Der "Wohin geht dieses Jahr euer Urlaub" Thread + Umfrage

Wie oft, bzw wie lange fahrt ihr pro Jahr in Urlaub?

  • 1x pro Jahr für 1-2 Wochen

    Stimmen: 87 33,3%
  • 1x pro Jahr etwas länger (3-4 Wochen)

    Stimmen: 22 8,4%
  • 1x pro Jahr, + Kurztrips und/oder Städtereisen

    Stimmen: 68 26,1%
  • 2x pro Jahr (nur Fernreisen)

    Stimmen: 29 11,1%
  • 3x und mehr

    Stimmen: 55 21,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    261
naja gut, so lange der Pool beheizt ist, ist alles ok. Sind in nem relativ neuen, kleinen 5* Hotel mit All-Inclusive Ultra (was auch immer das heißt) :d
 
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über 30°C hatte.
>30° C? Ja, hier :fresse: (also wenn man Vorzeichen nicht beachtet)
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Meine Frau liegt mir seit der neuen Staffel von diesem "Bridgerton" mit Bath / Somerset in den Ohren ... mal sehen ...
 
War hier schon mal jemand in Japan während der Golden Week?
Ja, aber!
Röhrich! Ich würd dat lassen!

Das ganze Land ist quasi unterwegs wegen den Ferien/ Feiertagen.
Wenn du aber auf Trubel und massig Menschen stehst dann go for it. Vor allem wenn du nur Städte Tripps machen willst.

Meins ist das nicht. Und die Preise, Kosten ziehen logischerweise in der Woche auch an.
Mache alle 4-5 Jahre nen Monat Urlaub mit nem Miet-Camper und du merkst auch das am Sonntag (Familientag) sehr viel mehr Menschen unterwegs sind als in der Woche.

Wenn du dein Tempo im Urlaub selbst bestimmen willst dann am besten so > Kein gehetzte wegen Check in/Out oder Bus/Zug Zeiten.
 
Ja, aber!
Röhrich! Ich würd dat lassen!

Das ganze Land ist quasi unterwegs wegen den Ferien/ Feiertagen.
Wenn du aber auf Trubel und massig Menschen stehst dann go for it. Vor allem wenn du nur Städte Tripps machen willst.

Meins ist das nicht. Und die Preise, Kosten ziehen logischerweise in der Woche auch an.
Mache alle 4-5 Jahre nen Monat Urlaub mit nem Miet-Camper und du merkst auch das am Sonntag (Familientag) sehr viel mehr Menschen unterwegs sind als in der Woche.

Wenn du dein Tempo im Urlaub selbst bestimmen willst dann am besten so > Kein gehetzte wegen Check in/Out oder Bus/Zug Zeiten.
Ist inzwischen gebucht. Preise sind sich nicht höher als sonst und wir sind die Tage dann eh in Tokyo. ;-)
 
So Urlaub ist gebucht, zuerst Bangkok dann Chiang Mai und Phuket und dann Krabi. Einmal Rundreise mit der Familie. Für 4 Wochen.
Wann und wie fliegt ihr?

Ich buche immer Last-Minute und suche noch für Ende März. Richtung Asien sieht es aktuell mit Flügen echt beschissen aus. Condor will ~3000€ für eine Strecke haben und sonst sind nur Emirates oder Ethiad bezahlbar im Angebot. Aber Ethiad hat aktuell immer noch extrem viele Flugstreichungen, sodass ich denen nicht über den Weg traue. Nachher renne ich meiner Kohle jahrelang hinterher.
 
Wann und wie fliegt ihr?

Ich buche immer Last-Minute und suche noch für Ende März. Richtung Asien sieht es aktuell mit Flügen echt beschissen aus. Condor will ~3000€ für eine Strecke haben und sonst sind nur Emirates oder Ethiad bezahlbar im Angebot. Aber Ethiad hat aktuell immer noch extrem viele Flugstreichungen, sodass ich denen nicht über den Weg traue. Nachher renne ich meiner Kohle jahrelang hinterher.
Ab dem 23.03 geht es los bis zum 21.04
Wir fliegen von Frankfurt A380 direkt nach BKK, zwischen Stop in Dubai usw. würde ich nicht empfehlen.
Ich würde definitiv jetzt buchen, die Flug Preise sind von Sonntag bis jetzt um 1000€ gestiegen. Innerhalb von Thailand sind die Preise stabil.
Wenn Flüge ausfallen muss die Fluggesellschaft für Ersatz sorgen.
Schaust du mit Skyscanner? Ich finde noch Flüge für 2 Personen für 2300€
 
