[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

ich habe mal wieder das große Glück, in einer Pleitefirma gelandet zu sein. Die Firma hat eine vorläufige Insolvenz eingereicht, aktuell laufen wir noch im Insolvenzgeld, also ist die Insolvenz nicht eröffnet. Die Fortführungschancen sind allerdings recht groß, da wir einige Dinge herstellen, wo es wirklich nur ganz wenige gibt und die Kunden und Aufträge eigentlich auch da sind.

Der GF hat auf jeden Fall schonmal mitgeteilt, das es auch nach der Eröffnung weiter gehen wird. Nun läuft mit der Eröffnung der Insolvenz aber auch das Insolvenzgeld aus. Nun ist die spannende Frage, wer Garantiert danach dann unsere Gehälter? Der GF sagt, die Finanzierung der Gehälter ist bereits für 3 Monate danach gesichert. Nur was heißt das eigentlich?
Weil wenn nun zum Ende des Monats kein Gehalt kommt, greift absolut kein System mehr. Insolvenzgeld ist bereits verbraucht, ALG1 greift ab 1 Tag der Meldung, wir sind aber alle nicht gemeldet. Kunden bringen aktuell keine Aufträge, weil wir keine Bürgschaften stellen können für die Anzahlungsrechnung. Wir als Angestellte sollen aber ohne Bürgen in Vorkasse gehen, obwohl bei Nichtzahlung des Gehalts die Leute schnell in die Pleite bringen kann ?!
Damit wir dauerhaft unsere Gehälter auch bezahlt bekommen, muss jeden Monat auch eine Menge Geld reinkommen (ab Eröffnung der Insolvenz, aktuell zahlt die Arbeitslosenversicherung). Heißt, wir müssen auch eine Wertschöpfung erzeugen. Das tun wir bei uns in der Abteilung aktuell aber nicht so wirklich, weil wie gesagt keine neuen Aufträge reinkommen können ohne einer Bürgschaft.

Und das Beste zum Schluss: Man bekommt zwar 100% vom Nettogehalt aktuell, aber nicht 100% vom Brutto. Die Lohnsteuer wird nicht bezahlt, folgerichtig darf man nächstes Jahr so richtig hässlich nachzahlen ( knapp 1/2 Gehalt bei 3 Monaten Insolvenzgeld) -> Progressionsvorbehalt ist das Zauberwort hier
 
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Du hast echt viel Pech was deine AG so angeht.
 
Maschinenbau halt. Läuft nicht mehr so in Deutschland. In quasi jeder Firma in der ich mittlerweile war, läuft es nicht mehr. Unsere Kunden - die ganz großen Player am Markt (die wirklich jeder kennt) - erzählen uns selbst, das es bei denen auch nicht mehr läuft. Teilweise ist die Rede von Lohnkürzungen und halt immer mehr ins Ausland. Dementsprechend wird auch weniger Bestellt und wenn dann eher die Spargerätschaften.
Warum das so ist, dürfte jeden selbst klar sein. ich kann froh sein, wenn ich noch bis zur Rente irgendwie als Maschbauer durchkomme.

Aus heutiger Sicht sollte man in jungen Jahren ALLES dafür tun, irgendwie in den Staatsdienst zu kommen, bestenfalls Beamter.
 
Wie ist denn dann der Plan, zumindest so grob, zur Rente?
Rein von den Zinsen leben oder Zinsen + Abschmelzen? Worauf ist die Zukunft grob kalkuliert und vor allem, mit welchem Sterbealter rechnet ihr dann? (die wichtigste Frage mit Ende 20 :fresse:)
Wie macht (wollt) ihr das dann mit Sozialversicherungen?
AV, KV, PV und so weiter? (RV kann man sich dann ja wohl schenken, "gute Renditen in schlechte Renditen umlagern)

Jetzt mach ich doch einen neuen Post :d

Grundsätzlich habe ich diverse Varianten durchgespielt.
Final gibt es aber viel zu viele Variablen und auch Eigenheiten (Ausnutzen vom Sozialsystem) um eine endgültige Antwort zu geben.
Abschmelzen ist nicht geplant – wäre nur Puffer (Risikoreduzierung).
Wobei es für uns keinen Grund gibt Geld zu hinterlassen.

Wer natürlich alle Risiken (Börsencrash, Unfall, etc.) einplanen will, geht am besten gar nicht vorzeitig in Rente.
Ebenso weiß ich nicht wie die Wirtschaft im jeweiligen Land in 5 oder 10 Jahren ist.
Geschweige denn ob wir noch eine Rente bekommen werden.
Vermutlich wird die GKV auch nicht bei 300€ pro Person bleiben.

