[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Mit dem Update wurde sicherlich Nanobots eingespielt, die eine Abdichtung des Geräts vornehmen können

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Gerade das macht ja technisch aber gar keinen keinen Sinn - Wenn 800 Watt für den Schuko laut Norm okay sind, dann ist Schuko für jedes BKW mit "korrektem" WR okay.
Wenn ich mich recht erinnere, wird bei der Forderung nach Wielandstecker nicht nur der Stecker gefordert, sondern es muss auch eine separat abgesicherte Zuleitung vorhanden sein. Der Wielandstecker stellt nur sicher, das du dann nicht auch noch andere Geräte an die selbe Leitung stecken kannst.

Und der Grund dafür ist, das die 800W Max nicht dauerhaft auf einer 0815-Leitung ohne extra Absicherung mit Schukostecker (und damit potentiell anderen an der selben Leitung angesteckten Geräten) anliegen sollen. Mit nur 960Wp hast du die 800W nur kurz von vielleicht 12 bis 14 Uhr. Mit 2000Wp aber von 9 bis 17 Uhr. Mit Speicher ggf. sogar 24/7.
 
Ui ui ui - also wenn meine Frau demnächst fragt, warum ich nicht weiter staubsauge, sage ich einfach "die VDE-Norm verbietet das".

Denn dann darf ich unseren guten alten Vorwerk Tiger auch immer nur möglichst kurz benutzen, da der max 1100 Watt zieht.
(Vom alten Fön mit 2 kW oder dem riesigen Heizlüfter, der bei den Nachbarn manchmal stundenlang läuft, ganz zu schweigen.)
 
falls du 24/7 den Staubsauger laufen lässt + andere elektrische Geräte auf dem selben Stromkreis solltest du das vielleicht wirklich lassen...
 
Denn dann darf ich unseren guten alten Vorwerk Tiger auch immer nur möglichst kurz benutzen, da der max 1100 Watt zieht.
Das sind Verbraucher. Dabei fließt der Strom nur von deinem Hausanschluss zum Verbraucher. Und diese Richtung ist durch Sicherungen abgesichert.
Ein BKW ist aber ein Stromerzeuger, da fließt der Strom auf der Leitung in die "falsche" Richtung. Und das ist nicht abgesichert!

Hatten wir doch vor 2 Wochen erst ausführlich durchgekaut. Und vor 6 Wochen auch schonmal, und vor 3 Monaten auch.
Und in 4 Wochen wirds wahrscheinlich wieder irgendjemand nicht verstehen.
 
Hatten wir doch vor 2 Wochen erst ausführlich durchgekaut. Und vor 6 Wochen auch schonmal, und vor 3 Monaten auch.
Bin noch recht frisch hier in dem Thread und lese mich sicher nicht einmal durch die kompletten 290 Seiten - noch dazu, wenn ihr euch alle ständig wiederholt, liebe Liesel :d


Das sind Verbraucher. Dabei fließt der Strom nur von deinem Hausanschluss zum Verbraucher. Und diese Richtung ist durch Sicherungen abgesichert.
Ein BKW ist aber ein Stromerzeuger, da fließt der Strom auf der Leitung in die "falsche" Richtung. Und das ist nicht abgesichert!
Trotzdem: Wenn "800 Watt Einspeisung" laut Norm für okay befunden werden, dann sind es nunmal 800 Watt.
Alles andere ist mMn ziemlich theoretische Haarspalterei mit irgendwelchen Annahmen, die so zutreffen können oder auch nicht.
  • Fall a) Ich könnte ein BKW mit 960 Wp auf einem dreh-/neig-/schwenkbaren Arm so dem Sonnestand nachführen, dass im Sommer 8h lang die 800 Watt anliegen, das wäre dann normgerecht.
  • Fall b) Ein BKW mit teoretischen 2-4 kWp, dass aber nach Norden zeigt oder fast immer verschattet ist, ist nicht okay - selbst wenn der WR niemals überhaupt die 800W ans Netz abgeben würde.
....und selbst die popeligsten Kabel sind bei 800 Watt meilenweit von ihrer Maximallast entfernt - daran wird's also auch sicher nicht scheitern.
(und diese Last ist in der VDE-Norm ganz sicher mit reichlich Sicherheitsaufschlag bzw. Puffer angegeben)

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Bin noch recht frisch hier in dem Thread und lese mich sicher nicht einmal durch die kompletten 290 Seiten - noch dazu, wenn ihr euch alle ständig wiederholt, liebe Liesel :d
Kann ich verstehen, aber nervt trotzdem, wenn die gleiche Frage immer wieder gestellt wird und immerwieder die gleichen Aspekte nicht verstanden werden und es jedesmal wieder mehrere Seiten lange Diskussionen gibt in denen immerwieder das gleiche erklärt wird.

