[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Naja die Smartmeter müssen halt iwie die Daten zum Netzbetreiber schicken und da ist halt Mobilfunk das einzig sinnige.

1. wird es ja auch Häuser ohne Internetanschluss geben

2. warum sollte ich so ein Ding in meinem Netz haben wollen.

Wenn das LTE Netz iwann abgeschalten wird muss halt der Funkempfänger am Smartmeter getauscht werden
 
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Wenn das LTE Netz iwann abgeschalten wird muss halt der Funkempfänger am Smartmeter getauscht werden
Ja schon aber in wievielen Häusern wird man im Keller, im letzten Eck in einem Zählerschrank der meistens aus Metall ist, entsprechend Empfang haben? Oder legt man da eine externe Antenne nach draußen in Richtung Fenster?
 
Sinnig würde ich so jetzt nicht sagen. Aber das einfachste für den messstellenbetreiber. Kann ja keiner ahnen das Zählerschränke aus Metall und im Keller mit stahlbetonwänden sind.
 
Ja meist wird dann halt eine externe Antenne verbaut und das dumme APZ Feld und das LAN Kabel haben die Netzbetreiber ja auch weiterhin in der TAB stehen.

Sollen Sie sich halt eine Lösung überlegen und da drin aufnehmen.
 
Warum denn nicht per PLC?
Was bringt dir PLC, wenn er Netzbetreiber noch Brieftaube hat?
Die Kommunikationstechnik im Smartmeter muss logischer Weise zur Technik passen, die der Netzbetreiber auch unterstützt.
Was bringt dir nen WLAN-Tablet für die Couch, wenn du kein WLAN betreibst?
Dann nutzt du das als Schneidebrett für Schnittchen, mehr aber auch nicht.

Und so ist das eben auch beim Smartmeter.
Der Netzbetreiber hat Infrastruktur A und B, eben deswegen muss das Smartmeter auch A oder B unterstützen, C bringt da gar nichts.

Die Normung schreibt grundsätzlich erstmal vor, was es alle gibt, das bedeutet aber nicht, dass der Netzbetreiber das alles hat oder haben müsste.

Und wenn der Netzbetreiber eben "Internet" anbietet, dann eben "Internet".
Wenn das NB-IoT ist, dann eben NB-IoT.
 
Aber ein Smartmeter mit Mobilen Daten ist doch... so oder so dumm? Bei 95% aller Häuser mit Keller ist der Sicherungskasten im Keller.. und wie gut ist da der Empfang i.d.R.?
Wir sind wohl in der ganzen Stadt die ersten wo 0,0 Empfang vorhanden ist. Die Teile empfangen wohl alle Netze und normal kommt da minimal immer ein bisschen was durch. Bei uns hat der Technik Raum keinen Lichtschacht und nix. Null Empfang.

Aber ja. Wäre viel sinnvoller es per lan zu verkabeln. Aber O-Ton war, dass man sich dann in Abhängigkeit des Kunden begibt und das wollen die net.
 
Wäre viel sinnvoller es per lan zu verkabeln. Aber O-Ton war, dass man sich dann in Abhängigkeit des Kunden begibt und das wollen die net.
Ob man das in D dann auch darf? :fresse2:

Mal was anderes, habe mal nachgeschaut, und mein Smartmeter (Shelly 3M) gibt ein wenig andere Werte aus als mein Zähler, beides wurde Zeitgleich in Betrieb genommen, jetzt hab ich nach Wochen mal auf meinen Zählerstand geguckt.
Im Zähler steht 196kWh, Shelly hat nur 180kWh gemessen, ist das bei euch ähnlich? oder zeigen die genau gleich an?
 
Wäre viel sinnvoller es per lan zu verkabeln
Whut? Seh ich absolut nicht so. Zum einen ist das doch nicht mein Problem wie der Netzbetreiber seinen Kram löst, zum anderen will ich sicher kein Gerät vom Netzbetreiber in meinem privaten LAN hängen haben. Physikalische Gegebenheiten die es quasi nie geben dürfte, grad bei Mietwohnungen und Co lassen wir da mal noch ganz außen vor.

