Das Ende des Billig-PCs: Gartner warnt vor dem Verschwinden der 500-Euro-Klasse

Sprich, wie kommst du auf den irrsinnigen Gedanken, dass herkömmliche Nutzer ihre Grafikkarte alle 2 bis 3 Jahre erneuern würden? So wie ich dir versichern darf, dass selbst ein Schnittrechner nicht zwingend alle 2 bis 4 Jahre erneuert werden muss.
Man muss natürlich nicht, aber man kann. Denn so teuer wie sich die GeForce RTX 4000 und Radeon RX 7000 Serien selbst gebraucht halten, ist ein Upgrade von einer RTX 4060 Ti 8GB -> GeForce RTX 5070 oder auch von einer Radeon RX 7700 XT -> Radeon RX 9070 garnicht mehr so teuer.

Und von der CPU reichen auch ein Core i9-10850K oder Ryzen 7 3800XT ja auch noch voll als Basis.

Die 500€ Klasse war doch immer schon total räudig.

Die Laptops waren einfach an allen Ecken und Enden so billig verarbeitet, dass sie einfach keinen Spaß gemacht haben, auch fürs einfachste Office nicht. Ranzige Auflösung (gut, das ist besser geworden), ranziges Gehäuse, total instabil (ein mobiles Gerät, welches sanfter als ein rohes Ei behandelt werden muss ist halt unpraktisch), schlechte Tastatur, mitunter laut, wenig Akkulaufzeit, langsam (CPU, RAM, HDD/SSD alles meh)...

PCs in der 500€ Klasse waren auch seit jeher schlimm, an allen Ecken und Enden.


Imho hatte sich in den letzten Jahren nur eine interessante 500€ Klasse gebildet, nämlich diese Mini-PCs mit brauchbaren (also für 2d/video/office) iGPUs, CPUs und RAM die entsprechend leise waren (und dank SSD Segen, wo ja ne TLC SATA schon reicht) allgemein sehr brauchbar. Zudem sparsam und liese (weil sparsam).
Diese Mini-PCs sind aber unterm Strich genauso teuer wie ein vergleichbares Notebook. Bestenfalls so 50€ billiger, manchmal aber auch 80€ teurer.

Das der Screen und die Tastatur bei den billigen Notebooks nicht die besten stimmt schon, aber man kann ja auch ein Notebook mit externem Monitor und Desktop-Set betreiben. Aber der integrierte Screen und die Tastatur sind dann immer noch eine passable "Fallback-Lösung" wenn man das Gerät im Urlaub im Hotelzimmer oder in der Gartenlaube verwenden möchte.

Grundsätzlich mag ich das Konzept Mini-PC auch, aber ich finde da sollte es dann zumindest die Option auf eine dedizierte GPU wie eine RTX 4050 Mobile oder RTX 5050 Mobile geben. Und die Geräte sollten dann auch spürbar günstiger sein als ein vergleichbares Notebook mit Screen und Tastatur.

denn das ist ne reine Obsoleszenz-Geschichte aus der Softwareecke, die sich hunderte Millionen Windowsgläubige auf der Welt einfach so gefallen lassen. Mimimi, Microsoft sagt mir, ich bräuchte einen neuen Computer, mein alter wäre nicht mehr gut genug... :rolleyes:
Wenn man gelegentlich zocken möchte geht es aber kaum ohne Windows und DirectX. SteamOS ist zwar auch ein intressanter Ansatz, aber leider noch immer kein vollwertiger Ersatz.

Hinzu kommt bei SteamOS das es im Bezug aufs Gaming mit GeForce Grafikkarten schon etwas tricky mit den Treibern ist, während Radeon Grafikkarten da einfacher werden. Anderseits performt DaVinci Resolve nicht gut mit den Radeon Grafikkarten. Und so landet man doch oft wieder bei Windows.
 
