[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Na das würde ich aber doof finden, wenn nur ein Opel Corsa im Budget wäre :fresse:

Ist bei vielen Leuten so, bei denen trotzdem die dicke Karre vor der Tür steht.
Muss man halt wo anders Abstriche machen (Wohnen, Freizeit usw.)

Letztes Jahr im Angestelltenverhältnis bin ich auch mit 100k+ im Jahr noch meine 20 Jahre alte billig Karre gefahren. Prioritäten setzt aber jeder anders.
 
Ist bei vielen Leuten so, bei denen trotzdem die dicke Karre vor der Tür steht.
Muss man halt wo anders Abstriche machen (Wohnen, Freizeit usw.)

Letztes Jahr im Angestelltenverhältnis bin ich auch mit 100k+ im Jahr noch meine 20 Jahre alte billig Karre gefahren. Prioritäten setzt aber jeder anders.
Nachbar meiner Eltern hat auch ne 3,5mio Villa und fährt nen skoda....wie du selbst sagst, prioritäten setzt jeder anders. WIr haben uns den "luxus" gegönnt und
müssen trotzdem auf nix verzichten. Wenn ich jetzt ein günstigeres Auto fahren würde, würde es mir sonst auch nicht besser gehen, also von dem her :d

egal, um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen:

FIRE / Frugalismus wäre nix für mich...der Mensch neigt dazu faul zu werden, wenn er keine Pflichten mehr hat....habs in Coronazeit gemerkt. Maximal reduktion auf 25-30Std./Woche

Thema PayDay:
Mega ärgerlich dass du wieder eine neue Stelle suchen musst....vor allem im Maschinenbau derzeit maximal ekelhaft was zu finden...wünsche dir dennoch viel Erfolg!
 
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Nachbar meiner Eltern hat auch ne 3,5mio Villa und fährt nen skoda....wie du selbst sagst, prioritäten setzt jeder anders. WIr haben uns den "luxus" gegönnt und
müssen trotzdem auf nix verzichten. Wenn ich jetzt ein günstigeres Auto fahren würde, würde es mir sonst auch nicht besser gehen, also von dem her :d

Das sind ja auch total individuelle Entscheidungen, die jede/r nach eigenem Budget, Anspruch und persönlichem Empfinden treffen muss. Insofern - alles easy :)
 
und
müssen trotzdem auf nix verzichten
Ich glaube dir, dass du in deinem Leben aktuell auf nichts materielles verzichten musst. Aber du hast halt auch keine Druck weil du ja mutmaßlich irgendwann mal die Hütte von deinen Eltern erbst. Wenn das nicht wäre, würdest du sehr wohl auf was verzichten, nämlich langfristig deine Altersvorsorge weil du durch die S6 Ausgaben ja zwangsweise auf ne Sparrate verzichtest. Das Geld hättest du ja sonst zum Investment übrig, Auto verbrennt es nur.

Ich hab auch nicht das Gefühl, dass ich in meinem Leben auf was verzichte, aber jedesmal wenn ich was Ausgebe hab ich im Hinterkopf, dass ich das eigentlich anlegen sollte :fresse:
 
dass ein Auto, in welcher Art auch immer pure Geldvernichtungsmaschinen sind, brauchen wir nicht drüber Diksutieren^^

Aber wie ich bereits erwähnt habe, lebe ich im hier und jetzt...was bringt es mir mehrere 100.000€ anzuhäufen wenn ich mit 50 bspw. an Krebs oder einem Unfall verrecke. Soll nicht heißen dass ich nix spare und keine altersvorsorge habe....aber ich treibe es halt nicht auf die Spitze sondern in gesundem maße.

Ich hab aber tatsächlich letzten Monat meine Riester still gelegt...seh den kack nicht mehr ein...jedes jahr haufen Bearbeitungsgebühr gezahlt, die quasi alles über die sparrate auffressen...was ein bescheuertes konzept. Hab jetzt angefangenETF zu besparen. Bin noch unschlüssig ob ich die komplett auflöse und den Verlust in kauf nehme oder einfach so belasse...
 