Da soll sich die Bude schön selber drum kümmern, ist ja ihre Verantwortlichkeit 🤷‍♂️
 
Dann sollen sie es doch wie bei den Heizungen machen? Da ist in einem Mehrfamilienhaus eine Art AP wo die einzelnen Geräte angebunden sind. Und der AP wiederrum per LTE o.Ä.
 
Kann man machen, nur bist du dann nicht mehr bei 30EUR pro Jahr, sondern pro Monat.

Man darf bei sowas nicht vergessen, das sind alles Kosten (Installation, Betrieb, Austausch) die der Nutzer zu zahlen hat. Die Technik ist ja nicht aus Nächstenliebe da drin. Die braucht der Kunde, damit er die Dienste in Anspruch nehmen kann.

Am Ende ist das auch vollkommen egal, was wir uns hier für drölfzig Lösungen ausdenken.
Am Ende ist der Netzbetreiber iin der Bringschuld. Es gibt ne Obergrenze, was so nen Smartmeter kosten darf und dem Netzbetreiber obliegt es, dafür ne Lösung bereitzustellen.
Und wenn der an die Straßenlaterne was dranbastelt und wenn ihn so nen Smartmeter effektiv 100EUR im Monat kostet, weil da immer einer mit nem Postauto die Pakete aus dem Meter holen muss, alles sein Problem und nicht euers.
 
am ende verwendet der AP auch LTE um nach Hause zu funken wie auch der Smartmeter.
Ja aber den könnte man etwas weiter "oben" platzieren wo er Empfang hätte. Aber ja okey, wo macht man den hin und wie wird der mit Strom versorgt. Alles Mist...
 
Was bringt dir PLC, wenn er Netzbetreiber noch Brieftaube hat?
Dass ist doch aber klar, dass dann auch auf Seite des Netzbetreibers die Gegenstelle entsprechend geschaffen werden muss und schaut man die Karte von @Youngtimer an, stehen wir doch jetzt quasi noch am Anfang, sprich jetzt wäre der richtige Zeitpunkt die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Stattdessen geht man aber wieder den vermeintlich billigeren Weg und bei der LTE-Abschaltung in 15(?) Jahren steht mann dann vor dem gleichem Problem - typisch deutsche Lösung sozusagen. Von dem Wildwuchs, weil jeder Netzbreiber meint es besser zu wissen und daher anders macht, mal abgesehen.

Für nur schmale 19,95€/Mon. stelle ich dem Netzbetreiber aber sonst auch gerne ein vlan bereit, über das seine Messeinrichtung sich zu drei vorher definierten und freigeschalteten Adressen verbinden darf. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
naja wenn in 15 jahren LTE abgeschaltet wird, wird der Eich Intervall vom Smartmeter ja auch rum sein und man wird das Ding eh tauschen und dann gibt es bestimmt einen mit 5G :fresse:
 
Ooooder die Netzbetreiber sagen: Wenn LTE ist der Grundpreis um 50€ höher und wenn man sich selbst um WLAN kümmert nur um 10€... oder so...
 
Das wäre hoffentlich rechtswidrig. Ist doch nicht mein Problem wie die die scheiße lösen. Wenn ICH Zugang bereitstelle, dann gegen Entgelt FÜR MICH und nicht anders rum.
Kann da @Techlogi nur zustimmen, statt dass einmal von ganz oben gesagt wird, hier technischer Standard ist PLC (noch offensichtlicher gehts ja gar nicht), darf im schlimmsten Fall jeder Netzbetreiber selber kochen.
 
Das wäre hoffentlich rechtswidrig. Ist doch nicht mein Problem wie die die scheiße lösen. Wenn ICH Zugang bereitstelle, dann gegen Entgelt FÜR MICH und nicht anders rum.
Das ist an sich kein Problem.
Du stellst denen den Zugang für 10EUR/Monat (z.B.) zur Verfügung.
Er hat damit Kosten, die er dann wieder dir in Rechnung stellen kann. (ja, das ist so, du zahlst für das Smartmeter inkl. dessen Anbindung an das System des Netzbetreibers)
Da er damit aber entsprechende Verwaltungsaufwände hat, stellt er für die Weiterverrechnung deiner 10EUR dir dann 30EUR in Rechnung.
Du bekommst 10EUR, zahlst aber 30EUR. (im Monat, jeden Monat)
Nenn mich blöde, aber für mich sieht das wie nem Minusgeschäft aus.

