"Unspielbar!": Desaströser Zustand der PlayStation 5-Version von Starfield erntet harsche Kritik

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Die Veröffentlichung von Starfield für die PlayStation 5 gerät für Bethesda zunehmend zum Fiasko. Der Titel wird zum Start von erheblichen technischen Problemen begleitet, zahlreiche Spieler berichten von instabiler Performance und wiederkehrenden Abstürzen.
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... und ich dachte, man hätte aus dem PC Release gelernt :rolleyes2:
 
Die früheren Vorteile einer Konsole sind irgendwie auch komplett dahin, seit dem die Kisten auch nur noch x86 Rechner in anderem Gehäuse sind. :-[
 
Die früheren Vorteile einer Konsole sind irgendwie auch komplett dahin, seit dem die Kisten auch nur noch x86 Rechner in anderem Gehäuse sind. :-[
Das hat nichts mit x86 Hardware zutun, sondern vielmehr mit der Möglichkeit, Spiele auch auf Konsolen per Patches "richten" zu können.
Früher mussten die Spiele grunsätzlich gescheit laufen und "fertig" sein. Heute wird halt einfach ein Patch nach dem Anderen hintergeschmissen.
Im Grunde genommen hat die gleiche Hardwarebasis wie beim PC sogar einen riesigen Vorteil. Denn nun müssen Entwickler eben nichtmehr für teils völlig andere Hardware entwickeln und optimieren. Aber wenn man natürlich keinerlei Sorgfalt walten lässt und solch einen Port nur hinschludert, wirds trotzdem nichts gescheites.
 
zahlreiche Spieler berichten von instabiler Performance

Und dies unterscheide sich von der PC-Version inwiefern?
Denken diese Konsoleros ernsthaft, dass ein Game, welches die Leistung von Top-CPUs geradezu am Verfrühstücken ist, und trotzdem mit niedrigen Bildraten am Agieren ist, auf einer PlayStation 5 wie Schmidts Katze renne?
Die wirkliche leistungsstarke Komponente, über diese eine PlayStation verfügt, ist ihre Grafikeinheit: Dieses Game erfordert aber genau diejenigen Streamingeinheiten, welche Bestandteil von einer CPU sind.
 
Was mich so massiv ärgert ist, ich hatte mich damals wirklich auf das Spiel gefreut... Noch immer nicht gekauft weil ich keinen Bock auf nen unfertiges Spiel hab.

Bethesda war mal ne Vorzeigefirma... irgendwie gehen alle mit der Zeit den Abfluss runter. :shake:
 
Weil die Dinge zu groß werden. Nicht nur die Firmen sondern auch die Spiele selbst.
Hohe Qualität kommt selten vom riesengroßen ersetzbaren Team.

Die Konzernmenschen denken, dass das so läuft, aber so läuft das nunmal nicht...
"Zu viele Köche verderben den Brei"...


Auch wenns keiner hören will, aber ein gutes PC-Spiel ist immer noch ne Form der Kunst.
Grafisch vom Artwork her, vom Stil her, auch von den kleinen Details usw...
Die Story, aber nicht nur die Erzählung selbst sondern auch wie der Hintergrund ausgeschmückt wird, die ganze Phantasiewelt.

Das kannst nicht durchkalkulieren "mit XXX Software Entwicklern machen wir Y Spiel mit bla..".
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ergänzung:
Auch das Spielprinzip ist ja eine "künstlerische Leistung", da brauchts idR. kein großes Team... eine richtig gute Idee braucht jemand, was eben Spaß macht an dem Spiel und irgendwie besonders ist.


Das Technische ist aber auch nicht soo einfach, wenn die Dinge schon so komplex und groß sind, dass ein riesen Team dran rum murkst... viele Leute in der Engine rumpopeln und "optimieren" bzw. irgendwelche Funktionen "nachrüsten", viele Leute an irgenddwelchen Questreihen rumbasteln... da werden Leute gegangen, sind im Krankenstand, jemand anders muss dort dann weiter machen usw...

Microsoft hat >200.000 Mitarbeiter (2005 warens auch schon >60k) und die Produkte sind wie sie sind, bzw waren 2005 wie sie 2005 waren mit >60k Leuten... brrr...

Imho zeigt das gut, wie schlecht Softwareentwicklung mit Manpower skaliert.
Im Gegenzug gibts kleine Projekte, die Mega sind, dafür, dass sie von ein paar Leuten sind (klar, diese Projekte verschwinden auch mal schnell wenns blöd läuft wieder).
=> Softwareentwicklung skaliert mit Manpower nicht wie Plantagenarbeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal, es juckt die bosse nicht. Das spiel wurde gekauft, umsatz wurde generiert, ende. Was danach kommt ist denen doch egal.
Wenn man sich anschaut, wieviele einst große und beliebte Spielemarken in den letzten Jahren gegen die Wand gefahren wurden und die Kunden eben nicht ausreichend überzeugen konnten, sollte es die Bosse durchaus jucken. Der Spielemarkt ist so dermaßen übersättigt, dass die Kunden längst nicht mehr jahrelang total gehyped auf ein Spiel warten und dann völlig ungeachtet dessen Zustands wie wild kaufen.
Zumal Starfield jetzt auch nicht gerade DER super Titel ist, den jeder haben wollte/will.
 
