[Sammelthread] Fitness & Muskelaufbau

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Gesunde Ernährung/Lebensweise und Gewicht verlieren sind zwei paar Schuhe.
Für ein langes, gesundes Leben, Spass im Alltag etc ist Cardio gar nicht verkehrt.

Sehe ich anders. Ein gesunder Lebensstil wird beinahe zwangsläufig auch zu einem normalen Gewicht führen. Andersherum funktioniert es natürlich nicht zwingend :d
Deswegen wirkt sich auch mehr Schlaf, weniger Alkoholkonsum oder weniger Stress auf das Gewicht aus. Nebenbei ist man dann auch oft besser drauf. Deswegen hat

gesunde ernährung ist nicht kompliziert. aber eben auch nicht einfach. es ist eine Disziplinfrage

Disziplin da eigentlich auch nicht viel verloren. Gesunde Ernährung/Lebensstil lässt dich schon von selbst gut fühlen:

Ohne Cardio geht gar nicht, muss sein. Das Gefühl ist einfach zu gut um es aufzugeben.

Dafür braucht es dann keinerlei Disziplin mehr. Man macht es von alleine, weil es Benefits abseits von Energiesparen mit sich bringt.

Hormone sind mächtig und wer weiß, wie man sie beeinflussen kann, hat es in vielen Dingen relativ leicht.
 
Ja, ein gesunder Lebensstil wird wohl zu einem normalen Gewicht führen.

Aber man kann auch Abnehmen ohne gesund zu leben :) Und wenns in richtung Leistungssport geht ists mit gesund eh auch schnell vorbei. das wollte ich ausdrücken.

Ich denke schon, dass man Disziplin auch braucht.
Bei mir ist es so, dass ich Jobbedingt nicht zu viel Bewegung komme (IT).
Trotzdem habe ich einen sehr gesunden Appetit. ich esse auch gerne süsses. Ich esse auch als langeweile. Der Genetik schiebe ich nicht die Verantwortung zu, aber die mag auch noch ihren Teil dazu beitragen.

Das ist ein prima Rezept zu massig Übergweicht.

Fühle ich mich mit Sport und ein paar Kilos weniger wohler? Ja klar.
Aber dann bist du mal Krank, hast Stress, kommst aus dem Rhythmus und dann stopfst du trotzdem wieder alles in dich rein und der Sport bleibt auf der Strecke.

Für mich geht das untere Disziplin.
Um es anders zu sagen:
Mit "nicht kompliziert" meine ich, dass man gar nicht sehr viel über Ernährung wissen muss, um es einigermassen schlau machen zu können. Ich behaupte sogar, dass ich sehr viel darüber weiss. Auch über gesunden Sport. Ich lese viel, habe selber ausprobiert und meine Freundin ist Physio und hat Sport studiert und sich in Ernährungswissenschaften gebildet. Wir diskutieren viel.

Trotzdem muss man es dann eben auch noch umgesetzt bekommen. Das gelingt mir z.B. überhaupt nicht oft.
Ich bin zwar so fit wie noch nie zu vor in meinem Leben, habe trotzdem massig übergewicht und einen zu hohen KFA.

Natürlich wüsste ich, wo ich schrauben muss, um das langfristig zu ändern. Es gelingt mir nur trotzdem nicht immer. Ist auch ok so. es ist für mich gut genug.

Was stimmt ist, dass wenn du viel sport treibst oder allgemein "gesund" lebst, das ganze dir irgendwann leichter fällt. Wenn ich mich beim Kochen zusammen reissen kann bzw. sauber esse habe ich irgendwann automatisch weniger Lust auf süsses und andere Sünden. Dann wird es irgendwann ein wenig zum Selbstläufer.
Aber manchmal passiert dann einfach auch das Leben.

Deswegen: Es ist nicht kompliziert. Aber in der Praxis nicht zwingend einfach.
 
So heute Arme und Schultern trainiert und danach noch 1km bei 5% Steigung spazieren gegangen aufm Laufband.

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Seitheben sieht ja ganz ok aus, aber bei den anderen Übungen ist der Abfall bei den Folgesätzen recht groß.
Du solltest mal überlegen, die Gewichte nochmal zu reduzieren. Anfänger sollten lieber kontinuierlich bei 15-20 Reps landen in allen Sätzen bevor sie das Trainingsgewicht erhöhen. Ansonsten hängt man schnell in einem Plateau fest und neigt eher zu unsauberen Ausführungen.

Ich hau immer erst Gewicht drauf, wenn ich nach ein paar Trainingssitzungen beim letzten Satz einer Übung auch noch sicher bei 15Wh lande. Mit dem höheren Gewicht lande ich dann bei der nächsten Sitzung im letzten Satz meist bei 10-12Wh und arbeite mich langsam wieder hoch, bis ich wieder bei 15Wh gelandet bin und erhöhe dann wieder das Gewicht.
Am Anfang, also vor gut 20 Jahren, hatte ich mich auch an diesen berühmten 8-12 Wh orientiert hatte einen starken Abfall zwischen den Sätzen, viele Bullshit-Reps und hing lange im Plateau fest.
Was habe ich , wenn ich so zurück denke, über Wochen meinen Bizeps falsch gequält, das Gewicht gesteigert und eigentlich nur mehr Bullshit-Reps eingebaut :d
8-12 ist für mich ganz ok für Muskeln, die ich nur noch auf Erhalten trainieren, für den Anfang, mit Absicht der Steigerung kann ich es nicht empfehlen.
 