Mal davon ab, dass du dann ne SteuerID usw. brauchst, weil du ne Dienstleistung erbringst. -> Gewerbe
Sprich also, wegen 120EUR im Jahr machste ne Firma mit allem drum rund dran.
Nenn mich wieder blöde, aber ich denke, diese/deine Firma wird mit den 120EUR Einnahmen nur rote Zahlen schreiben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Dass ist doch aber klar, dass dann auch auf Seite des Netzbetreibers die Gegenstelle entsprechend geschaffen werden muss
Klar, aber das muss eben der Netzbereiber erstmal machen.
Da bringt es wenig, wenn man jetzt LTE machen muss und man dann (dem Endkunden) vorschlägt, dass man doch PLC oder was auch immer nehmen könnte.
Das ist der falsche Ansprechpartner.

Ich sags ja immer wieder hier, es fehlt hier an einer klaren Strategie.
Das liegt aber auch am Föderalismus und den 600 Netzbetreibern und einer BNetzA, die lieber schaut wie dick das Kabel sein muss oder welche kWp man sich unter die Bodenplatte vom Haus schrauben muss.
Da sind eben noch Faxe und Drucker mit Endlospapier der Standard. Von denen wird man keine Digitalisierungsstrategie bekommen und das BWMK kannste auch noch per Fernschreiber ansprechen, da kommt auch nix.
Habe ich schon gesagt, dass dieses Internet Neuland ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau... das sieht furchtbar aus :fresse: Das Dach ist optimal genutzt, das ist ein Garagendach und das ist auf beiden Seiten so voll, dass man von dem Dach tatsächlich gar nichts mehr sieht. Aber diese Spaltmaße... puuuuh :fresse:
unsere PV-Module liegen auch nicht eng an eng, weil sie jeweils seitlich Klammern greifen
ergibt dennoch ein gleichmäßiges Bild, da gleichmäßige, kleine Abstände dazwischen
 
ImSys über mein LAN möchte ich auch nicht.
Geht dann nicht lange bis es bei Problemen ähnlich wie beim Inet mit eigenem Router heißt "bei uns läuft alles, muss an ihrem Netzwerk liegen".
 
[...]und man dann (dem Endkunden) vorschlägt, dass man doch PLC oder was auch immer nehmen könnte.
Das ist der falsche Ansprechpartner.
Natürlich bin ich als Endkunde der falsche Ansprechpartner, denn was vor dem Zähler passiert ist doch überhaupt nicht meine Baustelle. Der Netzbetreiber soll einfach auf seiner Seite die technischen Voraussetzungen schaffen, dass die Messeinrichtung über seine Leitungen mit ihm kommunizieren kann. Prinzipbedingt hat er ja eh ne Leitung zu jeder Messeinrichtung liegen, andernfalls bräuchte es die Messeinrichtung ja nicht... . Für den Sonderfall, dass PLC mal nicht umsetzbar ist (warum auch immer), kann der Netzbetreiber als Fallback ja z.B. LTE verwenden, allerdings dann selbstverständlich auch auf seine Kosten.
 
allerdings dann selbstverständlich auch auf seine Kosten.
Seine Kosten sind deine Kosten, warum versteht man das denn nicht?

Wenn du in den Laden gehst und sagst, ich hätte gerne alle Bananen vorher von Hand gewaschen, auf Kosten des Ladens, was meinst du, passiert dann?
Dass er seine (notwendige) Marge schmältert, damit bei dir schöner Wohnen ist oder dass die Bananane dann 50ct/Stück mehr kostet?

Das sind nie die Kosten des Netzbetreiber, nirgends.
Genauso wenig, wie der/die Netzbetreiber den Netzaufbau auf eigene Kosten macht.
Ja, er bezahlt den zwar. Nur das Geld dafür kommt von wem? Genau, von dem, der ihm das Geld gibt und das sind die Kunden.
Sprich also, die Kunden bezahlen den Netzausbau, immer.