Hast aber recht, das letzte Vorkommen genau dieser Frage war nicht hier im Thread, sondern zu einer News zu einem BKW.
Dort sinds auch nur 3 Seiten und es wurde von mehreren Leute erklärt, was das Problem ist:

Alles andere ist mMn ziemlich theoretische Haarspalterei mit irgendwelchen Annahmen, die so zutreffen können oder auch nicht.
Nur die die die Regeln machen, interessiert deine Meinung herzlich wenig. ;)
Und wenn du dir die Erklärungen in dem Link durchliest und dann verstehst was das eigentliche Problem/Risiko ist, überdenkst du deine Meinung vielleicht auch nochmal. ;)

Und was meistens auch "vergessen" wird: Die Regeln gelten für alle. Die mögen bei deiner frischen Elektroinstalltion im Neubauhaus übervorsichtig wirken, aber die müssen eben auch krude Altinstallationen abdecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
@even.de
1.5k für den Inverter und noch mal 1.5k für den Elektriker, der hier alle 4 Solarfelder neu verkabelt und dazu wundervolle neue Leitungen sichtbar quer durchs Haus oder noch mehr Geld in die Hand nehmen wenn es unsichtbar sein soll. Jeder wie er kann und möchte.
EVCC kann Marstek. Hilft nicht beim Laden.
So hab ich eine funktionierende und preiswerte Lösung, ohne den Elektriker.

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Und wenn du dir die Erklärungen in dem Link durchliest und dann verstehst was das eigentliche Problem/Risiko ist, überdenkst du deine Meinung vielleicht auch nochmal. ;)

Und was meistens auch "vergessen" wird: Die Regeln gelten für alle. Die mögen bei deiner frischen Elektroinstalltion im Neubauhaus übervorsichtig wirken, aber die müssen eben auch krude Altinstallationen abdecken.
Ja, okay....für OttoNormalverbraucher, der einfach irgendwas irgendwo anschließt (am besten alles an einen Strang), oder bei meinen Eltern im Altbau mit der Horrorverkabelung.....

Die Hintergünde verstehe ich schon, aber genau das gängelt mich in meiner Situation halt - ich hab ein wenig Ahnung, neues Haus, neue Elektrik, unzählige Sicherungen, ich hab zur Garage zwei separat abgesicherte Kabel gelegt....
Bei mir sollte also höchstwahrscheinlich auch der Elektrogrill nichts abfackeln, wenn ich zusätzlich die Kreissäge mit Elektrodefekt an der gleichen Mehrfachsteckdose anschmeiße, während das BKW (auf seiner eigenen Leitung) 800W liefert
 
während das BKW (auf seiner eigenen Leitung) 800W liefert
Dann mach halt einfach noch eine Wielandsteckdose dort dran, dann hast du doch alles erfüllt. Verstehe das Problem nicht.
 
Gerade das macht ja technisch aber gar keinen keinen Sinn -
Eben genau das ist nicht der Fall.
Es macht daher technisch sehr wohl Sinn, die Modulleistung, in Kombination mit Schuko, zu drosseln.

Warum das so ist, wurde hier schon 100x durchgekaut.
Und im Internet und auf Youtube und sonst so, wurde das schon 10000x durchgekaut.

Einfach belesen, sich mit der Elektrotechnik beschäftigen und dann wird das auch klar, dass 800W WR mit 800Wp was anderes ist als 800W WR mit 2kWp.

