PC geht sporadisch komplett aus – danach nur nach kompletter Stromtrennung wieder startbar / fast komplette Hardware bereits getauscht

Fletty

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Hallo zusammen,

ich entschuldige schonmal den Roman aber ich bin mittlerweile wirklich am Ende mit meinem Latein.

Vielleicht hat ja jemand schon einmal genau so ein Fehlerbild gehabt oder noch eine Idee, auf die wir bisher nicht gekommen sind.

Das Problem bzw. verschiedene Probleme mit dem Rechner ziehen sich mittlerweile schon über Monate. Es gab dabei verschiedene Fehlerbilder, das aktuelle und schlimmste Problem besteht aber erst seit einigen Wochen.

Aktuelle Hardware:

- CPU: AMD Ryzen 7 7800X3D
- Mainboard: ASUS TUF Gaming B650-PLUS
- Grafikkarte: ASUS TUF Radeon RX 6900 XT Gaming OC
- RAM: 32 GB Corsair DDR5-6000, laut HWiNFO CMK32GX5M2B6000Z30
- NVMe SSD: Kingston NV3 / SNV3S1000G, 1 TB
- weitere SSD: Intenso SATA SSD
- Netzteil: be quiet! Power Zone 2, 850 Watt
- Gehäuse: Thermaltake The Tower 500
- Windows 11

Die Grafikkarte ist mittlerweile eigentlich die einzige große ursprüngliche Komponente, die noch nicht ersetzt wurde.

Softwareseitig ist alles aktuell:

- BIOS aktuell
- AMD-Chipsatztreiber aktuell
- AMD-Grafiktreiber aktuell
- Windows aktuell

Das Ganze fing ursprünglich mit anderen Problemen an. Bei meinem damaligen Arbeitsspeicher hatten sich irgendwann die Heatspreader bzw. die aufgeklebten Kühlkörper teilweise gelöst. Der Arbeitsspeicher wurde daraufhin komplett ersetzt.

Danach hatte ich eine Zeit lang das Problem, dass der Rechner bzw. das Spielbild einfach eingefroren ist. Teilweise ließ sich die Maus noch extrem langsam und ruckartig bewegen, aber das System war praktisch nicht mehr benutzbar. Da half dann nur noch ein Hardreset.

Dieses Fehlerbild war schon merkwürdig genug, aber mittlerweile habe ich ein anderes Problem.

Der Rechner geht völlig ohne Vorwarnung schlagartig aus. Kein Bluescreen, kein Neustart, keine Fehlermeldung. Es ist wirklich so, als würde jemand einfach den Strom abschalten.

Das Merkwürdige kommt aber danach: Wenn ich direkt nach diesem Absturz den Powerbutton drücke, leuchtet der Rechner beim ersten Versuch ganz kurz auf, ungefähr eine Sekunde, als würde er versuchen zu starten. Lüfter/RGB/Strom kommen ganz kurz, dann geht er sofort wieder komplett aus. Danach reagiert er teilweise gar nicht mehr richtig auf den Powerbutton.

Damit ich ihn wieder normal starten kann, muss ich erst die Stromversorgung komplett unterbrechen, also entweder die Steckdosenleiste kurz aus- und wieder einschalten oder den Rechner komplett vom Netz trennen. Danach kann ich ihn wieder ganz normal starten.

Genau dieses Verhalten lässt mich inzwischen stark an irgendeine Schutzabschaltung denken. Also irgendein Fehler tritt auf, Rechner schaltet hart ab, beim ersten neuen Startversuch versucht er für eine Sekunde anzulaufen und irgendeine Schutzschaltung greift sofort wieder. Erst wenn die gesamte Stromversorgung weg war, scheint sich dieser Zustand zurückzusetzen.

Das Problem ist überhaupt nicht reproduzierbar. Es gibt keinen festen Zeitpunkt und auch keine bestimmte Last, bei der das passiert.

Der Rechner kann:

- nach 5 Minuten ausgehen
- nach 30 Minuten ausgehen
- nach mehreren Stunden ausgehen
- einen ganzen Tag laufen
- teilweise sogar zwei Tage komplett problemlos laufen und dann plötzlich wieder ausgehen

Es hängt auch nicht an einem bestimmten Spiel. Es passiert bei unterschiedlichen Spielen und Anwendungen. Der Rechner ist sogar schon einfach ausgegangen, während praktisch keine große Last anlag und ich nur bei Steam etwas herumgeschaut habe. Andererseits kann ich teilweise stundenlang spielen und es passiert überhaupt nichts.

