Für AM4 und AM5: AMD bringt den Ryzen 5 5500F und Ryzen 5 7500

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Der Ryzen 5500 hat keine integrierte Grafikeinheit, also kann sich der 5500F dahingehend nicht unterscheiden.

Der Basistakt des 5500F soll niedriger und der Turbotakt aber höher sein, im Vergleich zum Ryzen 5500 ohne F, entweder ist irgendwo der Wurm drinnen, oder AMD hat sich verschrieben :unsure:

5500 und 5500F sind sowieso zum davonlaufen, schon alleine wegen des halben L3-Caches, was viel Leistung kostet, die sind höchstens was für Büro und/oder Multimedia-PCs, aber selbst da sind sie fragwürdig ohne integrierte Grafikeinheit.
 
Ich habe noch ein altes Brett mit einem Q6600 und einem Zalman CNPS 7700 darauf. Muss mal schauen, vielleicht sogar 16 GB DDR2‑RAM.
Eventuell bei Kleinanzeigen als "High End" verkaufen.

AMD meint das schon ernst.

Screenshot 2026-09-11 152643.png
 
@Format a

Bei den aktuellen RAM Preisen wäre so ein moderner Ryzen Chip mit DDR3 Speichercontroller doch eigentlich ganz interessant :d
 
5500 und 5500F sind sowieso zum davonlaufen, schon alleine wegen des halben L3-Caches, was viel Leistung kostet, die sind höchstens was für Büro und/oder Multimedia-PCs, aber selbst da sind sie fragwürdig ohne integrierte Grafikeinheit.

Alles ne Frage des Preises sowie des Anspruchs. Sprich, was du unter davonlaufen verbuchst bereitet u. U. jemand anderen Freude.
 
@Format a

Bei den aktuellen RAM Preisen wäre so ein moderner Ryzen Chip mit DDR3 Speichercontroller doch eigentlich ganz interessant :d
Eine Zen5 Version mit dem I/O CCD von Zen3 und damit DDR4 Koptabilität wäre genial.

Aber auch rein mit Zen3 Technik ein Ryzen 9 5900X3D mit 12 Kernen, davon 6 mit 3D-Cache wäre für User die sowohl eine gute Gaming-Leistung als auch gute Produktiv-Leistung wollen ziemlich intressant.

Jeden Falls besser als immer stärker kastrierte Downgrades.
 
Aktuell hasse ich meine Arbeits-PCs.

Blöde DELL‑Kisten mit Core‑i5 (9. Generation), 8 GB RAM, Intel-Grafik mit Linux und einer mistigen, lahmen SSD. Alleine das Öffnen eines reinen Textdokumentes dauert geschätzt 30–45 Sek.
Ich werde mal an die Geschäftsleitung herantreten und fragen, ob ich mein eigenes Sys bauen darf. Angedacht sind wohl Kisten von Lenovo (ehemals IBM).

Wieder nur "Müll" mit 8 GB RAM und der Rest, na ja.
 
@Format a

Bei den aktuellen RAM Preisen wäre so ein moderner Ryzen Chip mit DDR3 Speichercontroller doch eigentlich ganz interessant :d
4 GB Module kann man noch bekommen wenn man sich anstrengt.

Für 88 € neu (mit Garantie und Widerrufsrecht) ist der noch in Ordnung, wenn man bedenkt dass für gebrauchte uralte 5600(X) meist so 100 - 120 gefordert werden. Der 5500 ist langsamer aber auch nicht so extrem wie manche glauben, in diesen Notzeiten wäre mir der immer noch lieber als eine noch ältere CPU wie Zen 2 oder gar Zen 1. Vor einem Jahr hatte ich zeitweise auf AM4 überbrücken müssen und in kurzer Zeit mal meinen altgedienten R7 1700, einen R5 3500X und einen 5600G (der eigentlich in meinem Server läuft) mit einer 9070 XT (PCie3) betrieben. Der 5600G war um Welten besser obwohl er nur den halben Cache des 3500X hat. An den paar Threads wird es auch nicht liegen, eher ist es die Tatsache dass es keine Chiplets mehr sind.

