Dauerhaft das Installieren steinzeitlicher Treiber verhindern?

Rudi Ratlos

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Windows sorgt echt für Bewegung! Gerade hab ich bei einem kleinen PC festgestellt, daß er einen neuen Grafiktreiber will, obwohl ich am Vortag den aktuellen installiert hatte. Ich stellte fest, was ich schon leidlich kenne: Windows hat mal wieder einen Uralt-Treiber über den aktuellen geschmissen, udn das merkt der Intel-Treiberassistent natürlich.

Heute installierte ich auf einem anderen Mini-PC das Update - und sehe bei der Treibersuche danach, daß Windows dort genau denselben Altteiber "findet" und installieren will. Immerhin ist es nun nicht mehr der 4xxx von 2xxx, sondern der hochaktuelle 5813. Aber auch der ist eine Reise zweieinhalb Jahre in die Vergangenheit. Tatsächlich ist der 7085 aktuell (IGPU) und der war auch installiert.

Wieso passiert das?? Und wie kan ich es DAUERHAFT verhindern, ohne das Update generell abzuschalten? Es nervt tierisch, jeden Rechner mit einem Update tagelang kontrollieren zu müssen, ob er nicht doch wieder eine solche Antiquität installiert hat. Und da die iGPU zum unbeaufsichtigten Konvertieren benutzt wird wäre es schon wichtig, daß Microsaft da nicht reinspielt.
 
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Das funktioniert wie immer, selbst mit den letzten 26xxx.8117 Build:

no_treiber.png
 
Hab ich gestern anders erlebt.

Auf dem NAS-PC (Windows11 Intel i5 12400), bei dem nicht so wichtig ist, welche Grafiktreiber drauf sind, weil der eh nur per Remote-Desktop angesprochen wird, stellte ich gestern fest, daß wieder mal der Uralttreiber von 2023 (48xx) installiert war. Ich stellte die Treiber im Windows-Update auf "aus" und installierte den aktuellen Grafiktreiber (7085 Intel iGPU). Der Treiber überlebte nicht mal den Neustart nach der Installation!

Kann Zufall gewesen sein, da ich das Treiberupdate schon gestartet hatte, während ich die Änderung in den Gruppenrichtlinien vornahm, aber das macht schon ratlos....


Was ich vor allem nicht verstehe., Microsoft nervt Anbieter von Hard- und Software immer mit der Lizensierung von Treibern und Software. Teilweise so sher, daß die Geräte nur nioch funktionieren, wenn man Secure Boot abstellt, weil die Kosten dafür zu hoch sind.

Grafiktreiber von Intel oder nvidia aber sollten doch allesamt lizensiert/evaluiert sein, oder? Wenn ich dann den aktuellen Treiber installiere, wie kann dann das System einen zweieinhalb Jahre alten Treiber einfach so drüberbügeln, ohne nachzufragen?
 
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Hattest du die Option "Execute a clean installation" aktiviert? Falls ja, dürfte dies die Ursache für das Rollback auf eine ältere Version sein.
 
Ernsthaft???

Wenn ich eine "saubere Installation" mit dem aktuellen Treiber einstelle, knallt mir dieses System den Uralt-Schrott drüber? Also, wenn ICH als Nutzer alles richtig mache, macht das System es extra falsch???
Was rauchen die in Redmond?
 
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Der aktuelle Treiber steht halt nicht in der MS-Datenbank und nur wenn die lokale Version exakt mit dieser Liste übereinstimmt wird nichts unternommen, wenn man dem System diese Updates erlaubt. Ansonsten wird neu gebügelt. Dass diese Liste fast immer veraltet ist, war doch schon zu XP-Zeiten bekannt.
 
3 Jahre?

Ich hätte ja noch "Verständnis" dafür, wenn es wenigstens ein halbwegs aktueller Treiber wäre.
Aber nochmal die Frage. Wozu dann eigentlich die WDM-Zertifizierung, wenn die so unnütz ist? Selbst wenn die Datenbank von 1835 ist, sollte doch ein kurzer Check, ob sich die Treiber "ausweisen" können, reichen, sie als aktuell zu akzeptieren? Denn daß die Datenbank von MS nicht jeden neuen Treiber kennen kann, ist doch normal?
 
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