Neuer Win 2025 Server für Firma gesucht (bzw passendes Systemhaus).

Dewald

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Hi Leute

hier in unserem Kleinbetrieb läuft schon ein paar Jahre ein Server mit einer Software die quasi alle Produktionsmaschinen überwacht/logt.
Damals habe ich dafür einen Dell Server mit Windows Server 2012 gekauft - die Softwarefirma hat dann alles für sich eingerichtet.

Die hatten damals auch einen Partner über den sie die Oracle 12 Lizenz bezogen haben - jetzt nicht mehr und sie empfehlen aufgrund der extremen Kosten von Oracle 19c auf MS zu wechseln.

Jetzt wäre aber ein neuer Server fällig.
Sprich Win Server 2025 und entweder Oracle 19c oder Umstieg auf MS SQL Server

Aktuell haben wir einen Xeon E3-1240v5 mit 32GB Ram

Die CPU langweilt sich und es sind 10GB Ram belegt wobei sich Oracle 7GB davon krallt.

Die aktuellen Vorgaben sind auch nicht groß anders:
⚫ Mind. Intel XEON Dualcore, empfohlen Quadcore (XEON)
⚫ Bei VMs Zuweisung von mind. 2 Cores, empfohlen 4 Cores
Datenbank ORACLE:
⚫ Mind. Oracle ab 19C 64bit
MS-SQL Server:
⚫ Mind. MS-SQL Server 2016


Der alte Server wäre leistungsfähig genug und könnte als Backup dienen.
Bisher werden normale Images und Datenbankbackups gemacht.

Sprich, heutzutage wäre es wohl am sinnvollsten das ganze virtuell aufzuziehen (Proxmox?) damit im Falle eines Serverausfalls das ganze gleich auf dem Backupserver läuft.

Mit diesen Cals blicke ich es auch nicht.
Es handelt sich zwar um 40 Eingabeterminals aber dagegen um max 10 Nutzer die eben im Schichtbetrieb die Terminals bedienen.

Schlussendlich geht es jetzt darum, woher das ganze - das geht über meine sonstigen Setups hinaus, sprich ich bräuchte einen passenden Händler bzw. Systemhaus.

Hat jemand Erfahrungen im Bodenseeraum? Bzw allgemeine Empfehlungen?
Oder egal? Gleich zu Thomas-Krenn o.ä.? Hab bei einer kurz Recherche niemand in der Nähe gefunden der mit Proxmox arbeitet.

Oder soll ich gar nicht darauf setzen?

Danke euch vielmals :)
 
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Da gibt es bestimmt passende Systemhäuser, es würde helfen wenn du mal nen Ort oder eine Gegend angibst.
cu
 
Wie gesagt - im Bodenseeraum ;)
Also ganz grob Ravensburg und größerer Umkreis
 
Macht doch kein Mensch mehr ohne Virtualisierung...

Ich würde mal im proxmox-Forum einen raushauen mit möglichst genauer Beschreibung. Dann findest du sicher jemanden.
 
Macht doch kein Mensch mehr ohne Virtualisierung...

Ich würde mal im proxmox-Forum einen raushauen mit möglichst genauer Beschreibung. Dann findest du sicher jemanden.
Ja, aber die Frage ist eben ob Proxmox oder doch was anderes - die meisten Systemhäuser arbeiten ja scheinbar nicht mit Proxmox.
 
Viele stellen gerade um auf Proxmox und gehen weg von VMWare, weil auch nicht alle die Größe haben um die Vertragsbedingungen bei Broadcom zu erfüllen. Einige fahren auch Zweigleisig. Einfach mal die Häuser in deiner Nähe anschreiben.
 
jetzt nicht mehr und sie empfehlen aufgrund der extremen Kosten von Oracle 19c auf MS zu wechseln.
Wenn es nicht gerade Oracle Enterprise Edition seien muss und man mit den Einschränkungen der Standard Edition leben kann muss man nicht zwangsläufig wechseln.
MS-SQL ist jetzt auch nicht günstig. Und falls man Daten von Oracle nach MS-SQL migrieren muss, muss man die Aufwände auch betrachten.
 
