[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

War aber wieder klar, dass man pikiert reagiert, wenn man diese Planung kritisiert ohne das Ziel als solches.
Ist doch eher so, dass du mal wieder dein tägliches Bedürfnis an Diskussionen befriedigen musst und idealerweise als "Gewinner" hervorzugehen.

"pikiert reagiert" :d ich kann mich noch gut an deine Reaktion erinnern und warum du nicht mehr in der Geldanlage aktiv bist
 
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Die meisten, die vom Kapital leben, machen nach kurzer Zeit eh wieder irgendwas, was Geld einbringt, weil man, wenn man das erreicht, meistens auch von Natur aus einfach gerne arbeitet.

Bei uns stehen ähnliche Gedanken an, vom Geld her sollte es sich bald einmal ausgehen, dass wir nicht mehr arbeiten müssen, Haus ist bezahlt, und das investierte Kapital wirft einiges ab.
Aber wir machen beide unseren Job "leider" gerne. Also entweder Lebensstandard hochschrauben, dass das Geld trotzdem ausgegeben wird, oder irgendwann auf 3-4 Tage Woche gehen. Wobei das bei mir hier in der Firma eher schlecht angesehen ist, dann ist man gleich am Abstellgleis und bekommt auch keinen Bonus usw.
 
@Mustis jup, berufsbegleitend. Bin freitags dafür freigestellt und meinem Arbeitgeber auch echt dankbar für das Entgegenkommen und den Einsatz.

@Fabian2602 mir stellt sich immer die Frage, wenn man zeitiger in Rente geht: warum? Also was hat man vor? Und fehlt einem dann nicht etwas?!
 
Die meisten, die vom Kapital leben, machen nach kurzer Zeit eh wieder irgendwas, was Geld einbringt,
Vor allem Influencer und Webseiten, die FIRE Strategien promoten. ^^

@Dave223 Dann halt dich ran und bleib motiviert. =D Wir hatten ja mal drüber gesprochen. Du hast ja jetzt zumindest aber ein konkretes Ziel und der finanzielle Erfolg sit ja dann auch bereits garantiert, wenn ich das richtig gelesen habe. Großer Vorteil.
 
@Fabian2602 mir stellt sich immer die Frage, wenn man zeitiger in Rente geht: warum? Also was hat man vor? Und fehlt einem dann nicht etwas?!
Gibt keine konkreten Pläne die Zeit in etwas neues zu investieren.
Tatsache ist aber, dass uns Arbeit zumindest in der heutigen Version keinen Spaß macht. Wobei wir es auch nicht hassen :d aber unsere hobbies, auch in Vollzeit, machen uns glücklicher.
Die Option von p4ll3r mit Teilzeit besteht natürlich auch. Vielleicht dann auch mal fachfremd...
Ist alles ziemlich lapidar ohne großen Masterplan.
 
Sich auf FIRE in der Theorie vorzubereiten ist doch super. Heißt ja nicht, dass man dann auch gar nicht mehr arbeiten wird, schön ist halt natürlich wenn man sich gönnen kann z.B. nur noch 30% zu Arbeiten. Gar nix mehr zu machen könnte ich mir auch nicht vorstellen aber von FIRE bin ich eh meilenweit entfernt, der Zug ist abgefahren :d
 
Wie ist denn dann der Plan, zumindest so grob, zur Rente?
Rein von den Zinsen leben oder Zinsen + Abschmelzen? Worauf ist die Zukunft grob kalkuliert und vor allem, mit welchem Sterbealter rechnet ihr dann? (die wichtigste Frage mit Ende 20 :fresse:)
Wie macht (wollt) ihr das dann mit Sozialversicherungen?
AV, KV, PV und so weiter? (RV kann man sich dann ja wohl schenken, "gute Renditen in schlechte Renditen umlagern)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

aber von FIRE bin ich eh meilenweit entfernt, der Zug ist abgefahren :d
Du bist also bei
FIRE and forget (it)
 
Sich auf FIRE in der Theorie vorzubereiten ist doch super. Heißt ja nicht, dass man dann auch gar nicht mehr arbeiten wird, schön ist halt natürlich wenn man sich gönnen kann z.B. nur noch 30% zu Arbeiten. Gar nix mehr zu machen könnte ich mir auch nicht vorstellen aber von FIRE bin ich eh meilenweit entfernt, der Zug ist abgefahren :d
dann wohl eher DIRE (delayed independence, retirement elusive ;-) )
 
Wie ist denn dann der Plan, zumindest so grob, zur Rente?
Rein von den Zinsen leben oder Zinsen + Abschmelzen? Worauf ist die Zukunft grob kalkuliert und vor allem, mit welchem Sterbealter rechnet ihr dann? (die wichtigste Frage mit Ende 20 :fresse:)
Wie macht (wollt) ihr das dann mit Sozialversicherungen?
AV, KV, PV und so weiter? (RV kann man sich dann ja wohl schenken, "gute Renditen in schlechte Renditen umlagern)
Geh ich später mal drauf ein und editier dann den Post.
Gibt diverse Pläne, abhängig von der jeweiligen Situation.
 
