[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Die hat 1kWh Kapazität.... und eine Dauerausgangsleistung von 2kW mit einer Kurzzeithöchstlast von 3kW.

Deswegen habe ich in meiner ersten Antwort direkt gefragt, ob denn die 2kW Dauerlast der genannten Anker C1000 Powerstation als
Die Frage ist, was Dauerlast eben ist.
Dauerlast von 15min (Beispiel WaMa) sind halt was anderes als 2kW ziehen, bis der Akku nachgibt.
Kurzzeithochlast sind ja eher für Einschaltströme gedacht. (letztendlich überlasten die die Elektronik bis an die Grenze)

Zum Rest zum Akku Nachtröpfeln sind wir uns grundsätzlich einig, siehe unten.

Den genauen Use Case kann nur der Kollegen beschreiben.
 
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Die Frage ist, was Dauerlast eben ist.
Dauerlast von 15min (Beispiel WaMa) sind halt was anderes als 2kW ziehen, bis der Akku nachgibt.
Hä? Das bezieht sich auf die Leistung des AC-Wechselrichters. Der ist fähig 2kW dauerhaft auf AC-Seite zur Verfügung zu stellen. In kurzen Spitzen eben auch sogar 3kW für wie du sagst Einschaltströme.
Mit dem Akku hat das doch überhaupt nix zu tun.
Wenn ich dann eben die maximalen 2kW rausziehe, wird der 1kWh-Akku natürlich mit (mindestens) 2C entladen (das muss er natürlich auch aushalten) und ist nach 30 Minuten leer (sofern nicht noch PV-Strom dazu kommt). Dann können natürlich auch keine 2kW mehr rauskommen. Das ist doch selbsterklärend.
Aber wenn die Wama in der 15-minütigen Heizphase 2,5kW bräuchte, wird das wohl nix, weil 15 Minuten sind wohl keine kurzzeitige Spitzenlast mehr und der Wechselrichter kann eben nur 2kW halten.

Selbstverständlich heisst das nicht, das du da 3 Jahre am Stück 2kW Leistung rauszaubern kannst. :ROFLMAO:
 
Den genauen Use Case kann nur der Kollegen beschreiben.
Erstmal Danke für eure rege Beteiligung.
Meinte tatsächlich die Anker C2000 Gen2 mit 2000Wh, mein Fehler.

Der Use Case wäre wie folgt: Es sollen über die Schukosteckdosen Dinge wie elektrischer Rasierer, Zahnbürste, AA/AAA-Ladegerät und z.b. ein Steam Deck geladen werden. Da über AC afaik die geringsten Wandlungsverluste entstehen, soll über USB nur ein Handy, Notfallradio geladen werden.

Die hohe Ausgangsleistung (auch kurzfristig) benötige ich ansich gar nicht, überzeugend klingen für mich hier mehr die 9W Standyverbrauch laut Hersteller und die Möglichkeit einen zusätzlichen 2kWh Akku zu installieren.

Mein Gedanke war mit möglichst hoher einmaliger Ladung so lange wie möglich kleinere Verbraucher laden zu können, um damit Versorgungslücken zu überbrücken in denen ein PV-Panel nicht einsatzfähig wäre.

Im täglichen Einsatz soll die Powerstation nicht sein, erst "wenn es los geht". Bis dahin soll der Speicher nur einen ersten Funktionstest absolvieren und mehr oder weniger eingemottet werden. Wenn ich mich nicht irre sollte der Akku bei um die 30-60% (?) Ladungskapazität über längere Zeiträume bleiben, diesen Zustand würde ich dann alle 3 Monate überprüfen.

Da ein Selbstbau in meinem Fall also nicht wirklich zielführend ist, stellt sich eben noch die Frage nach dem passenden PV-Panel.
Anker gibt für die C2000 Gen2 einen maximalen Solareingang von 600W an. Klar das faltbare 400W bifaziale Panel von Anker ist nicht gerade billig, es wäre jedoch mobil und nicht so prominent für jeden sichtbar im Fall der Fälle.

Die Ausrichtung müsste über den Tag eh angepasst werden, das heißt ein starres Panel wäre in meinem Fall auch nicht perfekt.
 
es wäre jedoch mobil und nicht so prominent für jeden sichtbar im Fall der Fälle.

Die Ausrichtung müsste über den Tag eh angepasst werden, das heißt ein starres Panel wäre in meinem Fall auch nicht perfekt.
Nehmen wir uns mal die techn. Daten.

Anker SOLIX PS400
229x98cm (eingeklappt 56x98cm)
10kg

Trina Solar Vertex S+ (~450W) (ein konkretes Beispiel, andere sind aber ähnlich)
176x113cm
21kg

Aufgestellt (was der einzig sinnvoll Einsatzzweck eines Panels ist) sind beide in etwa gleich groß.
Woran machst du die weniger prominente Sichtbarkeit fest?
Wenn die Russen kommen damit im Wald unterziehen?

Ich mein, 56x98cm bekommt man bestimmt im passenden Fluchtrucksack besser unter, auch die, zusammen mit der Powerstation, 30kg bekommt man, mit etwas Training, auf dem Rücken auch wegehuckt. Dafür gibt es Mittel und Wege.

Sofern das aber im Bereich der eigenen 4 "Wände" stattfinden soll, sehe ich beim Faltpanel keinen direkten Vorteil, außer, dass man es ggf. einfacher aus dem Keller bekommt.
1,7x1,1m sind schon nicht so handlich, aber nichts, was man nicht wegtragen kann. (ich spreche da aus Erfahrung, geht schon)

Beim Faltpanel ist viel mehr der Nachteil, dass diese nicht so effizient sind, wie nen normales Modul, aber auch den Faltstellen entsprechende "Sollbruchstellen" sind.
(kann man im "kommt hier und da zum Einsatz" Fall sicherlich ignorieren)

Ansonsten kann man auch nen starres Panel durchaus ausrichten, mit unter sogar einfacher, weil es eben nicht so wabelig ist. Man hebt das einfach an einer Ecke hoch, drehts (über die auf dem Boden verbleibende Ecke) weiter und stellt es wieder hin. (zu den Anwinkellatten hatte ich schon was geschrieben)

Im Campingbereich nennt man sowas synonym "Sonnenanbeter".
Die Snoblösung baut man dabei aus normalen Campingmodulen (fürs Wohnmobildach, kleiner als normale Module), die an sich schonmal richtig was kosten, macht da ein paar Scharniere dran und nen Griff. Fertig ist das mobile Modul für den Campingplatz oder wo auch immer man die aufbauen will.
Aber frag mal nicht nach den Preisen für ein "paar" Watt.
Aber an sich geht das also und wird eben auch mit starren Modulen gemacht. Diese Lösung ist etwas sperriger als so normale Faltpanels, aber deutlich handhabbarer als so nen Standardmodul. Und bekommt man im ausreichend großen Camper auch gut weg.

Wenn man bei einem Standardmodul bleiben sollte, kann man sich im Idealfall eins vom Typ vom Hausdach nehmen. Dann hat man nämlich schonmal nen (in Benutzung befindliches) Ersatzmodul, falls mal eines auf dem Dach in 10 Jahren stirbt.

Es braucht beim Standardmodul freilich etwas Geschick für die Anwinkelmechanik. Aber ehrlich, für 450EUR (Preisersparnis gegenüber dem Ankermodul) kannste dir auch was solides beim Metallbauer schweißen lassen, was auch den ersten Russenansturm übersteht.

Wenn ich die Daten von der Anker PS so grob richtig zusammenbekomme, geht sich ein Vertex S+ z.B. auch ausgehen. (aber auch noch größere, die dann aber noch unhandlicher werden)

EDIT:
Nicht falsch verstehen. Diese Faltpanels funktionieren schon.
Für mich persönlich ist aber die Notwendigkeit, was ich bisher hier weiß, eines verkleinerbaren Moduls nicht gegeben.
Wenn man mit dem Camper oder Auto irgendwie unterwegs ist und die Station nachladen will, ist das was anderes.
Wenn aber zu Hause die Lichter ausgehen, kommt man für mich mit einem normalen Modul genauso hin.
Natürlich muss man das irgendwo verstauen können. Da ist nen ~1/2m² natürlich besser verstaut als ~2m².
Ich wäre da für das Einsatzszenario "Ernstfall" einfach zu geizig. Für den Einsatzfall "unterwegs" muss man eben in den sauren Apfel beißen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da über AC afaik die geringsten Wandlungsverluste entstehen, soll über USB nur ein Handy, Notfallradio geladen werden.
Ähm, über DC (Gleichstrom) entstehen weniger Wandlungsverluste, weil dort nur die Spannung gewandelt werden muss. Der Akku selbst ist ja DC.
Die 230V-Schukosteckdose hat die höheren Wandlungsverluste, denn dort muss eben auch noch DC auf AC gewandelt werden.
Also wenn du Effizienz willst, dann solltest du USB/DC-Anschlüsse bevorzugen und die AC-Steckdose eher meiden.

Mein Gedanke war mit möglichst hoher einmaliger Ladung so lange wie möglich kleinere Verbraucher laden zu können, um damit Versorgungslücken zu überbrücken in denen ein PV-Panel nicht einsatzfähig wäre.
Ähh, was willst du bitte für Geräte laden? Und vorallem, du willst nur Geräte aufladen, also Geräte die selbst auch einen Akku haben? Und eigentlich willst du quasi keine Geräte an dem Akku betreiben, die eben direkt 230V brauchen?

Geräte wie die genannten Rasierer, Handy, Radio... kannst du mit einem einfachem 50W Panel (ganz ohne Akku) locker laden, auch an bedeckten Tagen. Durch die Nacht kommen die dann mit ihrem eigenen Akku.
Das braucht ja alles kaum Strom.... also wenn du dein Handy nicht jeden Tag zweimal leerdaddelst, reicht da ein 2kWh-Akku ohne PV-Nachschub ja geschätzt 2-3 Monate. :d
Da kaufst du dann eine Powerstation quasi nur als größere Powerbank. :d

So eine Powerstation "braucht" man, wenn man daran z.B. einen Kühlschrank oder sogar Gefrierschrank am Laufen halten will (z.B. für Medikamente) und genau für solche Geräte brauchst du z.B. die Spitzenlast für den Anlaufstrom. Mein Kühlschrank zieht zwar dauerhaft nur ~30-35W, aber wenn der Kompressor einschaltet, geht der kurz auf 800-900W (oder sogar höher und das Shelly Plug raffts nur nicht schnell genug).
Oder für eine Herdplatte, Wasserkocher, .... wenn du schon in die Survival-Richtung gehst.
Für solche Sachen sind 2kWh dann wiederrum gar nichtmal mehr sooooo viel. D.h. der Nachschub der aus PV kommt, wird wieder wichtiger.

Die Ausrichtung müsste über den Tag eh angepasst werden, das heißt ein starres Panel wäre in meinem Fall auch nicht perfekt.
Du musst die Ausrichtung eines Panels nicht anpassen. Einfach nach Süden richten und Gut ists. Für maximalen Ertrag kann man es natürlich immer weiter "drehen". Allerdings bringt das gar nicht soviel. Bestenfalls würde ich ein Panel abends richtung Osten drehen, gegen 10 Uhr dann richtung Süden und gegen 16 Uhr nochmal nach Westen. Ist aber nicht so, das du da sonderlich viel mehr rausholst, wenn du das Panel alle 30 Minuten umstellst. :d

Und wenn ich mich schon auf sowas vorbereite, dann brauche ich für ein Notfallradio z.B. überhaupt keine Lademöglichkeit, denn das hat ein kleines PV-Panel direkt integriert und sogar eine Kurbel über den man den Akku laden kann. :ROFLMAO:
 
Ähm, über DC (Gleichstrom) entstehen weniger Wandlungsverluste, weil dort nur die Spannung gewandelt werden muss. Der Akku selbst ist ja DC.
Die 230V-Schukosteckdose hat die höheren Wandlungsverluste, denn dort muss eben auch noch DC auf AC gewandelt werden.
Also wenn du Effizienz willst, dann solltest du USB/DC-Anschlüsse bevorzugen und die AC-Steckdose eher meiden.
Das habe ich wegen "Unsinn" oben doch glatt überlesen.

@Liesel Weppen hat da voll recht.
Die Akkus in der Powerstation sind ja DC mit z.B. 48V.
Die Ausgänge für 12V oder auch USB sind auch DC, mit eben 12V oder 20V oder was auch immer.
DC/DC-Wandler sind das effektivste, was du haben kannst. Das geht knapp an die 100% Wirkungsgrad ran.
Also vereinfach gesagt, keine Verluste.

Zwar sind DC/AC Wandler auch effizienter geworden, im Vergleich zu vor 20 Jahren, aber an die nahezu 100% kommen die bei weitem nicht ran.
Viel mehr ist es sogar so, dass die Dinger quasi einen Grundverbrauch haben.
Nicht wenn man die anmacht, so clever sind die schon. Wenn man aber eine beliebige Last drauf gibt, dann können die sich unter Umständen schon mal 50W genehmigen.
Egal ob man da 10W oder 1kW dran hat.

Sprich also, im genannten Einsatzzweck ist das sogar super ineffizient, weil, zu den reinen Verlusten, nochmal der Grundverbrauch dazu kommt.
10W Handy laden heißt also im Beispiel 60W verballern, sprich also eher sogar noch etwas mehr, sagen wir 62W (2W echte Verluste). -> über 5/6 sind abwärme

Ich habe daher, fürs Campen, so einiges auf DC hin ausgerichtet. AC brauche ich nur für spezielle Sachen wie z.B. Herdplatte oder sowas. (und da wird dann aber auch am Akku genuckelt)
Mein 5G Router wird entweder mit 12V direkt versorgt oder aber über USB-C. Alles aus der Powerstation. Gleiches gilt fürs Smartphone und Lappi laden.
Aber auch die Kühlbox wird mit 12V Zigarettenstecker betrieben.
Ist natürlich dann relevant, wenn man keinen Strom aus der Steckdose hat. Und da machen z.B. 50W Grundverbrauch schon was aus. (sind reell bei mir weniger).
Ist Strom am Campingplatz vorhanden, sieht das anders aus, da wird der Strom bei aktuellen Geräten durchgereicht.
 
Das braucht ja alles kaum Strom.... also wenn du dein Handy nicht jeden Tag zweimal leerdaddelst, reicht da ein 2kWh-Akku ohne PV-Nachschub ja geschätzt 2-3 Monate. :d
Danke für die Aufklärung bezüglich AC und USB, also genau andersrum besser. Verstanden.

Die 2-3 Monate Nachschub sind genau das was geplant ist, an Tagen an denen ein Panel kaum oder nichts reinbringt überbrücken zu können. Mit einer Ladung von Rasierer und Zahnbürste komme ich ja schon fast 4 Wochen hin, da wären die Wandlungsverluste mit genug Puffer des Speichers auch noch verschmerzbar.

Ein USB-Panel habe ich zuerst im Sinn gehabt, was mich daran jedoch stört ist dass es mit allen Verbrauchen in der prallen Sonne liegt im Zweifelsfall, was den Akkus ja auch nicht gerade gut tut.

Das Radio hat tatsächlich ein Mini-Panel sowie eine Kurbel. Das Panel müsste dann aber auch in die pralle Sonne und der ganze Koffer heizt sich auf wie verrückt, Kurbeln als Notfalllösung dauert halt auch recht lange, auch wenn das Teil noch eine eigene kleine Powerbank drinnen hat.

Kühlen und Kochen überlasse ich Mutter Natur (Erdkühlschrank bzw. Holz und Gaskocher)

Die Sollbruchstellen eines faltbaren Panels schrecken mich jedoch auch leicht ab, daher werde ich mich nochmal mit starren Panels beschäftigen.

Danke euch erstmal soweit
 
Die 2-3 Monate Nachschub sind genau das was geplant ist, an Tagen an denen ein Panel kaum oder nichts reinbringt überbrücken zu können.
Es gibt kaum Tage an denen "nichts" reinkommt, geschweige denn 3 Monate am Stück. Nichtmal im Winter.
Erwartest du einen nuklearen Winter, an dem 3 Jahre am Stück "Nacht" ist? Dann bist du aber selbst mit einer 2kWh Powerstation nach 2-3 Monaten aufgeschmissen :d

Kauf dir erstmal ein Spielzeug-Panel mit USB-Anschluss.
Z.B. sowas: https://www.amazon.de/dp/B0D8HVY876
Das ist keine Produktempfehlung! Und bei Ali gibts bestimmt noch günstigeres Zeug.

Probier mit sowas, wie oft/schnell du damit deinen Rasierer oder sogar Handy laden kannst. Man kann da dann übrigens auch eine ganz einfache Powerbank laden, was sich sogar empfiehlt, wenn das Handy z.B. gerade nicht laden kann, weil man es gerade benutzt. Idealerweise hat man dann sogar 2 Powerbanks, damit am Panel immer irgendwas angesteckt sein kann, was gerade lädt. Dann kann man nachher das ganze Zeug nämlich aus der Powerbank laden. Probiers auch im Winter oder an Regentagen.
Du wirst feststellen, das selbst aus einem popligen 20W Panel schon beinahe genug rauskommt. Ganz ohne 2000€ Powerstation.

Mit einer Ladung von Rasierer und Zahnbürste komme ich ja schon fast 4 Wochen hin, da wären die Wandlungsverluste mit genug Puffer des Speichers auch noch verschmerzbar.
Wenn der Akku in deinem Rasierer und Zahnbürste schon 4 Wochen reicht, dann reicht ein 2kWh Akku eher 2-3 Jahre. :d Und wenn die Akkus der Geräte schon 4 Wochen reichen, brauchst du ja nur einen einzigen Sonnentag um diese Geräte mit einem popligen PV-Panel wieder vollzuladen.
Ich würde mir ja eher die grundsätzliche Frage stellen, ob ich in so einem Extremfall überhaupt auch nur eine Wattstunde für einen elektrischen Rasierer oder eine elektrische Zahnbürste verschwende, denn das ist auch alles völlig ohne Strom möglich. :d
Auch bei der Frage ein Handy geladen zu halten... du gehst also davon aus, das die Mobilfunknetze dann überhaupt noch funktionieren?

Ein USB-Panel habe ich zuerst im Sinn gehabt, was mich daran jedoch stört ist dass es mit allen Verbrauchen in der prallen Sonne liegt im Zweifelsfall, was den Akkus ja auch nicht gerade gut tut.
What? Dann lehn ich das 50W Panel an einen Baum und leg die Geräte die via USB laden mit einem 50cm USB-Verlängerungskabel hinter den Baum in dessen Schatten.

Irgendwie scheinst du dich für eine Apokalypse vorbereiten zu wollen, aber auf der anderen Seite willst du Glamping? :ROFLMAO:

Edit: Du kannst dir auch ein beliebiges 12V PV-Panel holen und dann einfach einen Spannungswandler dranlöten, z.B. sowas: https://www.amazon.de//dp/B0F9FLF6QB. Die reichen für ~25W Panels.
Das ist nicht optimal, weil die Dinger keinen MPPT-Tracker haben und daher die Panelleistung nicht optimal ausschöpfen, aber ein beliebiges USB-Gerät werden sie trotzdem aufladen.
Das Zeug ist so billig, wenn dir ein Panel mit 25W nicht reicht, dann kaufst halt 5 davon. :ROFLMAO:
 
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Dazu habe ich mir vor einer Weile einen Test (https://www.heise.de/bestenlisten/t...ls-im-test-perfekt-fuer-powerstations/94gczh6) von heise angesehen.

Bei tiefer stehender Sonne oder leichter Bewölkung sind die Markenmodule noch deutlicher im Vorteil. Während von den theoretisch möglichen 100 Watt beim Modul von Jackery immerhin noch 65 bis 80 Watt ankommen, fällt die Leistung des Xmund-Panels hier auf 40 bis 60 Watt. Und auch bei bedecktem Himmel sind die Markenmodule im Vorteil: Die Panels von Ecoflow und Jackery wandeln bei grauem Himmel noch etwa vier bis zwölf Prozent der Nennleistung zu Energie um, während die Leistungsanzeige bei den billigen Panels bei null bleibt.

Es mag sicher auch nur mit USB Panel und Powerbank funktionieren, mir wäre es aber lieb einfach genug Reserve zu haben, wenn man mal nicht raus kann, warum auch immer.

Ich würde mir ja eher die grundsätzliche Frage stellen, ob ich in so einem Extremfall überhaupt auch nur eine Wattstunde für einen elektrischen Rasierer oder eine elektrische Zahnbürste verschwende, denn das ist auch alles völlig ohne Strom möglich. :d
Auch bei der Frage ein Handy geladen zu halten... du gehst also davon aus, das die Mobilfunknetze dann überhaupt noch funktionieren?

Die Reserve für die Reserve ist natürlich vorhanden, ich möchte aber betonen dass es nicht zu unterschätzen ist einen gewissen "Moralboost" zu haben, gerade in schwierigen Zeiten.

Handynetze, darüber lässt sich spekulieren wie großflächig und wie lange ein Wiederaufbau dauern würde. Mir geht es bei der Sache auch um besser man hat, als man hätte.

Irgendwie scheinst du dich für eine Apokalypse vorbereiten zu wollen, aber auf der anderen Seite willst du Glamping?

Auf die Gefahr hin unseriös zu wirken, ich schreibs trotzdem: Wenn ich nach einem langen Tag in der Donnerkugel abends noch ne Stunde das Steam Deck anwerfen kann, rasiert und gestriegelt, wird der nächste Tag deutlich leichter werden.

Nein, ich bin nicht der Bruder des Iglu-Typen. Ich will einfach besser überleben.
 
Es mag sicher auch nur mit USB Panel und Powerbank funktionieren, mir wäre es aber lieb einfach genug Reserve zu haben, wenn man mal nicht raus kann, warum auch immer.
Du hast offensichtlich keine Ahnung wieviel Strom es braucht um diverse Geräte wieder aufzuladen und auch nicht wieviel Strom ein PV-Panel liefert, auch wenn die Sonne mal nicht vollgas draufknallt.
Deswegen gebe ich den Ratschlag: Kauf dir so ein Billigteil für 20-30€ und guck erstmal wie weit du damit kommst, statt direkt eine 2kWh-Powerstation für 1000 oder sogar 2000€ zu kaufen.
Ok, wenn dir die Kosten sowieso komplett egal sind... dann geh gleich ins Volle.
Und wenn du dann weißt, für wieviel selbst schon ein popliges 20/30W USB-Panel taugt, dann kannst du auch einschätzen wieviel du wirklich mehr brauchst/haben willst.
Wie schon mehrfach gesagt: Alles was du genannt hast ist einfach nur Kleinkram, dafür braucht man weder eine 2kWh Powerstation, noch ein 400W PV-Panel. Und den 230V-AC-Anschluss brauchst du ja anscheinend sogar überhaupt nicht?

Auf die Gefahr hin unseriös zu wirken, ich schreibs trotzdem: Wenn ich nach einem langen Tag in der Donnerkugel abends noch ne Stunde das Steam Deck anwerfen kann, rasiert und gestriegelt, wird der nächste Tag deutlich leichter werden.
Die Deck hat doch auch nen eigenen Akku und die kann man auch aus stinknormalen Powerbanks laden, oder?

Ich will hier keine Prepper-Diskussion lostreten, ich denke nur, du kannst dir einen ganzen Haufen Geld sparen, indem du erstmal "klein" ausprobierst, was damit überhaupt geht, als direkt 4-stellige Beträge für etwas rauszupfeffern, was du selbst in einer Zombieapokalypse nicht wirklich brauchst. :ROFLMAO:
Ausser dein Plan ist dann mit anderen Überlebenden Strom gegen Zigaretten tauschen zu können... dann hast du mit einer Powerstation und einem 400W Panel natürlich definitiv Reserven. :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaube mir, gegen moderne richtige PV-Panels sind alle Faltpanels Spielkram, egal wie gut die sind.
Auch die in dem Test so hochgelobten Panels sind auch einfach nur normale N-Typ Zellen (haben eine bessere Restlichtempfindlichkeit), wie sie bei normalen Modulen schon seit Jahren Standard sind. Der erwähnte Vorteil mag also bei Faltpanel durchaus wichtig zu erwähnen sein, bei normalen Panels spricht da aber schon keiner mehr drüber, weil alter Hut.
Und natürlich ziehen einen die Hersteller bei den Faltpanels auch ab, bzw. ist das eben keine Massenproduktion, wo die am Tag 10k Panels rausschieben und daher von Skaleneffekten profitieren könnten.

Man muss sowas immer mit dem richtigen Blickwinkel betrachten.
Faltpanels sind eine Domäne, Normale eine andere Domäne.
Faltpanels machen bei (wirklich) mobiler Anwendung Sinn, bei Stationärer eben nicht. (Handlingsfrage)

Wenn man das Geld hat, kann man da natürlich drauf scheißen und bevor das Geld Schimmel ansetzt und schlecht wird, kann man es natürlich rausballern. Die Frage ist nur, ob man für die 450EUR nicht lieber 90 5er von der Bank holt und die anzündet, dann hat man wenigstens den Heizwert der Scheine noch auf der Haben-Seite. Ist im Notfallszenario ein Punkt, den man bedenken sollte. (Aber keine Abgasmessung machen)
 
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Elektriker war gestern noch mal da, Unterlagen für die Anmeldung etc. unterschreiben.

Geplante Errichtung nach wie vor ende Juni. Fast alles auf Lager, nur für die Panel hat er noch keine Liefertermin. Sind ja noch 4 Wochen, wird schon 😅
 
Am Wochenende hat mir ein Kumpel stolz seine pv Anlage präsentiert. Preis echt ok (Sungrow, 10kwp, 12kwp Module, 12kwh Akku) für ca 12k€ mit Abnahme etc. Aber die Verlegeung.... Zum Teil liegen Stecker auf den Ziegeln, die Kabel hängen sowieso bis runter. Unter die Ziegel ist er einfach ohne weitere Ummantelung.... Und das von einem renommierten PV Bauer...
 
Wa?! Eine Woche?
Er meinte 1 Tag evtl. 1,5 Tage wenn's so heiß ist wie gestern.
Kommt ja immer auch auf die vorhandene Infrastruktur an. Aus (mehrfacher) Erfahrung - ein Tag reicht auch bei optimalen Voraussetzungen nicht zur fachgerechten Installation, ALLE Anlagen die ich bisher gesehen habe und mal schnell "hingerotzt" wurden, weisen erhebliche, teilweise gefährliche Mängel auf.
 
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