Ich hab aber tatsächlich letzten Monat meine Riester still gelegt...seh den kack nicht mehr ein...jedes jahr haufen Bearbeitungsgebühr gezahlt, die quasi alles über die sparrate auffressen...was ein bescheuertes konzept. Hab jetzt angefangenETF zu besparen. Bin noch unschlüssig ob ich die komplett auflöse und den Verlust in kauf nehme oder einfach so belasse...
Riester kannste doch in das Altersvorsorgedepot umwandeln.
Da werden dann am 1.1.2027 sicherlich auch gute (kostengünstige) Produkte angeboten werden, auch abseits von den Versicherungen (bei der Sparkasse z.B. :fresse: ). Unter anderem auch welche auf Basis von ETFs.
Da würde ich dann grundsätzlich überlegen, ob sich das wie rechnet. Steuerrückerstattung vs. Zuzahlungen vom Staat. (die Einzahlung wird ja am Ende auch gehebelt)
 
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Riester kannste doch in das Altersvorsorgedepot umwandeln.
Da werden dann am 1.1.2027 sicherlich auch gute (kostengünstige) Produkte angeboten werden. Unter anderem auch welche auf Basis von ETFs.
Da würde ich dann grundsätzlich überlegen, ob sich das wie rechnet. Steuerrückerstattung vs. Zuzahlungen vom Staat. (die Einzahlung wird ja am Ende auch gehebelt)
hab ich auf dem schirm und warte aktuell ab was es da geben wird.
 
Ja würde warten, du kannst das was da drin ist in das neue Depot umschichten, das muss wohl kostenlos angeboten werden. Da gibt es ja jetzt schon Angebote im Bereich von 0,1% p.a.
Zuschüsse bei Riester hast du ja wahrscheinlich eh keine bekommen, dachte das "lohnt" sich eh nur wenn man mehrere Kinder hat, war bei dir ja eh nicht der Fall. Von welchem Scammer wurdest du denn da beraten?
 
Ich hab auch nicht das Gefühl, dass ich in meinem Leben auf was verzichte, aber jedesmal wenn ich was Ausgebe hab ich im Hinterkopf, dass ich das eigentlich anlegen sollte :fresse:

Man darf halt auch nicht die Sensibilisierung unterschätzen, wenn man mal eine gewisse Summe angespart hat und Zinsen / Zinseszins sieht.

Da muss ich aus heutiger Sicht zugeben, dass ich vieles gekauft habe, was mir das Leben nicht erleichtert / verbessert hat. Und das nur weil ich dachte, dass es egal ist ob 2k oder 3k auf dem Sparkonto liegt.
 
Ja würde warten, du kannst das was da drin ist in das neue Depot umschichten, das muss wohl kostenlos angeboten werden. Da gibt es ja jetzt schon Angebote im Bereich von 0,1% p.a.
Zuschüsse bei Riester hast du ja wahrscheinlich eh keine bekommen, dachte das "lohnt" sich eh nur wenn man mehrere Kinder hat, war bei dir ja eh nicht der Fall. Von welchem Scammer wurdest du denn da beraten?
Kollege meines Vaters der quasi alle Versicherungen bei uns macht :fresse:
Der war auch ersichtlich genervt als ich gesagt hab ich beende das xD
Will gar nicht wissen was er da dran ergaunert hat
 
Naja, ein Gutes hat(te) Riester aber.
Es ist vor dem Zugriff vom Staat geschützt.
Sprich also im "ALG2" spielt dieses Geld keine Rolle.
(ja, es gibt Schonvermögen, das ist nach dem 1. Jahr ALG2 auch weg)

Wenn es also blöd kommt, und das weiß man auf Jahrzehnte leider nie so recht, dann "kann/darf" man dann schon vor der Rente schön von seiner "Rente" leben.
 
Ich habe auch mal wieder ein Update. Nach einem Jahr Kleinkanzlei wechsle ich wieder zum vorigen Arbeitgeber mit >5.000 Leuten zurück.

