Ich dachte der Hintergrund der VDE ist gerade, dass die 800W die Dauerbelastungsgrenze sind. Ob ich die da nun 8 oder 10 Stunden durch jage sollte dem Stecker reichlich egal sein.
Die Argumentation ist ja, dass diese 800W viel länger durch deinen Schukostecker jagen wenn du mehr Panelleistung hast, das stimmt ja und das will man dem Schukostecker irgendwie nicht antun.
Einen Versuchsaufbau oder eine Simulation die dieses Risiko zeigt hab ich aber auch noch nicht gesehen, muss ein extremer Edge Case sein.
Weil Klimaanlagen mit über 1kW oder Heizlüfter mit 2kW sind ja ansich auch kein Problem für eine saubere Installation mit Schuko.
Eben!
- Fall a) Ich könnte ein BKW mit 960 Wp auf einem dreh-/neig-/schwenkbaren Arm so dem Sonnestand nachführen, dass im Sommer 8h lang die 800 Watt anliegen, das wäre dann normgerecht.
- Fall b) Ein BKW mit teoretischen 2-4 kWp, dass aber nach Norden zeigt oder fast immer verschattet ist, ist nicht okay - selbst wenn der WR niemals überhaupt die 800W ans Netz abgeben würde.
Von berufener Seite kommt hier allerdings auch viel Laberrhabarber bei rum - aber schön zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, der gerne klugscheißt ;-)
Dann mach halt einfach noch eine Wielandsteckdose dort dran, dann hast du doch alles erfüllt. Verstehe das Problem nicht.
Aber Du hast die komplexe Montage des Steckers unterschlagen. !!11elf
Ist viel zu kompliziert. Sich die Steckdose bestellen, drei Drähte abklemmen, alte Dose raus, neue Dose rein, Drähte anklemmen.
Klar ist das Pillepalle, aber das "darf" ich doch auch nicht einfach so machen, oder?
(Inwiefern würde die Dose allein sonst irgendwas daran ändern, wenn ich das ganz behämmert an einen Strang mit dünnem Querschnitt und zig anderen Verbrauchern hänge? Das muss schon der Fachmann prüfen....)
Brauche ich da einen Nachweis, dass das ein Elektriker gemacht hat, am besten der Meister selbst? Oder interessiert das eh kein Schwein, dann kann ich's ja einfach bei Schuko belassen.....
Viel einfacher und vor allem ergiebiger ist es, sich in deinem
Forum mit "Fremden" darüber auszutauschen, wie schlecht das Leben (bei einem BKW

) zu einem ist.
Ich weiß ja nicht, ob du einfach schlechte Laune hast, oder ob wir einfach etwas unterschiedliche Vorstellungen vom Konzept "Internetforum" haben.
Du bist schon ewig hier im Luxx aktiv, du wirst also vermutlich nicht allzu überrascht - in diesem ganzen Forum, über absolut alle Bereiche, in einen sehr hohen Prozentsatz aller Beiträge - feststellen, dass sich da Leute über absolute Luxusproblemchen austauschen, sei es Hardware, Software, "KI"-Anwendungen, Hifi, Möbel, Autos, Finanzen.....
....und um auf den wie immer mehr oder weniger hinkenden Vergleich einzugehen: Ja, nachts auf der leeren Autobahn fahre ich gelegentlich auch mal mit 100 km/h durch die Baustelle und akzeptiere ggf. das (in DE eh viel zu günstige) Knöllchen. Das mache ich nur, wenn & weil ich das Risiko ganz gut abschätzen kann, und ich würde nicht mit 140 oder 200 Sachen durch eine enge Baustelle kacheln - durch nicht angepasste Geschwindigkeit sterben nämlich jedes Jahr relativ viele Menschen. Aber, um zum Ausgangspunkt dieses Posts zurückzukommen, wie viele Hausbrände entstehen denn schätzungsweise duch eine Dauerlast von 800 Watt auf einer separat abgesicherten Leitung bei einer ordentlichen Elektroinstalltion?
Wir brauchen es auch nicht nochmal durchkauen, ich verstehe den Sinn von Standards und Regulierung, es ist letztlich müßig und wir haben es wahrlich zur Genüge hin und herbewegt.
Schönes langes Wochenende euch allen, ihr Mäuschen 😘
EDIT: Genau Liesel, der vorletzte Satz - kein Problem (bei meiner Installation)!
Und deine Ausführung zu Beginn mag "normgerecht" sein, überzeugt mich aber nach wie vor nur zum Teil, da das Absicherungskonzept sich nur durch die Installation einer anderen Dose am Ende des Kabels auch nicht ändert. Und bzgl. "was da genau wie zu tun ist", bleibt ist die Norm wohl selbstvage....
Schuko oder Wieland: Die neue Norm für Balkonkraftwerke regelt, wann Schuko-Stecker reicht & wann Wieland-Steckdose nötig ist.
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