Mittlerweile wurde wirklich sehr viel ausgetauscht:

- Mainboard
- CPU
- Arbeitsspeicher
- SSDs/Festplatten
- Netzteil

Das Netzteil ist aktuell ein be quiet! Power Zone 2 mit 850 Watt und wurde erst vor kurzem eingebaut. Mit dem neuen Netzteil tritt das Problem aber genauso weiterhin auf.

Auch bei den Kabeln wurde inzwischen praktisch alles ersetzt:

- Netzteilkabel
- SATA-Datenkabel
- SATA-Stromkabel
- Stromversorgung der Laufwerke
- alle modularen Netzteilkabel durch den Netzteilwechsel

Eigentlich sind von der ursprünglichen Verkabelung nur noch die kleinen Kabel der Gehäuselüfter vorhanden. Die Lüfter hängen teilweise an einem kleinen Lüfterverteiler/Hub, weil das Mainboard nicht genügend Lüfteranschlüsse für alle Lüfter hat. Dieser Lüfter-Hub bzw. dessen Verkabelung gehört also zu den wenigen Dingen, die noch aus dem ursprünglichen Aufbau stammen.

Ich habe den PC mittlerweile auch noch einmal komplett auseinandergenommen und neu zusammengebaut. Dabei habe ich kontrolliert, ob irgendwo eine lose Schraube liegt, etwas unter dem Mainboard hängt, ein Kabel beschädigt oder eingeklemmt ist, irgendwo ein Stecker schief sitzt, ein Abstandshalter falsch sitzt oder irgendwo etwas gegen das Gehäuse kommt. Ich konnte dabei aber nichts Auffälliges finden. Der Rechner wurde danach komplett neu verkabelt und wieder zusammengebaut. Der Fehler ist trotzdem weiterhin vorhanden.

Ich überwache den Rechner mit HWiNFO. Die Temperaturen sehen für mich nicht problematisch aus. Die CPU lag beispielsweise bei der gezeigten Messung bei maximal ungefähr 71 °C. Auch bei der RX 6900 XT sehe ich nichts, was nach einer akuten Temperaturabschaltung aussieht. Spannungen und andere Sensorwerte wirken ebenfalls nicht offensichtlich auffällig.

Ich habe teilweise HWiNFO mitloggen lassen. Das Problem dabei: Wenn der Rechner ausgeht, findet man im Log vorher eigentlich nichts Verwertbares. Kein Sensor schießt kurz vorher plötzlich auf eine extreme Temperatur, kein eindeutiger Spannungseinbruch ist zu erkennen und keine bestimmte Lastspitze taucht immer wieder vor dem Absturz auf.

Auch Windows hilft bei der Fehlersuche nicht wirklich. Es gibt keinen Bluescreen, keinen Crashdump, keinen sinnvollen Fehler unmittelbar vor dem Abschalten und keinen eindeutigen Hinweis in der Ereignisanzeige. Natürlich gibt es hinterher den üblichen Eintrag, dass Windows unerwartet heruntergefahren wurde bzw. Kernel-Power, aber das sagt ja nur, dass der Rechner plötzlich aus war. Die Ursache steht dort nicht.

Da inzwischen Mainboard, CPU, RAM, Laufwerke, Netzteil und fast die komplette Verkabelung ersetzt wurden, bleibt eigentlich nicht mehr besonders viel übrig. Die RX 6900 XT ist die einzige große Komponente, die noch aus dem ursprünglichen Rechner stammt.

Dazu kommen noch:

- Lüfter
- Lüfterkabel
- Lüfter-Hub/Verteiler
- Gehäuse bzw. Front-I/O
- eventuell irgendein USB-Gerät oder anderes angeschlossenes Gerät

Das Gehäuse ist ein Thermaltake The Tower 500.

Für mich fühlt sich das inzwischen weniger nach einem klassischen Windows-, RAM- oder CPU-Problem an. Gerade dieses Verhalten macht mich stutzig:

PC geht komplett hart aus -> Powerbutton -> PC leuchtet ca. 1 Sekunde -> geht sofort wieder aus -> erst komplette Netztrennung -> danach startet er wieder normal.

Das klingt für mich eher nach irgendeiner Schutzschaltung, also OCP/OVP/UVP/SCP oder etwas in dieser Richtung. Nur wurde das Netzteil eben schon komplett ersetzt und der Fehler ist geblieben.