EDIT:
Dass dich das stört verstehe ich. Das nennt man Pech oder auch Leben in der Lage.
Ich finds auch doof, wenn ich in der Baustelle auf der Autobahn nur 80 fahren darf.
2 Lösungsoptionen gibt es:
1. ich halte mich an die Regeln, weil ich verstanden habe, worum es geht
2. ich scheiß auf die Regel (weil ich zu blöd für die Hintergründe bin, oder Kraft meiner Wassersuppe...), fahre mit 200 durch die Baustelle oder schließe am BKW 10kWp an

Beim Fall 2. muss man dann eben hinnehmen, dass man von der Regel abweicht und die Suppe auch auslöffeln muss, die man sich eingeschenkt hat. So ist das nun mal im Leben, an viel Stellen. Da ist das BKW kein Sonderfall. Aber da kann man so schön sinnlos daran rumlammentieren und aber, wie sonst üblich, mit Unwissen glänzen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Dann mach halt einfach noch eine Wielandsteckdose dort dran, dann hast du doch alles erfüllt. Verstehe das Problem nicht.
Ist viel zu kompliziert. Sich die Steckdose bestellen, drei Drähte abklemmen, alte Dose raus, neue Dose rein, Drähte anklemmen.
Viel einfacher und vor allem ergiebiger ist es, sich in deinem Forum mit "Fremden" darüber auszutauschen, wie schlecht das Leben (bei einem BKW :stupid:) zu einem ist.
 
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Das sind Verbraucher. Dabei fließt der Strom nur von deinem Hausanschluss zum Verbraucher. Und diese Richtung ist durch Sicherungen abgesichert.
Ein BKW ist aber ein Stromerzeuger, da fließt der Strom auf der Leitung in die "falsche" Richtung. Und das ist nicht abgesichert!

Wie erkenne ich denn am Kabel in welche Richtung der Strom nur mehr als 800W fließen darf? :fresse:

Früher sagte man scherzhaft über Physiker, wenn sie in Rente gehen kaufen sie sich ne Flasche Wein und philosophieren über Thermodynamik.
Bei Elektrikern scheint es eine Analogie zu geben.
 
Underclocker hat wieder viel Text geschrieben und eigentlich nichts gesagt.

Die Argumentation ist ja, dass diese 800W viel länger durch deinen Schukostecker jagen wenn du mehr Panelleistung hast, das stimmt ja und das will man dem Schukostecker irgendwie nicht antun.

Einen Versuchsaufbau oder eine Simulation die dieses Risiko zeigt hab ich aber auch noch nicht gesehen, muss ein extremer Edge Case sein.
Weil Klimaanlagen mit über 1kW oder Heizlüfter mit 2kW sind ja ansich auch kein Problem für eine saubere Installation mit Schuko.
 
Ich dachte der Hintergrund der VDE ist gerade, dass die 800W die Dauerbelastungsgrenze sind. Ob ich die da nun 8 oder 10 Stunden durch jage sollte dem Stecker reichlich egal sein.

Sonst dürften ja alle AC-Heimspeicher die als Plug&Play verlauft werden unzulässig sein. Die laden über Tag schön in eine Richtung über den Schuko mit über 800W und geben dann anschließend solange bis zu 800W dauerhaft ab bis der Akku leer ist. Da ist ständig Dampf auf dem Stecker.
 
das stimmt ja und das will man dem Schukostecker irgendwie nicht antun.
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Aber nach nur 30-40h ist das Auto ja auch schon voll, also natürlich kein vergleich zum BKW. :d

Warum eigentllich Wieland und nicht so ne blaue Campingdose?
 
Die Argumentation ist ja, dass diese 800W viel länger durch deinen Schukostecker jagen wenn du mehr Panelleistung hast, das stimmt ja und das will man dem Schukostecker irgendwie nicht antun.
Nein, das hat nichts mit dem Schukostecker zu tun. Man will nicht das die 800W über längere Zeit auf diversen Stromleitungen anliegen. Weil die "normale" Stromleitung eben nicht in die "andere" Richtung abgesichert ist und da ja auch durchaus noch mehr Steckdosen dranhängen könnren, an denen auch andere Verbraucher angesteckt sind.

Deswegen muss es für mehr Wp nicht nur ein Wielandstecker, sondern auch eine dedizierte und entsprechend abgesicherte Leitung fürs BKW sein. Der Wielandstecker (+ dedizierte Zuleitung) stellt nur sicher, das da nicht irgendein Volltrottel mal eben noch nen Mehrfach-Schukostecker dazwischen steckt und auch noch andere Verbraucher ansteckt. Denn dann hat man das gleiche Problem trotz dedizierter Zuleitung (die dann ja auf einmal doch wieder nicht "dediziert" ist) wieder.

