es wäre jedoch mobil und nicht so prominent für jeden sichtbar im Fall der Fälle.
Die Ausrichtung müsste über den Tag eh angepasst werden, das heißt ein starres Panel wäre in meinem Fall auch nicht perfekt.
Nehmen wir uns mal die techn. Daten.
Anker SOLIX PS400
229x98cm (eingeklappt 56x98cm)
10kg
Trina Solar Vertex S+ (~450W) (ein konkretes Beispiel, andere sind aber ähnlich)
176x113cm
21kg
Aufgestellt (was der einzig sinnvoll Einsatzzweck eines Panels ist) sind beide in etwa gleich groß.
Woran machst du die weniger prominente Sichtbarkeit fest?
Wenn die Russen kommen damit im Wald unterziehen?
Ich mein, 56x98cm bekommt man bestimmt im passenden Fluchtrucksack besser unter, auch die, zusammen mit der Powerstation, 30kg bekommt man, mit etwas Training, auf dem Rücken auch wegehuckt. Dafür gibt es Mittel und Wege.
Sofern das aber im Bereich der eigenen 4 "Wände" stattfinden soll, sehe ich beim Faltpanel keinen direkten Vorteil, außer, dass man es ggf. einfacher aus dem Keller bekommt.
1,7x1,1m sind schon nicht so handlich, aber nichts, was man nicht wegtragen kann. (ich spreche da aus Erfahrung, geht schon)
Beim Faltpanel ist viel mehr der Nachteil, dass diese nicht so effizient sind, wie nen normales Modul, aber auch den Faltstellen entsprechende "Sollbruchstellen" sind.
(kann man im "kommt hier und da zum Einsatz" Fall sicherlich ignorieren)
Ansonsten kann man auch nen starres Panel durchaus ausrichten, mit unter sogar einfacher, weil es eben nicht so wabelig ist. Man hebt das einfach an einer Ecke hoch, drehts (über die auf dem Boden verbleibende Ecke) weiter und stellt es wieder hin. (zu den Anwinkellatten hatte ich schon was geschrieben)
Im Campingbereich nennt man sowas synonym "Sonnenanbeter".
Die Snoblösung baut man dabei aus normalen Campingmodulen (fürs Wohnmobildach, kleiner als normale Module), die an sich schonmal richtig was kosten, macht da ein paar Scharniere dran und nen Griff. Fertig ist das mobile Modul für den Campingplatz oder wo auch immer man die aufbauen will.
Aber frag mal nicht nach den Preisen für ein "paar" Watt.
Aber an sich geht das also und wird eben auch mit starren Modulen gemacht. Diese Lösung ist etwas sperriger als so normale Faltpanels, aber deutlich handhabbarer als so nen Standardmodul. Und bekommt man im ausreichend großen Camper auch gut weg.
Wenn man bei einem Standardmodul bleiben sollte, kann man sich im Idealfall eins vom Typ vom Hausdach nehmen. Dann hat man nämlich schonmal nen (in Benutzung befindliches) Ersatzmodul, falls mal eines auf dem Dach in 10 Jahren stirbt.
Es braucht beim Standardmodul freilich etwas Geschick für die Anwinkelmechanik. Aber ehrlich, für 450EUR (Preisersparnis gegenüber dem Ankermodul) kannste dir auch was solides beim Metallbauer schweißen lassen, was auch den ersten Russenansturm übersteht.
Wenn ich die Daten von der Anker PS so grob richtig zusammenbekomme, geht sich ein Vertex S+ z.B. auch ausgehen. (aber auch noch größere, die dann aber noch unhandlicher werden)
EDIT:
Nicht falsch verstehen. Diese Faltpanels funktionieren schon.
Für mich persönlich ist aber die Notwendigkeit, was ich bisher hier weiß, eines verkleinerbaren Moduls nicht gegeben.
Wenn man mit dem Camper oder Auto irgendwie unterwegs ist und die Station nachladen will, ist das was anderes.
Wenn aber zu Hause die Lichter ausgehen, kommt man für mich mit einem normalen Modul genauso hin.
Natürlich muss man das irgendwo verstauen können. Da ist nen ~1/2m² natürlich besser verstaut als ~2m².
Ich wäre da für das Einsatzszenario "Ernstfall" einfach zu geizig. Für den Einsatzfall "unterwegs" muss man eben in den sauren Apfel beißen.