Der Urlaub wird dieses Jahr im Wald verbracht. Viel wandern / erkunden in Österreich :P
 
Ab dem 23.03 geht es los bis zum 21.04
Wir fliegen von Frankfurt A380 direkt nach BKK, zwischen Stop in Dubai usw. würde ich nicht empfehlen.
Ich würde definitiv jetzt buchen, die Flug Preise sind von Sonntag bis jetzt um 1000€ gestiegen. Innerhalb von Thailand sind die Preise stabil.
Wenn Flüge ausfallen muss die Fluggesellschaft für Ersatz sorgen.
Schaust du mit Skyscanner? Ich finde noch Flüge für 2 Personen für 2300€
Danke, fast genau mein Zeitraum (nur vier Tage Differenz).
Ich schaue mit Skyscanner und mit Google Flights, seit Tagen. Das ist ja echt irre, wie die Preise angeknallt sind! Habe gerade mal unter deinem Link geschaut und meine Daten angepasst (auch mit ein bisschen Flexibilität), 2059€ mit Thai hin- und zurück (pro Person), Condor 2140€. Bei den Preisen bin ich raus. o_O

Wenn man erstmal drüben ist, alles bezahlbar und entspannt, aber die Preise sind jenseits von gut und böse.
 
Das ist jetzt nicht überraschend wenn die Route über den mittleren Osten läuft? Ganz ehrlich, würde das jetzt einfach meiden und umplanen. Nachher sitzt du da irgendwo fest und kommst nicht mehr zurück wenn noch mehr eskaliert.
 
Danke, fast genau mein Zeitraum (nur vier Tage Differenz).
Ich schaue mit Skyscanner und mit Google Flights, seit Tagen. Das ist ja echt irre, wie die Preise angeknallt sind! Habe gerade mal unter deinem Link geschaut und meine Daten angepasst (auch mit ein bisschen Flexibilität), 2059€ mit Thai hin- und zurück (pro Person), Condor 2140€. Bei den Preisen bin ich raus. o_O

Wenn man erstmal drüben ist, alles bezahlbar und entspannt, aber die Preise sind jenseits von gut und böse.
Ich finde das noch bezahlbar. Ich denke nicht das es wieder besser wird.
Das ist jetzt nicht überraschend wenn die Route über den mittleren Osten läuft? Ganz ehrlich, würde das jetzt einfach meiden und umplanen. Nachher sitzt du da irgendwo fest und kommst nicht mehr zurück wenn noch mehr eskaliert.
Direktflüge sind kein Problem. Die Flughäfen Dubai und Abu Dhabi usw. sind gesperrt, viele zwischenstops landen da.
 
Ein wesentlicher Teil der Flüge Europa - Asien/Australien wurde wohl von den Golf-Carriern abgewickelt. Da fallen gerade große Kapazitäten aus, klar ist der Rest dann teurer.
Würde mir auch ein anderes Reiseziel suchen.
 
Klar, bezahlbar wäre es. Aber ich finde es unverschämt und suche dann lieber nach anderen Zielen.
Mein Limit war bisher immer 750€ für Economy Fernstrecke und das hat bisher bis auf 1x auch immer geklappt (da wurden es 900€).

Man merkt leider aktuell die ganzen Einschränkungen des Reisens so richtig, eigentlich nur aus politischen Gründen.
Überflug von Russland für europäische Airlines verboten, Air China knallt gnadenlos drüber hinweg.
Umsteigeverbindungen in Dubai / Abu Dhabi seit zwei Wochen auch faktisch nicht mehr nutzbar (also Asien, Australien, Neuseeland sind raus).
Südamerika über die USA: Dort wurde mir das ESTA entzogen, da ich auf Kuba im Urlaub war (und die USA Leute vom ESTA Programm ausschließen, die auf Kuba im Urlaub gewesen sind) ; somit sind auch sämtliche Transit-Verbindungen in den USA gestorben, Kanada geht problemlos.
 
Klar, bezahlbar wäre es. Aber ich finde es unverschämt und suche dann lieber nach anderen Zielen.
Mein Limit war bisher immer 750€ für Economy Fernstrecke und das hat bisher bis auf 1x auch immer geklappt (da wurden es 900€).