Deshalb frage ich mich inzwischen, ob eine defekte Grafikkarte so etwas verursachen kann, zum Beispiel:

- Defekt an einem VRM der RX 6900 XT
- sporadischer Kurzschluss
- ungewöhnliche Stromspitze
- Fehler in der PCIe-Stromversorgung
- Defekt auf dem PCB der Grafikkarte
- irgendein Fehler, der Mainboard oder Netzteil in eine Schutzabschaltung zwingt

Und vor allem: Kann so ein Defekt wirklich so unregelmäßig auftreten? Also einmal nach fünf Minuten und dann wieder zwei Tage überhaupt nicht?

Vielleicht erkennt jemand dieses Fehlerbild direkt wieder. Mich würde vor allem interessieren, welche Komponente überhaupt dafür sorgen kann, dass der Rechner nach einer Abschaltung erst nach vollständiger Netztrennung wieder richtig startbar ist. Genau das finde ich an der ganzen Sache am ungewöhnlichsten.

Momentan sehe ich eigentlich nur noch folgende Kandidaten:

- Grafikkarte
- Lüfter-Hub bzw. dessen Verkabelung
- Gehäuse/Front-I/O
- irgendein sehr ungewöhnlicher elektrischer Fehler

Einfach auf Verdacht eine andere Grafikkarte zu kaufen, nur um eine RX 6900 XT testweise auszuschließen, wäre natürlich ein ziemlich teurer Test.

Falls jemand noch eine sinnvolle Möglichkeit kennt, wie man diesen Fehler gezielt weiter eingrenzen kann, wäre ich für jede Idee dankbar. HWiNFO-Screenshots und Bilder vom Rechner habe ich angehängt. Weitere Logs oder Informationen kann ich natürlich auch bereitstellen.
 

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So langsam wirds albern, was kommt als nächstes, den Stromanbieter wechseln ?
 
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User austauschen und Abakus geben ohne Monitor :ROFLMAO::LOL::ROFLMAO::LOL::unsure:8-):coffee2:
 
Er hat schon alles ausgetauscht inklusive CPU, Ram, Mainboard, Laufwerke und Netzteil, diverse Kabel, die RX 6900 XT kann man auch ausschließen, weil die ausgebaut war als der PC zuletzt ausgegangen ist.
Die Abstandhalter wurden laut seinem Start Thread auch überprüft.

Bleibt dann noch das PC-Gehäuse, diverse Hubs, Lüfter, USB Geräte und USB-Kabel, Monitor inklusive Kabel, Lan Kabel, die Steckerleiste und die Stromversorgung im Zimmer als Fehlerquelle übrig.



@Fletty das Kaltgerätekabel vom Netzteil hast du auch getauscht bzw. vom neuen be quiet! Power Zone 2, 850 Watt Netzteil genommen?

Weil es da Unterschiede bei den Kaltgerätesteckern geben kann, die zu einem Wackelkontakt führen können, Bild unten.
Anhang anzeigen 1229823
Der Gedanke kam mir auch, dass Du auch das neue Kabel vom NT nimmst.
Punkt 2: die Mehrfach-Steckdosenleisten für den PC tauschen! Gerade diese Woche bei einem Umzug geholfen. Da waren Steckdosenleisten dabei, wo einem das Plastik beim Anfassen zerbröselt ist. Ne gute Leiste von Brennenstuhl wo auch ein An/Ausschalter und Schutzfunktionen dabei sind, ist meine Empfehlung. Es gibt auch ne alte Daumenregel, dass man die Leisten nach ca. 12 Jahren austauschen soll.
Und sieh Dir auch an, wie die Leisten miteinander verkabelt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht ist auch der Strom der Stadt generell nicht gut. Aber das weiß nur der Freakige PC
 
Da hast du's.
Atomstrom macht so, Solarstrom macht so, Absturz.

1789296372706.png
 
Schon traurig, dass im vermeintlich harmlosen Hilfebereich sich auch nur wie im Kaufberatungs-Bereich die Kampfhähne die Augen auskratzen wollen... Als ob man irgendwas gewinnt, wenn man andere diskreditiert.
 
