MX-7: Arctic stellt neue Performance-Wärmeleitpaste vor

Also erstmal zu mir, ich bin bei WLP sehr offen und interessiert und habe schon etliche auch rein aus Interesse getestet.
Meistens wars ernüchternd bei neueren immer zäher, Kaum Unterschied und immer teurer...
Die MX7 hat mich nicht nur überzeugt sondern regelrecht positiv überrascht.
Hatte ja schon Angst das sie kaum zu verteilen Sei weils empfohlen wird einfach nur ne Erbse drauf zu machen, aber mitnichten.
Sehr gut zu verteilen mim Spatel, besser als Kryo, TF7 und MX6.

Die Performance hat mich dann richtig begeistert !

Ryzen 2700X 105W mit peerless Assassin 120 mini im Cinebench R23 gegen Ende des CB
MX4 77 Grad
MX6 69 Grad
MX7 63 Grad

EVGA GeForce GTX 1660 SUPER SC Ultra 6GB Wärmeleitpaste unbekannt ob die schonma gewechselt wurde, war aber noch nicht eingetrocknet.
Vorher 70 Grad bei 2550 rpm
MX7 65 Grad bei 2250 rpm


Hab mir jetzt gleichmal noch 2 8G Tuben bestellt bevor sich was an der Mischung ändert.
 
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Eine gewisse Konsistenz (Zähigkeit wie du schreibst) ist aber schon erwünscht denn das bedeutet das die Paste nicht nur aus Silikonöl besteht sondern auch aus Feststoffen.
Diese sind wichtig um die Wärme effektiv zu übertragen, das Öl hält es nur zusammen.
Die MX-7 habe ich selbst noch nicht verwendet. Klingt aber aus den verschiedenen Testberichten ganz gut. 14K Temperaturunterschied kann ich mir aber auch nur sehr schwer vorstellen, entweder war die MX-4 schon ewig auf der CPU oder die Tube ist ewig alt gewesen.
Der Test auf dem 2700X ist auch ganz nett, du hast ja auch einen 12700K, vielleicht probierst du es mit dem nochmal? Da kommt ein wenig mehr Abwärme ins Spiel.
 
Das ist mir klar aber so extrem das kaum verstreichbar ist dann eher ein manko...

Ja die MX4 Tube ist älter. weiss garnicht wie alt, aber man siehtja auch an den anderen Unterschieden die Güte der MX7.


Die GPU wird doch schön heiss, hier siehst es doch sehr gut. Fummel ungerne mein Hauptsys auseinander nur deswegen...
 
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Normal dürften aus eigener Erfaahrung eher solche Abstände sein, Differenzen im hohen einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich sind eher Voodoo. Oder ergeben sich aus "stark gealterter Paste vs. frisch aufgetragen":


tabelle-pastenvergleich-jpg.1191754
 
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Es kann auch ein Unterschied in der Charge sein, neben der Überalterung.
Bei der Noctua NT-H2 gab's 2022 oder 2023 auch mal eine Charge WLP die nicht so wirklich gut war.
Da hat Igor bei seinen Tests was dazu geschrieben. Falls du noch was von der "alten" Tube MX-4 hast kontaktiere dich den Igor und schick sie ihm zum testen.
Auf meinem 14700K (253W/253W/307A) hab ich jetzt seit Juli/25 die TG Duronaut, performt bis jetzt einwandfrei, Temperaturen sind gefühlt 1-2 Grad besser als mit der zuvor verwendeten NT-H2 aus 2023 bzw. aufgetragen 11/23.
 
Wer meine Ergebnisse anzweifelt kann gerne selbst Testen mit seinem Kühler und hier posten, die Paste kostet 9 Euro 8G bei Prime..
Bin sicher das man sich hier über weitere Ergebnisse freuen würde.
Aber nur rumnörgeln ohne Output..:unsure:
 
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Meine MX-2 20gr Spritze von 2004/2005 ist nun auch um die 20 Jahre alt ;-) Auf dem 3700X verwendet, nun aktuell auch auf dem 9700X seit Mitte Oktober letzten Jahres. Muss die seit ein paar Jahren aufwärmen, damit die Paste einfacher zum auftragen ist. Ist eigentlich ein guter Trick für die meisten WLPs. CPU hat noch keine 80 Grad gesehen, nur rund 70 wenn ein Benchmark läuft. 3-4 Jahre ohne Wechsel sind möglich mit der MX-2, danach steigen so langsam die Temperaturen, wenn die WLP nach und nach verschwindet.
Mein Kühler ist ein Scythe Mugen 5.