Man merkt leider aktuell die ganzen Einschränkungen des Reisens so richtig, eigentlich nur aus politischen Gründen.
Überflug von Russland für europäische Airlines verboten, Air China knallt gnadenlos drüber hinweg.
Umsteigeverbindungen in Dubai / Abu Dhabi seit zwei Wochen auch faktisch nicht mehr nutzbar (also Asien, Australien, Neuseeland sind raus).
Südamerika über die USA: Dort wurde mir das ESTA entzogen, da ich auf Kuba im Urlaub war (und die USA Leute vom ESTA Programm ausschließen, die auf Kuba im Urlaub gewesen sind) ; somit sind auch sämtliche Transit-Verbindungen in den USA gestorben, Kanada geht problemlos.
Ja USA würde ich auch meiden, ich kenne welche die dort auch 14 Tage festgesessen sind in U-Haft weil sie vorher in einem "Kritischen" Land waren.
 
Ja USA würde ich auch meiden, ich kenne welche die dort auch 14 Tage festgesessen sind in U-Haft weil sie vorher in einem "Kritischen" Land waren.
Einfach krank, dass man nicht mal Umsteigeverbindungen nutzen kann, da für's Umsteigen in die USA "eingereist" werden muss.

War übrigens 2023, zu Bidens Zeiten, wo mir das ESTA per Email annuliert wurde. Heißt bei denen ganz nett "ESTA Status Change". Einzige Möglichkeit für mich ist es noch, in der Botschaft einen Termin zu machen und das reguläre Visum für 185 US$ zu beantragen.

Naja, die Suche nach dem Urlaubsziel geht weiter. Wohl in Richtung West.
 
Mein Schwiegervater hatte, als er noch gearbeitet hat, immer zwei Reisepässe. Einen für die USA und einen für alles andere was einem in die USA die Einreise erschwert :d
 
Das sind dann genau die Leute, die Probleme bei der Einreise haben, wenn so ein alter Hut Trick in einer digitalen Welt doch auffliegt^^
 
Mein Schwiegervater hatte, als er noch gearbeitet hat, immer zwei Reisepässe. Einen für die USA und einen für alles andere was einem in die USA die Einreise erschwert :d
Aber auch zwei Reisepässe schützen dich nicht mehr davor.
Mal abgesehen davon, dass beim Antrag des ESTA gefragt wurde, ob ich in den letzten Jahren in A,B,C,... (Iran, Irak, Syrien, etc.) im Urlaub war, hier wurde Kuba aber nicht aufgelistet. Somit hatte ich natürlich angekreuzt, dass ich nicht in einem der Länder in den letzten Jahren war und das ESTA wurde auch erstmal ausgestellt und später widerrufen.


Wie die USA dahinter kamen, dass ich auf Kuba im Urlaub war, wird anders gelaufen sein:
Wegen der Probleme vor Ort an Zahlungsmittel zu kommen, war ich mit 1500€ in Bar losgeflogen, die ich für 14 Tage veranschlagt hatte, Trip war low budget und die Unterkünfte sind echt günstig. Die Transporte vor Ort waren aber teurer als gedacht und somit wurde das Geld schneller dünne als geplant. Also ging ich zum Geldautomaten mit meiner Barclaycard und wollte ein bisschen Cash abheben: Fehlermeldung, nicht möglich mit der Barclaycard. Also die Karte der Commerzbank probiert: Nicht möglich mit der Commerzbank-Visa. Also mit der WISE Kreditkarte versucht: Nicht möglich mit der WISE Kreditkarte. Keine Chance.
Also geschaut, wie ich anders Bargeld einsparen konnte. Und das war in Form von einer Buchung der Unterkünfte per AirBNB. Also die Unterkünfte herausgesucht bei AirBNB und dort gebucht, um mit dem Geld über die Runden zu kommen. Alles hat reibungslos funktioniert, die Buchung an sich, die Online-Zahlung per Kreditkarte. Und hier wird denke ich das Leak gewesen sein. AirBNB als amerikanische Firma wird meine Daten an eine US Behörde gemeldet haben (müssen) und die haben diese wahrscheinlich mit ihrer ESTA Datenbank abgeglichen und sind so dahintergekommen, dass ich auf Kuba im Urlaub gewesen sein muss. Und dadurch dürfte die Sperre vom ESTA gekommen sein.