Ein 55/600 kann eine durchaus brauchbare Übergangslösung sein. Die APUs sind auch extrem sparsam. Der Server mit dem 5600 zieht unter 30 W im Idle. Das übertrifft nur eine Notebook-U-CPU noch weiter. Langfristig werde ich den 1700 auch mit so einer ersetzen wenn die mal wieder günstiger werden. Eine APU ist natürlich noch besser da man im Zweifelsfall noch eine iGPU hat.

Ein Dualspeichercontroller war sogar mal meine Hoffnung so wie Intel es gemacht hat, das hat AMD verpasst. Bei all den Budgetprodukten die die in letzter Zeit bringen wäre das tatsächlich mal eine Maßnahme gewesen. Selbst Zen 4 auf AM4 wäre immer noch ein Upgrade. Der 7500 hingegen ergibt überhaupt keinen Sinn, es gibt doch schon ewig einen 7500F, hier gerade 114 neu. Keine iGPU, bei dem Preis vertretbar, 8500G mit einer 740M kostet genauso viel wenn man eine braucht wobei der 7000/9000 auch für ein Gamingsystem gedacht ist.
 
Der Ryzen 5 7500 wäre doch eine super CPU für einen Mini PC. :)
 
100Mhz weniger als der 7600 wow, da kann man auch die paar Euro drauflegen und gleich nen 7600x kaufen
ist ja wie Resterampe
 
Der Ryzen 5 7500 wäre doch eine super CPU für einen Mini PC. :)
Diese "Not-iGPU" der 7000er Ryzen taugt doch nicht zu mehr als Office und Compiling.

Wenn man einen modularen miniPC auf miniITX Basis ohne dedizierte Grafikkarte bauen möchte, dann wäre (technisch gesehen) der Ryzen 7 8700G die beste Wahl.

Nur das Preis-Leistungsverhältnis ist einmal schon durch den vergleichsweise hohen Preis des Ryzen 7 8700G (aktuell ab 239,90€) und dann noch dadurch das man teuren DDR5 RAM (aktuell ca. 150€ bei 16GB und ca. 250€ bei 32GB Aufpreis gegenüber DDR4) und wegen der iGPU auch noch defacto in Dual-Channel Konfiguration benötigt extremst mies.

Da sollte man dann schon lieber ein Gehäuse nehmen wo man wenigstens kurze Single-Fan Grafikkarten verbauen kann, dann kamm man sich nämlich z.B. für ca. 130€ eine neuwertige GeForce RTX A400 vom Händler mit Gewährleistung holen.

Wenn man jetzt mal vergleicht:

Ryzen 7 8700G für 239,90€ + 16GB Kit DDR5 für 260€ = 499,90€
Ryzen 7 5800X3D für 319,90€ + 16GB Kit DDR4 für 110€ + GeForce RTX A400 für 130€ = 559,90€
Ryzen 7 5700X für 154,90€ + 16GB Kit DDR4 für 110€ + GeForce RTX A400 für 130€ = 394,90€

Ryzen 7 8700G für 239,90€ + 32GB Kit DDR5 für 450€ = 689,90€
Ryzen 7 5800X3D für 319,90€ + 32GB Kit DDR4 für 200€ + GeForce RTX A400 für 130€ = 649,90€
Ryzen 7 5700X für 154,90€ + 32GB Kit DDR4 für 200€ + GeForce RTX A400 für 130€ = 484,90€
 
Wenn man jetzt mal vergleicht...

Die Kombo mit dem X3D erscheint mir ehrlich gesagt etwas arg schräg. Zudem hinkt der Vergleich, denn es darf wohl davon ausgegangen werden, dass AM4 Systeme eher aufgerüstet, statt vollständig neu erworben werden, so dass deine Rechnung ins Leere läuft.

