[Sammelthread] MrH OpenCL Benchmark: Funktion Endurance mit Pacing/Jitter‑Analyse für PC-Hardware im Dialog mit der Community

Holzmann

The Saint
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Der Entwickler @misterh vom erfolgreichen MrH OpenCL Benchmark tool hier aus der Community und darüber hinaus lädt ein, zum Meinungs und Erfahrungsaustausch (Kamin-Gespräch) über die Funktionserweiterung: Endurance, welche bereits Bestandteil der neusten Version 1.96 ist.

Endurance soll sich sich zunehmend zu einem Werkzeug entwickeln, dass nicht nur einfache Benchmark‑Werte liefert, sondern auch Werte zu Stabilität, Timing‑Verhalten und darüberhinaus Fehlerbilder sichtbar macht, die andere Programme oft komplett überdecken.

Dieser Thread dient dazu Erfahrungen zu sammeln, zu vergleichen und zu analysieren, um gemeinsam heraus zu finden, wie sich verschiedene Systeme unter Last (OC) verhalten.

Egal, ob RAM‑OC, GPU‑OC, CPU‑Boost, IMC‑Verhalten oder Temperatur‑Einflüsse, Endurance zeigt Unterschiede in gemessenen Klarwerten, die sonst verborgen bleiben.
Der Thread soll helfen, Muster zu erkennen, Probleme schneller zu finden und zu verstehen, wie sich Hardware unter realen Bedingungen verhält.

Der Erfolg von Endurance, hängt aber auch von eurer aktiven Teilnahme ab, damit wir so viel wie möglich gemeinsam herausarbeiten können.
Auch Fehler, Auffälligkeiten oder ungewöhnliches Verhalten sollen hier gepostet werden, damit wir gemeinsam die Ursachen und Muster erkennen können.

Grafikkarten aller Hersteller sind willkommen, solange sie vom Programm erkannt werden.

Download:
Download im entsprechenden Thread: 1.96 64‑BIT | 1.96 ARM64

CPU‑Anforderungen:
Für CPU (ab SSE 4.2) muss installiert sein:
Intel OpenCL Runtime 2021.2.0.616 (2021.11.3.0.17 160000).
Bei doppelter CPU‑List bitte CPU List Fix nutzen.

Intel dGPU (A‑Series Only):
1× HDR laufen lassen, stoppen, erneut starten.

Warnung BICUBIC/TEXTURE TEST:

Mit MPT/Powerlimit/Spannung bitte langsam steigern. Nicht übertreiben.
Der Entwickler übernimmt keine Verantwortung für Schäden, die durch den Gebrauch des OC‑Tools entstehen.

Programm startet nicht:
Visual C++ 2015–2022 (x86 + x64) installieren.
Wenn es trotzdem nicht öffnet, liegt es sehr wahrscheinlich an der Intel‑iGPU.
In diesem Fall im BIOS oder Geräte‑Manager deaktivieren (betrifft Systeme mit iGPU + GPU).

CPU‑Spike Hinweis (ENDURANCE):
Wenn die EXE auf C: liegt, können CPU‑Spike‑Werte höher ausfallen.
 
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Beitrag automatisch zusammengeführt:

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Ich habe heute mit neuem Bios / ME / MC nochmal einen Gegencheck gemacht auf der "D Platte"
Damit Ihr auch das erfahrt , was auf den Screens nicht zu sehen ist nun etwas erweiterte Infos

Setup :
Windows 11 24H2 | Core Ultra 7 265Kf | 2 P-Cores 5,6GHz | P-Core Allcore Boost 5,4GHz | E-Cores Allcore 4,8GHz | Ring Ratio (Cache) 42 , NGU 35 , D2D 36 | Powerlimits : PL1 250W , PL2 250W , PL4 329W , 287A

Extreme Mode (E-Profil Ausgeglichen) :

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Godmode (E-Profil Ausgeglichen) :

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Als Vergleich nochmal der Godmode im Energieprofil Höchstleistung :

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Hier kann man erkennen das der Jitter Wert etwas gleichmäßiger wird.