Aber die Story ging noch weiter:
Ich brauchte letztendlich trotzdem nochmal 100€ irgendwoher und traf ein paar Franzosen vor Ort. Da wird zusammen im Sammeltaxi reisten, kamen wir auch auf das Thema Geld und diese sagten, dass sie mit ihrer Kreditkarte (der Societe Generale?) problemlos Geld abheben konnten. Also fragte ich, ob diese für mich Geld abheben könnten und ich würde es überweisen.
Gemacht getan, sie hoben Geld ab. Ich versuchte es mit WISE zu überweisen. Betreff: Cash Cuba. Fehlermeldung. Der verwendete Verwendungszweck darf nicht genutzt werden. Nochmal versucht. Immer noch Fehlermeldung. Also geändert in: Cash ATM. Erfolgreich.
Zwei Wochen später dann der Schock: Wise Konto gesperrt. Ich würde Aktivitäten verdächtigt, die entgegen der AGB von Wise sind und müsse nun erst das Konto klären, was dort stattfand. Das ging nachher drei Monate inklusive Einschaltung eines Ombudsmannes ; so lange war mein Konto eingefroren und ich konnte NICHTS mehr machen. Kein Geld überweisen, kein Geld abheben, keine Lastschriften.
Und das eben auch nur wegen der Sanktionen gegen Kuba, an die sich auch WISE halten muss.

Edit:
Lange Story, kurzer Sinn: Für Kuba gibt es keine Stempel im Reisepass, die auffliegen könnten. Dafür muss man sich vor dem Abflug eine Kuba Einreisekarte für ~20€ kaufen. Diese wird in Kuba zusammen mit dem Reisepass vorgelegt, nur die Einreisekarte wird gestempelt und am Ende der Reise wieder abgegeben. Nach Stempel im Pass kann also nicht bestimmt werden, ob man dort war oder nicht.
Das gleichen die USA mittlerweile anders ab. Evtl. auch Passagierlisten, sofern der Flieger amerikanischen Luftraum überfliegen sollte.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich finde das noch bezahlbar. Ich denke nicht das es wieder besser wird.
Erstes Segment gefunden und gebucht.
One-Way nach Cancun, Rückflug wird noch gesucht (gibt aber günstige nach Madrid, von da kommt man irgendwie zurück und kann die Stadt noch erkunden).
270€ mit XXL Sitz, Handgepäck reicht für das warme Wetter, Aufgabegepäck wären 35€. Fast nonstop, nur ein kurzer Stopp auf Jamaika um ein paar Urlauber rauszuschmeißen.

Zurück nach Madrid wären auch ~ 270€.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin jetzt nach 3 Wochen Amerika auch wieder retour. War definitiv eine Reise wert und ein Erlebnis, von dem man lange was hat.
Das war der grobe Plan, den wir zusammengestellt hatten, High-Level Overview.
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Zuerst einmal zur generellen Lage - entweder hatten wir Glück, oder es wird in den Medien einfach übertrieben. Immigration-Prozess hat vielleicht 3 Minuten gedauert, der Mitarbeiter am Flughafen in LA war super nett. Es kommt aber auch darauf an, wie man auftritt, an einem anderen Schalter war einer 10 Minuten vor uns da, und auch noch, als wir schon wieder gingen. Er ging halt wieder Ober-Chef hin, Blick immer ins Handy, Kaugummi im Mund, Sonnenbrille auf, Lederjacke mit Arnie-Unterschrift, und ein sehr "selbstbewusstes" auftreten. Da hat ihn der Mitarbeitet schon spüren lassen, wer da am längeren Hebel sitzt. Ob er reingekommen ist oder nicht, keine Ahnung.

Auch an den Flughäfen haben wir von den Problemen mit den TSA-Mitarbeitern nichts gemerkt, TSA Check in Las Vegas hat 15 Minuten gedauert, San Francisco 5 Minuten, und auch JFK 5 Minuten.
Und auch sonst merkt man von der politisch angespannten Situation sehr wenig. Und auch Ausländerfeindlichkeit hätten wir nirgends bemerkt.

