[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Liesel, lass es, wenn sie es nicht kapieren wollen, dann sollen sie doch machen.

Wir haben das hier schon durch tzich Seiten durchgekaut.


...., bzw im besten Falle einfach "unklar" von der VDE erarbeitet

Wüste jetzt nicht wo da was "unklar" sein soll?
 
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Es geht doch um was ganz anderes. Die Lobby hinter der VDE hat ein grundsätzliches Problem damit, dass sie für BKW überflüssig sein sollen.

Die Dachdecker haben auch schon versucht die ie Installation von Modulen auf das Meisterhandwerk zu beschränken.
 
Wüste jetzt nicht wo da was "unklar" sein soll?
Siehe am Ende meines Post bzw hier:

1778745064292.png
 
That's the point, I guess
 
Also kann den evcc hype echt nicht nachvollziehen. Hab das jetzt ein paar Tage laufen und im Endeffekt können meine 3 automationen in home assistant das gleiche. Nur flexibler bzw individueller...
...
4€ Lehrgeld bezahlt und eben am Backup zurück setzen von vor Installation. Sehe da einfach keine Vorteil. Aber ja, hab da mit 22kwp und 45kwh Akku evtl auch andere Voraussetzungen als der "normalo".
Meine automationen:
Ladestrom an pv Leistung anpassen
Wenn haus Akku über 55% mit 6a laden.
Wenn Akku über 55% und pv Summe über 5kw dann 16a laden.
 
Mal ne praktische Frage:
Hab hier immer noch eine Anlage die derzeit mit 165V die erforderlichen 180V Startspannung nicht erreicht damit der MPPT des WR vernünftig arbeiten kann.
Mindestspannung ist überschritten, aber der Ertrag eher so lala obwohl das Datenblatt vorgibt, dass der MPPT auch schon ab unter140V arbeiten soll.
Die Module befinden sich auf einem Dach mit 45° nach Süden.
Da dort noch Velux-Fenster und eine Solarthermie sind, ist kein Platz für weitere Module auf dem Dach.
Ein weiteres baugleiches Modul aus dem Projekt ist daher damals nicht verbaut worden sondern fristet sein Dasein mit einem 300W Mikro-WR.

Kann ich das weitere Modul senkrecht an der Fassade nach Süden anbringen und in den String schalten und eine Verbesserung erwarten?
Die Spannung läge dann innerhalb des MPPT-Bereichs (erhöhung um ca. 33V auf dann 198V), aber ein Modul ist dann halt senkrecht ausgerichtet.
 
Ausserdem frage ich mich, ob der Akku mit dem Softwareupdate dann dicht wird und bei Regenschauern dann nicht mehr aussteigt. :ROFLMAO:

Auf die Rückfrage, was Marstek denn dazu sagt, das der Speicher jetzt schon zweimal direkt bei stärkerem Regen ausgefallen ist und ob sie glauben, das das Firmwareupdate dieses Problem behebt, haben sie urplötzlich einen Defekt bei meinem Speicher "festgestellt" und ein Austauschverfahren eingeleitet.
Müsste also die nächsten Tage einen neuen B2500 kriegen...
 
Wenn ich ein BKW mit 800W zu einer bestehenden PV errichte, dann werden von der Vergütung doch die 800W anteilig abgezogen und nicht die dahinterliegende Modulleistung oder? Hat da jemand praktische Erfahrungen?
Wenn das so ist, was wäre die Folge?

- Reduzierung akzeptieren, oder
- BKW im Marktstammregister abmelden
- Optional: BKW trotzdem weiterlaufen lassen

Weiterlaufen lassen ist dann natürlich nicht erlaubt. Und vermutlich dann sogar direkt irgendwas mit Steuerbetrug oder erschleichen von Leistungen. Bin kein Jurist. Glaubt hier jemand der Netzbetreiber kann anhand der Einspeisung Nachvollziehen, ob an einer Dachanlage noch zusätzliche ein BKW hängt?
 
Einspeisung Nachvollziehen, ob an einer Dachanlage noch zusätzliche ein BKW hängt?
nur wenn die Dachanlage sehr alt und damit klein wäre. Wenn du ne olle polykristaline Anlage mit 4kwpeak hast und plötzlich 2-4 Halbzellen Module mit 450Watt dazuknallst, dann wird das sicher auffallen. Aber bei ner 15-16kw-Peak Anlage ist der BKW Ertrag Schmuck am Christbaum und fällt schon fast unter die Toleranz-Schwelle. Grade bei alten Anlagen wurde ja oftmals die Premium-Seite verbaut und neue Module wären dann oftmals da, wo es früher nicht gelohnt hätte, z.B. mit teilweise Verschattung oder West/Ost.
 