Hauptgrund sind fehlende Prozesse, mangelnde Digitalisierung und auch Arbeitsmoral. Um das nicht einfach nur als Rant stehen zu lassen hier die Highlights:

Als Wirtschaftsprüfer prüft man Jahresabschlüsse und nutzt dafür eigene Software. Steuerberater nutzen zum Erstellen andere Software. Bei meinem Einstieg habe ich das angesprochen, wie es in einer Sreuerkanzlei, die auch prüft, aussieht, da ich das übernehmen sollte. O-Ton, da kümmern wir uns drum. Pustekuchen, ich habe in Word Saldenbestätigungen vorbereitet als wäre es 2005, sehr produktiv und sicher auch sinnvolle Ressourcennutzung. Für sowas gibt's eigentlich ein Backoffice oder Associates aus den ersten Berufsjahren.

Wirtschaftsprüfung ist kurzgesagt Prozessprüfung, Einzelbelege sind zwar für Tests of Control wichtig, ein sauber dokumentierter Prozess, aus dem inhärentes Risiko, Kontrollrisiko und Aufdeckungsrisiko hervorgehen, ist das Rückgrat einer Prüfung. Weiterhin gilt not documented - Not done. Mein Finding, nichts war dokumentiert, die Kanzleileitung hat sich das sicher alles selbst gemerkt. Berufsrechtlich fragwürdig, da fällt signieren moralisch schwer.

Nächster Punkt Digitalisierung. Als Kind der 90er arbeite ich nicht analog. Das ist ineffizient, nicht mobil und braucht unnötig viel Platz. Entsprechend kannte ich bis dato nur digitale Ablagen ausser für gesetzliche Schriftform.

Hier wurde ich eines Besseren belehrt. Bestes Gefühl ist, wenn man Vorjahreszahlen und Doku braucht, nichts im Dokumentenmanagement liegt und auf Nachfrage herauskommt, dass es sich über 3 Ordner verteilt, die irgendwo in der Kanzlei stehen. Top, wenn man grad beim Mandanten vor Ort oder zu Hause ist.

Dann gibt es Mitarbeiter, die sich aktiv gegen digitale Signaturen wehren, aber weil sie alt sind, darf ich sie nicht zwingen oder abmahnen.

Zum absoluten Highlight, die Arbeitsmoral. Ich verstehe, dass man nicht immer produktiv ist, ich pimmel auch grad hier im Luxx rum statt zu arbeiten, aber das Level war schon bodenlos. Die STFA fangen bevorzugt um 7 an (ich um halb 9). Was die bis dahin treiben ist nicht messbar. Dann macht keiner Mittag (angeblich lt. Erfassung), aber rumstehen und 20 min essen schreibt man mal nicht auf. Pünktlich nach 8 Stunden dann Stift fallen lassen und nach Hause, Fristen und Mandate macht man dann wohl später. Kenne ich von den Big Four nicht, da haben die Leute einen Drive und machen ihr Zeug fertig. Und bevor jemand fragt, die Stunden wären komplett vergütet worden.

Die Kanzleileitung geht mit gutem Beispiel voran und macht die gesamten Sommerferien Urlaub und ist nicht zu erreichen, auch ein echtes Highlight. Aber sorgt Euch nicht, den halben Oktober nach Plan auch, Arbeit ist auch überbewertet.

Mir hats davon einfach gereicht, entsprechend habe ich meinen letzten Chef angehauen, mehr Geld mitgenommen und bin ab nächstem Jahr wieder in der Großkanzlei, kleine Läden sind für mich definitiv gestorben.
 
Wie muss ich das verstehen?
Spiegelt man da den Kunden oder ist der Kunde (mal mehr, mal weniger) digitalisiert und dann macht man Aufnahmen und Zusammenschreibungen und druckt das dann aus und heftet das ab?
Oder direkt auf der digitalen Schreibmaschine arbeiten? (mit Kassenbontaschenrechner?)
Es gibt einige wenige Mandate, die noch analoge Belege abgeben, zumeist ältere Menschen. Die kann man durch Bearbeitungsgebühren bzw. Zeit aber auch umstellen.

Mein Hauptpunkt waren die Spezialisten von Mitarbeitern, die digitale Belege vom Mandanten ausdrucken, handschriftliche Notizen draufschreiben und das dann irgendwo abheften, sodass es niemand findet.
 
Wie muss ich das verstehen?
Spiegelt man da den Kunden oder ist der Kunde (mal mehr, mal weniger) digitalisiert und dann macht man Aufnahmen und Zusammenschreibungen und druckt das dann aus und heftet das ab?
Oder direkt auf der digitalen Schreibmaschine arbeiten? (mit Kassenbontaschenrechner?)

