles nur noch angeblich Scheisse.
 
Wenn man absolut jeden Tag auf Arbeit hasst, hat man etwas bei der Berufswahl falsch gemacht oder ist beim falschen Arbeitgeber.
Hab ich auch mal geglaubt, weil mir andere das eingeredet hatten. Deswegen hab ich 3 verschiedene Beruf erlernt und darin gearbeitet, bei mittlerweile 8 AGs auf 20 Jahre.
Beim letzten Beruf hab ich sogar ein Hobby zum Beruf gemacht.
Ich mochte nicht einen Tag davon - außer die Urlaubstage. Verdammte Axt, ich bin sogar lieber Krank zu Hause (also wirklich Krank, nicht nur gelber Schein) als arbeiten zu gehen.
 
Ich mochte nicht einen Tag davon - außer die Urlaubstage.
Das wäre echt mein absoluter Horror. In meinem ersten Job ging es mir auch so und manchmal hab ich Albträume, dass ich da wieder arbeiten muss lol (ist btw schon bald 20 Jahre her und scheint wohl immer noch tief zu sitzen :d)
 
Kenn ich, träume manchmal davon das ich wieder im Landratsamt Göppingen Rauchmelder installieren muss...
 
Die Kollegen waren NEU.
Bei sowas bietet sich ein Paten mit gleichen Arbeitszeiten an oder eben, dass die in der Probezeit sich nach dir als chef richten.
Vielleicht dann mal den Einarbeitungsplan überarbeiten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@SlapAHo wieso gibt's von dir eigentlich keinen Kommentar dazu?
 
Bei sowas bietet sich ein Paten mit gleichen Arbeitszeiten an oder eben, dass die in der Probezeit sich nach dir als chef richten.
Vielleicht dann mal den Einarbeitungsplan überarbeiten.
Ich bin nicht deren Chef ;) - aber ja, haben wir dann auch so gemacht, allerdings halt schon eine spannende Einstellung ,2h Däumchen zu drehen als normal anzusehen.
 
Kein Plan wieso man das freiwillig macht. Gibt doch nichts schlimmeres als Langeweile auf Arbeit.
die Jugend von heute halt 😂
 
Unterhaltet ihr euch mit euren Arbeitskollegen über euer Privatleben?
 
Wenn man absolut jeden Tag auf Arbeit hasst, hat man etwas bei der Berufswahl falsch gemacht oder ist beim falschen Arbeitgeber.
Kann halt nicht jeder seinen Traumjob haben.
Mein Traumjob wäre Multimillionär aber leider ist das nie in Erfüllung gegangen.
Weil er selbst das verkündet hat, dass der Rest gespendet wird (und klar brauchen wir nicht darüber reden wer die Stiftungen leiten wird) ;)
Genau so, wie diese Stiftungen für einen guten Zweck sind - aber in Amerika nur einen Teil wirklich dafür einsetzen und Komischerweise dafür, wo der Rest investiert wird :) aber das OT
 
Kein Plan wieso man das freiwillig macht. Gibt doch nichts schlimmeres als Langeweile auf Arbeit.
die Jugend von heute halt 😂

Fehlende Vorstellungskraft :d
Ich kann 8 Stunden auf Arbeit sein, nicht eine Minuten arbeiten und mich trotzdem nicht langweilen.


Unterhaltet ihr euch mit euren Arbeitskollegen über euer Privatleben?
Ja
Meine Kollegen wissen z.B. offen das ich nur wegen Geld arbeiten gehe und alles daran hasse. Aber auch sonst unterhalten wir uns ganz normal über alles. Was man am Wochenende oder im Urlaub so gemacht hat.
Auch Erlebnisse mit Freunden, oder Familie.
 
Aktuell gehe ich auch überhaupt nicht gerne zur Arbeit. Es sind 10% super Kollegen dabei, aber dafür 90% Arschlöcher, welche zu viel Langeweile haben, sich ständig über alles das Maul zerreißen, pöbeln, dumme Sprüche raushauen und als Thema von Gesprächen nur kennen, wie scheiße doch der aktuelle Arbeitgeber mit seinen Konditionen sei. Komischerweise sind die Konditionen aber so gut, dass ein Jobwechsel für sie dann doch nicht in Frage kommt. Und genau das ist eben auch bei mir der Fall. Konditionen so gut, dass ich die 90% Arschlöcher versuche auszublenden und mich nur mit den guten Kollegen umgebe, wo dann auch mal über Freizeit und Wochenenden gesprochen wird.

Aber echt schade, der Arbeitgeber scheint ein Auffangbecken für diese Zeitgenossen zu sein.

Arbeiten wir im gleichen Unternehmen? :fresse: Ich gehe zwar gerne zur Arbeit, auch nur, weil ich in meinem Team und den direkt umliegenden, mit denen ich aktiv häufig zu tun habe, gute Kollegen habe.

Im gleichen Bereich, aber eher ein anderes Team, mit dem man nur sporadisch zu tun hat. Besteht auch bis auf wenige Ausnahmen genau aus solchen Leuten. Selbst nichts auf die Reihe bekommen, sich das Maul zerreißen über alles andere und alles ist dumm, außer sie selbst, die Krone der Schöpfung. Auf einer Info-Veranstaltung kam im Slot der offenen Fragerunde, wie es sein könne, dass in unserem Bereich Personen kündigen und dann teils nur wenige Monate oder innerhalb von 1-2 Jahren wieder anfangen für mehr Geld. Da es in unserem Bereich lediglich drei solcher Personen in den letzten 2 Jahren gab, war schnell klar, wer so gemeint ist.

Plottwist: Ich gehöre auch zu diesen "Leuten", habe nur gesagt, dass klar ist, wer gemeint ist. Habe nur entgegnet, dass die Position offen für jeden und vorher sogar intern ausgeschrieben war. Es hätte sich jeder drauf bewerben können. Aber echte Verantwortung schreckt natürlich ab, könnte ja tatsächlich von Bedeutung sein, wenn man eine Entscheidung in der ausgeschriebenen (bzw. nun meiner) Position trifft.

*Mic drop*
 
Unterhaltet ihr euch mit euren Arbeitskollegen über euer Privatleben?
Ja, regelmäßig und mit einigen verstehe ich mich echt gut. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass der Arbeitgeber meine Familie ist :d

wie scheiße doch der aktuelle Arbeitgeber mit seinen Konditionen sei.
Solche gibts immer, die haben wir auch. Sitzen seit 10 Jahren auf der gleichen Position während andere 3x befördert wurden und inzwischen Doppelt so viel verdienen aber daran sind natürlich alle Schuld außer sie selber :fresse:
 
Unterhaltet ihr euch mit euren Arbeitskollegen über euer Privatleben?
Schlimmer, bin mit einer verheiratet... :fresse2: (Ok, gleiche Abteilung, aber komplett anderer Bereich)

Kommt überwiegend auf den Kollegen an, bei mir im 4er Team kenn ich das Privatleben von fast allen im Detail und die auch meins...
Allerdings ging letztes Jahr auch einer in Rente, mit dem ich Jahre lang zusammengearbeitet ohne wirklich etwas über ihn zu wissen...
 
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