Sooo.... Anlage bestellt.... aber Oktober wird eigener Strom produziert.
 
Welche wirds?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Spannung läge dann innerhalb des MPPT-Bereichs (erhöhung um ca. 33V auf dann 198V), aber ein Modul ist dann halt senkrecht ausgerichtet.
Ja, die Ausrichtung (senkrecht, waagerecht) kannst Du beliebig wechseln innerhalb des Strings. Also wenn alle Teile des Strings sonst gleich ausgerichtet sind.

Wird manchmal auch absichtlich gemacht, falls z.B. eine planbare Teilverschattung (Bäume) auftritt. Dabei kann es besser sein, wenn einzelne Module anders ausgerichtet sind. Hängt mit dem Schattenmanagement zusammen, bzw. den 3 Teilen moderner Panele, welche per Bypass-Diode einzeln abgeschaltet werden können.

PS: Zum Thema Wielandsteckdose. Der hier zeigt, was ein Elektriker machen würde.

Sowas kann natürlich nur eine Elektrofachkraft durchführen. Das kann ich hier nur so empfehlen.
Wie man nun nachweisen soll, dass es ein Elektriker getan hat, wenn an Stelle A schon so eine Steckdose vorhanden ist... das sagt Dir keiner.
Ist ja auch nirgends vorgeschrieben, dass man das wissen müsste. Oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowas kann natürlich nur eine Elektrofachkraft durchführen.

Sieht auch nicht komplizierter aus als eine Deckenleuchte anzuschließen. Drei farblich kodierte Kabel und vorher halt Sicherung raus.

Mir erschließt sich der Sinn der Wieland Steckdose aber generell nicht wirklich, glaube auch das die sehr wenig verbreitet sind.
 
Ich habe nur geschrieben, was man schreiben sollte.
Sehe das wie Du.
 
Bei meinen Eltern werden es jetzt zehn Module (mehr geht leider wegen Schatten nicht wirklich) Foxess H3-Smart und passender Speicher dazu.
Kommt mich insgesamt knapp 4000 mit UK und Anschließen. Aufs Dach bringen wir das wieder selbst.

Am Ende gehen dann in den WR 4,7 Kwp Ost/West und die vorhandenen 1,6kwp Süd.
 
Hab mir auch ein 2kw Peak Balkonkraftwerk mit Speicher gekauft.
Alter ich hab ja gar kein bock auf Stress, ich mach da einfach ne neue Sicherung in den Sicherungskasten der Garage und dann hänge ich die Wieland Steckdose als einziges dran und gut, das ist ne arbeit von 30 Minuten inkl einem Bier.
Da jetzt zu suchen was wirklich erlaubt ist und was nicht, und was Sinnvoll ist usw, kein bock drauf:LOL:
 
@Frankenheimer Wird aktuell so mit Schukostecker verkauft. Bestseller bei Amazon, daher gehe ich davon aus das es legal ist:
Nein, weil der Händler/Hersteller nicht für die VDE-Konformität verantwortlich ist, sondern der, der es anbaut.
Also du als Kunde musst bewerten, was du da tust. Und da wirds dann schwer.
Glaube nicht alles, was gesagt/verkauft wird.

Solange das Gerät nicht gegen Gesetze verstößt, kannst du alles verkaufen.
Und billiger Plunder wird immer verkauft, egal wie schädlich es ist.
Und selbst Sachen, die eigentlich verboten sind, werden verkauft.
z.B. gefährliche Weichmacher in Kunststoffen wie z.B. Kinderspielzeug.

Zur Wieland-Steckdose:
Die hat den Zweck, dass man dort nichts anderes anschließen kann, außer das BKW. Es handelt sich hierbei, korrekt ausgeführt, um eine Einspeisesteckdose.
Es ist also der mech. DAU-Schutz, dass man dort keinen Verteiler oder ähnliches anschließt.
Wer privat alles mit Wieland-Steckern (auch Verteilerleisten) ausgestattet hat, bei dem schlägt dieser Ansatz natürlich fehl. Das dürfte aber die wenigsten betreffen.
Es ist also, einfach nur ein "nicht-Schuko-Stecker" und sonst nichts.
Des Weiteren ist es so, dass die Steckkontakte, aufgrund der Bauform, selber isoliert sind.
Während beim Schuko also die Kontakt am Stecker frei liegen, so ist das beim Wieland-Stecker nicht so.
Der ist also sicherer. (ja, auch wenn die AR-Norm ein schnelles abschalten des WRs und Anlaufschutz beinhaltet)
Ist also der Gürtel zum Hosenträger.