Ich kann nur erzählen wie es manche Gerichte handhaben. Mittlerweile wird theoretisch alles über den elektronischen Gerichtsverkehr / das elektronische Gerichtspostfach geregelt. Dementsprechend gibt es eine digitale Akte, die verschickt wird. Je nach Herr / Dame im Vorzimmer wird diese komplette Akte (oft rund 600 Seiten+) dann ausgedruckt, wandert in einen Karton und kommt per Post zu mir.
Da sie sich betreffende Personen mit Händen und Füßen dagegen wehren den digitalen Versand zu meistern, scanne ich die gesamte Akte dann ein, lege sie digital ab und muss den restlichen digitalen Daten, die dort drin enthalten sind, selber nachrennen. (Fotos, Videos usw.)
Mein Highlight sind übrigens seitens der Gerichte "eingelesene" CDs. Da ist dann oft ein Blatt in der Akte, bei dem jemand die CD auf den Scanner gelegt hat - die darauf enthaltenen Dateien nicht mehr auffindbar, da CD nach "Digitalisierung" entsorgt, kein Scherz.
 
War das nicht ein komisches Gefühl wieder bei seinem alten chef anzurufen?
 
War das nicht ein komisches Gefühl wieder bei seinem alten chef anzurufen?
Eigentlich nicht, er war nicht der Grund, warum ich gegangen bin und da die Branche klein ist, läuft man sich sowieso immer mal wieder über den Weg. Wir hatten uns im Guten getrennt und das Angebot zurück zu kommen, stand damals schon.

Ich habe eins von den Treffen einfach genutzt und gesagt, dass ich gerne zurückkommen würde und er hat direkt zugestimmt und ein Angebot gemacht, was für beide Seiten passt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ok, das ist geil.
Digitalisierung wäre dann Ausdrucken, Notitzen, Einscannen, Ablegen
Bring die nicht auf Ideen, ich traue das einigen zu, sowas umzusetzen, weil PDF-Tools für die zu kompliziert sind.
 
das Thema mit der CD Optisch einscannen und dann entsorgen hat mich komplett gekillt :lol:

als wir noch ne Einzelunternehmung waren, wurden unsere CAD Daten auch auf CD gebrannt wenn der Server voll war....cheffe war zu geizig storage zu kaufen^^
 
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das Thema mit der CD Optisch einscannen und dann entsorgen hat mich komplett gekillt :lol:
muss ich immer an meinen Besuch im Finanzamt denken, als mir der Pförtner mit ausgedruckten Mails kam, und meinen Online Antrag rausgekramt hat.

Die werden dann wieder eingescannt bzw. im Postwägelchen an die Mitarbeiter verteilt. Abhängig davon ob sie vor Ort oder im Homeoffice sind

:fresse2:

ist aber schon drei Jahre her lol
 
Es gibt doch viele Leute die FIRE mit extrem frugalem Lebensstil und wenig Gehalt machen. Das schaffen auch Menschen die "nur" 2.500€ Netto verdienen, da braucht man kein Vorstandsgehalt. Wenn man auf H4 Niveau lebt und wirklich gar keine Materiellen Ansprüche hat und vorallem früh damit anfängt, dann haut das doch hin? Gibt ja genügend Beispiele. Ob man so ein Leben führen will ist ne andere Frage.
Gut, ich kenne auch Leute, die nie einer dauerhaften Erwerbstätigkeit nachgingen, jetzt als Einzelkind im familiären Eigentum und von alten Nachbarn (...) leben und in Zukunft vmtl. aus den Erträgen der 3 Wohnungen, die sie vermieten können, leben werden. Bisher hätte ich das (auch mit der rechtsextremen Haltung, O-Ton: "die Ausländer arbeiten alle nicht") in die Kategorie "im System gescheiterte Existenz" einsortiert, aber vmtl. ist das auch FIRE.