Für 88 € neu (mit Garantie und Widerrufsrecht) ist der noch in Ordnung, wenn man bedenkt dass für gebrauchte uralte 5600(X) meist so 100 - 120 gefordert werden. Der 5500 ist langsamer aber auch nicht so extrem wie manche glauben, in diesen Notzeiten wäre mir der immer noch lieber als eine noch ältere CPU wie Zen 2 oder gar Zen 1.

Vermutlich beinhalten solche Angebote einen verhandelbaren Aufschlag, denn ein neuer 5600 schlägt mit 115,85 € samt Versand zu Buche. Was den 5500F hingegen betrifft, bin ich voll bei dir, sprich, der ist durchaus nutzbar, zumal schon der herkömmliche 5500er des Öfteren mit reichlich Nachlass veräußert wurde.

Zudem darf man/n davon ausgehen, dass noch reichlich AM4 Boards sowie RAM aus dem damaligen Abverkauf im Umlauf sind, so dass sich mit solch einer CPU günstig ein Rechner auf die Beine stellen lässt, bspw. für den Sprössling oder ältere Herrschaften, deren Anspruch sich in Grenzen hält.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ryzen 5 5500F vs Ryzen 5 5600
Kerne / Threads 6 / 12 - 6 / 12
Architektur Zen 3 / Cezanne Zen 3 / Vermeer
Basistakt 3,0 GHz - 3,5 GHz
Boost 4,4 GHz - 4,4 GHz
L3-Cache 16 MB - 32 MB
PCIe 3.0 - 4.0
TDP 65 W - 65 W
iGPU Nein - Nein
RAM DDR4-3200 - DDR4-3200

Der 5600 ist technisch klar überlegen: doppelt so viel L3-Cache, 500 MHz höherer Basistakt und PCIe 4.0, der Aufpreis ist recht marginal.
Vom Ryzen 5 5500F würde ich bei der Preis-Leistungs-Verhältnis klar abraten.

Edit:
Hier wird der Unterschied sichtbar zum 5500er.

1789286299322.png

Schau dir unten den Performance Rating an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 5600 ist technisch klar überlegen: doppelt so viel L3-Cache, 500 MHz höherer Basistakt und PCIe 4.0...

Soweit die Theorie, in der Praxis wird das je nach Anspruch nicht so gravierend ins Gewicht fallen, hinzu kommt, dass die Differenz je nach Nachlass nicht so unerheblich ist, wie von die dargestellt, so wurde bspw. der alte 5500er bereits für um die 65,- Euro samt Versand feilgeboten und Geld wächst nun mal auf Bäumen, dass gilt insbesondere in Zeiten, wo sich alles verteuert.

Nicht zu vergessen, dass sich ein B450 Board sowieso nur auf PCIe 3.0 versteht und dvon dürften noch reichlich im Umlauf sein. Selbiges gilt auch für die A320 so wie A520 Bretter. Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aufgepasst, der 5500F ist Vermeer lt. AMD-Webseite, NICHT Cezanne. (einige Seiten sagen Cezanne, andere Vermeer; ich halt mich an AMD specs (ich weiss, können auch mal Fehler haben) sofern nix anderes wo rausgefunden wurde).

Unter dieser Voraussetzung:
5500: APU-Basis ohne Grafik, gen3 PCIe, kein ECC
5500F: Chiplet-Basis ohne Grafik, gen4 PCIe, ECC-fähig, x4x4x4x4-Bifurcation möglich

Er hat zwar kleineren Cache und weniger Basistakt als der 5600, aber er PCIe gen4 und auch ECC.
Könnte ne hübsche günstige Fileserver-CPU sein wenn der Preis stimmt; für Boards die headless booten können oder ne IPMI-Grafik drauf haben.
Der niedrigere Basistakt dürfte dafür relativ egal sein, dito der kleinere CPU-Cache. Der Boost ist ja gleich hoch. Frage ist da eher, wie schaun die Temperaturen aus damit das Teil ordentlich boostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Spalte mit dem L3 Cache stimmt doch nicht, das sind doch keine 3x32mb beim 6-Cores sondern 1x32mb pro Chiplet bzw. 1x 16mb pro Chiplet, also allgemein nur 1x bei den kleinen CPUs, 2x bei 12- und 16 Core.