Sonst dürften ja alle AC-Heimspeicher die als Plug&Play verlauft werden unzulässig sein. Die laden über Tag schön in eine Richtung über den Schuko mit über 800W und geben dann anschließend solange bis zu 800W dauerhaft ab bis der Akku leer ist. Da ist ständig Dampf auf dem Stecker.
Nochmal in Kurzfassung... man könnte ja auch die paar Beiträge die ich oben erst verlinkt habe lesen... (in dem übrigens sogar ein Video verlinkt ist, indem das Problem praktisch vorgeführt wird)

Das sind nur Verbraucher. Und damit diese Verbraucher keine Überlast erzeugen können, sitzt zwischen den Verbraucher und der Stromquelle (ohne BKW also der Netzanschluss) eine Sicherung. Die reicht ja auch, weil nur mit Verbrauchern fließt der Strom ja nur in diese eine Richtung. Das ist ein KOMPLETT ANDERES Szenario!

Wenn jetzt aber ein Stromerzeuger dazu kommt, kann auf der Leitung aus "Richtung" des Netzanschlusses 16A (~3,5kW) fließen, aber ZUSÄTZLICH aus "Richtung" des BKWs nochmal 3,5A (800W) ohne das die Sicherung nach dem Netzanschluss auslöst, weil die kriegt ja gar nicht mit, das auf der anderen Seite der Leitung nochmal 800W vom BKW kommen. Dann hat man auf Teilen der Leitung also bis zu 19,5A ohne das die Sicherung auslöst.

Ja, wenn man in einem Neubau mit frischer Elektroinstallation wohnt, wo sowieso fast jede Steckdose einzeln abgesichert ist, dann ist das kaum ein Problem. Es ist aber nicht jede teils Jahrzehnte alte Elektroinstallation so aufgebaut!!

Und noch zusätzlich: Speicher sind aktuell nicht mal wirklich berücksichtigt, also sowieso eine Grauzone. Also ja, wenn man auch noch Speicher berücksichtigen würde und somit davon ausgehen müsste, das man die 800W sogar 24/7 anliegen haben könnte, dann wird die Regelung wahrscheinlich sogar eher noch strikter.
 
Ich dachte der Hintergrund der VDE ist gerade, dass die 800W die Dauerbelastungsgrenze sind. Ob ich die da nun 8 oder 10 Stunden durch jage sollte dem Stecker reichlich egal sein.
Die Argumentation ist ja, dass diese 800W viel länger durch deinen Schukostecker jagen wenn du mehr Panelleistung hast, das stimmt ja und das will man dem Schukostecker irgendwie nicht antun.
Einen Versuchsaufbau oder eine Simulation die dieses Risiko zeigt hab ich aber auch noch nicht gesehen, muss ein extremer Edge Case sein.
Weil Klimaanlagen mit über 1kW oder Heizlüfter mit 2kW sind ja ansich auch kein Problem für eine saubere Installation mit Schuko.
Eben!
  • Fall a) Ich könnte ein BKW mit 960 Wp auf einem dreh-/neig-/schwenkbaren Arm so dem Sonnestand nachführen, dass im Sommer 8h lang die 800 Watt anliegen, das wäre dann normgerecht.
  • Fall b) Ein BKW mit teoretischen 2-4 kWp, dass aber nach Norden zeigt oder fast immer verschattet ist, ist nicht okay - selbst wenn der WR niemals überhaupt die 800W ans Netz abgeben würde.

Von berufener Seite kommt hier allerdings auch viel Laberrhabarber bei rum - aber schön zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, der gerne klugscheißt ;-)
Dann mach halt einfach noch eine Wielandsteckdose dort dran, dann hast du doch alles erfüllt. Verstehe das Problem nicht.
Aber Du hast die komplexe Montage des Steckers unterschlagen. !!11elf :lol:
Ist viel zu kompliziert. Sich die Steckdose bestellen, drei Drähte abklemmen, alte Dose raus, neue Dose rein, Drähte anklemmen.
Klar ist das Pillepalle, aber das "darf" ich doch auch nicht einfach so machen, oder?
(Inwiefern würde die Dose allein sonst irgendwas daran ändern, wenn ich das ganz behämmert an einen Strang mit dünnem Querschnitt und zig anderen Verbrauchern hänge? Das muss schon der Fachmann prüfen....)
Brauche ich da einen Nachweis, dass das ein Elektriker gemacht hat, am besten der Meister selbst? Oder interessiert das eh kein Schwein, dann kann ich's ja einfach bei Schuko belassen.....