Bin zur Zeit noch dabei... Langsam echt genervt! Das Ding ist ohne alle USB, ohne LAN, ohne Graka, alle Fan RGB Kabel ab, RGB Hub ab, und zwei Lüfter Hinten ab und trotzdem. CPU Schrauben hatte ich auch mal neu gezogen, RAM Riegel Plätze getauscht miteinander, eine SSD getauscht. Jumper überprüft. Übrig bleiben eigentlich nur noch Steckerleiste, Dose, Gehäuse, Außerirdische... Steckerleiste ist von Brennstuhl. Wir haben in der Wohnung zwar allgemein echt schlechte Stromversorgung da Altbau aber die Kiste steht schon 3 Jahre jetzt. Die Probleme sind seit 2 Monaten. Sonst in der Wohnung aber keine...
 
Tut mir leid für Dich. vielleicht irgendwo ein Kontakt der eine Stromleitung betrifft und somit sporadisch Kurzschlüsse auslöst. Bin leider am Ende mit meinem Wissen.
 
@Fletty

Hallo zusammen,

ich entschuldige schonmal den Roman aber ich bin mittlerweile wirklich am Ende mit meinem Latein.

Vielleicht hat ja jemand schon einmal genau so ein Fehlerbild gehabt oder noch eine Idee, auf die wir bisher nicht gekommen sind.

Das Problem bzw. verschiedene Probleme mit dem Rechner ziehen sich mittlerweile schon über Monate. Es gab dabei verschiedene Fehlerbilder, das aktuelle und schlimmste Problem besteht aber erst seit einigen Wochen.

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Danach hatte ich eine Zeit lang das Problem, dass der Rechner bzw. das Spielbild einfach eingefroren ist. Teilweise ließ sich die Maus noch extrem langsam und ruckartig bewegen, aber das System war praktisch nicht mehr benutzbar. Da half dann nur noch ein Hardreset.

Dieses Fehlerbild war schon merkwürdig genug, aber mittlerweile habe ich ein anderes Problem.

Der Rechner geht völlig ohne Vorwarnung schlagartig aus. Kein Bluescreen, kein Neustart, keine Fehlermeldung. Es ist wirklich so, als würde jemand einfach den Strom abschalten.

Das Merkwürdige kommt aber danach: Wenn ich direkt nach diesem Absturz den Powerbutton drücke, leuchtet der Rechner beim ersten Versuch ganz kurz auf, ungefähr eine Sekunde, als würde er versuchen zu starten. Lüfter/RGB/Strom kommen ganz kurz, dann geht er sofort wieder komplett aus. Danach reagiert er teilweise gar nicht mehr richtig auf den Powerbutton.

Damit ich ihn wieder normal starten kann, muss ich erst die Stromversorgung komplett unterbrechen, also entweder die Steckdosenleiste kurz aus- und wieder einschalten oder den Rechner komplett vom Netz trennen. Danach kann ich ihn wieder ganz normal starten.

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Die RX 6900 XT ist die einzige große Komponente, die noch aus dem ursprünglichen Rechner stammt.

Dazu kommen noch:

- Lüfter
- Lüfterkabel
- Lüfter-Hub/Verteiler
- Gehäuse bzw. Front-I/O
- eventuell irgendein USB-Gerät oder anderes angeschlossenes Gerät

Das Gehäuse ist ein Thermaltake The Tower 500.

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Momentan sehe ich eigentlich nur noch folgende Kandidaten:

- Grafikkarte
- Lüfter-Hub bzw. dessen Verkabelung
- Gehäuse/Front-I/O
- irgendein sehr ungewöhnlicher elektrischer Fehler



Erinnert mich SEHR stark an den defekten Powerbutton von meinem be quiet Tower, der mich Anfang 2025 wochenlang verzweifeln hat lassen...


Hab den Hinweis das es neben einer toten Bios Batterie auch ein defekter Powerbutton sein könnte gar nicht richtig ernst genommen
als ich damals die ganzen Antworten unter meinem Hilferuf-Posting gelesen hab :oops:.....
Es dann aber Gott sei dank doch versucht, als der Rechner "mal wieder" offen war und ich eigtl gerade frustriert rein treten wollte... :wut:


Powerbutton (PWR + - ) am MB abstecken
---> Vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher (oder einem Jumper...) kurz den PWR + und - Pin brücken um den Rechner zu starten...
--> Die Pins NiChT dauerhaft brücken, nur kurz antippen!!!!
-> Idealerweise natürlich einen anderen Powerbutton anschließen und den Rechner damit starten! Aber die wenigsten haben so etwas als Ersatzteil rumliegen...