Das das wissentlich und vorsätzlich so auf den Markt geschmissen wird ist halt schon irgendwie krass. Geld her und ob ihr mit unserem Produkt zufrieden seid, ist uns scheißegal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man sich anschaut, wieviele einst große und beliebte Spielemarken in den letzten Jahren gegen die Wand gefahren wurden und die Kunden eben nicht ausreichend überzeugen konnten, sollte es die Bosse durchaus jucken. Der Spielemarkt ist so dermaßen übersättigt, dass die Kunden längst nicht mehr jahrelang total gehyped auf ein Spiel warten und dann völlig ungeachtet dessen Zustands wie wild kaufen.
Zumal Starfield jetzt auch nicht gerade DER super Titel ist, den jeder haben wollte/will.
Das sind sorgen für das nächste geschäftsjahr, sinclaire!
 
Einmal Starfail, immer Starfail 😅👍
 
Ohne jetzt böse zu sein, aber... "It just works" ist ja auch irgendwie das Markenzeichen von Bethesda unter Todd Howard.

"Die Community wirds schon irgendwie richten" könnte auf der Konsole schwer werden.
 
Ohne jetzt böse zu sein, aber... "It just works" ist ja auch irgendwie das Markenzeichen von Bethesda unter Todd Howard.
Wobei ich schon eigentlich der Meinung bin, dass außer Starfield die Singleplayer-Spiele schon alles in allem mindestens gut waren. Auch sehe ich gar nicht so die krasse Monetarisierung in diesen Spielen, wie man da vorwirft. Ob man in Oblivion die Pferderüstung nun will oder nicht macht ja mal zumindest für das Spiel selbst keinen Unterschied. Und die DLCs von Morrowind bis Fallout 4 fand ich in sofern schon gut, auch preislich. Ich würde bei Far Harbour beispielsweise sogar so weit gehen, dass das für mich eher nochmal ein vollwertiges, wenn auch kleineres Zusatzspiel ist.

Aber egal, geht ja um Starfield und dessen PS5-Release, was natürlich absolut peinlich ist. Und was ich auch gar nicht nachvollziehen kann, denn ganz untypisch hat Bethesda ja dort noch richtig viel Entwicklung investiert und Features und Inhalte ergänzt. Von daher war ja auf PC und XBox der Zustand jetzt sehr gut - warum man dann also die PS5-Version so in den Sand setzt, kann ich nicht nachvollziehen...
 
Alle Großen der Branche haben es verlernt, fesselnde und leidlich fehlerfrei laufende Spiele abzulieferen. Egal wo man hinschaut - Durchschnittsware wird als triple A (oder noch darüber) angepriesen, single player sind in 15-20h abgearbeitet, der Wiederspielwert sinkt ins bodenlose. Ab und an blitzt mal eine Perle auf, die aber bei den Großen mit der nächsten Fortsetzung glatt an die Wand gefahren wird. Diese "Perle" hier liegt bei mir in der Bibliothek. Da war ich leider zu gehypt - 1x durchgespeilt, nie wieder angefasst. Nicht wie Skyrim, das ich mir ab und an immer noch auf die Platte hole.
Auch wenns keiner hören will, aber ein gutes PC-Spiel ist immer noch ne Form der Kunst.
Grafisch vom Artwork her, vom Stil her, auch von den kleinen Details usw...
Die Story, aber nicht nur die Erzählung selbst sondern auch wie der Hintergrund ausgeschmückt wird, die ganze Phantasiewelt.
Das trifft den Nagel auf den Kopf.
Softwareentwicklung skaliert mit Manpower nicht wie Plantagenarbeit.
Yep, ich habe mal ein wenig "gesuchmaschint". Arc Raiders - 60 Leute im Team. Stalker 2 - 50 Leute im Team (als absoluter Fan sehe ich das vielleicht etwas durch die rosa Brille, man möge mir verzeihen, aber Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters).
 
Alle Großen der Branche haben es verlernt, fesselnde und leidlich fehlerfrei laufende Spiele abzulieferen. Egal wo man hinschaut - Durchschnittsware wird als triple A (oder noch darüber) angepriesen, single player sind in 15-20h abgearbeitet, der Wiederspielwert sinkt ins bodenlose.
Ja wobei ein "positives" Beispiel sind für mich FarCry 3-6... das sind Spiele, die eigentlich total gleich sind und nix neues haben, alle das gleiche Prinzip.
Mit dem gleichen "Rezept" könnte man ein FarCry "StarWars" machen (son Sidestory Spinoff auf irgend einem Planeten, geht bloß um die Stimmung bzw. das Design, mit Blood Dragon hat man ja schon bissl gezeigt, was geht) und allerlei anderes Zeug...