Viel einfacher und vor allem ergiebiger ist es, sich in deinem Forum mit "Fremden" darüber auszutauschen, wie schlecht das Leben (bei einem BKW :stupid:) zu einem ist.
Ich weiß ja nicht, ob du einfach schlechte Laune hast, oder ob wir einfach etwas unterschiedliche Vorstellungen vom Konzept "Internetforum" haben.
Du bist schon ewig hier im Luxx aktiv, du wirst also vermutlich nicht allzu überrascht - in diesem ganzen Forum, über absolut alle Bereiche, in einen sehr hohen Prozentsatz aller Beiträge - feststellen, dass sich da Leute über absolute Luxusproblemchen austauschen, sei es Hardware, Software, "KI"-Anwendungen, Hifi, Möbel, Autos, Finanzen.....

....und um auf den wie immer mehr oder weniger hinkenden Vergleich einzugehen: Ja, nachts auf der leeren Autobahn fahre ich gelegentlich auch mal mit 100 km/h durch die Baustelle und akzeptiere ggf. das (in DE eh viel zu günstige) Knöllchen. Das mache ich nur, wenn & weil ich das Risiko ganz gut abschätzen kann, und ich würde nicht mit 140 oder 200 Sachen durch eine enge Baustelle kacheln - durch nicht angepasste Geschwindigkeit sterben nämlich jedes Jahr relativ viele Menschen. Aber, um zum Ausgangspunkt dieses Posts zurückzukommen, wie viele Hausbrände entstehen denn schätzungsweise duch eine Dauerlast von 800 Watt auf einer separat abgesicherten Leitung bei einer ordentlichen Elektroinstalltion?

Wir brauchen es auch nicht nochmal durchkauen, ich verstehe den Sinn von Standards und Regulierung, es ist letztlich müßig und wir haben es wahrlich zur Genüge hin und herbewegt.
Schönes langes Wochenende euch allen, ihr Mäuschen 😘




EDIT: Genau Liesel, der vorletzte Satz - kein Problem (bei meiner Installation)!
Und deine Ausführung zu Beginn mag "normgerecht" sein, überzeugt mich aber nach wie vor nur zum Teil, da das Absicherungskonzept sich nur durch die Installation einer anderen Dose am Ende des Kabels auch nicht ändert. Und bzgl. "was da genau wie zu tun ist", bleibt ist die Norm wohl selbstvage....
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Klar ist das Pillepalle, aber das "darf" ich doch auch nicht einfach so machen, oder?
(Inwiefern würde die Dose allein sonst irgendwas daran ändern, wenn ich das ganz behämmert an einen Strang mit dünnem Querschnitt und zig anderen Verbrauchern hänge? Das muss schon der Fachmann prüfen....)
Brauche ich da einen Nachweis, dass das ein Elektriker gemacht hat, am besten der Meister selbst? Oder interessiert das eh kein Schwein, dann kann ich's ja einfach bei Schuko belassen.....
Ja, das muss ein Elektriker abnehmen. Aber da deine Elektroinstallation doch sowieso schon von einem Elektriker abgenommen wurde, dürfte ja schon bekannt und "bestätigt" sein, das die Zuleitung nur auf diese Steckdose geht.
Du gehst also am besten zum gleichen Elektriker der dir auch schon die Originalinstallation abgenommen hat, sagst dem das du dort die Schukodose durch eine Wielanddose getauscht hast, oder lässt den Tausch sogar den Elektriker durchführen, das dauert ja nur 5 Minuten und dann bestätigt der Elektriker das da eine (immernoch) dedizierte Zuleitung existiert und da halt jetzt eine Wielandsteckdose verbaut ist.

Du hast also doch sowieso schon beste Vorraussetzungen um alle Anforderungen mit geringem Aufwand doch zu erfüllen. Wenn du da jetzt schon so ein Drama draus machst, was sollen dann bitte andere Leute erst sagen, die vielleicht keine so moderne Elektroinstallation haben? Richtig, die können wegen dieser Elektroinstallation das ganze nicht mal eben schnell für so ein BKW tauglich machen und dementsprechend dürfen sie so ein überdimensioniertes BKW auch einfach nicht betreiben. Da ist die Frage also nichtmal "Was müsste ich dafür machen", sondern da ist die Antwort einfach "geht nicht".
 
(Der Elektriker war Unterauftragnehmer der Hausbaufirma und kam von sonstwoher, der reist bestimmt nicht für so 'ne blöde Dose an.)

Was ist denn jetzt auf einmal an einem BKW mit auf 800W limitiertem WR "überdimensioniert"?
 