Damit die Ram Freunde , die mit diesen Werten nichts anfangen können sehen was daraus normalerweise Resuliert :

Screenshot 2026-04-04 050046.png


Screenshot (87).png
 
Ich verstehe und nutze das jetzt hier mal als nen öffentlichen Diskussionsthread nicht ausschließlich für GPU oder die neuen Funktionen im Test. Ich begleite den MrH Benchmark und seine Entwicklung gelegentlich beratend und kommentierend seit 2021 und wir haben uns mittlerweile auf 50 Seiten PNs ausgetauscht.

Der Benchmark ist ja kein reiner GPU Test, sondern deckt vier Bereiche ab: GPU, CPU, RAM und VRAM. Und die Endurance Funktionen mögen möglicher Weise sogar als RAM Stabilitätstest nutzbar sein, so wie man auch die Fehlerkorrektur zum VRAM ebenfalls untersuchen kann. Immer versteht sich, wenn man die Vorgehnsweise kennt. Das machts schon ganz spannend.

Ich hab mich seit November einiges mit RAM beschäftigt und hatte hier so um die 15 Kits durch meine zwei Rechner geschoben. Da waren Hynix, Micron, Samsung und Nanya dabei. Dabei hab ich mich immer gefragt, wie gut eignet sich der MrH um die RAM Leistung zu bewerten - im Vergleich zum Platzhirsch Aida 64 und auch noch mit dem MaxxMem 2 verglichen.
Hier hab ich die Daten mal geplottet.

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Einziger Unterschied der beiden Diagramme: Skalierung der sekundären Hochachse.

Also von Aida wie MaxxMem jeweils Read, Write, Copy und Latenz. Dazu den MrH im CPU Godmode Memory RWC. Ich hab da jetzt immer den ersten lauf genommen. Zunächst wollte ich mehrere nutzen, vergleichen oder mitteln, aber bei mir hab ich gesehen, dass der erste Lauf immer deutlich mehr Punkte liefert als der zweite.

Was halt beim RAM ein Pain ist, ist das ändern der Timings, weil man jeweils zwei Power Clycles braucht mit mindestens einmal vollen Memory Training. Also für die Rohdaten dieses Diagramm sitze ich 1,5 Stunden am Rechner.

Beide Diagramme oben zeigen exakt dieselben Daten, es ist nur die Skalierung der sekundären Hochachse verschieden. Der MrH macht ja Read-Write-Copy, daher hab ich mir mal angesehen, womit von Aida der Test eigentlich am besten korreliert.
Korrleation Aida Read - MrH Memory RWC: 0,90
Korrleation Aida Write - MrH Memory RWC: 0,97
Korrleation Aida Copy - MrH Memory RWC: 0,95
Dementsprechend hab ich oben links die Sekundärachse so skaliert, dass der rote Graph (MrH) mit allen drei blauen Graphen (Aida) visuell korreliert und rechts lasse ich den MrH dann direkt mal mit Aida Write möglichst gleich laufen.

Was ich da etwas herauslese ist, dass der MrH deutlich weniger sensitiv auf die Timingsänderungen reagiert. Die Leistungssteigerung verläuft da so gut wie linear zwischen 5200-32, 5200-28, 5600-32, 5600-30, 6000-34 und 6000-32, während Aida etwas nuancierter misst.
 
Ich spiele auch mit verschiedenen Settings und versuche, das beste davon ausfindig zu machen, anhand der Endurance-Werte und -Stabilität.

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@HardyEbw Wie interpretierst du denn die Parameter Spike, Pacing und Jitter. Was leitest du aus diesen Werten ab.
 
Spike verstehe ich als "Ausreißer".
Pacing als "Tempo".
Jitter, keine Ahnung.

Wie die Werte entstehen und welche Aussagekraft sie tatsächlich haben, weiß ich nicht.

Ich interpretiere geringere Spikes und bessere Pace als Vorteil und könnte mir vorstellen, dass mein System dann "besser läuft".
Beispielsweise, weil vielleicht keine RAM-Fehlerkorrektur greift und deshalb bessere Werte entstehen... Viel Konjunktiv. 😉
 
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