Danke für deine Infos @Thrawn.
Habe noch mit dem Kauf gewartet, bis ich Handfeste Infos von der Verwendung lese :)
nur schade dass es noch keine 20gr der MX-7 gibt, so kaufe ich mir halt einfach mal 2x 8gr Tuben.
Wenn die MX-7 auch gut aufzutragen ist, Haltbarkeit über Jahre wird sich eh erst noch zeigen, gute Performance & Temperaturen zeigt, bleibt sie.

Dann kann ich ja mit dem Rest der Mx-2 anfangen zu experimentieren. Z.b. Magnesium oder Aluminiumspäne beimischen, ob ich die so verbessern kann :unsure: /ironie
 
Laut Igors Tests sind die oberen 10 Pasten (u.a. MX7, Duronaut) alle mehr oder weniger identisch von der Leistung. Das größte Fragezeichen ist überall die Langzeitstabilität, weil das bisher in Tests nicht abgebildet wurde: Wie gut ist die Paste nach drei Monaten, einem Jahr oder drei Jahren?

Was nützt es, wenn die neue Wärmeleitpaste zum Beispiel für zwei Wochen überragende Leistung liefert und danach zerbröselt? Igor wollte ab 2026 die Langzeitstabilität messen, aktuell ist mir aber kein Update dazu bekannt. Bis dahin können wir davon ausgehen, dass besonders viskose Paste zwar eklig aufzutragen ist, aber vermutlich auch weniger Pump-Out hat. Ich nutze die Duronaut Paste und die ist wirklich Pain in the Ass beim Auftragen.

Die Zukunft gehört meines Erachtens PTM Pads. Nach einem einmaligen Burn-In haben diese Pads lebenslang bestmögliche Performance und keinen Pump-Out. Leider gibt es für Privatkunden keine seriöse Bezugsquelle für PTM7950.
 
Laut Igors Tests sind die oberen 10 Pasten (u.a. MX7, Duronaut) alle mehr oder weniger identisch von der Leistung. Das größte Fragezeichen ist überall die Langzeitstabilität, weil das bisher in Tests nicht abgebildet wurde: Wie gut ist die Paste nach drei Monaten, einem Jahr oder drei Jahren?

Was nützt es, wenn die neue Wärmeleitpaste zum Beispiel für zwei Wochen überragende Leistung liefert und danach zerbröselt? Igor wollte ab 2026 die Langzeitstabilität messen, aktuell ist mir aber kein Update dazu bekannt. Bis dahin können wir davon ausgehen, dass besonders viskose Paste zwar eklig aufzutragen ist, aber vermutlich auch weniger Pump-Out hat. Ich nutze die Duronaut Paste und die ist wirklich Pain in the Ass beim Auftragen.

Die Zukunft gehört meines Erachtens PTM Pads. Nach einem einmaligen Burn-In haben diese Pads lebenslang bestmögliche Performance und keinen Pump-Out. Leider gibt es für Privatkunden keine seriöse Bezugsquelle für PTM7950.
Ich hab überlegt die Grafitpads zu verwenden, zwar haben die weniger Leistung als WLP... aber die scheinen für Langzeit Stabilität konzipiert zu sein.

 
Wenn es nicht auf das letzte Grad ankommt, kann man nicht auch einfache und günstige Wärmeleitpads von Arctic zb TP-3 nehmen?
 
Für eine CPU/GPU zu dick. (Mal ab von der Leistung)
 
Für eine CPU/GPU zu dick. (Mal ab von der Leistung)
Gibt es denn zu PTM und Kryosheet irgendeine Alternative in Sachen Langlebigkeit die deutlich preiswerter ist?
Für z.B ein 38x38mm Kryosheet könnte man sich auch eine 45g Tube MX-4 kaufen und hätte sicher länger etwas davon.
 
Igor wollte ab 2026 die Langzeitstabilität messen, aktuell ist mir aber kein Update dazu bekannt.
Ist in der Mache, frisst aber Zeit und Geld. Konkrete Werte zu einzelnen Pasten (Duronuat, MX7, ...) trifft er vorab schonmal in den Kommantarbereichen zu den Artikeln:




Ich nutze die Duronaut Paste und die ist wirklich Pain in the Ass beim Auftragen.