Was ist denn jetzt auf einmal an einem BKW mit auf 800W limitiertem WR "überdimensioniert"?
Alter... stellen sich hier manche absichtlich dumm? Die 800W sind 800W. Es geht darum ob die 800W nur kurzzeitig erreicht werden weil dein "normales" BKW nur 960Wp Panelleistung hat, oder ob die 800W stundenlang anliegen könnten, weil dein BKW mit 5000MWp Panelleistung ein "bisschen" überdimensioniert für nur ein 800W-BKW ist.

Und der Grund dafür ist, das die 800W Max nicht dauerhaft auf einer 0815-Leitung ohne extra Absicherung mit Schukostecker (und damit potentiell anderen an der selben Leitung angesteckten Geräten) anliegen sollen. Mit nur 960Wp hast du die 800W nur kurz von vielleicht 12 bis 14 Uhr. Mit 2000Wp aber von 9 bis 17 Uhr. Mit Speicher ggf. sogar 24/7.

Vielleicht ist noch unklar:
Wp = Watt peak, bezieht sich idR auf die Modulleistung, also das was deine Module maximal produzieren können. Das hat nichts damit zu tun wieviel Watt dein Wechselrichter maximal einspeist.

Wenn du an einen 800W Wechselrichter zwei Module mit jeweils 480W, beide mit Südausrichtung hängst, dann kommen da nur gegen Mittag überhaupt 800W raus. Wenn die Module ggf. sogar Ost-West-ausgerichtet sind, erreichst du die 800W sogar nie.
Wenn du da aber 4x 500W Module mit Südausrichtung dran hängst, dann liefern die (exemplarisch) schon ab morgens um 9 Uhr bis Abends 17 Uhr 800W. Sie würden sogar mehr liefern, bringt nur nichts, weil dein Wechselrichter ja auf 800W begrenzt.

Und in einer ungünstigen Elektroinstallation hast du mit 800W zusätzlich aus einem BKW halt statt den vorgesehenen (und abgesicherten) 16A halt knapp 20A auf einer 1,5mm² Leitung.
Bei nur 20 statt 16A glühen die Leitungen aber natürlich nicht sofort. Aber sie werden wärmer. Die Wärme kann sich stauen und zu einer Brandgefahr werden.
Wenn jetzt durch deine Panelleistung begrenzt die 800W aus dem BKW sowieso nur maximal für z.B. 2 Stunden anliegen, geht man halt davon aus, das sich in diesen 2 Stunden so eine Leitung selbst mit 20A nicht kritisch erwärmt. Aber wenn diese 20A anhaltend über 4, 6, 8h auf dieser Leitung anliegen, dann kann das wohl schon kritisch werden.

Praktisches (Negativ)Beispiel: Meine komplette Wohnung hängt nur an einer einzigen Sicherung. Wenn ich ohne BKW-Einspeisung Herd (2,5kW) und Mikrowelle (1,5kw) gleichzeitig laufen lasse, fließen 4kw -> Die Sicherung fliegt nach ein paar Minuten.
Wenn ich das Mittags bei Sonnenschein mache, also das BKW (in meinem Fall) 600W einspeist, kann ich beide laufen lassen, ohne das die Sicherung fliegt. Dann fließen aber über diverse Leitungsabschnitt eben mehr als 16A (wo die Sicherung eigentlich auslösen sollte).
 
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Krieg dich mal wieder ein ;-)
Ich betreibe ja keinen russischen Siedewasserreaktor vor meinem 800W-Wechselrichter, sondern hab ein Solakon-Set mit 1000 Wp, aber weil da im Winter bei tiefstehender Sonne sicher nicht viel bei rumkommt würde ich gerne noch 2 Panels dazupacken, evtl. mache ich das sogar "normgerecht".

Die für BKW relevante Norm ist halt am extreeeeeemst vorsichtigen Ende des Spektrums angesiedelt, okay, meinetwegen, muss und kann man mit leben.
Nichtsdestotrotz ist ein BKW mit ordentlichem Wechselrichter mMn trotzdem weniger ein (potentielles) Problem für eine ordentliche Elektroinstallation als andere Dinge, die - auch dauerhaft - problemlos erlaubt sind.
Ich geh jetzt gleich mal die Garage mit 8 Radiatoren bzw Heizlüftern heizen, 5m Zuleitung aus "Klingeldraht"an der Mehrfachdose packen das sicher locker - da fließt der Strom ja schön abgesichert nur in eine Richtung, nämlich zum Verbraucher - und das Kabel heizt auch gleich noch mit 👍
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(Aber man darf die Verbraucher nur vorsichtig nach und nach zuschalten, damit beim Anlaufstrom nicht sofort alles fliegen geht.)