Brauchst dich doch nicht für alles rechtfertigen.
 
Knapp 9k zu zweit mit Ende 20 (habe ich jetzt mal angenommen) ist schon eine Hausnummer. Wir haben knapp etwas mehr als die Hälfte mit zwei Kindern und einem Haus zu bezahlen im Speckgürtel von Köln.

Was ist denn das Endziel? Pro Jahr 60k zurück legen für 10 Jahre und dann in Rente gehen? In einer 66qm Wohnung wo man jeder Zeit rausgeworfen werden kann und dann mit zwei Hunden was neues suchen muss, wo dann möglicherweise der Mietpreis deutlich höher ist. Dann pro Tag 8-10 Stunden mehr zur Verfügung haben ohne Hobbys (außer den Hunden). Ich habe schon oft von dieser frugalen Lebensweise gelesen um eine hohe Summe aufzubauen und dann von den Zinsen zu leben.

Ich habe den Gedanken dahinter nie wirklich verstanden. Man lebt Jahre sehr eingeschränkt um sich die notwendige Sicherheit zu schaffen um dann nicht mehr arbeiten zu gehen. Klingt für mich wie Hartz IV with extra steps. Versteht mich nicht falsch, als Steuerzahler bin ich dankbar dass ihr arbeitslos seid ohne dass ich das mittragen muss, aber in keiner dieser Storys über die frugale Lebensweise und frühe Rente haben die Teilnehmer nach dem Renteneintritt ihre Lebensweise geändert (Kinder bekommen, angefangen zu Reisen, teure Hobbies, usw.). Man lebt also sparsam bis zum Tod. Muss man mögen.

Was du vielleicht noch nicht gelesen hast: Es gibt sehr unterschiedliche Ansprüche an bestimmte Dinge. Menschen, die sich mit FIRE beschäftigen, hinterfragen nicht wenige Dinge, die gesellschaftlich akzeptiert oder normal sind. Da geht es neben Geld auch sehr viel um Erfüllung, Verwirklichung und Zufriedenheit.

Auch die Summen sind sehr unterschiedlich. An monatlichem Einkommen in Spar- und Entsparphase ist alles dabei. Und was ich hier in der Diskussion auch gelesen habe: FIRE ist keine Einbahnstraße. Wenn man dann doch Kinder bekommt oder irgendwas, was die monatlichen Kosten erhöht, dann kann man auch wieder zusätzlich arbeiten gehen. Das angesparte Vermögen ist nicht weg, sondern unterstützt den Lebensstil immer noch ganz massiv. So ein Hauskredit zahlt sich erheblich leichter ab, wenn da monatlich 1k an Zinsen aufs Konto wandert.
 
dann kann man auch wieder zusätzlich arbeiten gehen.
In der Theorie ist das ganz einfach. In der Praxis würd ich meinen dürfte eine langjährige Lücke in den allermeisten Fällen eher ein Malus sein. Vor allem in dem Kontext. Wer Arbeit nicht gern jemand ein, der es sich vll wieder überlegt und doch wieder vom ersparten lebt, was offensichtlich eher das primäre Lebensziel ist.

Ps: und ja irgendeinen (!) job findet man sicher.
 
Kannst du ja - Interessiert mich nur recht wenig.
Dir liegen keinerlei belastbaren Zahlen vor. Weder mit welchen Kosten ich rechne, noch die jährliche Entnahmerate aus dem Depot oder die Depothöhe selbst.
die kannst du ja mal hier reinstellen.

Relativ objektive Meinung: Internetphänomen, vmtl. sehr ok in Ländern ohne soziales Netz und mit Haushaltseinkommen, das noch etwas höher ist, als das hier beschriebene (aka Google und Co in den USA...). Die Anzahl der FIRE-Anhänger Ü40 dürfte sehr schnell sehr gering werden und wenn man heute schon Wohnkosten weit unter Marktpreisen ansetzt (vllt. wohnt ihr auch am Campingplatz im wilden Osten...) erzählst du uns doch in 10a nochmal, wie es sich so lebt.