Kurz ein paar Worte zu jeder Stadt.
LA - Gigantische Stadt, man unterschätzt Distanzen definitiv, was auf der Karte nach 5 Minuten ausschaut, ist eine Stunde Gehzeit. Wir haben öffentliche Verkehrsmittel versucht, war auch spannend. U-Bahn auch zu Zeiten, wo eigentlich Rush Hour ist, komplett leer, nutzt einfach keiner. Und in Bussen wird man vom Busfahrer durchgewunken, bitte nicht zahlen, passt schon so, setz dich einfach rein. Aber das Netz ist halt nicht besonders gut ausgebaut, und nach dem zweiten Tag haben wir dann, wo es sonst nicht gut ging, Uber oder Waymo genutzt. Waymo war eine interessante Erfahrung, so ein komplett autonomes Auto hat schon was. Und es funktioniert erstaunlich gut. Die ganzen Sensoren sind halt aufmerksamer als der Uber-Fahrer, der seit 17 Stunden unterwegs ist und nebenbei noch am Handy was schreibt.
Gibt durchaus sehr viel Luxus, aber zwei Strassen weiter schaut wie Welt oft schon wieder ganz anders aus. Obdachlosigkeit ist dort extrem aufgefallen.

Las Vegas - Abseits vom Strip ist nix los, aber das war auch zu erwarten. Hat man einmal gesehen, kann man mitreden, noch einmal werden wir nicht hinfahren. Wenn man nichts trinkt und spielt ist es halt einfach nicht die richtige Stadt für einen. Aber die Hotels sind schon gigantisch, und gleichen einem Escape Room. Aus dem Bellagio wären wir fast nicht mehr rausgekommen. Einen Tag haben wir dort ein Mustang Cabrio ausgeliehen, und sind damit ins Valley of Fire, Hoover Dam usw. Das war auch ein cooles Erlebnis, und eigentlich das Highlight unserer Zeit in der Stadt.

San Francisco - Unseren Flug konnten wir zum Glück kostenlos vom Abend auf ganz früh am Morgen verschieben, was uns sehr entgegen gekommen ist, weil wir in Vegas alles gesehen hatten, und in San Francisco sowieso sehr wenig Zeit gehabt hätten. Am ersten Tag haben wir uns wieder ein Auto ausgeborgt (330i), sind damit das Silicon Valley abgefahren (Apple, Google, Intel usw.), und dann über die Golden Gate Bridge, und dann noch die Runde über San Quentin usw. fertiggefahren. Als wir das Auto zurückgegeben haben, sind wir mit dem Zug in die Stadt, und haben uns gedacht, das letzte Stück gehen wir einfach, müssen uns eh bewegen. Hui, war nicht die beste Idee. Ein Fentanyl-Junkie nach dem anderen. Haben erst danach erfahren, dass wir da durch den Tenderloin-District gegangen sind, den man eigentlich unbedingt meiden sollte, da dort das Drogenproblem mit Abstand am schlimmsten ist. Sind zum Glück alle ziemlich friedlich geblieben, abgesehen von ein paar Beschimpfungen, aber wenn das der erste Eindruck ist, fragt man sich schon, ob man da wirklich ein paar Tage bleiben will. Der Eindruck hat sich gleich gebessert, die restliche Stadt ist wirklich schön, und bisher unser Favorit gewesen.

Washington DC - Die Stadt ist gefühlt tot. War ja vor 12 Jahren einmal da, da war noch ein bisschen was los, aber vor allem ums Kapitol herum, wo wir waren, ist absolut nichts. Downtown war es ein bisschen besser, aber wenn man sich bemüht, hat man an einem Tag alles gesehen. Ok, das Air & Space Museum ist richtig gut, aber auch das geht sich an dem einen Tag noch aus.

New York - Leider war es ziemlich kalt, als wir angekommen sind, und wir haben uns irgendwas eingefangen, dass wir einen Tag einmal im Bett gelegen sind, aber wenn man von DC kommt, ist der Kontrast schon ziemlich krass. An jeder Ecke was zu Essen, Menschen ohne Ende, und überall coole Dinge zu sehen. Gehört auch zu unseren Favoriten.