--> Will sagen: Sowas kann ich jederzeit kaufen und betreiben, da steht lediglich "max 2500 Watt" auf der Unterseite, was manche sicherlich weder wissen noch kümmert.
Wenn ich also 16A-Leitungsschutzschalter habe, kann ich die Specs der Billo-Verteilerdose schon locker ~50% überschreiten - und wenn ich's drauf anlege sogar noch viel mehr. Das gibt man dem Endkunden auch einfach vertrauensvoll an die Hand - da muss aber niemand nüschte vom Elektriker abnehmen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die für BKW relevante Norm ist halt am extreeeeeemst vorsichtigen Ende des Spektrums angesiedelt, okay, meinetwegen, muss und kann man mit leben.
Genau, so ist halt die Regelung.
Ist komplett sinnfrei zu diskutieren warum die genau bei diesen Werten liegt. Das wurde halt eben so beschlossen. Am Ende muss man halt einfach auch irgendwo eine Grenze setzen.
Und wenn sie bei 900W statt 800W liegen würde, käme auch irgendjemand an und würde sich beschweren, warum er denn nun 920W wieder nicht darf. "Das geht dann doch bestimmt auch noch".

--> Will sagen: Sowas kann ich jederzeit kaufen und betreiben, da steht lediglich "max 2500 Watt" auf der Unterseite, was manche sicherlich weder wissen noch kümmert.
Wenn ich also 16A-Leitungsschutzschalter habe, kann ich die Specs der Billo-Verteilerdose schon locker ~50% überschreiten - und wenn ich's drauf anlege sogar noch viel mehr. Das gibt man dem Endkunden auch einfach vertrauensvoll an die Hand - da muss aber niemand nüschte vom Elektriker abnehmen lassen.
Aber nur KURZ, dann löst deine 16A-Sicherung trotzdem aus (oder sogar der FI)! Merkste was? Es geht nicht darum das es exakt 800W sind, sondern es geht darum wie lange die 800W anliegen.
Sagste ja sogar selber, das du die Geräte nicht gleichzeitig einschalten darfst, weil sonst wegen Anlaufstrom die Sicherung fliegt. :ROFLMAO:

Die üblichen Sicherungen sind ja auch thermische Sicherungen (man möge die exakte technische Bezeichnung korrigieren, falls die nicht stimmt). Die lösen nicht sofort bei 16,0001A aus, sie lösen abhängig davon wie viel man drüber ist erst später oder eben schneller aus. Also wenn 17A fließen vielleicht erst nach 5 Minuten, wenns 25A sind aber schon nach 5 Sekunden. D.h. aber deinen Anlaufstrom kriegst du durch, selbst wenn das für 0,5 Sekunden 80A sind (auch wenn du dabei für 0,5s deine Schukosteckdose um 500% überlastest.. bzw. sogar noch mehr, weil die meisten Schukosteckdosen sogar nur auf 10A ausgelegt sind).

Siehe letztes Edit von mir in obigem Post (jetzt letzter Absatz).
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber nur KURZ, dann löst deine 16A-Sicherung trotzdem aus (oder sogar der FI)! Merkste was?
Nö, die 16A meiner Hausverteilung reichen locker aus um die Mehrfachdose dauerhaft >= 50% über den Specs zu betreiben

Sagste ja sogar selber, das du die Geräte nicht gleichzeitig einschalten darfst, weil sonst wegen Anlaufstrom die Sicherung fliegt.
Das war kein enrshaftes Beispiel, ich dachte das wird aus der Bezeichnung als "Troll-Spoiler" ausreichend klar.
 