Anfänger sollten lieber kontinuierlich bei 15-20 Reps landen in allen Sätzen bevor sie das Trainingsgewicht erhöhen. Ansonsten hängt man schnell in einem Plateau fest und neigt eher zu unsauberen Ausführungen.
Also 12/8/5 finde ich nicht so den krassen Abfall bei den Scottcurls. Ich gehe immer ans Muskelversagen.
Und wenn ich weniger Gewicht nehme und dann 20 Reps mache, dann hab ich quasi das gleiche Muskelversagen und habe davor halt 15 Bullshit reps drin.
Ich hab auch einige Ranges ausprobiert und bin aktuell eh wieder dabei auszubauen wenn ich von Ende Februar bis Ende April nicht trainieren konnte. Das stellt hier also nicht mein eigentliches Können dar.

Ich hau immer erst Gewicht drauf, wenn ich nach ein paar Trainingssitzungen beim letzten Satz einer Übung auch noch sicher bei 15Wh lande. Mit dem höheren Gewicht lande ich dann bei der nächsten Sitzung im letzten Satz meist bei 10-12Wh und arbeite mich langsam wieder hoch, bis ich wieder bei 15Wh gelandet bin und erhöhe dann wieder das Gewicht.
Das ist schön für dich wenn das für DICH so funktioniert. Jeder Körper ist anders, jeder reagiert anders auf Reize.
Du verallgemeinerst hier nur weil es bei DIR so geklappt hat.
 
@L_uk_e wie lange trainierst Du schon?
Solche Gewichte sind bei mir ja noch in ganz weiter Ferne :shake:
Ich trainiere nur mit Kurzhanteln und wenn ich da Seitheben 18kg lese...mir würds die Schulter komplett zerstören. Hab bei der Übung 8,5kg pro Hantel.
Gut, ich trainiere auch mehr aus gesundheitlichem Aspekt heraus. Den altersbedingten Verfall (bin GenX) etwas abfedern, Sehnen, Knochen und Gelenke stärken bzw. stabil halten.
Auch aus ästhetischen Gründen, aber als Bodybuilder sehe ich mich gar nicht.
Im Grunde habe ich eh gute Voraussetzungen, war fast mein ganzes Leben lang sportlich/körperlich aktiv. Meine Vitalwerte sind top, aber solche Gewichte werde ich wohl nicht mehr bewältigen. :d
Für mich persönlich merke ich, dass mir 10-12 Wdh. gut tun. Bei Schwachstellen wie der Brust mache ich 3 Sätze also bspw. Bankdrücken und Flys (alle 48 Stunden), der Rest je 2 Sätze. Beine sind bei mir von Natur aus gut ausgeprägt, mir wars in der Jugend sogar fast peinlich XD, da mache ich nur 1 Satz zum Erhalt.
Bevor ich Gewicht draufpacke, arbeite ich erstmal an Technik, Konzentration und vor allem (langsamerem) Tempo. Wenn das zu wenig erscheint, pack ich was drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich weiss nicht... eigentlich fast egal, aus welchem Grund raus man trainiert (Kraftsport, Bodybuilding, Fitness, Muskelerhalt): Intensiv muss es immer sein.
Natürlich sollte die Ausführung sauber sein und die Technik zuerst stimmen. Aber sobald man die Übung ein paar mal gemacht hat, sollte man da auch Gewichte drauf knallen, die einem fordern.
"Ich möchte nur erhalten und nicht grossartig aufbauen, deswegen nehme ich Gewichte, die ich locker stemmen kann" ist meiner Meinung nach ungefähr so effektiv wie gar nicht zu trainieren.

Ob es nun 5, 8, 12 oder 15 Wiederholungen sind, wird wohl Wurst sein. So genau kann ein Muskel doch nicht zählen und wir machen die Wiederholungsdauer ja auch nicht mit der Stoppuhr. Ob es nach 20 noch irgendwo gross Sinn macht (ausser für spezifische Kraftausdauer Ziele) würde ich in Frage stellen.
Auch aus gesundheitlichen Gründen ist ein Hyperthrophie Training sehr Sinnvoll.
Wenn die letzte Wiederholung aussieht wie die erste, dann war es einfach noch nicht die letzte - ganz einfach.


Wie hoch das Gewicht dann effektiv ist, ist natürlich sehr individuell. Mach dir nicht zu grosse Sorgen, wenn andere da mehr schaffen. Solange du für dich an die Grenzen deiner Muskeln kommst.
 