Favoriten sind derzeit V2 und V6. Für beide müssen wir noch gut 4 Jahre arbeiten unter aktuellen Bedingungen.
Planung wird halt jedes Jahr aktualisiert. Gerade für V1-3 besteht eben die Möglichkeit mit Teilzeit für 1-3 weitere Jahre.

Bestimmt habe ich irgendwas vergessen :d

V1 - Deutschland / Zinsen ohne Depotzuwachs:

  • Kosten sind ca. 2.500€ pro Monat
    • Freiwillige GKV + PV schlagen mit 600€ zu buche
    • AV/RV entfällt
  • Start mit 38 / Ende mit 90
  • Inflation 2% p.a.
  • Rendite mit 8% MSCI World
  • Berücksichtigung von Steuern
  • Rente von 1.000€ ab 67

  • Sind knappe 500.000€ im Depot


V2 - Deutschland / Zinsen mit Depotzuwachs:

  • Gleich zu oben
  • Rendite mit 6% (wären theoretisch pro Jahr +2% bei einem MSCI World)

  • Sind knappe 650.000€ im Depot


V3 - Deutschland / Zinsen mit Depotzuwachs:

  • Gleich zu oben
  • Rendite mit 4% (wären theoretisch pro Jahr +4% bei einem MSCI World)

  • Sind knappe 1.000.000€ im Depot – halte ich aber für Overkill


V4 - Ausland / Zinsen ohne Depotzuwachs:

  • Kosten sind ca. 1.600€ pro Monat
  • Start mit 38 / Ende mit 90
  • Inflation 2% p.a.
  • Rendite mit 8% MSCI World
  • Keine Steuern
  • Keine Rente

  • Sind knappe 285.000€ im Depot


V5 - Ausland / Zinsen mit Depotzuwachs:

  • Gleich zu oben
  • Rendite mit 6% (wären theoretisch pro Jahr +2% bei einem MSCI World)

  • Sind knappe 440.000€ im Depot


V6 - Ausland / Zinsen mit Depotzuwachs:

  • Gleich zu oben
  • Rendite mit 4% (wären theoretisch pro Jahr +4% bei einem MSCI World)

  • Sind knappe 680.000€ im Depot
 
@PayDay grundsätzlich mein Beileid. Spontan fällt mir dann nur Grundsicherungsgeld ein. Da kommt's aber halt auf die Vermögensgrenzen an und man muss es "wollen". Ansonsten wird kein System greifen.

Und zum Thema Insolvenzgeld (war ja schonmal beim Kurzarbeitergeld): das ist bei jeder Lohnersatzleistung so, dass da keine Steuern abgeführt werden und du die eben nachzahlen musst. Dafür bekommst du aber eben auch (so zumindest beim Kurzarbeitergeld) Geld ohne wirkliche Gegenleistung. Und auch beim Insolvenzgeld springt die Agentur für Arbeit für deinen AG ein. Klar ist eine Steuernachzahlung doof, aber was ist sie alternative? Korrekt, Insolvenz ohne Lohn.
 
Und zum Thema Insolvenzgeld (war ja schonmal beim Kurzarbeitergeld): das ist bei jeder Lohnersatzleistung so, dass da keine Steuern abgeführt werden und du die eben nachzahlen musst. Dafür bekommst du aber eben auch (so zumindest beim Kurzarbeitergeld) Geld ohne wirkliche Gegenleistung.
Naja wir arbeiten aktuell zu 100% und dürfen zum Teil auch die richtigen Arschaufgaben machen. Spaß bringt das nicht. Für 100% Lohn dann aber am Ende jeden Monat etwa 13-14% weniger Lohn zu bekommen, ist irgendwie schon frech. Bei einer Fortführung des Betriebes erwarte ich da auf jeden Fall irgendeine vernünftige Kompensation. Ansonsten wird es eine sehr lange Krankschreibung geben. Die haben nichts zu verschenken, ich habe das auch nicht, zumal ich ja Kosten habe, um dort überhaupt hinzukommen. Wenigstens mehr Home Office könnte man ja anbieten für den weniger Lohn aktuell.

Grundsicherung und co wird alles nicht greifen, also die gesamte Hartz4 Schiene. Dafür haben alle Angestellte zu viel Geld und wäre eh nicht zuständig, da Ansprüche bei ALG1 bestehen. Muss auf jeden Fall vorher geklärt sein. Auf der nächsten Mitgliederversammlung mal ansprechen. Das Ding ist nur, das bislang die Verwalter ständig nur dummes "Juristen Scheiß gelabber" gebracht haben in Richtung "müssen wir prüfen " oder "Sie können die Fragen bitte per Mail einreichen", wenn die Fragen unangenehm wurden.

