Man kauft einfach die CPU nicht wenn man dafür ein neues board braucht.
Wieso? Du hast dir doch auch ein AM5 Board gekauft, als du auf AM5 upgegraded hast. Irgendwann muss man sich eben auch ein anderes (egal ob neu oder gebraucht) Mainboard kaufen und manchmal auch neue RAMs, da kommt man eben nicht vorbei. Keine Ahnung wieso dies nur für Leute gelten soll, die sich nagelneue CPUs kaufen und nicht für diejenigen die die Upgrade später machen und sich dafür eine gebrauchte CPU kaufen. Sicher würden die sich auch gerne ein gebrauchtes Board kaufen, weil es günstiger ist, aber wenn sie keines auf dem Markt finden, dann müssen sie sich eben ein neues Board kaufen oder eben das Upgrade weiter aufschieben. Aber dies geht nicht immer, manchmal ist die alte Hardware defekt oder einfach nicht mehr schnell genug oder wird von einer wichtigen Software nicht mehr unterstützt. Wäre es anderes, gäbe es ja gar keinen Markt für gebrauchte AM5 CPUs.
Klar hab ich das beides neu gekauft als ich auf AM5 gewechselt bin und wie du schon sagst brauch ich für Zen6 dann kein neues Board, ist doch super.
Den 7900 werd ich fein behalten, istn super effizientes teil.
Dann brauchst du aber auch noch ein AM5 Board um ihn weiter nutzen zu können, sonst bleibt er nur ungenutzt im Schrank liegen, da man mit ihm nichts anfangen kann, wenn er nicht in einem passenden Mainboard steckt. Im Schrank ist er praktisch schon Elektroschrott, der nur noch nicht entsorgt wurde, es wäre für die Umwelt besser, wenn er bei jemandem weiter genutzt wird, der sich dann eben keine neue CPU kaufen muss, weil er einen gebrauchte gefunden hat die ihm auch ausreicht.
In gewisser Weise stimmt das, wenn du heute ein 1851 mit nem Core Ultra 270k kaufst wirst du daran nie wieder etwas upgraden.
Also ich haben schon seit Anfang 2025 einen 265K und werde nicht auf den 270K upgrade, aber irgendwann auf Nova Lake, aber der wird dann wahrscheinlich meinen 13900K ersetzen. Aber selbst wenn ich den 265K ersetzen würde, so kämen dann eine Arrow Lake CPU und ein passendes Mainboard auf den Markt und der Käufer der CPU braucht sich kein neues Mainboard kaufen, da er ja ein gebrauchtes bekommen kann.
Für deinen neuen Zen 6 brauchst du kein neues Mainboard kaufen, so wie es für Nova Lake machen muss, aber der 7900 wird dann entweder im Schrank liegen oder du musst dir dann ein neues AM5 Board kaufen um ihn weiter nutzen zu können. Solltest du ihn doch verkaufen, muss sich der (oder ein anderer) Käufer (einer gebrauchten AM5 CPU) ein neues AM5 Board kaufen, weil ja dein gebrauchtes AM5 Board nicht auf den Markt kommt.
Deshalb hat die Langlebigkeit der Plattform eben keinen Einfluss drauf wie viele Mainboards pro CPU verkauft werden, von Defekten mal abgesehen, ist es immer ein Board pro CPU, weil man eben ein passendes Board braucht um die CPU zu betreiben und eine Arrow Lake oder RYZEN 7000 sind noch so neu, dass man sie normalerweise weiterverkauft wenn man upgraded. Oder man betreibt sie im Zweitsystem, wie du es ja wohl planst, aber dann brauchst du eben auch noch ein zweites AM5 Board, kaufst dann also eine neue (Zen 6) CPU und ein neues AM5 Board, genau wie ich eine neue (Nova Lake) und kein neues S.1954 Board kaufen werde, wo ist also der Unterschied bei der Anzahl der verkauften Mainboards pro verkaufter CPU, nur weil AM5 so langlebig ist?