Persönliche Meinung: wenn man mit 50% Arbeitszeit sehr gut leben kann, mach man das doch jetzt und setzt sich dafür ein, dass das auch andere können... - Leben ist für mich an der Gesellschaft teilnehmen und schauen, dass alle vorankommen. Von Kapitalerträgen leben passt da für mich nicht so ganz rein und vmtl. ist der Plan des typischen FIRE-Anhänger auch nicht, ab 40 1-€-Jobber im Sozialkaufhaus oder bei der Tafel zu managen... Kann man eigentlich auch mit 50% Arbeitszeit machen und gleichzeitig nimmt man halt auch noch "produktiv" an der Gesellschaft Teil und nicht nur als Rentenempfänger...
 
Brauchst dich doch nicht für alles rechtfertigen.
Sehe ich hier eher als Interesse, also warum nicht.
Ist kein Hexenwerk oder streng vertraulich :d
Relativ objektive Meinung: Internetphänomen, vmtl. sehr ok in Ländern ohne soziales Netz und mit Haushaltseinkommen, das noch etwas höher ist, als das hier beschriebene (aka Google und Co in den USA...).
Welches Phänomen? Weil es FIRE und nicht Privatier heißt?
Die Idee hinter FIRE wird doch schon ewig praktiziert. Ob es durch hohes Gehalt, Erbe, Lottogewinn, etc. ist.
Die Anzahl der FIRE-Anhänger Ü40 dürfte sehr schnell sehr gering werden und wenn man heute schon Wohnkosten weit unter Marktpreisen ansetzt (vllt. wohnt ihr auch am Campingplatz im wilden Osten...) erzählst du uns doch in 10a nochmal, wie es sich so lebt.
Marktpreis von was? München wirds mit Sicherheit nicht :d


In einigen Köpfen scheint sich festgesetzt zu haben, dass ich mit 38 in Rente geh selbst wenn mein Konto im Minus ist...
 
@Mustis ja, zumindest ist soweit alles geklärt, dass ich es nicht "für lau" mache. Und auch das bezahlte Studium ist ein riesen Vorteil. Ich bin da meinem Arbeitgeber echt dankbar, was da alles in Bewegung gesetzt wurde und welche Möglichkeiten ich bekomme.

@Fabian2602 okay, danke. Lese das immer wieder und Frage mich dann, was man denn mit der Zeit anfangen will. Also woran es mit Arbeit scheitert. Für mich wäre das auf Dauer einfach zu langweilig.
 
Wenn man nichts ändern muss bzw sowieso schon so lebt ist es auch keine FIRE Strategie, dann hat man einfach genug Einkommen. Wenn man eh so wenig macht, legt man das Geld halt an.

Mit Anfang 30 hab ich Downtown 66m2 bewohnt und das hat mir gerade so gereicht. Zu zweit mit Hunden? LoL never ever.

Habe relativ spät ne Familie gegründet, die 30er hatte ich noch komplett für mich. War n noch geileres Jahrzehnt als meine 20er. Einfach weil man noch komplett fit war und dazu wesentlich mehr Geld hatte. Das alles in dieser Phase einfach nur zu sparen hätte mich in der Rente dann wahrscheinlich in die Depression getrieben. Das aktive Reisen, aktive Hobbies, daten usw... Sowas macht Spaß wenn man jung ist. Später sagt man sich "hätte ich mal..."

Aber so hat halt jeder seins, hauptsache man ist mit seinem Leben zufrieden.
 
In der Theorie ist das ganz einfach. In der Praxis würd ich meinen dürfte eine langjährige Lücke in den allermeisten Fällen eher ein Malus sein. Vor allem in dem Kontext. Wer Arbeit nicht gern jemand ein, der es sich vll wieder überlegt und doch wieder vom ersparten lebt, was offensichtlich eher das primäre Lebensziel ist.

Ps: und ja irgendeinen (!) job findet man sicher.

Okay, dann zeige doch mal, wozu das führen könnte. Wo siehst du das konkrete Problem? Und ist es wirklich eine Einbahnstraße? Wäre man hier aufgeschmissen, wenn man plötzlich Kinder bekäme?
 
Mit 40 in Rente wäre mein Traum - kriege ich leider nicht mit dem Lebensstandard vereinbart. Also wird in den sauren Apfel gebissen und länger gearbeitet, dafür mehr "Leben" außerhalb der Arbeit.
 
konkrete Problem?
Steht doch ganz klar im zitierten… was ist daran nicht zu verstehen, dass längere Abwesenheit vom Arbeitsmarkt eher als Makel wahrgenommen werden kann? Genau das was man jedem länger Arbeitslosen regelmässig vorwirft sollte hier dann warum nicht greifen? Ich hab das auch nicht absolut gestellt, sondern klar als meine Meinung und als Tendenz formuliert oder nicht?
 