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Ich schlepp den jetzt schon seit ein paar Jahren zweimal die Woche mit mir herum und bis dato funktioniert die Kiste tadellos: Leserartikel Vorstellung hp 15s-eq0355ng. Zugegeben, die Tastatur war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, von einem Dell Latitude kommend aber in der Summe gibt's sonst nüscht daran auszusetzen.
Wir wissen, dass du ein richtiger Sparefroh bist (das Wort bedeutet sowas wie Billigheimer, kA ob man das im Nordwesten kennt).

Ist auch nix schlimmes.
Wenn der Anspruch halt ist, das allerbilligste noch dazu im Sonderangebot mit Cupon zu kaufen (diese Rechnungen, die du gern postest), dann passt das halt auch.

Ist ne bewusste Entscheidung "preiswert" zu kaufen (wobei ich den 850€ OLED auch "preiswert" finde, die für mich überragende Bildqualität ist in meinen Augen den Preis einfach wert...).
Dran ist auch überhaupt nichts schlechtes... vor allem, wenn man keine überzogenen Erwartungen hat, die du wohl nicht hast.
Insofern hast du für dich alles richtig gemacht.
 
@pwnbert

Abseits deiner herabwürdigender Wertung kaufe ich dem Zweck entsprechend. Sowie Hardware im Allg. für uns unter Mittel zum Zweck läuft. Also warum mehr als nötig ausgeben? Zudem diente meine Aussage allein, um deinen Eindruck ins rechte Licht zu rücken.

Die 500€ Klasse war doch immer schon total räudig.

Die Laptops waren einfach an allen Ecken und Enden so billig verarbeitet, dass sie einfach keinen Spaß gemacht haben, auch fürs einfachste Office nicht. Ranzige Auflösung (gut, das ist besser geworden), ranziges Gehäuse, total instabil (ein mobiles Gerät, welches sanfter als ein rohes Ei behandelt werden muss ist halt unpraktisch)

Ergo müsste es lauten, dass sie schlicht deinem Anspruch nicht gerecht werden, weil du halt auf vergoldeten Pimpf stehst.
 
herabwürdigender
Es soll nicht herabwürdigend sein.
Dein Zeil ist es maximal günstig zu kaufen (was durchaus verständlich ist) und das geht am besten, wenn man keine "unnötigen" Wünsche hat, also z.B. der Hersteller vom Mainboard egal ist und so.
Ist eine durchaus vernünftige Sache.
Ergo müsste es lauten, dass sie schlicht deinem Anspruch nicht gerecht werden, weil du halt auf vergoldeten Pimpf stehst.
So kann mans auch nennen, ja. :d
 
Es soll nicht herabwürdigend sein.

In dem Fall bitte ich vielmals um Entschuldigung. Die Entscheidung günstig zu kaufen ist schlicht dem Umstand geschuldet, dass a: Geld nicht im Überfluss vorhanden ist und b: der Service aus meiner Sicht zu wünschen übrig lässt, so dass sich im Schadensfall der finanzielle Verlust in Grenzen hält.

In der Ausbildung haben wir mit nem X3 Cinema 4D, Premiere Pro sowie ähnliche Programme genutzt und dass ohne nennenswerte Einbußen. Sprich, auch mit günstiger Hardware lässt sich vieles realisieren, sofern man/n das Ganze als Mittel zum Zweck betrachtet.
 
Hast eh recht damit.

Wenn ich ein Werkzeug viel benutze (für viele hier ist der PC das Werkzeug), sprich >8h pro Tag, dann machen da ein paar Hundert Euro mehr oder weniger die Sache nicht fett.

Wie ich z.B. berufsbegleitend studiert hab und Fr+Sa 100km (ein Weg, also 400km pro WE) zur FH gefahren bin nach der Arbeit... Klar ist das Geld begrenzt, gerade in so einem Fall.
Aber allein wenn ich rechne was ich für die Fahrkosten ausgegeben haben, was man sonst so für Nebenkosten hat... ob der Laptop da jetzt 300€ billiger oder teurer ist... lüppen muss das.
 