Jup, die 5500er sind Cezanne ohne iGPU.
Haben zwar weniger idle-Verbrauch und sind allgemein sehr gut hinsichtlich Rechenleistung pro Watt (auch noch 2026 ganz okay), allerdings zum Zocken nicht toll wegen dem kleinen L3 Cache (vom X3D wissen wir, dass viel L3 Cache viel bringt).

Ohne iGPU macht das Ding einfach keinen Sinn. Mit iGPU eine gute Office-CPU, auch heute noch, wenn der Preis passt.
Richtig gut als "Pro" mit ECC Unterstützung, 5650G z.B... gabs btw. als Neuauflage 5655G mit 0 Unterschied.

AMD Logik, das alles. Maximal verwirend.

Nachtrag:
Aufgepasst, der 5500F ist Vermeer lt. AMD-Webseite, NICHT Cezanne. (einige Seiten sagen Cezanne, andere Vermeer; ich halt mich an AMD specs (ich weiss, können auch mal Fehler haben) sofern nix anderes wo rausgefunden wurde).

Unter dieser Voraussetzung:
5500: APU-Basis ohne Grafik, gen3 PCIe, kein ECC
5500F: Chiplet-Basis ohne Grafik, gen4 PCIe, ECC-fähig, x4x4x4x4-Bifurcation möglich
Spannend, also ist der 5500F ein 5600(X) mit weniger Takt und halben L3 Cache?
Wie haben sie das zusammengepopelt?

Das ist alles maximal seltsam.
 
Die Spalte mit dem L3 Cache stimmt doch nicht, das sind doch keine 3x32mb beim 6-Cores sondern 1x32mb pro Chiplet bzw. 1x 16mb pro Chiplet, also allgemein nur 1x bei den kleinen CPUs, 2x bei 12- und 16 Core.
Doch das haut hin. :-)⁣⁣⁣Da steht + und nicht mal.

Das sagt die KI dazu.

Das „3+32 MB“ bezieht sich auf den Cache des Prozessors:
  • 3 MB = L2-Cache
  • 32 MB = L3-Cache
  • 3 + 32 MB = insgesamt 35 MB Cache
Beim Ryzen 5 5600 bedeutet das also 35 MB Gesamt-Cache.

Zum Vergleich:
  • Ryzen 5 5600: 3 MB L2 + 32 MB L3 = 35 MB
  • Ryzen 5 5500: 3 MB L2 + 16 MB L3 = 19 MB
Der größere L3-Cache ist einer der Gründe, warum der 5600 deutlich stärker als der 5500 ist.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Edit:
Hier wird der Unterschied sichtbar zum 5500er.

1789286299322.png
Beitrag automatisch zusammengeführt:

AMD Logik, das alles. Maximal verwirend.
(y)
 
Das ist aber ne dämliche Rechnung.
L1 und L2 sind nämlich pro Kern, L3 fürs CCD.
Das alles zusammen addieren... ja okay... kann man, ist aber irgendwie dämlich.

Trotzdem, für mich ist der spannende Punkt, dass sie wohl einen Vermeer mit halben Cache gemacht haben, was ziemlich... strange... ist.
 
@ZockerZentrale für Gaming hast Du Recht bzgl. der Cache-Größe, viele Titel profitieren davon (siehe ja auch die X3D-CPUs).
Es gibt aber auch Anwendungsgebiete, da hilft mehr Cache nicht mehr soviel.

Der 5500F ist eben >keine< Variation des 5500, sondern des 5600 mit etwas weniger Cache; wenn man dem Datasheet trauen kann.
Dazu kommt, dass der 5500F als Vermeer halt PCIe Gen4 kann, der 5500 als Cezanne nicht. Ferner kann der 5500F ECC, der 5500 nicht. Der 5500F kann damit auch x4x4x4x4 Bifurcation, der 5500 nicht.
@pwnbert Ich vermute, das sind aussortierte 5600er mit teildefektem Cache. Oder aber normale 5600er, wo Teile des Cache per Lasercutting bewusst deaktiviert wurden, um nochmal ne Preisschatulle tiefer ansprechen zu können.