Verteilung geht leicht von der Hand:

Beispiel 1

Beispiel 2

Leider gibt es für Privatkunden keine seriöse Bezugsquelle für PTM7950.

Würde ich auch nicht mehr kaufen, wenn man komplett auf PTM umsteigen möchte. Sondern das Laird TPCM. Der 23x23cm Lappen gibt es in 0,125mm, 0,20mm, 0,25mm und 0,40mm. Ist mit ~20€ Stückpreis + 20€ UPS Versand in unter einer Woche an der Haustür. Die 40€ hören sich viel an, aber dafür gibt es ohne zu stückeln die 20-fache Fläche zum 3-fachen Preis des TG PTM, das auch ein Laird TPCM7000 ist. Bedeutet, wenn du das TG PTM dreimal kaufst, weil du eine CPU, eine GPU damit bedeckst und einmal beim Entfernen der Folie das Pad zerrupfst und deswegen in die Tonne kloppen kannst, hättest du beim Preis auch gleich das 23x23 Laird PTM beim Mouser nehmen können. Ab dem vierten PTM Pad dann sowieso, wenn du nicht nur einen Rechner, Laptop, Konsole, ... damit ausrüsten möchtest.
 
Gibt es denn zu PTM und Kryosheet irgendeine Alternative in Sachen Langlebigkeit die deutlich preiswerter ist?
Für z.B ein 38x38mm Kryosheet könnte man sich auch eine 45g Tube MX-4 kaufen und hätte sicher länger etwas davon.

Du baust die Kiste halt 1x zusammen und musst nie wieder ran - alleine das ist es mir schon wert.
Ansonsten siehe den Post über mir. :-)
 
@Aiphaton
Danke für die Links - direkt mal interessiert gelesen. Igor liefert speziell bei WLP Informationen, die niemand sonst in dieser Qualität und mit diesem Aufwand gewinnt.
Ich habe meine CPUs zum Beispiel immer schon komplett mit WLP benetzt, auch mit ausreichender Menge und nicht nur hauchdünn. Vor allem bei der Duronaut war das eine absolute Frickelei und das Ergebnis war auch nicht "schön" und auch nicht gleichmäßig. Aber ich habe es hinbekommen, dass der gesamte IHS mit WLP bedeckt war.

Igor hat ihn den neuesten Beiträgen nachgewiesen, dass eine komplette Benetzung des IHS am besten für die Langzeitstabilität ist und darüber hinaus ist es sogar hilfreich, wenn die WLP Schicht dicker aufgetragen wird.
 
Du baust die Kiste halt 1x zusammen und musst nie wieder ran - alleine das ist es mir schon wert.
Ansonsten siehe den Post über mir. :-)
So ähnlich war mein Gedanke
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das ist schon ein Argument, wenn ich TG zitiere dann wäre dafür dann eher das Kryosheet wirklich wartungsfrei?
Du kannst das Kryosheet auch wiederverwenden. Zumindest gibt es dazu tests. Wenn du die Sheet vorsichtig abmachst und die CPU tauscht kannst du die wiederverwenden.
 
Du baust die Kiste halt 1x zusammen und musst nie wieder ran - alleine das ist es mir schon wert.
Ansonsten siehe den Post über mir. :-)

Bei pcs für andere bin ich bei dir aber die eigenen werden eh dauernd umgebaut..
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Meine MX-2 20gr Spritze von 2004/2005 ist nun auch um die 20 Jahre alt ;-) Auf dem 3700X verwendet, nun aktuell auch auf dem 9700X seit Mitte Oktober letzten Jahres. Muss die seit ein paar Jahren aufwärmen, damit die Paste einfacher zum auftragen ist. Ist eigentlich ein guter Trick für die meisten WLPs. CPU hat noch keine 80 Grad gesehen, nur rund 70 wenn ein Benchmark läuft. 3-4 Jahre ohne Wechsel sind möglich mit der MX-2, danach steigen so langsam die Temperaturen, wenn die WLP nach und nach verschwindet.
Mein Kühler ist ein Scythe Mugen 5.