Wenn ich ein Werkzeug viel benutze (für viele hier ist der PC das Werkzeug), sprich >8h pro Tag, dann machen da ein paar Hundert Euro mehr oder weniger die Sache nicht fett.

Voellig legitim, zumal ich den Mehrwert gar nicht abstreiten will. Selbst wenn sich der praktische Nutzen in Grenzen haelt, dafuer aber Freude bereitet. Auf der anderen Seite ist Hardware aus dem niederen Preissegment mittlerweile mehr als brauchbar, auch wenn es keine High End Ansprueche erfuellt.

Sorry, US Layout, dafuer entsprechend billig. :d
 
Bei uns (DAX Unternehmen) mussten wir alle 2 jahre Notebooks und Workstations tauschen weil von HP geleast. Mich hat es tierisch genervt weil da immer 1 Tag drauf ging mit Admin Rechte und alles neu einrichten und zum laufen bekommen. Mein Notebook konnt ich auch noch auf 32 GB RAM aufrüsten. Jetzt sind RAM Riegel im SAP gesperrt lol. hoffentlich läuft das bei uns jetzt mal etwas länger.
 
Beim Thema "Werkzeug" bin ich voll und ganz bei dir, da kann man durchaus in etwas mehr Leistung investieren wenn es effektiv Wartezeiten reduziert bei der spezifischen Workload.
Wobei ich bei einem Office-Rechner da eher Richtung CPU und Arbeitsspeicher denke Leistungsseitig, GPU wird wohl bei den wenigsten eine Rolle spielen außer man Rendert / AutoCAD / Content erstellt.
Und im Falle von "8h Nutzung am Tag" bin ich eher ein Fan von guter Maus + Tastatur sowie einem ergonomisch hochwertigem Sitzmöbel. Da sollte man auch Geld hin investieren, der Körper wird es einem Danken.
 
Selbst im Business-Umfeld lohnt sich ein 5-Jahres-Lifecycle (wie wir ihn pflegen) aus Performance-Sicht eigentlich gar nicht mehr. Die einzige Notwendigkeit der Übung ist der auslaufende Support der Geräte...
Dem normalen Officegedöns und auch anspruchsvolleren Dingen ist es doch völlig egal ob es auf 'nem i7 11. Generation oder 'nem Core Ultra irgendwas läuft.
Wir haben selbst noch ddr3 Systeme mit Win 10 am laufen für paar Officeanwendungen und SAP und fangen erst jetzt an für win 11 aufzurüsten, weil wir von SAP weg sind. Und dann kommt der Chef und sagt: Den Desktop von Frau X haben wir doch erst 2019 erneuert, ohne zu verstehen, dass dort ein refurbished i5 3570 verbaut wurde, weil man mal wieder sparen wollte. Und jetzt Schock bekommen, weil billig PCs im Preis explodiert sind.
 
weil man mal wieder sparen wollte
Reality Check, lol...

Finds so geil, wenn bei sowas dann geschnorrt wird, obwohl man XXXXX € /m für Immobilie, Autos, Steuerberater, irgendwelchen Lizenzkram usw. rausknallt... sowie entsprechende Gehälter...
Wenn mal der halbe Monatslohn für die Haupt-Arbeits-Ausrüstung (für 5 Jahre) einer Person zu viel Geld ist... yeah right. Wenn die Dame 4k/Monat kostet (mit Steuer, Krankenstand und Urlaub ist man da ja schnell), sind das in 60 Monaten 240k. 2,4k wären dann 1%.