Das wir nächstes Jahr das Urlaubsgeld verlieren oder bei ALG1 (weil Bude nicht weiterläuft) mal eben 1 Monat von nichts leben dürfen, haben die uns natürlich auch auf konkrete Nachfrage nicht beantwortet. Vielen Leuten ist nicht mal klar, das sie ggf. ganz schön am Arsch sind nächstes Jahr.
 
Was ist denn dein plan? Du sagst oft "nächstes Jahr". Wieso bewirbst du dich denn nicht?
 
Kann ich nachvollziehen, aber dafür kann ja die Agentur für Arbeit (Insolvenzgeld) nix.

Kommt drauf an, ganz allgemein schließt ALG 1 ja SGB II Leistungen nicht aus. Sofern die Insolvenz eröffnet wurde und die 3 Monate Insolvenzgeld abgelaufen sind, wäre der Weg dann wohl arbeitssuchend melden und Antrag auf Arbeitslosengeld stellen.

Ansonsten würde ich dann wohl über einen Branchenwechsel nachdenken
 
Ich gucke natürlich schon. Der Markt ist ziemlich leergefegt aktuell. zu den ganz kleinen Klitschen will ich auch nicht, denn da ist man genauso jeden Monat kurz vor der Pleite und die Bezahlung wird grottig. Eigentlich habe ich hier einen guten Job mit vernünftiger Bezahlung.
 
Naja, er ist ja dann kein 9k Netto Mensch.
Die 9k Netto (bzw. ja konkret 5k) liegen schon, sagen wir, 15 Jahre zurück, wenn er mit Mitte 50 nochmal in einen Job einsteigen mag/muss.
Aus dieser Sicht ist er ein Mensch, der 15 Jahre arbeitslos war, spezifischer aus der Praxis raus ist.
(mit eben keinem Einkommen im Sinne von unmittelbar erarbeitet)

Keiner vergleicht hier einen aktuell im Job Stehenden (Vergütung ist ja eigentlich uninteressant) mit einem Arbeitslosen.
Es geht hier um "normal" arbeitslos (welche Gründe auch immer) und einem Arbeitslosen, der keine/kaum Kohle mehr hat.
Auf dem Papier sind beide (z.B. 15 Jahre) arbeitslos. Warum (krank, faul, Pech, Geld verballern) das so ist, ist ja erstmal völlig egal, arbeitslos ist arbeitslos.

Doch, genau der Vergleich findet hier statt und der ist primär interessant. Dem FIRE-Vertreter wird ja nachgesagt, dass er eben nicht mehr im Job steht. Der zweite Vergleich findet auch statt, aber der ist für Firmen, die Fachpersonal suchen, weit weniger interessant. Alles natürlich branchen- und berufsabhängig. Wer die grundsätzlichen Fähigkeiten mitbringt, wird in seinem Bereich daher mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder etwas finden. Wahrscheinlich nicht direkt das, was er vorher machte (quasi im Vergleich mit dem Kollegen, der die ganze Zeit weiter arbeitete), aber auch ein tieferer Einstieg hilft enorm, um das hier dargestellte Risiko, danach würde es finanziell schlecht aussehen oder es geht Richtung Pleite, gen 0 laufen zu lassen.

Was ich mir halt auch lustig vorstelle, wenn man in der Verzehrphase umziehen muss. "die letzten 3 Gehaltsabrechnung bitte" -> 15 Jahre als Lohnzettel...

Weiß gar nicht, ob das so spektakulär wird. Vermieter interessieren sich für Solvenz, nicht für Arbeitstätigkeit. Wer seine Kapitalerträge nachweisen kann, dürfte wenig Probleme haben, eine für ihn passende Bleibe zu finden.
 
Kapitalerträge aus Depots, die zudem auf Zuwachs aufbauen und nicht auf Dividenden sind bei weitem nicht so solvent wie Lohn. Aber auch Dividenden können von heute auf morgen wegbrechen. Bei Jobverlust gibts AlG etc, wenn der ETF oder die Firma meint, dieses Jahr gibts keine Dividende, dann gibts kein Auffangnetz. Zumal Dividenden auch nicht zwingend monatlich kommen

Das ist schlicht und ergreifend nicht das selbe, vor allem wenn man dann nur nachweist, wie hoch die Kapitalerträge waren, nicht aber, mit welchem Kapital sie wie erzeugt wurden… halte ich fürn absolutes gerücht, dass einem Vermieter es wumpe ist, ob wir von Lohn oder Kapitalerträgen sprechen und man dann einfach mal seine Kapitalerträge belegt.
 