Klingt super banal... aber Ausnahmsweise war es dieses eine mal kein Windows 11 BugDate, sondern der "Schließer kontakt" des Powerbuttons
der nicht mehr weit genug geöffnet hat!
Zu wenig kontakt das er nach dem Start direkt wieder ausgeht (wie wenn man den den PWR Button gedrückt hält)....
aber doch so viel das sich durch Lüftervibrationen oder whatever die Kontakte so nahe kommen das, das System irgendwann ausflippt...
bzw es irgendwann zu genug Kontakt für ein Shutdown-Signal kommt 😏🤪

Klingt zwar nach ner 3,5 Promille Story... ist aber so xD


MfG, Kurt
 
Naja wenn man systematisch rangeht und das alles auseinander baut und nur mit den absolut notwendigen Komponenten anfängt als Test-Aufbau sollte sich das Problem eigentlich eingrenzen lassen.
Da würde jedenfals ein kaputter Power Swwitch direkt auffallen.
 
-> Idealerweise natürlich einen anderen Powerbutton anschließen und den Rechner damit starten! Aber die wenigsten haben so etwas als Ersatzteil rumliegen...
Das Thermaltake The Tower 500 PC-Gehäuse hat einen Reset Button, den kann man zum Testen als Powerbutton verwenden.
casetopio.jpg
innercablecase.jpg
 
bietet sich ja perfekt an =)
 
Mein Tipp aus Beitrag #30 bleibt aufrecht, das Mainboard ohne Power- und Reset Taster testen. Kostet nix außer 5 Sekunden Zeit und einen Kreuz-Schraubendreher zum anwerfen.
Habe das auch schon einmal Live erlebt und auch lange gesucht...
 
Ich hoffe, die Kabel vom neuen Netzteil wurden auch verwendet & nicht vom alten Netzteil verwendet. Na dann solltest du alle aufgezählten Komponenten nach & nach entfernen, die nicht getauscht worden. Grafikkarte kann man erst einmal entfernen. Du hast eine interne Grafikeinheit. Aber der Tipp mit dem Einschalter sollte nicht außer Acht gelassen werden. Wir wissen im Prinzip sowieso nicht, wie der PC zusammengebaut wurde. Am besten wäre es, alles auseinanderzubauen & mit minimaler Konfiguration auf einem Mainboardkarton zu testen.
 
Wir suche noch...

Zur Powerbuttonidee: Kann es das überhaupt sein, wenn der Rechner nach dem Shutdown NICHT mehr angeht und man erst die Steckerleiste oder das Netzteil kurz trennen muss, damit die Kiste wieder angeht? Wenn es der Powerbutton wäre, würde die Kiste doch normal wieder angehen oder?

Noch eine Idee war der Kühlschrank, der eine Steckdose weiter dranhängt, weil bei einem anderen PC die Monitore immer ausgingen, wenn der Kompressor angesprungen ist. (Fragt nicht...)

Nächste Idee ist gerade ein Monitor. Der hat seit einer Weile ein seltsammes Problem. Manchmal (sehr selten) freezed der Rechner und an dem Monitor ist EIN einziger Pixel noch aktiv. Schwer zu erklären: Drei viertel des Monitors zeigt eine Farbe an (ich meine die Position der Maus). Den Monitor habe ich jetzt getrennt von der Steckerleiste und das DVI Kabel.

Das Problem ist beim testen: Es ist mal nach 30min und letztens lief die Kiste 50h... (am Stück)! Wie soll man das sinnvoll testen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch eine Idee war der Kühlschrank, der eine Steckdose weiter dranhängt, weil bei einem anderen PC die Monitore immer ausgingen, wenn der Kompressor angesprungen ist. (Fragt nicht...)
Wie schon in meinem Post 15 erwähnt, Strom aus einem anderen Zimmer für den PC verwenden, um das Problem auszuschließen.




Der Dell G3223Q, 32" Monitor bei mir ist auch empfindlich und geht bei geringer Luftfeuchtigkeit, ca. unter 45% aus, beim Einschalten der Lautsprecher vom PC oder beim Drucker einschalten oder wenn ich mich vor dem PC mit dem Bürostuhl auf der Bodenschutzmatte aus Plastik bewege.

Jetzt bei hoher Luftfeuchtigkeit ca. 60% gibt es keine Probleme mit dem Monitor bei mir, der bleibt immer an. Das Problem ist beim Dell G3223Q, 32" Monitor bekannt, User haben sich schon beschwert, dieses Abschaltproblem tritt erst auf, wenn die aktuelle Dell G3223Q, 32" Monitor Firmware installiert ist.

Da gibt es mehrere Threads hier im Forum zu diesem Thema, Monitor schaltet sich kurz ab:

 
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