Nö, die 16A meiner Hausverteilung reichen locker aus um die Mehrfachdose dauerhaft >= 50% über den Specs zu betreiben
Dann funktionieren deine Sicherungen nicht korrekt, oder du beziehst dich darauf, das die Sicherung eben auf 16A ausgelegt ist, aber die Mehrfachsteckdose wie die meisten eben nur auf 10A und da bist du dann natürlich sogar mehr als 50% drüber, wenn du da wirklich 16A durchjagst.
Warum das wiederrum nicht verboten ist (vermutlich weils ja auch nicht kontrollierbar ist, ob irgendjemand mal vorrübergehend irgendwo so eine Leiste angesteckt hat), obwohl der Mehrfachstecker dafür nicht ausgelegt ist, ist wieder eine ganz andere Frage. Aber deswegen stehen auf diesen Steckdosen auch meist Warnhinweise... insbesondere das man nicht sogar noch mehrere Mehrfachstecker hintereinander stecken soll.
Was auch schon mehrfach zu dem Unverständnis geführt hat, wo denn das Problem läge, wenn man die Mehrfachsteckdose ja nur als Verlängerung benutzt und gar nicht wirklich mehr Geräte ansteckt. Nur DANN ist es ja auch kein Problem. :ROFLMAO:

Übrigens ziehen alle meine halbwegs modernen Geräte nur maximal 2,5kW. Was 10A entspricht und somit im Rahmen von Schukosteckdosen liegt.
Lediglich mein über 30 Jahre alter Trockner zieht tatsächlich etwas über 3kW. Aber der ist eben auch über 30 Jahre alt. :d

Das war kein enrshaftes Beispiel, ich dachte das wrd aus dem "Troll-Spoiler" ausreichend klar.
Wollte trotzdem erklären, das diese Sicherungen nicht zwangsläufig sofort auslösen. Weil auch das wissen viele einfach nicht.
 
Nope
Nicht für bis(!) 2000Wp
Total Banane....
Siehe auch meine Edith und den link am Ende des Posts: https://www.hardwareluxx.de/communi...-zu-photovoltaikanlagen.1315978/post-31172952
...., bzw im besten Falle einfach "unklar" von der VDE erarbeitet - Standardisierung ist echt kein Zuckerschlecken.

Dann funktionieren deine Sicherungen nicht korrekt, oder du beziehst dich darauf, das die Sicherung eben auf 16A ausgelegt ist, aber die Mehrfachsteckdose wie die meisten eben nur auf 10A und da bist du dann natürlich sogar mehr als 50% drüber, wenn du da wirklich 16A durchjagst.
Letzteres - und das wird sicherlich* sehr viel häufiger ein reales Problem darstellen und zu Feuerwehreinsätzen führen, als ein BKW, das ein paar Stündchen 800 Watt in eine Schukodose pumpt.

Schönes langes Wochenende euch allen - bin erstmal raus!

*mein Bauchgefühl, man verlinke mir gerne eine Statistik dazu
 
Letzteres - und das wird sicherlich* sehr viel häufiger ein reales Problem darstellen und zu Feuerwehreinsätzen führen, als ein BKW, das ein paar Stündchen 800 Watt in eine Schukodose pumpt.
Jup, aber in Verbindung mit einem BKW schickst du ggf. nicht nur 16A durch eine 10A-Steckdose, sondern sogar knapp 20A. Dann bist du also sogar 100% drüber. :ROFLMAO:
(Es geht um IRGENDEINE Steckdose die einfach nur im selben Stromkreis hängt, nicht unbedingt um die eine Steckdose an der das BKW angesteckt ist!)

Das Problem "addiert" sich sozusagen sogar. Also wenn du das schon als problematisch ansiehst, dann verschärft ein BKW-Betrieb das Problem ja sogar noch und zwar egal wie du es drehst und wendest.

Bei dir tritt das Problem so wohl kaum auf, weil du hast ja eine moderne Elektroinstallation mit eigens abgesicherter Leitung zum BKW und mehreren zusätzliche Sicherungen für einzelne Steckdosen oder zumindest einzelnen Räumen. Bei mir aber schlägt das voll zu.

Allgemein ist einfach davon auszugehen, das man im BKW-Fall eben keine explizit auf einen Stromeinspeiser ausgelegte Elektroinstallation hat. Es werden also sowieso schon "Reserven" angezapft, indem man letztendlich doch erlaubt, das auf Leitungen die eigentlich mit 16A abgesichert sein müssen, doch knapp 20A fließen dürfen.

Alternativ könnte man sich umgekehrt genauso fragen: Wenn jetzt in Verbindung mit einem BKW sogar bis zu 20A auf die Leitungen dürfen, warum hat man dann eigentlich 16A-Sicherungen vorgeschrieben, wenn 20A ja jetzt doch irgendwie auch noch "gehen". :d
 
Zuletzt bearbeitet:
Einfach geisteskrank hier🤣

Schnell was frühstücken und dann zieht euch mal 1-2 Bier rein. Schönen vatertag
 
Ich mag es hier
 
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