Ich persönlich finde das irgendwie nett und entspannend, solangs nicht richtig schlecht gemacht ist, und würde wsl. auch ein FarCry 7-10 kaufen/spielen/mögen (im Steam Sale zu vernünftigen Preisen, lol), wenn das (durchschnittliche) Niveau von 3-6 gehalten wird.
Ich finde, so ein "Kochrezept-Spiel" muss nicht zwangsläufig scheiße sein... aber ja, ist halt 1x Spielen und dann is gut.

Also nicht, dass ich das "gut reden" will, aber ich wollte nur ausdrücken, dass ich nicht ALLES schlecht finde.


Es ist halt allgemein sehr schwer.
Der Markt ist so übersättigt und die Erwartungshaltung ist 2026 anders als im Jahr 2000.
Im Jahr 2000 gabs schon so Meilensteine wie Halflife, Starcraft, Diablo 2, Commandos, Age of Empires 2, C&C, Heroes of Might and Magic, GTA2... (und freilich die ganzen Klassiker wie Quake, Doom, Duke3d, Hexen, Blood...),

Imho sind die oben genannten (HL, SC, D2, AoE2, C&C...) schon sehr prägende Titel, die bis heute irgendwie ihr Genre geprägt haben.
Schon im Jahr 2000 hat man an diesen Milestones "vorbei" müssen.

2026 gibts halt so viel mehr, mit dem man sich irgendwie messen muss, dass es halt schwer wird.
Es geht ja soweit, dass die eigenen Entwickler/Studios an ihren alten Produkten nicht wirklich vorbei kommen.
Blizzard kommt z.B. nicht über D2, SC1 (SC2 war ja mehr oder weniger ein Klon, selbst die HP der Einheiten waren teilweise ident zu SC1) und WoW Classic hinweg. Egal was sie mit D3 und D4 machen, es ist und bleibt irgendwie "meh"...
Hätte Valve nicht die Leute durch CS (ein HL1 Mod) auf Steam "ziehen" können, gäbe es Valve heute wahrscheinlich nicht mehr.



Die Latte steigt einfach mit den Jahren der Erfahrung.

z.B. Gothic 2 hatte zu Release eine gefühlt riesengroße und umfangreiche Spielwelt, so viele verschiedene Stories, so viel verschiedenes zu tun, so viele verschiedene Möglichkeiten... jeder, der das gespielt hat, wie es halbwegs neu war, wird das nachempfinden können (ausser vllt. er war ein Daggerfall Nerd, lel).
Wenn du heute ein Gothic 2 spielst, nachdem du Elden Ring (oder ein aktuelles Elder-Scrolls oder so) gespielt hast (mal unabhängig von der Grafik)... die Begeisterung wird überschaubar sein.



... und jetzt kommt irgend so ein Business-Boomer CEO zu seinen 100 generischen Softwareentwickerln (von irgendwelchen Unis, Ex-SAP Leute oder sonstwas) und sagt "macht mir ein AAA Spiel, welches in 1 Jahr fertig ist und nach 6 Monaten XXX Millionen € einspielt"... ain't gonna work this way.
 
@MrWahoo die Spiele sind mit der Zeit zwar besser geworden, aber grundsätzlich war der Auslieferungszustand immer geöhnungsbedürftig.
Fallout 76 und der Rucksack der an einen Müllsack erinnerte, toppten das ganze dann.

Ich mochte die Fallout Reihe, ohne Frage, aber gemoddet lief die erst wirlich gut, selbiges für Elderscrolls und seine Mods.
Und da machte sich bei mir dann immer mehr der Eindruck breit das Bethesda ohne die Modder wirklich verloren wäre. Was dann aber komisch ist bei so einem großen Studio.

Fairerweise muss ich aber sagen das Starfield noch auf meinem Pile of Shame liegt. Ich habe es mehrfach angefangen, ein paar Stunden gespielt und bin dann von abgekommen.
Parallel habe ich aber Fallout IV und New Vegas mittlerweile schon einige Male komplett durch und meinen Spaß damit.

Daher bin ich da wohl etwas vorbelastet :d
 
Ich muss mich da echt als "Vanilla-Gamer" outen. Ich spiele auch heute noch gerne Skyrim genau so wie es ist. Aber finde ich ja cool, dass es grundsätzlich eine so aktive Modding-Comunnity gibt :)

Fallout 76 klammere ich da einfach aus, da haben sie etwas versucht und sind gescheitert. Dabei hätte ein "Multiplayer-Fallout" ja wirklich viel Potenzial gehabt.
Starfield hatte ich aufgrund eines Hardware-Kaufs gratis bekommen, war dann zu Release aber einfach enttäuscht und habe es seither liegen lassen. Jetzt, nachdem Bethesda da entgegen der Erfahrungen der Vergangenheit, massiv nachgebessert hat, wäre es wohl einen Blick wert. Aber mal schauen.
Aktuell rechne ich eher mit einem Fallout 3 Remake als mit etwas wirklich neuem. Und was dann mit Elder Scrolls IV passiert, sehen wir ja dann.
 
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