Wenn also 1% der Lohnkosten für die Desktop-Ausrüstung zu viel verlangt sind... muss man dann noch reden?
... und dann so diese Verwunderung wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage... ja wenn man so wirtschaftet, warum denn bloß? 🤡 :hmm: :fresse:
 
Wir haben selbst noch ddr3 Systeme mit Win 10 am laufen für paar Officeanwendungen und SAP und fangen erst jetzt an für win 11 aufzurüsten, weil wir von SAP weg sind. Und dann kommt der Chef und sagt: Den Desktop von Frau X haben wir doch erst 2019 erneuert, ohne zu verstehen, dass dort ein refurbished i5 3570 verbaut wurde, weil man mal wieder sparen wollte. Und jetzt Schock bekommen, weil billig PCs im Preis explodiert sind.
Naja wenn man Geräte ersetzt sollten diese schon zeitgemäß sein. Ich hätte 2019 auch keinen refurbished 3570 verbaut sondern gleich was geholt das die nächsten Jahre wieder modern genug wäre.
Wenn also 1% der Lohnkosten für die Desktop-Ausrüstung zu viel verlangt sind... muss man dann noch reden?
... und dann so diese Verwunderung wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage... ja wenn man so wirtschaftet, warum denn bloß? 🤡 :hmm: :fresse:
Weil man irgendwo sparen muss um die Lohnkosten zu tragen.
Ich hab lieber einen AG der bei Ausstattung optimiert und dafür keine Kompromisse bei meiner Bezahlung eingeht.
 
Am Werkzeug sparen war schon immer dämlich.
Ich hab lieber einen AG der bei Ausstattung optimiert und dafür keine Kompromisse bei meiner Bezahlung eingeht.
Lol. Noch nie gabs irgendwo für sparsames Verhalten eine "Prämie" (oder sonstige Belohnung), wird auch nie so sein.
 
Lol. Noch nie gabs irgendwo für sparsames Verhalten eine "Prämie" (oder sonstige Belohnung), wird auch nie so sein.
Doch gibt es, bei uns in der Firma werden alle Mitarbeiter anteilig am Jahresergebnis mit beteiligt. Das Jahresergebnis wird durch die Kosten/Ausgaben mit beeinflusst.
Ganz genau kann ich dir das nicht sagen, aber ungefähr 1/3 behält der Inhaber, 1/3 ist Reinvestition und 1/3 wird an die Belegschaft als Prämie gezahlt.
 
Komische Firma. :d
Normal macht man das so, dass irgend eine "Vertrauensperson" irgend eine Coaching Firma hat (am besten im Ausland lol) oder sonst irgend ein freies Gewerbe, meinentwegen IT oder so, und da "überschüssiges" Geld für "Beratung", "Coaching" oder sowas abgeführt wird.
Das spart man sich dann den Großteil der Mitarbeiterbeteiligung und sonstiger Schnorrer wie Aktionäre/Teilhaber/Finanz. :fresse:
 
Komische Firma. :d
Normal macht man das so, dass irgend eine "Vertrauensperson" irgend eine Coaching Firma hat (am besten im Ausland lol) oder sonst irgend ein freies Gewerbe, meinentwegen IT oder so, und da "überschüssiges" Geld für "Beratung", "Coaching" oder sowas abgeführt wird.
Das spart man sich dann den Großteil der Mitarbeiterbeteiligung und sonstiger Schnorrer wie Aktionäre/Teilhaber/Finanz. :fresse:
Du hast einen Aufsichtsrat der von den Aktionären bestellt wurde. Dieser schaut normalerweise schon darauf für was du das Geld ausgibst.

Bei uns ist es so das die Pacht logischerweise auch an die Familie des Unternehmens über eine Immo Firma gezahlt würde.
 
Bissl kreativ muss man halt schon sein. :hmm:

Eh schön, wenns noch wo mit rechten Dingen zugeht.
 
Was ich nur sagen möchte: Es wird schon alles gemacht was ethisch noch als legal vertretbar ist. Aber nichts krummes gemacht.
 
Mag ich mal sehen, wie sich jemand beschwert über ein "Coaching gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz" oder über ein "Coaching für Gender-Gerechtigkeit"... :fresse:

PS: Geld für Bullshit zu nehmen ist nix illegales. Geld für Bullshit zu zahlen auch nicht. Ist nur blöd. Blödheit ist erlaubt. :d
So, Ende OT.
 
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