Daher könnte der 5500F eben ein günstiger Zen3 für nen Fileserver sein, da er als Vermeer die volle IO-Konnektivität hat, die der 5500 nicht hat. Für so einen Einsatz ist der CPU-Cache relativ egal.

Ich hab mir einen bestellt vorhin, ich will das wissen was jetzt stimmt. Und hab eh nen Einsatz dafür. Werde berichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den aktuellen RAM Preisen wäre so ein moderner Ryzen Chip mit DDR3 Speichercontroller doch eigentlich ganz interessant

Dann sofort Asrock darum bitten ein Kombimainboard zu bringen auf dem man DDR4 + DDR3 stecken kann :)

Alleine das Öffnen eines reinen Textdokumentes dauert geschätzt 30–45 Sek

Hab auf der Arbeit selbst noch alte Kisten mit Intel i5-9400, keine Renner aber in der Zeit fahre ich das System hoch und öffne ne Textdatei.


Der 5500 vielleicht OK wenn man max. nen 3000er Ryzen und ein kompatibles Mainboard hat.

Der 7500, naja, finde ich etwas sinnlos, zumindest zum aktuellen Preis

 
Die CPU wird schon ihre Abnehmer finden und es gibt auch viele Leute die sich gerne selbst einen Mini-PC konfigurieren statt sich einen aus China zu ordern.
 
Das Ding scheint möglicherweise Vermeer zu sein, wenn das stimmt wundern die 16 MB schon aber dann hat der PCIe4 und wäre somit auch nicht so sparsam wie eine APU. Sollte man bedenken wenn man so ein Ding für den Homeserver will. Ich hatte den 3100, 4350G, 5500 und nun den 5600G. Die non-APU verbrauchen deutlich mehr, für den Dauerbetrieb nicht optiomal. Mit einer APU kann man auf unter 30 W kommen. Als Zock-CPU ist der 5500 nicht optimal und der 5600 damit wohl zu teuer, schade drum aber es ist wohl dasselbe gewesen beim Ryzen 3500 vs 3500X. Die Zielgruppe solcher Produkte wüsste natürlich nie im Leben die Specs zu vergleichen wie auch bei der 9050 4 GB zu sehen ist.
Hab auf der Arbeit selbst noch alte Kisten mit Intel i5-9400, keine Renner aber in der Zeit fahre ich das System hoch und öffne ne Textdatei.
Ich hab einen i3-2120 mit 8 GB und Win7 auf einer 120 GB SATA, gefühlt ist der so schnell wie meine AM4 und AM5 Kisten. Zumindest der Boot. Für PDFs und Backups übertragen reicht das. Vorher war dort ein Athlon X2 4200+ drin, DAS war so langsam dass PDFs oft mehr als 10 Sekunden brauchten. Alles was nach 2010 kam ist auch heute noch gut brauchbar, dagegen ist ein APU/AM4-System noch schnell gegen auch mit "nur" PCIe3.

Im Server ist vermutlich nicht das PCIe sondern das Netzwerk das Bottleneck, mit 2,5 GBe kommt man realistisch auf fast 300 MB/s. Selbst 10 Gbe würden PCIe3 nicht auslasten.

Der Sinn ist natürlich selber zu bauen und zu sparen, wenn man bedenkt was ein QNAP kostet bekommt man da viel mehr fürs Geld, bessere Erweiterbarkeit zudem. Und so sparsam sind die Prebuildserver auch nicht. Wenn es ganz billig sein soll gibt es zur Not noch den Athlon 200GE, die bekommt man praktisch geschenkt. Das Tolle an denen ist dass die auch auf A/B 300 laufen und 4 GB DDR4 bekommt man auch jetzt noch sehr günstig.
 
