25H2 CPU-Chaos bezwungen: i7-14700F mit 1616 CB2024 bei 124W/70°C

Mahdi

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Guten Morgen, in Windows 11 25H2 (finale Version, nicht nur Beta) und teilweise schon früher gibt's massive CPU-Scheduling-Probleme. Mein B760-System mit i7-14700F + DDR4 erreicht 1616 Cinebench 2024 Punkte bei nur 124W/70°C – stromsparend, kühl, leise. So fixxt man das.

Das 25H2-Problem: P-Cores unnötig geparkt​

Neuer Thread-Scheduler (PERFAUTONOMOUS = 1):
  • P-Cores werden bei Idle/low-Load unnötig geparkt
  • Single-Core-Boosts unregelmäßig, höherer Grundverbrauch
  • Effizienz kaputt, obwohl beste Hardware

Mein Setup: Effizienz > Rohleistung​

Hardware: i7-14700F (20/28 Kerne), B760 Mainboard, DDR4-3600 CL16, Luftkühlung, RTX 4070
BIOS: PL1=125W, PL2=253W, Undervolt -0.080V Offset

Cinebench 2024 Ergebnisse:


Single-Core: 122 Punkte (33W Package Power / 40°C)
Multi-Core: 1616 Punkte (124W / 70°C)
Effizienz: 0,077W pro Punkt (15-20% besser als Stock)

Der entscheidende 25H2-Fix​

Dieses Batch-Skript stellt normale CPU-Steuerung wieder her:
@Echo off
powercfg -setacvalueindex SCHEME_CURRENT SUB_PROCESSOR PERFAUTONOMOUS 0
powercfg -setdcvalueindex SCHEME_CURRENT SUB_PROCESSOR PERFAUTONOMOUS 0
powercfg -setactive SCHEME_CURRENT
pause

Als Admin speichern/ausführen → Neustart → 25H2 läuft wie früher.

Warum B760 + 125W > Z790 + 253W​

Z790 Stock (253W): 1750-1900 Punkte / 220W / 95°C / laut
B760 Undervolt: 1616 Punkte / 124W / 70°C / leise
→ Alltag identisch, halbierter Verbrauch!
So macht ihr's nach:
  1. Batch-Skript als Admin ausführen
  2. BIOS Undervolt: -0.050V bis -0.100V testen (meist stabil)
  3. Power Limits: PL1=125-175W (kein 253W verschwenden)
  4. HWInfo prüfen: Package Power + Temps während Cinebench
  5. XMP: DDR4 CL16 oder besser aktivieren

Für wen relevant:​

  • 25H2 User (final + Beta) mit Intel 13./14. Gen oder AMD Zen4/5
  • Effizienz-Fans: leise/kühl/stromsparend bei High-End-Leistung
Gaming, Office, Video-Encoding – alles fliegt, Lüfter bleiben leise.

Welche 25H2-CPU-Probleme bei euch? Welcher Undervolt-Wert stabil?

EDIT: Fix funktioniert universell!
Getestet mit i5-13500 (alte CPU) + i7-14700F (neu)
Hilft allen Intel 12-14th Gen + AMD Zen4/5 unter 25H2
EDIT2: AMD Zen4/Zen5 nicht getestet, aber Windows-Scheduler-Problem ist plattformübergreifend – Überlegung wert!
 
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Auch für "error" Lake?
 
P-Cores werden bei Idle/low-Load unnötig geparkt

Meine Festellung ist, zumindest was den Patchday aus dem Februar anbelangt, dass Microsoft die Lastverteilung zwischen P-und E-Cores für bestimmte Aufgabenbereiche umgestellt hat. Handbarke agier nun im Hintergrund auf die P-Cores unter den Tensor-Cores (Zotac Gaming GeForce RTX 4070 Twin Edge OC White Edition). In zuvor waren es die E-Cores. Unter den CUDA-Cores (per EVGA GeForce GTX 1070 FTW GAMING ACX 3.0) sind es ausschließlich die P-Cores. Tatsächlich geht die Enkodierung unter gleichem Preset etwas flotter voran mit der CUDA-Grafikkarte, weil die Hauptlast auf den Prozessor geht, der selbst mit 2,5 oder 3,4 GHz vielmehr Leistung umsetzen kann als es der eine einzige NVENC von der Tensor-Grafikkarte überhaupt nur zu bewerkstellingen sei. In diesem Aspekt geht der Punkt an die GeForce RTX 4070 Ti, diese zumindest für Enkodierer das attraktivere Angebot darstellt.

Die Reaktionszeit in Windows ist merklich verbessert worden. Ob dies an der Änderung seitens des Scheduling liege, dies entzieht sich meiner Erkenntnis.

Die einzige Disharmonie, welche diese Plattform mit sich bringen kann, ist mir damals mit einem Intel Core i7-12700K aufgefallen, der -und damit spreche ich die gesamte Alder Lake-Iteration an- für die 700-Series-Mainboards nur bedingt zu empfehlen sei, weil der CPU-Overhead durchgehend sichtlich höher war, was sich massiv auf die Idle-Performance ausgewirkt hatte. Diese Diskrepanz legte sich erst nach dem Umstieg auf einen Intel Core i7-14700K. (Das besagte Problem war eines der Gründe, neben der Tatsache, dass "nur vier E-Cores" fürs Gaming nutzlos sind und sie sich im Idle mit nur 2,5 GHz wie ein Quad-Core-Prozessor ohne Hyper-Threading anfühlten (Ein Intel Core i7-6700K lieferte bei gleicher Taktfrequenz gefühlt mehr Performance ab.), weshalb ich es auf einen Raptor Lake-Prozessor abgesehen hatte.). Ich vermute, die Änderungen, welche die Raptor Lake-CPUs seitens ihres inhärenten Thread Director mit sich bringen, wirken sich auf die Alder Lake-CPUs negativ aus. Für einen Alder Lake-Prozessor sollte man besser ein 600-Series-Mainboard einplanen - zumindest in der heutigen Zeit, "bezogen auf die nachgefolgten Optimierungen".
 
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