Generell, was ich nach der Reise zuhause wieder sehr schätze:
- Auch wenn man sich denkt, dass Essen hier teuer geworden ist, im Vergleich zu Amerika kostet es hier einfach nichts. Keine Ahnung, wie sich die Leute das dort leisten können, oder ob der einheimische nicht zu Target, Wallgreens, Whole Foods usw. geht, sondern nur Palettenweise bei Costco oder zumindest Wallmart einkauft. Aber kleine Mengen sind echt richtig teuer, wir haben am Tag oft 50-80$ für Kleinigkeiten im Supermarkt ausgegeben. Und die Trinkgeldkultur, wo 15% das untere Limit sind, macht das ganze auch nicht besser.
- Unser Leitungswasser. Ich hasse das Chlor-Leitungswasser einfach, da kommt mit beim Zähne putzen oft schon fast das kotzen. Trinken kann man es sowieso nicht, aber auch beim duschen finde ich den Geruch einfach unangenehm.
- Unser Sozialsystem. Es ist einfach traurig, wie viele Obdachlose man in Amerika sieht. Vor allem an der Westküste war das sehr auffallend.
- Unser Essen. Auch wenn es ein paar Tage ganz lustig ist, die ganzen typisch amerikanischen Dinge zu essen, nach 1,5-2 Wochen hat sich der Körper wieder nach "richtigem" Essen gesehnt. Bekommt man natürlich auch in Amerika, aber das ist dann richtig teuer, wenn man selber keine Küche hat.

Mit dem Wetter hatten wir auch ziemlich Glück. Regen hatten wir nur an einem halben Tag. An der Westküste war das Wetter ein Traum, um die 20 Grad, Ostküste war leider deutlich kälter, aber zum Glück auch nicht mehr so, wie es noch ein paar Wochen vorher war, wo alles zugefroren war.

Insgesamt hat uns der Urlaub knapp unter 8k€ gekostet, inkl. Essen, Eintritten für Shows, Kino, Uber, Shopping usw. Hatte mit 10k gerechnet.
Wir haben aber auch gelernt, dass 3 Wochen für uns zu lang sind. Der nächste Urlaub wird eher 1,5-2 Wochen lang. Es war auch nicht das Problem, dass wir zu viel geplant hatte, das war absolut nicht der Fall, wir hatten nie Stress, und auch meistens Zeit für einen Mittagsschlaf, aber es ist einfach eine lange Zeit, die man da unterwegs ist, und wir haben dann auch schon unseren Hund sehr vermisst.
 
Zuerst einmal zur generellen Lage - entweder hatten wir Glück, oder es wird in den Medien einfach übertrieben. Immigration-Prozess hat vielleicht 3 Minuten gedauert, der Mitarbeiter am Flughafen in LA war super nett.


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Auch an den Flughäfen haben wir von den Problemen mit den TSA-Mitarbeitern nichts gemerkt, TSA Check in Las Vegas hat 15 Minuten gedauert, San Francisco 5 Minuten, und auch JFK 5 Minuten.
Und auch sonst merkt man von der politisch angespannten Situation sehr wenig. Und auch Ausländerfeindlichkeit hätten wir nirgends bemerkt.
Deckt sich absolut mit meinem Eindruck. In den Medien werden halt Einzelfälle aufgebauscht und verallgemeinert.
 
Keine Ahnung, wie sich die Leute das dort leisten können, oder ob der einheimische nicht zu Target, Wallgreens, Whole Foods usw. geht, sondern nur Palettenweise bei Costco oder zumindest Wallmart einkauft. Aber kleine Mengen sind echt richtig teuer, wir haben am Tag oft 50-80$ für Kleinigkeiten im Supermarkt ausgegeben. Und die Trinkgeldkultur, wo 15% das untere Limit sind, macht das ganze auch nicht besser.
Ich glaube bei Whole Foods kaufen die meisten mit "normalen" Jobs garantiert nicht ein, das war schon vor 5-6 Jahren abartig teuer (aber Qualität halt auch dafür gut).
Die meisten kaufen sicher nur in den billigen Stores ein, oder bei so absolut krassen Läden wie Dollar General, dazu gabs mal ne Folge bei John Oliver

Deckt sich absolut mit meinem Eindruck
Ich hab mich in den USA auch nieunsicher bei der Einreise gefühlt, aber wenn ihr so wie ich einfach wie ein Weißbrot ausseht, dann hat man auch wenig zu befürchten. Ich glaube das kann nur wirklich bewerten, wer Schwarz ist oder Latein Amerikanisch aussieht. Hätte auf jeden Fall auch nochmal Lust da ne größere Tour zu machen, aber preislich ist es ja nun leider auch als Touri echt völlig abartig geworden.
 
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