Danke für deine Infos @Thrawn.
Habe noch mit dem Kauf gewartet, bis ich Handfeste Infos von der Verwendung lese :)
nur schade dass es noch keine 20gr der MX-7 gibt, so kaufe ich mir halt einfach mal 2x 8gr Tuben.
Wenn die MX-7 auch gut aufzutragen ist, Haltbarkeit über Jahre wird sich eh erst noch zeigen, gute Performance & Temperaturen zeigt, bleibt sie.

Dann kann ich ja mit dem Rest der Mx-2 anfangen zu experimentieren. Z.b. Magnesium oder Aluminiumspäne beimischen, ob ich die so verbessern kann :unsure: /ironie

Wirdja wie auch bei der Duronaut explicit auch mit der Langlebigkeit geworben bei der MX7. Performance ist definitiv spitze.
Wo ich sehr überrascht war war halt das einfache Auftragen mim kleinen Eislöffelspatel.
Empfohlen wirdja einfach nur dicker Kleks in die cpu mitte, würde es wohl auch tun, aber wo bleibt da der spass ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibts eigentlich hier mittlerweile weitere MX7 Tester die Berichten können ?
 
Ich hab ne Tube MX-7 hier, wenn ich die Zeit dafür finde vergleiche ich die mal mit MX-6 und MX-4 unter nem Hyper 612 Apex. Werde aber nicht vor Mitte des Monats dazu kommen.
 
Ich habe sie seit letzter Woche im Einsatz und bin zufrieden, sowohl in Sachen Anwendung als auch Kühlleistung. Sie ist bei mir in Sachen Kühlleistung auf dem Niveau der Kooling Monster KOLD-01, nur das man beim auftragen eben nicht denkt, dass man mit einer Mischung aus Mörtel und Knete arbeitet.
 
Hab die MX-7 seit gestern hier. Vielleicht teste ich die mal im Vergleich zur Noctua NT-H1 die eher schlecht sein soll, seit dem Einbau vom 9800X3D zum Release rum aber gute Leistung liefert.

Edit: Jetzt mal 3 Prime95 Durchläufe gemacht, jeweil 60 Minuten bei 50% Lüfter / 100% Pumpengeschwindigkeit. Die NT-H1 wurde nach etwas Kopfkino etwa im Dezember neu aufgetragen, da ich da zuletzt den Rechner sauber gemacht habe. Sah auch noch ziemlich frisch aus nachdem der Kühler abgenommen wurde. Alle Werte sind (Tctl/Tdie) aus HWiNFO64.

Alte Noctua NT-H1 81,1°
Neue Noctua NT-H1 80,4°
Arctic MX-7 80,4°

Somit bei mir gar kein Unterschied. Package Power lag in allen 3 Tests bei max. 141-142W. CO-30, ECO-Mode 105W, ansonsten keine Tweaks.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf einer CPU sieht mann sowieso kaum Unterschiede dort ist halt nur die Haltbarkeit besser wahrscheinlich die Unterschiede sieht mann erst richtig auf einer gpu
 
Erst jetzt gesehen, das ist viel zu viel Paste und auch noch super schlampig verteilt, da kann man es auch gleich mit dem Spatel sein lassen und einen Punkt in die Mitte setzen 😂
Beim zweiten Beispiel ist die Ausführung deutlich besser, auch wenn ebenfalls etwas zu viel Paste eingesetzt wurde.
 
Erst jetzt gesehen, das ist viel zu viel Paste und auch noch super schlampig verteilt, da kann man es auch gleich mit dem Spatel sein lassen und einen Punkt in die Mitte setzen 😂
Beim zweiten Beispiel ist die Ausführung deutlich besser, auch wenn ebenfalls etwas zu viel Paste eingesetzt wurde.
Nope, hauchdünn ist von vorvorgestern.



Die Verteilung ist bombe.
 
Nope, hauchdünn ist von vorvorgestern.


Mittlerweile habe ich alles gesichtet und komme zu dem Schluss, dass es keinen Widerspruch zwischen Igor's und meiner Aussage gibt. Der Unterschied ist hier eine unterschiedliche Auffassung, was "dünn" und was "dick" aufgetragene WLP ist.

Das, was Igor als "hauchzart" und "ultradünn" bezeichnet, liegt im Bereich unter 100 Mikrometern, also in etwa der Dicke eines Haares oder Blatt Papiers. Das ist klar zu wenig und Igor schafft es nicht einmal, diese Menge an Paste mit einem Spatel zu verstreichen, weshalb er eine Schablone verwendet, um kleinste Pünktchen auf dem HS zu verteilen.