Gewerblich würde man eher Hyper-V nehmen wenn man es supporten muss

>damit im Falle eines Serverausfalls das ganze gleich auf dem Backupserver läuft
In Echtzeit ist es da mit einem Server allerdings nicht getan wenns ein Cluster sein soll.
 
die meisten Systemhäuser arbeiten ja scheinbar nicht mit Proxmox.
Crossquote:
Große Firmen setzen häufig Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ein. Es kostet Geld und man kann weiteres Geld für Wartungsverträge ausgeben. Firmen lieben das! SUSE Linux Enterprise Server (SLES) geht in eine ähnliche Richtung.
Willkommen in der wirtschaftlichen Endzeit.
Die, die man im Proxmox-Forum findet, machen auch Proxmox.
... halte ich für einen vernünftigen Plan.


PS:
"Systemhaus" erinnert mich irgendwie an "Kebap-Haus"... :fresse:
 
Gewerblich würde man eher Hyper-V nehmen wenn man es supporten muss

>damit im Falle eines Serverausfalls das ganze gleich auf dem Backupserver läuft
In Echtzeit ist es da mit einem Server allerdings nicht getan wenns ein Cluster sein soll.

Ich bin jetzt echt baff, wie man so eine Aussage machen kann. Alle wollen von MS-Produkten weg, je schneller desto besser*, und du empfiehlst allen Ernstes Hyper-V?

* Und da sind die TCO definitiv nicht das Hauptthema...
 
Wenn man keine Ahnung hat, dann mag man da natürlich baff sein, wenn man Windows hört.

Die Realität ist aber, dass bei weitem nicht alle von MS wegwollen. Das wäre auch ziemlich töricht, das pauschal zu wollen.
Fakt ist, Hyper-V ist ein valider Hypervisor und bedingt durch die Historie auch relativ einfach betreibbar, auch extern.

PVE kann man machen, muss man aber nicht.
Egal welche Lösung man wählt, diese muss auch betreibbar sein. Und damit ist nicht der Normalbetrieb gemeint, sondern explizit der Fehlerfall.
Was bringt einem die tollste Lösung, die gerade überhypt ist (wie z.B. PVE), wenn man damit am Ende im Fehlerfall nicht umgehen kann.

Beim Oracle muss man sich allerdings auch mit dem EOL beschäftigen.
19c läuft nur noch bis Ende 2029, das ist nicht mehr so lange.

Grundsätzlich ist die HW nicht so das Problem. Es tut am Ende jeder Entryserver der üblichen Verdächtigen, mit entsprechendem Support.
Ich würde, gerade bei DBs, den Fokus auf die SW legen und vor allem, dass man bei den DBs ne saubere DB-Backupstrategie fährt, neben den restlichen Backups z.B. .
 
Zuletzt bearbeitet:
So, in letzter Zeit war zuviel los aber Danke schonmal für die rege Beteiligung bis jetzt.
Ich hatte nur mal eine Standardanfrage bei Bechtle gemacht und da mal ein kurzes Gespräch geführt - die wollen glaub ne Mücke gleich mit zwei Elefanten erschlagen...

Der Hinweis auf das Supportende von 19c ist natürlich auch wichtig, sonst hätte ich die Softwarefirma direkat angeschrieben welche Oracle Version es eigentlich wirklich sein muss.

Der Backupserver muss auch nicht in Echtzeit umgeswitcht werden - wenn der abraucht und das Backup läuft am nächsten Tag wieder ist das für uns schon ok.

Hm, dann werde ich wohl auch dem Tipp nachgehen und auch mal direkt im Proxmox Forum schauen auch wenn Hyper-V hier im Thread wohl auch nicht ganz abgeschrieben ist.
 
Noch etwas zu den CALs:
Da gibt es User-Cals und Device Cals.
Man nimmt das, was besser zum eigenen Umfeld passt.
Hat man z.B. 20 Arbeitsstationen, aber 50 User, dann nimmt man 20 Device Cals.
Hat man wir ihr 40 Arbeitsstationen, aber nur 10 User, dann nimmt man 10 User-Cals.

Was Proxmox angeht:
Welches OS soll denn in den VMs laufen?
Wenn es Windows Server 2025 sein soll, dann kann man sich Proxmox auch gleich sparen, denn Hyper-V ist ja bei Server 2025 inklusive.
Man installiert dann Server 2025 auf dem Host.
2 Server 2025 VMs sind bei Server 2025 Standard auch mit im Lizenzumfang drin.
 