Ich habe auch nie behauptet, dass es dasselbe sei. Ich weiß nicht, warum du dich jetzt hier so hart darauf versteifst. Meine Aussage war, dass eine Wohnungssuche ohne Job, aber mit hohem Vermögen vermutlich gar nicht so unmöglich wird, wie sich underclocker dass gerade vorstellt, da sich Vermieter für was anderes interessieren. Möchtest du darauf noch eingehen oder sollen wirs gleich lassen?
 
Maschinenbau halt. Läuft nicht mehr so in Deutschland. In quasi jeder Firma in der ich mittlerweile war, läuft es nicht mehr. Unsere Kunden - die ganz großen Player am Markt (die wirklich jeder kennt) - erzählen uns selbst, das es bei denen auch nicht mehr läuft. Teilweise ist die Rede von Lohnkürzungen und halt immer mehr ins Ausland. Dementsprechend wird auch weniger Bestellt und wenn dann eher die Spargerätschaften.
Warum das so ist, dürfte jeden selbst klar sein. ich kann froh sein, wenn ich noch bis zur Rente irgendwie als Maschbauer durchkomme.

Aus heutiger Sicht sollte man in jungen Jahren ALLES dafür tun, irgendwie in den Staatsdienst zu kommen, bestenfalls Beamter.
jo unsere Wirtschaft wurde halt opulent und erfolgreich niedergewirtschaftet ;)
 
Wo schreibt er was von unmöglich? Und natürlich stellst du es so dar, als wäre es defacto für den VErmieter das selbe:
Wer seine Kapitalerträge nachweisen kann, dürfte wenig Probleme haben, eine für ihn passende Bleibe zu finden.
und das sehe ich aus den genannten Gründen anders. Den Dividenden und Depotzuwachs sind keineswegs so solvent wie ein Lohn.
 
Nein, tue ich nicht. Bitte lies genauer, bevor du auf Punkte eingehst. So entstehen nur unnütze Diskussionen, die zu nichts führen, weil auf die relevanten Punkte nicht eingegangen wird. Es wundert mich wenig, dass das immer wieder passiert.
 
Ich habe auch nie behauptet, dass es dasselbe sei. Ich weiß nicht, warum du dich jetzt hier so hart darauf versteifst. Meine Aussage war, dass eine Wohnungssuche ohne Job, aber mit hohem Vermögen vermutlich gar nicht so unmöglich wird, wie sich underclocker dass gerade vorstellt, da sich Vermieter für was anderes interessieren. Möchtest du darauf noch eingehen oder sollen wirs gleich lassen?
Ich habe damals mit dem Erbe und keinen Job mit meiner Partnerin mit naja Job bei einen Bauunternehmer der gerade ne Bude Kernsaniert persönlich vorgestellt "wir würden die Bude hier gerne mieten, wenn ihr fertig seid". Ohne Job aber 6Stellig auf dem Konto war das dann kein Problem. 1 Jahr später haben wir dann gebaut. Die Vermieterin war im Amt tätig, wo wir dann gebaut haben und wussten somit schon ewig vor unserer Kündigung, das wir wohl zeitnah ausziehen werden :bigok:
Mit Geld auf dem Konto kann man schon einen Mieter finden. Allerdings ist viel Geld auf dem Konto auch mit dem Risiko verbunden, das du dir bald einen neuen Mieter suchen kannst. Zudem muss das Geld auf dem Konto auch irgendwie Plausibel sein.
 
Also so wie du mit dem hier:

Ersetze unmöglich mit lustig. Nochmal: Wenn du auf die Kernaussagen nicht eingehst und nicht mal versuchst, dein Gegenüber zu verstehen, wird dir das immer wieder passieren und die Leute werden immer weniger Lust haben, mit dir eine Konversation zu führen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mit Geld auf dem Konto kann man schon einen Mieter finden. Allerdings ist viel Geld auf dem Konto auch mit dem Risiko verbunden, das du dir bald einen neuen Mieter suchen kannst. Zudem muss das Geld auf dem Konto auch irgendwie Plausibel sein.

Die Plausibilität dürfen ja mittlerweile Banken prüfen. Aber ja, muss man im Zweifelsfall wissen, wie man zur Kohle gekommen ist.
Das Risiko mit neuem Mieter hast du als Vermieter aber doch auch an vielen anderen Stellen, oder? Gerade bei gutbezahlten Jobs kann es doch gut sein, dass man in drei Jahren wieder weg ist, weil woanders eine Firma mit mehr Kohle lockt?
 