Liegt aber auch daran, dass ich das Konzept "ich lasse andere für mich arbeiten, obwohl ich noch was tun könnte" eher asozial finde... Und nein, "aber ich hab' ja gearbeitet und das wird für mein restliches Leben reichen, das System ist eh kaputt" ist da für mich kein Argument, wenn man seine Zukunft auf dem kaputten System aufbaut und sich dann ganz sicher auch sehr aufregt, wenn das doch nicht aufgeht... Frühverrentung mit (Aus)Nutzung der Sozialsysteme und Sparwillen des AG ist imho auch kein FIRE...

Zur Arbeitsmoral: neue Mitarbeiter, die um 7:00 anfangen, wenn um 9:30 ein Daily ist und die dann um 15:20 weg sind, hatten wir auch. Hat sich jetzt nach einigen ernsten Worten hoffentlich dauerhaft gebessert.
 
Ich frag mich halt womit man sich dann die Zeit vertreibt? Im Finanziellen überfluss lebt man normalerweise auch nicht, Krankenkasse muss man auch selbst zahlen, also ist die Mon. belastung höher im vrgl. zu Arbeiter. Im schlimmsten Fall hockt man den ganzen Tag dumm rum und kommt auf (dumme) Konsumerideen und gibt am ende vom Tag mehr aus, wie wenn man normal gearbeitet hat und nicht auf so flausen kommt^^

Oder womit vertreiben sich Frugalisten/FIRE Menschen die Zeit nach dem bösen Lebensabschnitt der sich Erwerbstätig nennt? - was einem normal arbeitetendem nicht möglich wäre?
 
wie 2,5k monatsausgaben zu zweit hier dargestellt wird :lol:

@Fabian2602 glückwunsch, viel erfolg und ich wünsche dir (und mir) für 2030-35 überdurchschnittliche renditen (der amis), dannach ist das ding eh in trocknen tüchern - solang kein untergang!

besteht euer fire depot nur aus 100% world core, oder sind da noch n paar lustigere sachen drin? :fresse:
 
Danke.

Da sind z.b. derzeit -15k im 3 fachen Hebel von silber drin 😂
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zur Arbeitsmoral: neue Mitarbeiter, die um 7:00 anfangen, wenn um 9:30 ein Daily ist und die dann um 15:20 weg sind, hatten wir auch. Hat sich jetzt nach einigen ernsten Worten hoffentlich dauerhaft gebessert.
Hört sich ziemlich unflexibel an.
Sind doch fast die klassischen 8h. sofern die Kernzeiten eingehalten werden liegt das problem wo?
 
Ich frag mich halt womit man sich dann die Zeit vertreibt? Im Finanziellen überfluss lebt man normalerweise auch nicht, Krankenkasse muss man auch selbst zahlen, also ist die Mon. belastung höher im vrgl. zu Arbeiter. Im schlimmsten Fall hockt man den ganzen Tag dumm rum und kommt auf (dumme) Konsumerideen und gibt am ende vom Tag mehr aus, wie wenn man normal gearbeitet hat und nicht auf so flausen kommt^^

Oder womit vertreiben sich Frugalisten/FIRE Menschen die Zeit nach dem bösen Lebensabschnitt der sich Erwerbstätig nennt? - was einem normal arbeitetendem nicht möglich wäre?

Das machen worauf man eben Lust hat.
Ich bin kein FIRE, dafür verdien ich zu wenig. Aber ich hasse jeden einzelnen Arbeitstag seit über 20 Jahre.
Würde sofort aufhören arbeiten zu gehen, wenn es möglich wär.

War vor paar Jahren mal 1,5 Jahre zuhause, geilste Zeit meines leben. War auch mega traurig als ich wieder arbeiten musste.
Hab halt meine Hobbys in Vollzeit ausgeübt und es genossen auch einfach mal Tage nichts zu tun.
 
Ich kann dich gut verstehen. Ich gehe auch ungern zur Arbeit.
 
Ich habe eher das Problem, dass ich nur auf dumme Ideen komme, wenn ich nicht arbeite. Nach ein paar Tagen rumsitzen wird dann Keller umgeräumt, Garten bearbeitet, Auto geschraubt oder sonstiger Käse.

Im Worst Case bin ich damit dann nachmittags fertig und mach mir ein, zwei bis drölf Bier auf, was wohl auch keine gute Angewohnheit ist...
 
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