Wenn es Windows Server 2025 sein soll, dann kann man sich Proxmox auch gleich sparen, denn Hyper-V ist ja bei Server 2025 inklusive.
Man installiert dann Server 2025 auf dem Host. 2 Server 2025 VMs sind bei Server 2025 Standard auch mit im Lizenzumfang drin.
Das sehe ich anders - der Hypervisor ist nur die Hälfte dessen, was benötigt wird, man braucht *immer* zusätzlich eine passende Backup Software.
Und da sehe ich Proxmox mit dem Proxmox Backup Server aus mehreren Gründen ganz klar vorne: kostenlos, nahtlose Integration, schnelle und platzsparende Backups, einfache Replikation des Backupstore auf Spiegel Server. Dafür wrd man man bei Windows Lösungen wie z.B. Veeam richtig Geld los, und ich finde Veeam beim restore vergleichsweise langsam.
 
Noch etwas zu den CALs:
Da gibt es User-Cals und Device Cals.
Man nimmt das, was besser zum eigenen Umfeld passt.
Hat man z.B. 20 Arbeitsstationen, aber 50 User, dann nimmt man 20 Device Cals.
Hat man wir ihr 40 Arbeitsstationen, aber nur 10 User, dann nimmt man 10 User-Cals.
Bei bis zu 25 User und 50 Devices ist Windows Server 2025 Essentials eine Option. Da braucht man keine Cals und die Essentials Lizenzen gibts für kleines Geld.

Weitere Einschränkungen der Essentials
- max 1 Windows Server pro Kunde oder Domain, max 1 CPU/10 Cores und max 128GB RAM.
 
Essentials hat aber noch ein paar Einschränkungen:
Max. 1 CPU mit max. 10 Kernen.
Nur 1 Instanz, entweder auf dem Blech oder als VM. Ausnahme: 1 Instanz auf dem Blech und 1 VM, wenn die Instanz auf dem Blech ausschließlich Hyper-V installiert hat und sonst nichts.
 
Ideal halt für Privat und kleinere Firma/Büros wenn man vor allem Single AD, Server Services und SMB Direkt braucht.
Es gibt noch eine Einschränkung: keine Terminalservices (man kann für Essentials keinerlei Cals hinzufügen, auch keine TS Cals)
 
So, in letzter Zeit war zuviel los aber Danke schonmal für die rege Beteiligung bis jetzt.
Ich hatte nur mal eine Standardanfrage bei Bechtle gemacht und da mal ein kurzes Gespräch geführt - die wollen glaub ne Mücke gleich mit zwei Elefanten erschlagen...

Der Hinweis auf das Supportende von 19c ist natürlich auch wichtig, sonst hätte ich die Softwarefirma direkat angeschrieben welche Oracle Version es eigentlich wirklich sein muss.

Der Backupserver muss auch nicht in Echtzeit umgeswitcht werden - wenn der abraucht und das Backup läuft am nächsten Tag wieder ist das für uns schon ok.

Hm, dann werde ich wohl auch dem Tipp nachgehen und auch mal direkt im Proxmox Forum schauen auch wenn Hyper-V hier im Thread wohl auch nicht ganz abgeschrieben ist.
ich habe dir privat geschrieben. Fall Interesse besteht.. Wir können dir einen Server anbieten.
 
Noch etwas zu den CALs:
Da gibt es User-Cals und Device Cals.
Man nimmt das, was besser zum eigenen Umfeld passt.
Hat man z.B. 20 Arbeitsstationen, aber 50 User, dann nimmt man 20 Device Cals.
Hat man wir ihr 40 Arbeitsstationen, aber nur 10 User, dann nimmt man 10 User-Cals.

Bitte bei Device CALs auch über alle anderen Hardwarekomponenten nachdenken, die mit dem Windows Server kommunizieren!

Also falls der Windows Server auch DNS und DHCP macht, benötigt JEDES Stück Hardware das eine IP vom Windows DHCP bekommt oder den Windows Server für DNS Anfragen nutzt ebenfalls eine CAL.
Also nicht nur die Laptops, Desktops, Firmenhandys (und Privathandys im Firmenwlan) beachten, sondern auch die Multifunktionsgeräte, Zeitstempelterminals etc. pp...

Und dann ist man eventuell mit den User-CALs doch besser bedient, weil die Geräte (Laptop, Handys) nem User zugewiesen werden können und dann ists nur noch eine CAL statt drei notwendig (Drucker vergessen? ;) ).
 
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