Weiterhin ist die Wieland-Steckdose so auszuführen, dass sie ein Endstromkreis ist.
Es geht also ein Kabel direkt von der Unterverteilung/Sicherung zur Steckdose, keine Abzweigung, keine Steckdosen auf dem Weg, gar nicht. Direkt auf die 12 also.
Damit hat also das BKW eine eigene Steckdose (die supersondersicher ist), eine eigene Leitung und eine eigene Sicherung.
Prinzipiell kann man das Ding dann auch mit 2kW befeuern, ohne dass was passiert, weil eben die Grenzen für Schuko und Verbraucherstromkreise und die damit einhergehende Problematik der möglichen Überlastung nicht mehr gelten.

Weiterhin ist der Wieland-Stecker auch rastend, wie man es von einem Netzwerkkabel kennt. Sitzt das Ding ein mal, dann sitzt es auch. Ist bei Schuko nicht immer so.

@Frankenheimer
Damit ist auch deine Frage beantwortet.
Es geht also nicht um die Wieland-Steckdose an sich, sondern immer in Kombination mit dem Begriff "Einspeisesteckdose".

Nehmen wir an, man hat im Wohnzimmer einen Steckdosenstromkreis. Von dem gibt es einen Abgang zum Balkon und man hat dort auch eine Steckdose.
Jetzt kann man natürlich diese Balkonsteckdose gegen Wieland tauschen. Dann hat man eine Wieland-Steckdose und könnte glücklich sein?
Nein. Da man durch den bloßen Tausch nichts gegen die Problematik der potentiellen Überlastung der Leitungen bis zur Sicherung getan hat.
Erst durch die Direktleitung zur Unterverteilung/Sicherung, wird aus der Wieland-Steckdose einen Einspeisesteckdose und ist damit normkonform.

Man muss also Wieland-Stecker/-Steckdose und Einspeisesteckdose schon klar unterscheiden.
Der Stecker macht da erstmal nichts besser. Zu erwähnen wäre noch Energiesteckvorrichtung, das wird auch gerne verwendet.
Ist aber auch der Schukostecker, wenn man Wortglauberei betreiben will. Gardena-Stecker wäre keine Energiesteckvorrichtung :fresse:


Da ist aber bis 960 und ab 2000. Was ist dazwischen?
So ist das, wenn man nicht sauber arbeitet, besonders diese Seite dort.
Der Typ sagt in dem Video, dass oberhalb von 960Wp bis 2kWp eine Wieland-Steckdose notwendig ist.

@Kuzorra
Quellenarbeit leisten! Dann bekommt man raus, dass die Seite, sprich auch die Zusammenfassung, auf die du referenzierst, nicht das wiedergibt, was der Elektriker in dem Video (das ist ja verlinkt, muss man sich einfach nur anschauen, ist also nicht so kompliziert) sagt (wobei er sich da auch verhaspelt).
Es wäre natürlich ein einfaches für den Artikelschreiber, sich einfach die Norm zu nehmen (wofür man halt Geld bezahlen muss) und das fundiert aufzudröseln. Aber so ist das mit Journalisten, die nur Singen und Klatschen in der Schule hatten.

Ist am Ende ganz einfach:
BKW mit 800W WR.
1. bis 960Wp ist Schuko OK
2. 961Wp bis 2kWp ist Wieland pflicht
3. ab da wirds schwer

EDIT:
Mal etwas Lektüre zu dem Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiterhin ist die Wieland-Steckdose so auszuführen, dass sie ein Endstromkreis ist.
Es geht also ein Kabel direkt von der Unterverteilung/Sicherung zur Steckdose, keine Abzweigung, keine Steckdosen auf dem Weg, gar nicht.
Ist das auch "normiert", oder woher stammt diese Info? Weil "gehen" tut es ja rein von der Verkabelung auch anders.
@Kuzorra
Quellenarbeit leisten.
Hast du die (kostenpflichtige) Norm und kannst das selbst bestätigen, dass die Punkte tatsächlich sauber geregelt sind?


1) Dass gesetzlich verpflichtende Normen etwas kosten dürfen halte ich für ein Unding. Ich weiß, dass Standardisierung und Experten teuer sind, aber dafür ließen sich Lizenzregeln finden.
2) Durch Ausführungen "ad hominem" unterstreicht man seinen möglicherweise inhaltlich korrekten Punkt nicht unbedingt. Das zeugt nur von mangelnder/schlechter Diskussionskultur.
 