Und so ist das auch hier.
Wenn du im Niemandsland wohnst, wo Kommunikation nur über die Brieftaube möglich ist, dann wird sonst was gemacht und du bezahlst das, weil du das (Stromanschluss) ja haben willst. Und die (gesetzliche) Vorraussetzung für diesen ist ein Smartmeter.

Weiteres Beispiel:
Die neuen Autos brauchen gesetzlich vorgeschrieben jetzt allen möglichen Kram, damit die zulassungsfähig sind.
Wer bezahlt denn die Kameras und Sensoren am Ende? Genau, der Autokäufer, denn der will ja das Auto haben und die (notwendig) Technik kostet +2k, also zahlt er +2k.

Die Welt ist an der Stelle sehr einfach. Der Kunde zahlt, immer. (Ausnahme ist nur Abmelden und Rückbau des Stromanschlusses, nur besteht dann das Problem grundsätzlich nicht mehr)

Warum wird denn so getan, dass das alles der Netzbetreiber will? Der braucht das nicht, nichts davon. Er muss es aber machen, wenn der Kunde einen Stromanschluss will und weil der Gesetzgeber da ein paar Vorraussetzungen definiert hat. Ergo, Kunde will (indirekt), also zahlt er auch.
Es gibt lediglich ne festgelegte Obergrenze für das Smartmeter. Aber die ist kein Naturgesetz. Wenn rauskommt, dass man damit sowas nicht betreiben kann, was passiert dann wohl? Genau, die Zahl steigt. Da wird dann 3x rumgeheult, 3x gewürfelt und fertig ist die neue Zahl.

Und LTE ist nunmal der aufwandärmste Weg.
Funkmasten gibt (hoffentlich in der Nähe)
Smartmeter mit LTE gibt es auch
Server in die Cloud
Fertig ist die Laube.
Bei PLC:
Tratostationen aufrüsten, Netzwerk/Internetanschluss herstellen usw. usf.
Viel Aufwand, dauert lange, frist (Arbeits)Ressourcen.
Du kannst das freilich fordern und evtl. ist es auf 100 Jahre die bessere Lösung.
Nur nur bist du bereit deswegen statt 30EUR/Jahr eher 50EUR/Jahr zu bezahlen?
Im Zweifel bist du das.
Ich weiß aber, was Horst neben an sagt, ist mir doch egal, wie die das machen. Ich will damit nichts zu tun haben und will am besten nix bezahlen. -> also LTE

EDIT: Ortstrafos (wegen PLC) sind nen Thema für sich. Die müssen eh alle mehr oder minder ausgetauscht werden. RONTs sind eigentlich fast überall notwendig geworden. Das dauert aber Jahrzehnte. Da kann man sowas dann mit einplanen und dennoch muss da noch Datenverbindung hin, eben auch für die Regelung.
Also glaub mal nicht, dass PLC so einfach ist, wie sich das anhört.
Ja, bei einem Neubau(gebiet) inkl. allem kann man sowas machen. Das hilft dem Dorf im McPom, wo alle wegziehen, aber nicht, denn auch die brauchen das Smartmeter.
Da wird der Trafo dann getauscht, wenn er dran ist. Und solange gibt es LTE oder was auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seine Kosten sind deine Kosten, warum versteht man das denn nicht?
Das nennt sich Mischkalkulation. Der Internetanschluss ist im EFH ja auch nicht teurer als im Wohnblock.

Tratostationen aufrüsten, Netzwerk/Internetanschluss herstellen usw. usf.
Die Trafostation kann er denn ja per Funk anbinden. Was ist bei den laufenden Kosten wohl billiger, eine Datenverbindung in der Trafostation oder für jede Messstelle eine? Aber solange man die Kosten an den Kunden, der sich nicht dagegen wehren kann, durchreichen kann, ist's ja egal... .
Und zentrale Datenverbindung hat dann zur absehbaren Abschaltung von zB LTE (was ja auf jeden Fall irgendwann passieren wird und nicht erst in 50 Jahren) auch den Vorteil, dass du nicht wieder an jede Messstelle ran musst, was nebenbei auch unnötigen Müll vermeidet.
 
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