Ganz vergessen im obigen Post. Eigentlich wollte ich den olbigatorischen "Selbstständig"-Rant loswerden. Am 10.09. musste ich erstmals Einkommenssteuer vorauszahlen und es wurden direkt rund 12.000€ vom netten Finanzamt abgebucht. Ganz schön saftig! Mimimi! Dank Steuerberater weiß man aber natürlich, was auf einen zu kommt.
 
Viel Steuern bezahlen = viel eingenommen. Sichtweise regelt 😅
 
Steht doch ganz klar im zitierten… was ist daran nicht zu verstehen, dass längere Abwesenheit vom Arbeitsmarkt eher als Makel wahrgenommen werden kann? Genau das was man jedem länger Arbeitslosen regelmässig vorwirft sollte hier dann warum nicht greifen? Ich hab das auch nicht absolut gestellt, sondern klar als meine Meinung und als Tendenz formuliert oder nicht?

Und ich möchte wissen, warum du diese Meinung teilst, was dahintersteckt. Dass man jemanden mit 9k netto nicht mit "jedem" Arbeitslosen vergleichen kann, sollte doch klar sein. Auch, dass es viele Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen. Deswegen interessiert mich, wie du weiterdenkst, wenn du nicht nur irgendwas in den Raum wirfst, um das Konzept grundsätzlich schlechtzureden.
 
Dass man jemanden mit 9k netto nicht mit "jedem" Arbeitslosen vergleichen kann, sollte doch klar sein.
Naja, er ist ja dann kein 9k Netto Mensch.
Die 9k Netto (bzw. ja konkret 5k) liegen schon, sagen wir, 15 Jahre zurück, wenn er mit Mitte 50 nochmal in einen Job einsteigen mag/muss.
Aus dieser Sicht ist er ein Mensch, der 15 Jahre arbeitslos war, spezifischer aus der Praxis raus ist.
(mit eben keinem Einkommen im Sinne von unmittelbar erarbeitet)

Keiner vergleicht hier einen aktuell im Job Stehenden (Vergütung ist ja eigentlich uninteressant) mit einem Arbeitslosen.
Es geht hier um "normal" arbeitslos (welche Gründe auch immer) und einem Arbeitslosen, der keine/kaum Kohle mehr hat.
Auf dem Papier sind beide (z.B. 15 Jahre) arbeitslos. Warum (krank, faul, Pech, Geld verballern) das so ist, ist ja erstmal völlig egal, arbeitslos ist arbeitslos.

So gerne ich auch 9k netto hätte :d kommen wir doch nur zu zweit auf den Wert
Geringverdiener kann halt keiner leiden. :fresse:

EDIT:
Was ich mir halt auch lustig vorstelle, wenn man in der Verzehrphase umziehen muss. "die letzten 3 Gehaltsabrechnung bitte" -> 15 Jahre als Lohnzettel...
 
Zuletzt bearbeitet:
den Raum wirfst, um das Konzept grundsätzlich schlechtzureden.
Wo rede ich es schlecht? Ich gab zu bedenken, dass das in der Theorie leichter gesagt als in der Praxis getan ist. Und ganz klar ausgesagt, dass man irgendeinen sicher findet. Ob das dann eben einer ist, der einem Spass macht, einen wie vor der Pause was Gehalt und Quali angeht, steht auf einem anderen Blatt. Mir wäre neu, dass im Lebenslauf längere Pausen ohne Tätigkeit besonders gut ankommen, je höhere die Quali und die Spezialisierung, desto mehr. Leben solche Berufe doch meist davon, Wissenstechnisch am Ball zu bleiben und von Erfahrung. Beides erhält man als Untätiger wann genau?
Das ist mein Standpunkt, der so ungewöhnlich nicht sein dürfte nachdem, was ich in meinem Berufsleben so mitbekommen habe. Im aktuellen Job 3-4 Jahre nicht dabei und du bist nicht mehr auf dem Stand der Richtlinien und Gesetze, ich würde kaum eingestellt werden, wenn nur ein anderer sich bewirbt, der auf aktuellem Stand ist. Ist natürlich ne Vermutung, den Beweis zu führen in dem ich jetzt kündige und in 4 Jahren mich neu bewerbe möchte ich an der stelle nicht führen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Raten sind 690/660€.
AN Anteil oder 100%?
 
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