Ist das auch "normiert", oder woher stammt diese Info? Weil "gehen" tut es ja rein von der Verkabelung auch anders.

Hast du die (kostenpflichtige) Norm und kannst das selbst bestätigen, dass die Punkte tatsächlich sauber geregelt sind?
Ich habe ja unten noch ein PDF verlinkt.
Die DKE ist das Gremium der VDE, die im Stuhlkreis genau solche Sachen besprechen.

Schau die mal den Punkt 3.2 an.

Und Endstromkreis ist nicht das Ende eines Stromkreises, sondern dadurch definiert, dass es direkt von der Sicherung zum Gerät geht. (auch steckbar)
Endstromkreise findet man z.B. beim E-Herd oder auch der WaMa.

EDIT:
Zu deinem Spoiler.
Der Journalist hat nur eine Aufgabe, er muss sachlich korrekte Artikel verfassen und dabei vollständig und korrekt recherchieren.
Da aber heute jeder, der in der Lage ist, ChatGPT zu bedienen, sowas zusammenschreiben kann (und tut), ist also die daraus folgende Aufgabe des Lesers, nicht jeden Scheiß glauben, der rumposaunt wird.

Das gilt auch für meine Texte hier. Der Unterschied ist, dass ich mit Strom beruflich bedingt umgehe und daher im Stoff stehe.
Dennoch kann man und du, alles geschriebene gerne anderweitig recherchieren. Das hier lässt sich alles belegen, bei anderen, man muss sich nur die Arbeit machen und es tun. Dazu braucht man nicht 3 Jahre Doktorarbeit. Da tut es nen Nachmittag und dann weiß man, was los ist.
Und dann versteht man auch wo der Hund begraben liegt und kann zumindest die Denkansätze der Norm nachvollziehen.
Auch ich bin nicht mit alle Punkten der VDE (allgemein) d'accord, hier und da muss ich davon abweichen, mit der Einhaltung der Hintergründe, warum wieso weshalb das da geschrieben steht. (deswegen gibt es von der DKE eben auch Erklärungstexte, damit man sich in die Gedankengänge bei der Entstehung reindenken kann, so als wäre man dabei gewesen, so ist das im übrigen auch bei Gesetzen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Link, aber auch der dortige Verweis lässt irgendwie offen, was die "Randbedingungen" sind, unter denen die Einspeisung in den "Endstromkreis" zulässig ist:

1779183705841.png
 
Nehmen wir an, man hat im Wohnzimmer einen Steckdosenstromkreis. Von dem gibt es einen Abgang zum Balkon und man hat dort auch eine Steckdose.
Jetzt kann man natürlich diese Balkonsteckdose gegen Wieland tauschen. Dann hat man eine Wieland-Steckdose und könnte glücklich sein?
Nein. Da man durch den bloßen Tausch nichts gegen die Problematik der potentiellen Überlastung der Leitungen bis zur Sicherung getan hat.
Erst durch die Direktleitung zur Unterverteilung/Sicherung, wird aus der Wieland-Steckdose einen Einspeisesteckdose und ist damit normkonform.

Man muss also Wieland-Stecker/-Steckdose und Einspeisesteckdose schon klar unterscheiden.
Der Stecker macht da erstmal nichts besser. Zu erwähnen wäre noch Energiesteckvorrichtung, das wird auch gerne verwendet.
Ist aber auch der Schukostecker, wenn man Wortglauberei betreiben will. Gardena-Stecker wäre keine Energiesteckvorrichtung :fresse:
So habe ich darüber noch nie nachgedacht, oh wunder dann macht das ja sogar Sinn^^
Das ist die Vernünftigste Erklärung für mich, warum nicht gleich so, wen auch ein wenig zu lang und man das deutlich einkürzen kann.
Ich habe darüber jetzt so viel Bullshit gelesen, das ich darauf kein bock mehr hatte und einfach es lösen wollte, wie im Post #8720
 
Man könnte jetzt, rein theoretisch, auf die dumme Idee kommen, dort einen stärkeren WR mit z.B. 1,6kW anzuschließen und den mit einem Shelly auf 0-Einspeisung regeln lassen, ohne das etwas el. technisch negativ wäre.
Aber nur theoretisch, denn das wäre nicht norm- bzw. gesetzeskonform.

EDIT:
@fatlace Wie isn die Garage angebunden, sprich Sicherung im Haus bzw. Leitungsquerschnitt?
 
Zuletzt bearbeitet:
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