gestern Nacht hatte mein Hund beim Gassi gehen eine attacke. Sie regt sich immer extrem auf, weil Sie neugierig, freudig ist wenn sie auf andere Hunde trifft. Da sie aber ein entsprechendes alter hat ist aufregung gar nicht gut.
Gestern war es so schlimm, dass Sie sich nach dem treffen auf den Hund (sind nur anneinander vorbei gelaufen) so eine heftige attacke gekriegt hat, dass wir dachten, das war es jetzt. Hat geröchelt wie wild, mit Atemaussetzern, hat sich hingeschmissen und plötzlich wurde sie ruhig.
Frau hat total aufgelöst versucht um Mitternacht herauszufinden welcher Tierarzt Bereitschaft hat, ich parallel heim gerannt, Auto geholt. Hund verladen und ab zum Arzt. (bei einem knapp 30 Kilo Tier, das erstmal nicht wirklich mit hilft gar nicht so ohne)
Der Arzt war knapp 15min vollgas über die Bahn entfernt. Kofferraum aufgemacht, Hund saß "normal" da. Gott sei dank, erstmal.
Da wir bereits von UNSERER Ärztin entsprechende Diagnose hatten, sind wir natürlich entsprechend Ihrer Diagnose von Erstickung ausgegangen. Nun sagt der Notarzt, Herzrytmus gestört, die erstickt nicht, die hatte eine Herzattacke und entsprechend Sauerstoff unterversorgt. Kann sich beruhigen (wie in dem Fall), Herz hätte aber auch stehen bleiben können.
Meine Ärztin würde den Hund Operieren - nicht am Herz, Sie hat eine völlig andere Diagnose (bei so einem alten Hund kritisch)
Der Notarzt sagt Herzthema, kann man untersuchen und Medikatös einstellen (wäre mir 100 mal lieber als den Armen Hund noch einer OP zu unterziehen)
Nun stehen wir vor dem Dilemma, wer hat nun recht? Was tun? Überhaupt noch was machen in dem Alter oder doch langsam verabschieden?
Kekst meine Partnerin und mich gerade extremst, dass wir nicht wissen was das richtige ist...letztendlich wollen wir das Beste für den Hund.