Der Unterschied Idle-Leistungsaufnahme zwischen Cezanne und einem 1-chip-Vermeer ist 6-7W (quasi der IO-Die).
Unter 30W auf einem B550 und einem z.b. 5600X ist kein Problem ohne Grafik (es gibt Boards, die Booten headless durch) bei Basisausstattung und gutem Netzteil.

Für die 6-7W bekommt man aber eben deutlich mehr IO-Bandbreite als bei einer Pro-APU (pcie gen4 und x4x4x4x4 Bifurcation, Pro-APU als Vergleich wg. ECC-Ram))

Da muss man sich entscheiden ob man das letzte Watt sparen will oder eben mehr IO-Möglichkeiten haben will. Und bei ECC wirds bei der APU teurer, ein Vermeer bringt das immer mit.
D.h. für den Aufpreis der Pro-APU kann man den Vermeer längere Zeit mit den 6-7W mehr befeuern, bevor das teurer wird.
 
Ich hab einen i3-2120 mit 8 GB und Win7 auf einer 120 GB SATA, gefühlt ist der so schnell wie meine AM4 und AM5 Kisten.
Das wiederum ist kaum zu glauben.

Ich glaube nicht das es bei AM5 so was Langsames gibt.

Ich kenn einen die vom 2400G auf 5500GT umgestiegen ist, der meint dazwischen liegen Welten.
 
Der Unterschied Idle-Leistungsaufnahme zwischen Cezanne und einem 1-chip-Vermeer ist 6-7W (quasi der IO-Die).
Unter 30W auf einem B550 und einem z.b. 5600X ist kein Problem ohne Grafik (es gibt Boards, die Booten headless durch) bei Basisausstattung und gutem Netzteil.
Naja, wenn du mich fragst, ist der Unterschied größer als 6-7W, 17W braucht mein ITX B550 5650G Office-Gurk (mit eOS, mit Win entsprechend mehr weil er immer Last hat lol) mit nem BQ TFX Gold, mit Monitor und WLAN, da wären wir je nach Komponenten bei >10W Unterschied.
Zudem sind die Cezanne Curve-Optimizer freundlicher, bei mir sind alle -30 allcore Stable, das sind die Vermeer alle nicht.
Der Speichercontroller im Cezanne ist auch irgendwie "besser" bzw. "flotter"...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Der 2400G war aber so ein Krüppel mit 4mb L3 Cache, der 2600X hatte immerhin 16mb L3.
Das is halt echt mies.

Der Cezanne ist mit den 16mb nicht sooo schlecht bestückt, zumindest so, dass die CPU durchaus allround tauglich ist.
 
Kann ich so nicht bestätigen und dabei hatte ich den 3100. Dass der Speichercontroller besser ist bei den Cezanne ist auch lange bekannt. 17 W sind aber echt heftig, könnte aber am ITX liegen. Auf dem B350 habe ich 1 M.2 und eine PCIe x16 zu M.2 NVMe Karte sowie eine HDD, daher kommt der Verbrauch. Dazu Turbo deaktiviert, alles aus oder auf Eco wo ging, Curve optimizer. Die Pro APUs bekommt man leider selten zu brauchbaren Preisen, sonst würde ich meinen downgraden. Aber wo macht der Cache denn viel aus bei einer APU außer es geht darum Gaming zu betreiben? 4 Kerne für Spiele würde ich in keinem Fall mehr empfehlen. Ebenso die 3500er, ich hatte so einen und der hat genauso üble Frametimes gehabt wie mein R7 1700 und dabei noch weniger Gesamtleistung. Der 5600G war selbst mit seinem beschnittenen Cache schnell dagegen, zumal Zen 1 immer nur 16 MB hat und dazu noch dieses ekelige 4+4 Design was man bei modernen Spielen regelrecht fühlen kann.

Mit Geschwindigkeit meine ich natürlich die Bootzeit, wenn man was entpackt merkt man das natürlich sofort bei einem i3. Für mehr als Dokumente würde ich den nicht benutzen.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh