Suche USV für überbrückung von kurzen Stromausfällen

PurpleMoon

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Guten Tag zusammen,

ich suche nach einer USV (oder zwei) um kurze 1 Sekunden Stromausfälle zu überbrücken.Hoffentlich bin ich im richtigen Unterforum.

Hier wo ich wohne, hier sitzen wir ziemlich am Ende des Netzes.
Gelegentlich gibt es immer mal wieder einen ca. 1 Sekunden Stromausfall im Ort.
Laut meinem Netzbetreiber kann das bis zu 1000 Mal im Jahr passieren.
Hier wird z.B. bei einem Lichtbogen für einen kurzen Moment die Spannung getrennt um diesen zu löschen.
Mir wurde angeraten eine USV zu kaufen.

Letzte Woche hatte ich wieder einen solchen Stromausfall und mir hat es an einem 2.5GB Switch einen Port zerstört.
In den vergangenen Jahren haben schon andere Geräte das Zeitliche gesegnet.
Wie auch schon vom Spiegel NAS der Datenverlust. (Zum Glück waren die Daten auf dem PC noch vorhanden)

Was wird versorgt?
- Dauerhafte Geräte: (Läuft immer)
-> Router + Switch
-> HomeServer (ODroid H4 Ultra)

- Gelegentliche Geräte: (Laufen selten, nur wenn Sync oder Archivierung, wenn ich zuhause bin)
-> 2x 4 Bay NAS
-> 1x Selbstau NAS mit 8 HDDs

- Computer (Läuft regelmäßig, wenn ich zuhause bin)
(1200 Watt Netzteil, 2 Monitore, 4090 und 9950X3D)

Alles steht in meinem Wohnzimmer und kann nicht wo anders untergebracht werden.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wäre hierfür ein "Line-Interaktiv" geeignet.
Dieses braucht aber wenige millisekunden um bei einem Stromausfall umzuschalten.
Macht keinen lärm oder Hitze.

Bei einer USV mit "Online-Einphasig" gibt es keine Umschaltung.
Diese ist mit Doppelwandlern versorgt und braucht dadurch keine Zeit um umzuschalten. (AC > DC > AC)
Macht aber durch den Lüfter lärm und wärme.

Ich weiß, bei meinem PC müsste ich schauen, was Sinn ergibt und ob das Netzteil den kurzen Umschalter sauber überbrücken kann.

Überlegung wäre gewesen, zwei zu kaufen.
Eine "Line-Interaktiv" für Router + HomeServer + NAS.
Und eine "Online-Einphasig" für den PC, da ich normalerweise den PC vom Strom trenne, wenn ich ihn nicht brauche.
Oder eben mit einer "Line-Interaktiv" testen ob der PC die überbrückung übersteht, bei einem Stromausfall.

Ich hoffe jemand von euch kann mir helfen. :)
Ich sage mal Danke und wünsche euch einen entspannten Tag.

Liebe Grüße
PurpleMoon
 
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Meine Meinung dazu:

Router, Switch und Odroid kannst du locker an eine 50€ Line-Inter. APC Easy UPS hängen... die nötigen Netzteile der Geräte puffern eh ein paar Millisekunden, die USV schaltet schnell genug für den Rest (bedenke, dass das Internet trotzdem weg sein dürfte, da in D/A/CH die meisten Straßenunterverteilungen für Privatkunden nicht mehr notstromgepuffert sind)!

Die temp. laufenden Backupgeräte würde ich an eine zweite, baugleiche Kiste hängen, einfach weil es bequemer ist bei Wartung und Akkutausch... eine gute Planung der Backups ist wichtiger, als eine Superduper USV. Mach deine Backups zu Zeiten, in denen das Netz stabil ist und damit weniger Gefahr droht - meist zwischen 22h und 5h unter der Woche, nicht bei sport., polit. und gesell. Großereignissen etc.

Schwer wird es mit deinem PC.. die verbaute Hardware inkl. Monitoren lässt eigentlich keine Billiglösungen zu; wir sprechen da ja über teure Komponenten, die bei guter Auslastung auch ordentlich Strom ziehen... wenn du als 1500 Watt ordentlich absichern willst... das geht ins Geld, 700€+ kannst du da verplanen!
Besorg dir mal ein Strommessgerät und miss einen Tag dein Nutzungsverhalten - zur USV Planung musst du dann den Maximalverbrauch absichern, weil theoretisch ja diese Last auf die USV gehen könnte.
 
bedenke, dass das Internet trotzdem weg sein dürfte
Das weiß ich.
Vor ca. 3 Jahre hatte nach einem solchen Stromausfall der Router nicht mehr funktioniert. (Netzteil OK, Router selbst hatte das scheinbar nicht überstanden)
Die temp. laufenden Backupgeräte
Die laufen nur ca. 1 Mal die Woche.
Hier lohnt sich mMn keine 2, da die sonst nur unbenutzt rumsteht.
Mach deine Backups zu Zeiten, in denen das Netz stabil ist
Diese Stromausfälle sind die letzte 10 Jahre zu beliebigen Zeiten passiert.
Da ich normalerweise von 21 - 4 Uhr schlafe und dann arbeiten gehe, sind nacht keine BackUps möglich.
Der PC läuft nur, wenn ich wach und dran bin.
Die BackUps laufen dann beiläufig am WE.
Schwer wird es mit deinem PC
Das weiß ich.
Der verbraucht derzeit max 800 Watt mit Monitoren und co. CPU + GPU wird eher selten voll ausgelastet.
Beim Spielen / Streamen sind das dann die ca. 900 Watt.
USV Planung musst du dann den Maximalverbrauch absichern, weil theoretisch ja diese Last auf die USV gehen könnte
Das weiß ich.
Mein Problem ist aber auch, ich habe hier eine 10A Schraubsicherung für das Wohnzimmer + Schlafzimmer.

Budget liegt gesamt bei ca. 500 - 600 Euro.
Ich bin leider in der EM-Rente und da wird es schwierig.

Vielen Dank für deine Antwort
 
Budget liegt gesamt bei ca. 500 - 600 Euro.


Bei Jacob sogar für nur ~510€ zu haben (Rückläufer oder Verpackungsschaden)

 
Zuletzt bearbeitet:
Online USV würde ich mir schenken.
Du hast dabei immer doppelte Wandlerverluste, was dementsprechend den Verbrauch hochtreibt, zu dem, was die USV grundsätzlich noch braucht.

Daher haben moderne Online USVs einen "Öko-Modus", was dann wie eine Offline USV mit Bypass ist.
Dadurch wird die Doppelwandlung umgangen und man spart sich die Verluste.

Wegen USVen würde ich mal bei Eaton schauen.
Auch APC ist, ja auch @home, durchaus sinnvoll.
Akkus sind immer so ein Thema, würde ich aber eh nie die originalen kaufen, sondern eher gute OEM Quali. (die Hersteller kaufen auch nur die)
Das gilt bei jedem USV-Hersteller.
Was ggf. aber noch Sinn macht, es gibt mittlerweile auch (lithium) Powerstations, mit USV-Funktion.
Die schalten dann entsprechend um, wenn der Bedarf besteht. Mitunter sind die aber im Anlaufen nicht so schnell, damit das NT nicht abkackt.
Da aber moderne PC-NTs mitunter schon mit 110V anlaufen, kann man hier ggf. ein paar Augen zudrücken.
Für hochsensible Geräte mit eingeschränktem Spannungsbereich ist das dann nichts.
(das hat man aber bei jeder USV, die keine Online ist)

Entscheidend ist, welche Leistung benötigt wird.
Je weniger, desto günstiger der Spaß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig wäre mir in Deinem Szenario vor allem "lüfterlos"...
 
Meine Erfahrung mit APC im „professionellen“ Umfeld (10 kVA) ist durchwachsen. Akkus sackteuer, Support bei Defekt nicht vorhanden. Ich würde keine APC mehr kaufen.

Wenn du nur Ausfälle von wenigen Sekunden Puffern musst, tut es bei den Kleingeräten ja vll auch ein „Supercap“.

Nochmal weiter gesponnen, ohne sowas mal konkret umgesetzt zu haben: Balkonkraftwerk mit Speicher ist keine Option? Wie gesagt, ich kenne die Regelungstechnik da nicht, aber evtl. funktioniert das einfacher, als eine USV.
 
Ich würde Eaton kaufen.
Da drin stecken Standard Gel-Akkus, je nach Leistung der USV dann auch mehrere dieser Akkus in Reihe/Parallel geschaltet..
Und die bekommt man überall für wenig Geld.
 
Balkonkraftwerk mit Speicher ist keine Option? Wie gesagt, ich kenne die Regelungstechnik da nicht, aber evtl. funktioniert das einfacher, als eine USV.
Bedingt.
1. braucht man nen BKW
2. muss das BKW auf der Phase sein wo sich der Rechner befindet
3. muss das Gerät auch in dem Moment Strom liefern, wo der Ausfall passiert (Nachts, Winter, etc.)
4. Muss ein BKW innerhalb von 0,2s abgeschaltet haben, wenn der Strom weg ist.

An sich ne nette Idee, in der Umsetzung gibt es dann eben doch ein paar Themen, die man beachten muss.
Ein BKW ist also, primär wegen Punkt 4, das völlig falsche Produkt, eben weil die Einspeisung ins Netz abschalten muss, wenn der Strom weg ist.
Die Anforderung ist aber hier konträr, der Strom soll bei Stromausfall aber explitit "stehen" bleiben.

Ansonsten ist ne USV immer einfacher als nen BKW.
Hinstellen, Stecker in die Steckdose, Geräte anstecken, fertig. (nicht irgendwelche Halterungen, Vermieterspaß, Registrierung etc. )
Ersetzt mit sowas ggf. sogar die Steckdosenleiste.
(Leistung ?_?, ist bei der 3S auf jeden Fall das Max)
(bei dem Preis ggf. mehrere ?_?)

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass ein Großteil der USVs ja aus dem IT-Bereich kommen, und daher C13 ggf. auch C19 Anschlüsse haben.
Kann man mit Adapter gegen angehen.
Oder aber eben bei der USV auf Schuko achten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da drin stecken Standard Gel-Akkus,
Ist bei APC auch so.
Man muss nur die richtige Form finden, ebenso auch bei Eaton.
Die kaufen die Akkus auch nur auf dem OEM-Markt zu. -> kochen alle nur mit Wasser
 
Nochmal ich... also APC kaufe ich für privat gerne, weil sie, im Gegensatz zu den meisten OEM Anbietern, wenigstens Basissupport und Ersatzakkulisten anbieten. Das Tauschakkus 50-100% vom USV Neupreis kosten, ist bei den meisten günstigen Geräten so; die Akkus sind halt auch der größte Bauteilpreis, das bisschen Wandlerelektronik dürfte in der sub-hundert €uro Klasse nie mehr als 10 kosten.

Für den angefragten Zweck hier sehe ich keinen Grund, direkt hochpreisige Markenware a la Eaton etc. anzuschaffen, zumal ja nicht sicher ist, dass die Dinger dann die Bedürfnisse treffen. Einfach günstig online kaufen, ein paar Tage testen (Stromausfälle sind ja dank Sicherungskasten gut simulierbar) und dann ggfs. behalten oder retour schicken - das geht mit 50€ Dingern einfacher, alleine des Gewichts wegen.

Gerade in der aktuellen allgemeinen wirtsch. Situation und den pers. Umständen des Fragenden würde ich wirklich günstigst anfangen und über die Jahre hinweg dann hochrüsten - klar wäre ein ringgeerdetes PV- und Windstromsystem mit Akkubänken und einer Rückfallebene auf Gas-/Allesbrennergenerator und 2x 2k Liter Tanks das Optimum ... aber welcher Privatmann hat gerade cremige 50.000+€ für ein gut geplantes Heimstromnetz über?!
 
Eine Wirkleistung von 510W reicht ihm ja nicht, die günstigeren Eatons sind also eh raus.
Und mit neuren APC habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht in letzter Zeit, machen teilweise schon nach 2-3 Jahren die Biege,
verabschieden sich mit Alarm obschon Netzseitig nichts war, laufen nach Abschalten/Netztrennung dann wieder wie gehabt.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der 850 W Eaton steckt ein 9 Ah-Akku drin und der kostet bei Batteriehändlern gerade einmal 22,90 €.
Die USV 125,- €.
Und den 5 Ah, der in der 510 Watt drin steckt, bekommt man schon für 11,90 €.
Die Akkus kosten also wirklich kaum etwas und sind weit entfernt von 50-100% des Gerätepreises.
Bei der 850 W sind es gerade einmal 18% des Gerätepreises.
Die Preise für mit APC gelabelte Akkus sind schon etwas abgehoben.
 
Es ist ja nun nicht unüblich, dass Hersteller mit "Zubehör" Geld verdienen.
Will man Support usw. haben, muss man das hinnehmen.
Braucht man das nicht, muss man das auch nicht hinnehmen.

Im Profibereich bietet die Hersteller auch das rund um Sorglospaket, mit jährlichem Handauflegen usw.
 
Nie im Leben würd ich mir freiwillig was mit Bleiakkus hinstellen, das ist einfach das Allerletzte. Ich hatte in meinem Leben schon genug mit Akkus zu tun, speziell auch mit Bleiakkus.
Einfach nein.

Für mich sollte eine USV also folgendes haben:
- LiFePo4 (Lithiumeisenphosphat) Akku
- Lüfterlos
- sparsam (weil sie 24/7 läuft ohne aktiv was zu nutzen, schon klar, ist halt ne Art Versicherung)

Gibts momentan scheinbar nicht...

Man kann zwar Blei 1:1 auf LiFePo4 umrüsten (Akkus aus 4 Zellen mit internem BMS, nach außen wie ein Bleiakku), allerdings wird damit die Ladestandanzeige nicht funktionieren, weil der Spannungsverlauf über die Kapazität bei der Lithium Variante (ganz) anders ist, ob der per Shunt mitzhält, wer weiss, auf jeden Fall ist das wsl. möglich aber nicht ganz reibungslos.

Insofern tu ich mir mit USV gerade sehr, sehr schwer.
 
…weil du eine sehr sehr sehr sehr sehr sehr … sehr sehr SEHR sehr spezielle Anforderung hast, für die es aus Gründen wohl keinen Markt gibt…
 
Ich hab seit knapp einem halben Jahr 2x APC BackUps 850VA verbaut. Einmal für Router und Kleinkram, einmal für Switche + PoE-Zeugs.
Haben mehrere kleine Stromausfälle und gewollte Abschaltungen (Elektrikprüfung, Umbau, Kleinkram) ohne Murren und Ausfall abgefedert.
Verwenden APC auch beruflich (wenn auch eher die größeren bzw. online-usvs) und haben da eigentlich keine Probleme mit.
Haben genug Anschlüsse (gemessen an der Pufferleistung) und funktionieren ohne Lärm etc.
Die Zeit wird zeigen, wie gut die Akkus dann sind.


Bedingt.
1. braucht man nen BKW
2. muss das BKW auf der Phase sein wo sich der Rechner befindet
3. muss das Gerät auch in dem Moment Strom liefern, wo der Ausfall passiert (Nachts, Winter, etc.)
4. Muss ein BKW innerhalb von 0,2s abgeschaltet haben, wenn der Strom weg ist.
Zu allen Punkten: Theoretisch: Ja.
Praktisch: Nicht unbedingt. Wobei BKW mit etwas Sonne immer etwas bringt, sofern man nicht einen Mini-Nord-Balkon hat.
Mit AC-Speicher bräuchtest du nichtmal ein BKW und kannst Netzstrom speichern (Sinn mal aussen vor durch Verluste etc)

Viele (alle?) AC-Speicher haben eine Notstromsteckdose, die dann genau wie eine USV funktioniert und keine Netzspannung benötigt.
Die Kiste wird also regulär geladen (je nach Aufbau über einen seperaten Wechselrichter und korrekter Logik nur mit Überschuss aus dem BKW) und gibt über die entsprechenden Steckdosen beim Stromausfall dennoch Strom ab.

Was also sinnvoll sein kann und langfristig Geld spart: Vernünftiges BKW mit günstigem Speicher, der als USV konfiguriert wird (also mit Mindestkapazität und Bedingungen konfiguriert) und man hat das beste aus beiden Welten.
Wird vielleicht auch langfristig mein Plan sein. Dann kommt eine APC weg und der (obendrein deutlich größere Speicher) wird als USV für Switche etc. fungieren. BKW mit nicht optimaler Ausrichung ist seit knapp 3 Wochen installiert. Als reiner Speicher lohnt sich das eher nicht, aber als USV: Ja, ein bisschen. Wenn man eh eine haben möchte. Hängt natürlich auch vom Preis ab, die Kosten auch nicht unbedingt wenig, auch wenn derzeit auch preiswertere Modelle auf dem Markt erscheinen.
Korrigiere mich bitte, wenn ich das so falsch sehe, ein Profi bin ich natürlich nicht.
 
Ich habe vor meine Technik einen "Anker Solix C1000 Gen2" gepackt. Wenn ich mal so eine Akku irgendwo brauche, habe ich was. Für mich praktisch und funktioniert auch als USV.
 
…weil du eine sehr sehr sehr sehr sehr sehr … sehr sehr SEHR sehr spezielle Anforderung hast, für die es aus Gründen wohl keinen Markt gibt…
Ich weiss nicht, was sehr speziell dran ist, im Jahr 2026 eine Akkutechnik aus den Post-2000er Jahren zu wollen anstelle einer aus den späten 1800er Jahren.
Ist mir schon klar, der Jährliche Tausch zigtausender Bleiakkus ist ein schönes Geschäftsmodell für den Hersteller.
Ich habe vor meine Technik einen "Anker Solix C1000 Gen2" gepackt. Wenn ich mal so eine Akku irgendwo brauche, habe ich was. Für mich praktisch und funktioniert auch als USV.
Wsl. ist eine Lösung in diese Richtung das interessanteste.
 
Zu allen Punkten: Theoretisch: Ja.
Praktisch: Nicht unbedingt.
Naja, ein BKW ist ein BKW und eben kein Speicher und schon 3x kein AC gekoppelter Speicher.

Und mit einem BKW im genannten Use Case würde der Lehrer nun mal sagen, am Thema vorbei.
Ist leider so.

Ja klar, nen BKW mag, grundsätzlich, gerne sinnvoll sein.
Allerdings ist hier die Frage erstmal gewesen, wie man die Mikrostromausfälle überbrückt. Und da ist nen (normales) BKW eben maximal unsinnig.

Wenn man die große Lösung will, kann man natürlich gerne über sowas nachdenken. Nur reden wir dann nicht mehr von 600EUR (in Summe) und von einfacher Installation (Aufwand) sprechen wir da noch nicht mal.
Zumal man ja auch noch zusätzlich die Chance haben muss, dass 1. installieren zu können (ein BKW geht eben nicht immer) und zum 2. muss das ja auch noch da sein, wo der Strom (zur "IT-Station") ja auch noch hin muss. Keiner verlegt PV-Leitungen quer durch die Bude. Und ja, AC-Speicher bla bla bla. Sind auch Verluste (was die Amortisation reduziert), die man hinnehmen muss.

Wenn jemand mit 20 nen Auto braucht, um zur Arbeit zu kommen, dann muss man dem nicht nen Touran mit 3 Kindersitzen, Anhängerkupplung und Dachgepäckträger hinstellen, weil er könnte ja mit 30 und der Angetrauten mit 3 Kindern in den Kroatienurlaub fahren wollen.

Zurück zum Thema.
Eine USV ist eben erstmal eine USV.

Wenn man, warum auch immer, sich mit dem BKW auseinandersetzen mag, dann ist ne ganz andere Diskussion.
Normal ist ein BKW immer sinnvoll.
Ein Speicher hängt vom Nutzerverhalten und den jeweiligen Verbräuchen zur Tag und Nachtzeit ab. Kann sinnvoll sein und sich schnell rechnen, kann aber auch genau das Gegenteil sein. Mehr dazu gibt es im PV-Thread im OT nachzulesen.
Wenn man, warum auch immer, mit dem Gedanken spielt (oder jetzt auf den Geschmack gekommen ist), dann kann man da nochmal locker nen Monat an Aufschlauen reinstecken.
Grundsätzlich würde ich sagen, wenn das auch nur im Ansatz ne Idee ist, dann lieber jetzt mit beschäftigen und ggf. noch 3 Monate mit der Ist-Situation leben (scheint ja eh nicht nur seit gestern zu sein) und dann ne Lösung schaffen, die, zumindest longterm, sich auch noch rechnet. (dazu muss man aber die nötigen Penunzen haben...)
Jetzt ne USV kaufen und in 2 Jahren wegschmeißen, ist nicht nur Geldverbrennen sondern auch umwelttechnisch... (klar, kann man auch verkaufen oder einlagern, bei letzterem wird die aber nicht besser)

Im Idealfall ist dann ein Nebeneffekt eines Speichers eben die USV-Funktion.
Hier muss man aber aufpassen, da nicht jedes BKW bzw. Speicher das auch so unterstützt. Es ist eben schon ein spezieller Use Case, mehr oder minder.

@Helojumper
Ich hatte ja oben schon von Powerstations geschrieben. Leider ist Anker oder auch Ecoflow nicht die günstigste Option. Sind mittlerweile aber auch mit USV-Funktion, sprich schneller Umschaltung, versehen, wie auch so bei manch anderem Hersteller.
Leider geht es je nach Leistungsklasse dann auch sehr schnell ins Geld.
Mitunter lassen sich diese Stations auch mit PV betreiben oder sogar als echtes BKW mit Einspeisung versehen. (siehe oben)

@pwnbert
Naja, speziell ist das schon.
Man darf nicht vergessen, dass USV eher im IT-Bereich sind. Und da ist, ja man mag es kaum glauben, Bleiakkus noch immer Stand der Technik. (wie auch Lithium)
Warum ist das so?
Weil eine USV ein entsprechendes Ablaufdatum hat.
Sprich, nach gut 10 Jahren, kommt die auf den Müll.
Warum? Weil das Gerät im Ernstfall funktionieren muss. Und alternde Geräte werden mit der Zeit eben schlechter, was die Verfügbarkeit angeht.
Dann kommt dazu, dass eine USV im Idealfall gar nicht benutzt wird. Sprich, nach 10 Jahren ist die im Idealfall gar nicht aktiv geworden.
Akkus waren also 10 Jahre auf Anschlag geladen und dann kommt alles auf den Müll.
Jetzt könnte man sagen, dann braucht man die auch nicht. -> ist wie ne Versicherung, sollte man haben, aber besser nicht brauchen

Und ja, leider ist es so, dass Akkus eben nicht sorgenfrei sind. Das betrifft aber Blei und Lithium gleichermaßen.
D.h. man muss sich dort immer Gedanken machen, wie geht man damit um.

Und ja, Blei muss man "regelmäßíg" austauschen. Am Ende ist das aber nur 1x pro Lebenszyklus der USV notwendig. (5-7 Jahre, je nach Typ und Umgebung (Kühlung des Raumes auf z.B. 20°C).
Das wars dann aber auch.
(aber ja, wenn das jeder machen muss, fahren da genug LKWs durchs Land)

Wir haben unsere USVen (40kW) mit Blei ausgelegt (weil wir ein relativ robustes Netz haben) und diese in einen feuerfesten Raum verbannt. Wenns brennt, braucht die Fw den nur volllaufen lassen und gut ist. (keine home-Anwendung)

Für sowas ist Blei völlig ausreichend, besonders weil Lithium da noch keinen wirklich preislichen Vorteil bietet, trotz der Preise.

Wer hingegen ständig mit Stromausfällen (insbesondere längere) zu kämpfen hat, der wird mit Lithium besser fahren, einfach weil die zum einen deutlich mehr effektive Kapazität haben und, wenn man an die Laufzeitgrenzen der Kapa kommt, einem sowas deutlich besser verzeiht als Blei.

Weiterhin ist es natürlich so, dass bezogen auf die Kapazitätsdichte, sowohl bezogen auf Volumen als auch Gewicht, Lithium Vorteile bietet.
Ich habe schon etlichen 10kW Rack USVn (Blei) verbaut, 3-stellige Gewichte sind nun mal kein Zuckerschlecken. Sowohl beim Platz, Handling aber auch Belastbarkeit des Schrankes und Boden. Mal ganz davon ab, dass dort an el. Kapazität eher eine Schüssel statt Bottich drin ist.
Und man muss auch nicht glaube, dass nen 50jähriger damit jonglieren kann, wie es nen, kräftiger, Mitte 20jähriger könnte.

Und zum Geschäftsmodell. Die Hersteller lassen sich ihre Lithium USVn auch gut bezahlen. Die wissen schon, wie sie zu Geld kommen, auf dem einen oder anderen Weg, die wurden ja nicht mit nem Klammerbeutel gepudert.
-> du als Kunde bezahlst das so oder so, egal was du machst

Am Ende bleibt, beides ist ne Option, man muss das Richtige für sich wählen.
In Kombination mit den Überlegungen vom Anfang des Posts, ergibt aber ggf. eh schon der Zwang auf Lithium.
Wenn es in Richtung Lithium gehen sollte (auf die eine oder andere Weise), dann würde ich zwingend auf LFP setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der reine Stromausfall stellt für die Hardware doch keine Gefahr da, würde es daher nicht auch reichen zumindest den PC mit Peripherie nur gegen Spannungsspitzen zu sichern ?
 
Doch, leider stellen Strom"ausfälle" eine "Gefahr" da.

Es gibt nämlich sogenannte Einschaltströme, bei der supertollen Technik, die wir hier heute so haben.
Daraus ergeben sich negative Effekte.

Einer ist der Strom an sich, der in die Kondensatoren der Geräte reinschießt. Viele Geräte sind oftmals nicht strombegrenzt. Das sind also am Ende Minikurzschlüsse. Also viel Strom in sehr kurzer Zeit. Das geht auf Dauer auf die Geräte.

Ein Weiterer sind Oberwellen.
Bedingt durch dieses Einschalten entstehen Sinuswellen im Netz, die keine 50Hz sind. Diese sind relativ energiereich und haben ein vielfaches der Netzfrequenz. Diese "hochfrequenten" Wellen sind Störgrößen, die zusätzlich auf die Geräte einkloppen (primär auf die Nachbargeräte) und nur bedingt oder gar nicht gefiltert werden, weil man das Gerät auf 50Hz auslegt und nicht auf 500Hz z.B.
Die gehen also durch ggf. vorhandenen (schlechte) Filterschaltungen und treiben dann ihr Unwesen im Gerät.

Auch kann insbesondere "intelligente" Technik dadurch schneller kaputtgehen, bedingt durch gewisse interne Routinen.

Und wenn das bei ihm um Durchschnitt wirklich bis zu 3x pro Tag passiert, dann altern die Geräte entsprechend schnell(er).

Das selbe passiert im übrigen auch, wenn man seine Technik z.B. täglich an der Steckdosenleiste stromlos macht, nur eben nicht in gleicher Häufigkeit.

Das ist z.B. auch der Grund, warum ich keine Steckdosenleisten mit Schalter habe, seit Jahren.
Sprich, die sind dauerhaft bestromt oder werden, z.B. wegen Schutz, einfach ausgesteckt.
 
Guten Morgen, ich war leider ungeplant verhindert.
Danke für die ganzen Antworten.

Hatte selbst diese auf dem Plan, aber der Stufenweise Sinus gefällt mir nicht so.
"APC Back-UPS 2200VA, 230V, AVR, Schutzkontakt Sockets, USV"

CyberPower PR1500ELCD USV 1500 VA / 1350 W Line-Interactive Tower Schwarz PR1500ELCD geöffnet
Habe ich mir mal auf die Liste gepackt.
An sich ok, brauche da halt "IEC C14 auf Schuko" Adapter.

Wichtig wäre mir in Deinem Szenario vor allem "lüfterlos"...
Für die Netzwerktechnik, ja.
Mein PC wird unter last auch gerne mal lauter, da wäre es bei zwei USV nicht so schlimm.
Und warm ist es im Sommer in meiner Wohnung immer und im Winter kalt. (Altbau + Dachwohnung + Nachbarn die die eigene Heizung nicht einstellen können und am Heizsystem rumspielen...)
Balkonkraftwerk mit Speicher ist keine Option?
Leider nein, kein Balkon und aufs Dach darf ich nichts machen.
Anker Solix C1000 Gen2
Ob das, für meinen Fall die Beste Option ist?

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Diese würde für meine Netzwerktechnik reichen.
Die beiden 4 Bay NAS laufen nie zusammen + Können durch das Smathome heruntergefahren werden.
Und den Selbstbau NAS kann ich über die nicht USV versorgten Anschlüsse anschließen.
Hier wird nur der PC gespiegelt.
Also die "Eaton 3S Gen2 UPS, 850VA, 4+4x Schuko, USB"
Der reine Stromausfall stellt für die Hardware doch keine Gefahr da
Abgesehen von dem was @underclocker2k4 gesagt hat, es besteht ja auch das Risikon von Datenverlust oder wenn das zu oft passiert, dann kann z.B. auch ein Win System Probleme bekommen.
Es gibt Wochen / Monate wo garnichts ist, dann auch wiederum Zeiten wo das Täglich mindestens einmal vorkommt.

Das selbe passiert im übrigen auch, wenn man seine Technik z.B. täglich an der Steckdosenleiste stromlos macht
Dies mache ich eben vor dem Schlafen gehen ziehe ich den PC raus.
Am nächsten Tag, wenn ich Ihn wieder brauche stecke ich Ihn ein.
Wenn ich Ihn dann für ein paar Stunden nicht brauche, dann bleibt es eingesteckt.

Mag ich so auch nicht, aber naja.

Also cih sehe zumindest folgende Geräte als Möglichkeit für mich:
PC: CyberPower PR1500ELCD USV 1500 VA / 1350 W
Für die Netzwerktechnik das: Eaton 3S Gen2 UPS, 850VA, 4+4x Schuko, USB

Würde aus kostengründen, erst das für den PC holen und den HomeServer darüber anschließen, dann wäre dieser zumindest sicher.

Hat jemand Erfahrung mit CyberPower?
Gibt es auch APCs vergleichbar mit reiner Sinuswelle?

Wenn ich mit der CyberPower zufrieden sein sollte, dann könnte ich mir da irgendwann eine kleine für die Netzwerk Sachen holen.
 
Teil-OT:
Und ja, leider ist es so, dass Akkus eben nicht sorgenfrei sind. Das betrifft aber Blei und Lithium gleichermaßen.
Nein, tut es nicht. Blei ist mindestens eine Zehnerpotenz schlimmer.
Been there, done that, hatte den Kram tonnenweise in den Händen und sehr "nahe" damit gearbeitet (Richtung Prototypen, Kleinserien, nix "Teiletauschen").
Warum? Weil das Gerät im Ernstfall funktionieren muss. Und alternde Geräte werden mit der Zeit eben schlechter, was die Verfügbarkeit angeht.
Und genau deshalb will man keinen Bleiakku. Die sind alle dermaßen unzuverlässig (auch die "gute Ware"), selbst billige Li-Ion aus China-Spielzeug ist da zuverlässiger.
Eisenphosphat sind weder sehr teuer (vor allem nicht gemessen am Kostenanteil der Akkus vom gesamten Produkt), noch sind sie kompliziert in der Handhabung oder Verwendung.


Ich spreche dir deine Erfahrung nicht ab, dass Blei im Datacenter und bei USVs immer noch "Status Quo" und total üblich ist.
Ich finde trotzdem nicht, dass mein Wunsch nach einem Produkt am "Stand der Techink" extrem exotisch, seltsam und unverständlich ist.
 
Naja, auch LFP ist nicht sorgenfrei.
Da reicht es aus, wenn ein Hersteller etwas zu optimistisch mit seinen BMS-Einstellungen umgeht.
Und da Quellen dann reihenweise die Akkus auf und das ist noch "OK". Brennende Akkus (ja, LFP) auch gerne genommen.

Google mal nach Pylontech, um nur ein Beispiel zu nennen.
Die sind oder waren mal Stand der Technik für PV-Speicher. Also keine Hinterhof Chinabude. (oder doch?)
Heute muss man hingehen und sorgsam, wenn man weiß, was man tut, an den Einstellungen handanlegen, weil der Hersteller der Meinung ist, "passt schon".
Frag mal die Leute mit Pylontechakkus, ob die der Meinung sind, dass Lithium unproblematisch ist.

Lithium ist nicht so unproblematisch, die du glaubst. Auch nicht LFP.

Blei muss man pflegen und sich darum kümmern. Blei ist freilich nicht sorgenfrei.
Wenn du aber das Zeug 40t LKW-weise (ist halt halb leer, wegen der Dichte) austauschst, dann bekommt man relativ gut ne Übersicht, wie anfällig die Technik ist oder auch nicht.

EDIT:
Bei den Tauschen war die überwiegende Anzahl noch völlig IO. Gelegentlich haben die mal dicke Backen gemacht und ganz vereinzelt waren die auch offen.
Also ja, komplett sorgenlos sind die nicht. Ist aber bei Lithium eben auch nicht der Fall.

Und bei USVen ist Lithium eben noch entsprechendes Neuland. Zum einen weil man seit Jahrzehnten weiß, wie man mit Blei umgeht und man in dem Bereich keine Gefangen macht. Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
Bis vor Jahren war das auch bedingt durch den Aufpreis bei Lithium.

Peu à peu erweitern die Hersteller das Portfolio und ist, im USV-Bereich, für gewisse Sonderfälle auch alternativlos.
Daher ist das eben etwas "ungewöhnlich" in dem Bereich, auch wenn du das für dich als Standard siehst.

Wenn man sich mit Powerstations beschäftigt, mag einem das Verhalten ungewöhnlich erscheinen. Das ist aber durchaus begründet.
Powerstations sind da aber auch nen Sonderfall. Mit Blei mögen die auch ne Powerstation sein, aber von Portabel kann man nicht mehr sprechen, zumindest nicht, wenn man was rausbekommen mag.
Daher hat sich Lithium wegen der Energiedichte (und Preisverhalten) eben schnell durchgesetzt.
Analog zum EAuto.
EAutos gabs schon vor 100 Jahren, wenn man damit aber nur zum Bäcker kommt, bringt das einem nix.

Wir haben ja unsere USVen in feuerfeste Räume gepackt, aus gutem Grund. Weil ich eben weiß, was man da in der Hand hat.
Da spreche ich sowohl von Blei als auch Lithium. Wenn Lithium wirklich so unbedenklich wäre, hätten wir uns den Aufwand gespart, glaub das mal.
Bei Blei kommt ja noch die, potentielle, Entstehung von Knallgas dazu. Sprich, du musst auch noch mit der Lüftung was machen, was dann wieder Folgebaustellen hat. Und dann die Temperaturregulierung usw. usf.
Wenn ich der Meinung wäre, dass Blei wirklich sorgenfrei ist, müsste man den Spaß ja nicht machen.
Ist aber nicht so.

Ich kenne aber beide Welten gut genug um, nach Abwägung der Gemengelage, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

EDIT:
Spannend wir es, wenn die Batterien selber einen eigenen Raum brauchen. Dann haste nen Batterieraum und dann wird es absurd, leider aus guten Gründen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch Steckdosenleisten dafür.
Das habe ich gesehen.
Aber ich denke für den PC gibt es ein "C13 / C14" Kabel und einen zu Schuko.
Habe eine 6er Leiste wo Alles vom PC eingesteckt ist. (+ PC selbst)
Danke.

Wie ist das mit Betrieb im Wohnzimmer?
Der Akku gast normalerweise nicht, das weiß ich.
Muss ich hier was beachten?
Und Dachwohnung + 30- 35°C im Sommer.

Würde mir das morgen dann vermutlich bestellen, wenn keine ein Veto einlegt. :)

Vielen Dank und einen schönen Abend!

EDIT:
Frage wäre noch, was wenn der Akku z.B. leerer ist und ich den PC am laufen habe.
Wie ist das mit dem Strom, die das zieht?
Habe ja nur eine 10A Sicherung.
Vorteil, wenn diese fleigt, dann läuft der PC im bestenfall weiter. *lach*
 
Bedingt.
1. braucht man nen BKW
2. muss das BKW auf der Phase sein wo sich der Rechner befindet
3. muss das Gerät auch in dem Moment Strom liefern, wo der Ausfall passiert (Nachts, Winter, etc.)
4. Muss ein BKW innerhalb von 0,2s abgeschaltet haben, wenn der Strom weg ist.

An sich ne nette Idee, in der Umsetzung gibt es dann eben doch ein paar Themen, die man beachten muss.
Ein BKW ist also, primär wegen Punkt 4, das völlig falsche Produkt, eben weil die Einspeisung ins Netz abschalten muss, wenn der Strom weg ist.
Die Anforderung ist aber hier konträr, der Strom soll bei Stromausfall aber explitit "stehen" bleiben.

Ansonsten ist ne USV immer einfacher als nen BKW.
Hinstellen, Stecker in die Steckdose, Geräte anstecken, fertig. (nicht irgendwelche Halterungen, Vermieterspaß, Registrierung etc. )
Ersetzt mit sowas ggf. sogar die Steckdosenleiste.
(Leistung ?_?, ist bei der 3S auf jeden Fall das Max)
(bei dem Preis ggf. mehrere ?_?)

Wichtig wäre noch zu erwähnen, dass ein Großteil der USVs ja aus dem IT-Bereich kommen, und daher C13 ggf. auch C19 Anschlüsse haben.
Kann man mit Adapter gegen angehen.
Oder aber eben bei der USV auf Schuko achten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Ist bei APC auch so.
Man muss nur die richtige Form finden, ebenso auch bei Eaton.
Die kaufen die Akkus auch nur auf dem OEM-Markt zu. -> kochen alle nur mit Wasser
Ich habe das hier nur überflogen aber von dieser Eaton kann ich nur abraten. Hatte drei Stück hier von den 850ern und alle drei hat es geschrottet beim Akkubetrieb. Bin jetzt glücklich mit APC.
 
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