Bei der "dicken" Schicht hat Igor zusätzliche Materialreserven an den Rändern hinzugefügt, weshalb der Vergleich am Ende leider nicht mehr aussagekräftig ist. Denn es ist im Vergleich zur "normalen" Schicht nicht klar, ob nun das Mehr an Paste oder eben die Reserve an den Kanten die Verdrängung verbessert und zur Langlebigkeit beiträgt.

Die "dicke" Schicht sollen 250 Mikrometer betragen, also ein Viertel-Millimeter. Das ist nach meinem Verständnis eine dünne Schicht, die man mit dem Spatel auch gut hinbekommt. Nur dafür braucht es eben nicht eine geschlängelte Wurst an Paste, was mein ursprünglicher Kritikpunkt an dem Video ist! Allerdings muss ich noch zu Bedenken geben, dass ich immer genau so viel WLP appliziere, wie ich verwenden will (möglichst nichts vergeuden). Im Video hingegen wird nicht die ganze Wurst verstrichen, da bleibt vieles noch am Spatel hängen und ist dann für die Tonne.

Wenn Du meinst, ich bin da noch etwas penibler, wenn der Monk in mir durchgeht 😅
 
Hört mir bitte mit Igor auf.... Typ geht gar nicht.

Habe die MX7 auch hier und ich kann nur vom Verarbeiten her sagen das es echt gut ist. Habe keine Temperatur-Werte und keine Erfahrung im Langzeit-Betrieb. Aber: Vor einigen Wochen habe ich einer Bekannten den HDMI Port ihrer Xbox Series X repariert bzw getauscht. Da das gute Stück dafür komplett zerlegt wurde habe ich auch die nunmehr knapp 5 Jahre alte orignal Paste gewechselt. Dafür hatte ich die MX7 genutzt weil ich nichts anderes hier hatte. Die Series X war beim Test wieder richtig leise und nun ist sie seit ein paar Wochen im Dauereinsatz (Hauptnutzer der Series X ist ihr Teenager Sohn). Habe mal gebeten drauf zu achten wie sich die Lautheit der Konsole entwickelt mit der MX7. Meine eigene Series X ist noch zu neu aber meine Xbox one X hatte alle zwei Jahre MX 4 bekommen. Das ging immer sehr gut. EInmal habe ich MX6 genutzt aber damit war sie nach einigen Monaten wieder sehr laut und diese Paste hatte einige trockenen Stellen auf dem Chip hinterlassen. Bin dann übergangen und habe auf dieser Konsole seit über einem Jahr jetzt das original Honeywell PTM drauf. Meiner Meinung nach das Beste für GPUs und Konsolen.
 
Hört mir bitte mit Igor auf.... Typ geht gar nicht. ...

Nope, beschde Beiträge zum Thema Wärmeleitmittel.

... Die Performance hat mich dann richtig begeistert !

Ryzen 2700X 105W mit peerless Assassin 120 mini im Cinebench R23 gegen Ende des CB
MX4 77 Grad
MX6 69 Grad
MX7 63 Grad

EVGA GeForce GTX 1660 SUPER SC Ultra 6GB Wärmeleitpaste unbekannt ob die schonma gewechselt wurde, war aber noch nicht eingetrocknet.
Vorher 70 Grad bei 2550 rpm
MX7 65 Grad bei 2250 rpm


Hab mir jetzt gleichmal noch 2 8G Tuben bestellt bevor sich was an der Mischung ändert.

Wer meine Ergebnisse anzweifelt kann gerne selbst Testen mit seinem Kühler und hier posten, die Paste kostet 9 Euro 8G bei Prime..
Bin sicher das man sich hier über weitere Ergebnisse freuen würde.
Aber nur rumnörgeln ohne Output..:unsure:

Gibts eigentlich hier mittlerweile weitere MX7 Tester die Berichten können ?

Auf der Grafikkarte getestet sind es bei mir keine 14K zwischen MX-4 und MX-7.

Mittlerweile habe ich alles gesichtet und komme zu dem Schluss, dass es keinen Widerspruch zwischen Igor's und meiner Aussage gibt. Der Unterschied ist hier eine unterschiedliche Auffassung, was "dünn" und was "dick" aufgetragene WLP ist.

Das, was Igor als "hauchzart" und "ultradünn" bezeichnet, liegt im Bereich unter 100 Mikrometern, also in etwa der Dicke eines Haares oder Blatt Papiers. Das ist klar zu wenig und Igor schafft es nicht einmal, diese Menge an Paste mit einem Spatel zu verstreichen, weshalb er eine Schablone verwendet, um kleinste Pünktchen auf dem HS zu verteilen.

Bei der "dicken" Schicht hat Igor zusätzliche Materialreserven an den Rändern hinzugefügt, weshalb der Vergleich am Ende leider nicht mehr aussagekräftig ist. Denn es ist im Vergleich zur "normalen" Schicht nicht klar, ob nun das Mehr an Paste oder eben die Reserve an den Kanten die Verdrängung verbessert und zur Langlebigkeit beiträgt.

Die "dicke" Schicht sollen 250 Mikrometer betragen, also ein Viertel-Millimeter. Das ist nach meinem Verständnis eine dünne Schicht, die man mit dem Spatel auch gut hinbekommt. Nur dafür braucht es eben nicht eine geschlängelte Wurst an Paste, was mein ursprünglicher Kritikpunkt an dem Video ist! Allerdings muss ich noch zu Bedenken geben, dass ich immer genau so viel WLP appliziere, wie ich verwenden will (möglichst nichts vergeuden). Im Video hingegen wird nicht die ganze Wurst verstrichen, da bleibt vieles noch am Spatel hängen und ist dann für die Tonne.


Wenn Du meinst, ich bin da noch etwas penibler, wenn der Monk in mir durchgeht 😅
Die geschlängelte Wurst steht eben für den großzügigen Verbrauch an Wärmeleitpaste, von der Thermal Grizzly möglichst viel verkaufen möchte. Die geschlängelte Wurst ist von mir keine Mengenempfehlung und Roman (Thermal Grizzly) verspachtelt in seinen Videos ähnliche Mengen. Der Ausschnitt aus dem Video soll nur verdeutlichen, dass sich viskose Pasten auch gut verstreichen lassen. Deswegen habe ich den Ausschnitt verlinkt. Wegen der Anzahl an Beiträgen zur eher gut verbreiteten Duronaut zu urteilen, in denen sich gefühlt jeder zweite Anwender darüber beschwert, dass das nicht möglich sei. Deswegen gibt es von Thermal Grizzly auch dieses Video.

Bei viskosen Pasten bleibt nach meiner Erfahrung immer Wärmeleitpaste am Spatel kleben. Entweder geht die am Ende durch Abwischen verloren oder man schiebt sie mit einem zweiten Spatel immer wieder in Richtung Spatelspitze. Danach klebt sie nach einer Bahn aber wieder am ersten Spatel.

Mit „hauchdünn“ und „ultradünn“ versucht er eben über den „Stencil“ oder die BGA Reballing Schablone eine möglichst einheitlich dünne Schicht durch Abziehen der überschüssigen Menge zu erreichen. Zumindest den „Stencil“ habe ich auch getestet und kann das bestätigen. Durch den Anpressdruck verschieben sich die Schichten ohnehin wieder, bei meinem kovexen/nach außen gewöbten GPU-Die der 6800XT in den Randbereich des GPU-Die und Kühlers. Ein Stencil oder eine BGA Reballing Schablone kommt für mich aber nicht infrage, da „möglichst dünn“ imo überholt ist und der Verlust an Wärmeleitpaste durch das Abziehen auch einen Minuspunkt darstellt. Bei meinem Versuch, eine „normal“ dicke Schicht durch Verstreichen aufzutragen, habe ich in meinem Test an den Rändern bei allen Pasten auch Materialreserven, wenn der Kühler nach dem Test wieder abgenommen wird. Das scheint sich ab einer bestimmten Menge automatisch einzustellen. Er schreibt auch im Fazit, dass die aktuellen Eindrücke nur ein Zwischenschritt sind.
Die bisherigen Erkenntnisse bilden dafür eine belastbare Basis, zeigen aber gleichzeitig, dass der methodische Ausbau des Testsystems der nächste konsequente Schritt ist, bevor weiterführende Langzeitvergleiche veröffentlicht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
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