Welches Phänomen? Weil es FIRE und nicht Privatier heißt?
Die Idee hinter FIRE wird doch schon ewig praktiziert. Ob es durch hohes Gehalt, Erbe, Lottogewinn, etc. ist.
Die Idee wird aber von Leuten praktiziert, die entweder mit ihrer Arbeit massiv mehr verdient haben als der Durchschnittsluxxer (Top-1%), oder nie gearbeitet haben. Die Vorstellung, dass man das mit Lohneinkommen im oberen Quintil als Arbeitnehmer realisiert ist doch SEHR neu:
The Financial Independence, Retire Early (FIRE) movement is a personal finance phenomenon characterized by high savings rates—often exceeding the 10–15% typically recommended by financial planners[1]—and aggressive investment, with the goal of accumulating sufficient assets to cover living expenses without traditional employment. The movement gained traction among millennials in the 2010s, spreading through blogs, podcasts, and online communities.[
Marktpreis der Miete im erhaltenen Bau, heute 10-15€/m². Das ist bei den aktuellen Baukosten vmtl. der Preis, den du als Mieter zahlen musst, wenn du nicht mit Holzofen in der zugigen Bude sitzen willst. Wenn man die Karte anschaut ist insgesamt auch spannend, wie man außer als Beamtenpäärchen in den Gegenden mit 6€/m² Miete auf das Gehalt kommt. Bist du da einfach hingezogen und hoffst, dass du die nächsten 10a nicht ins Büro beordert wirst - dann ist FIRE sicher sehr sinnvoll :bigok:. München ist sicher nicht das Maß aller Dinge, aber 200k netto für Dinks ist doch auf dem flachen Land selbst im Münchner Umland eher selten...
 
Ist ja keiner gezwungen meiner Ausführung zu glauben. Vielleicht habe ich auch nur einfach Glück.

Die Miete kam erst zustande durch den neuen Arbeitgeber, welcher in einer solchen Region liegt. Dabei habe ich exakt 0% Home Office.
Meine Frau hingegen 100%. Keiner von uns ist Beamter.

Meine Planung habe ich zuvor veröffentlicht. Selbst eine Miete von 1500€ würde es lediglich 1-2 Jahre nach hinten schieben.

Und 200k netto haben wir auch nicht :sneaky:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man die Karte anschaut ist insgesamt auch spannend, wie man außer als Beamtenpäärchen in den Gegenden mit 6€/m² Miete auf das Gehalt kommt.
Naja, da muss man schon differenzieren.
Wir haben in Berlin eher in Richtung Stadtrand ne Warmmiete von etwas über 7EUR/qm.
Und ja, das Scheißhaus ist in der Wohnung, fließend Wasser gibt es auch und Glasfaser incomming. Also nix mit Bruchbude oder so.

Da ist die Zahl selbst 100m² überschaubar. Da muss man nicht nach McPom zu den Hasen aufs Feld ziehen.
 
Wir haben in Berlin eher in Richtung Stadtrand ne Warmmiete von etwas über 7EUR/qm.
Da hockst du aber wahrscheinlich auch schon 20 Jahre auf dem Mietvertrag? 😅
*edit*
Den Preis hatte ich ungefähr auch als ich 2022 ausgezogen bin (Plattenbau). Die Gewobag hat daraus dann ne WBS Wohnung gemacht für den selben Preis (wir sind damals 2012 eingezogen).
 
Oh dieser Witz ist innovativ, den merk ich mir :)
 
(wir sind damals 2012 eingezogen).
triffts ganz gut ;)

Und soviel wert ist nen alter Mietvertrag auch nicht.
Mietvertrag aus DDR Zeiten und dennoch 10EUR/qm damals, halt im Bereich Ostbahnhof.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

dass halb Deutschland die Berliner finanziell unterstützt :ROFLMAO:
Bei den Leuten, die wir als (echte) Berliner ertragen müssen, die im Regierungsviertel sitzen, ist das eher notwendiges Schmerzensgeld und keine Stütze.
 
Naja, klar kann man auch mal bei alten Mietverträgen erhöhen aber bei Neuvermietungen ist die Schere halt gigantisch. Bei mir angeblich durchschnittlicher Mietspiegel von 9€ kalt, Realität bei Neuverrmietung 20€ aufwärts (eher 25€). Ich bin jetzt bei 18€ und fühle mich als hätte ich nen guten Deal :shot:
 
Aber warm hoffentlich? :oops:
 
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