Danke, ja, ich komme an Grenzen. Ich bin da allerdings auch nicht so bewandert, wie gut ich die Muskeln tatsächlich reize. Gewichte habe ich kontinuierlich in kleinen Schritten erhöht (0,5-1kg pro Hantel) Und habe mehrere Sets in Benutzung. Je nach Muskelgruppe, isoliert oder Kraftzustand.
Da ich aber nicht splitte und meine Brust immer als erstes dran ist, weiß ich nicht ob mit beanspruchte Muskeln wie der Trizeps dann später bei den isolierten Übungen genug Reize bekommen.
Aber letztlich, ja Du hast recht, ich bemerke Fortschritte und fühle mich gut damit. Und das zählt.
 
@funkyjot jetzt müssten das 3 Jahre im Gym sein. Aber viel zu wenig richtig konsequent, auch wenn ich defintiv schon gut Muskulatur aufgebaut habe.
Davor hab ich zu Hause bissl mit Kurzhanteln und Körpergewicht gemacht, was bis zu einem gewissen Punkt natürlich auch für Fortschritte gesorgt hat.
Ich bin in der Zeit jetzt von T-Shirt Größe M auf L gewachsen und auch Hosen, die vor 2 Jahren an den Beinen noch relativ locker saßen, sind jetzt ausgeefüllt.
Ich mache das halt einfach für mich, weil ich mich damit wohl fühle und fit bleibe.
Bodybuilding ist das natürlich bei weitem nicht.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zwischendurch ist es dann sicherlich auch mal sinnvoll einen deload zu machen und mit weniger Gewicht aber mehr Wdh zu trainieren. Setzt andere Reize und die Muskulatur bekommt mal was anderes vorgesetzt.

Edit: Ich hab auch immer mal wieder Pausen im Gym. Sei es wie letztens erst durch ne Verletzung oder Urlaub oder was auch immer. Versuche immer 3-4 Mal die Woche zu gehen, bleibt aber eher bei 3 Mal und dazu einmal Fußball für ca 2 Stunden montags.

Vielleicht versuche ich mal wieder auf Push/Pull/Beine/Ganzkörper zu wechseln. Mal schauen wie es die nächsten 2-3 Wochen läuft
 
Ja, der Deload... ich habe die ersten Monate ohne Pause durchgeknallt und konnte nachts plötzlich nicht mehr schlafen. Jedes kleine Erkältungssignal hat der Körper weggewischt.
Als ich dann endlich mal auf den Trichter kam, zeigte mir der Körper schon sehr deutlich, dass es so nicht geht.
Im Deload dann Schmerzen, Hunger, Müdigkeit.. das war hart. Und die Erkältung bzw. das Immunsystem konnte endlich durchgreifen.
Seither mache ich es genau so wie Du schreibst und fühle mich nach jedem Deload stärker und kann schnell wieder was draufpacken. Und der Schlaf passt wieder.
 
@ClisClis

Ah okay, das ist natürlich eine andere Herangehensweise und dann verstehe ich das mit der Disziplin auch.

Ich bin den Weg zu gesünderer Lebensweise gegangen und kann das auch noch nachvollziehen. Gerade, wenn man mal nicht gut drauf ist, wird es bei mir oft auch schlechtere Qualität und der Anteil an Süßem steigt deutlich. Da will ich mich dann auch einfach nur etwas besser fühlen und das geht in der Situation so oft am einfachsten. Ich merke allerdings auch, dass die Lust dann nach Gesundung wieder nachlässt und dass die übliche Lebensweise ebenfalls sehr resilient gegenüber Veränderungen ist, sodass ich von alleine in gute Muster zurückfalle.

Das Schwierigste ist mMn, sich diesem Ziel "gesünderer Lebensziel" zu verschreiben und sich langsam, aber stetig, dem anzunähern. Gewohnheiten zu verändern ist nicht einfach und man sollte immer die eigenen Bedürfnisse im Blick behalten. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern dauert seine Zeit. Außerdem braucht man Zeit dafür. Ich kenne ein Pärchen, beide selbstständig, die nicht bereit sind, auch nur zwei Stunden pro Woche für Ernährung zu investieren. Das ist okay, aber damit wird man auch nur schwerlich zu diesem Ziel gelangen können.
 
Ich kenne ein Pärchen, beide selbstständig, die nicht bereit sind, auch nur zwei Stunden pro Woche für Ernährung zu investieren. Das ist okay, aber damit wird man auch nur schwerlich zu diesem Ziel gelangen können.
Und vielleicht wollen die das ja auch nicht und es geht denen so gut wie sie sind
 
Die quittung kommt halt bei fast jedem früher oder später irgendwann, der das völlig ausser Acht lässt. 🤷

Entweder gesundheitlich oder optisch oder eine Kombination aus beidem :fresse:
 
Du hast vollkommen Recht. Ich kann nur mutmaßen; ich glaube, die wissen selbst nicht so Recht, was sie wollen. Zufrieden sind sie damit scheinbar nicht.
 
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