Klarnamen im Internet: Merz will Anonymität der Nutzer beenden

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Achso?

Hans Seppelchen schreibt: "Guten Tag. Ich habe seit vier Monaten eine riesige Analfistel und mein Arzt ist ratlos. Auch bin ich deswegen AU geschrieben. Habt ihr noch Ideen was helfen kann? Die Ärzte sind ratlos".

Hans Seppelchen schreibt: "Wir gehen am Samstag wieder in den Swingerclub, sind dort monatlich zu finden. Noch wer von den bekannten Gesichtern dabei? Friedlich März, du eventuell auch dieses Wochenende da?"

Nene du, mit der Klarnamenpflicht, das lassen wir mal.
Wo sollte der liebe Hans das schreiben? In FB etwa? Vllt. posaunt ja ein gewisser Herr Runner alles öffentlich aus...
 
Aber die aktuelle Anonymität/Gesetzeslage und die ganzen Bots nerven in manchen Bereichen stark.

Das mit den Bots ist ein guter Punkt, ich würde als erstes automatisierte Postings verbieten.

Ich glaube nicht, dass viel von den "Fake-News" per Hand getippt werden.

Ansonsten sehe ich auch nicht wirklich den Sinn. Es hat oft genug gezeigt, wenn richtig ermittelt wird, werden auch genug hinter Pseudonymen entdeckt.

Ansonsten lässt man die Postings halt von einem Bot machen, der braucht dann keinen Klarnamen 😅

Darüber hinaus auch sehr interessant wie es mit den globalen Netzwerken gehandhabt wird. Ein Post aus einem anderen Land ohne Klarnamen muss dann in Deutschland versteckt werden?
 
Wo sollte der liebe Hans das schreiben? In FB etwa? Vllt. posaunt ja ein gewisser Herr Runner alles öffentlich aus...
Reddit? Medizinforen?

Es gibt für alles eigene Foren, wo man wirklich super und sinnvolle Hilfe einholen kann, egal zu welchem Thema. Aber manche Themen sind dann eben doch so Pikant, dass ich nicht über meinen Klarnamen genau zu dem Thema gefunden werden will.

Da reicht es schon: "Oh, Frau XYZ hat sich umfangreich auf urbia.de über das Thema Babies bekommen informiert und auch geschrieben, dass es seit zwei Jahren nicht klappt. Na die stellen wir besser nicht ein, nachher ist die direkt nach der Probezeit schwanger".

Wehret den Anfängen.
 
Das mit den Bots ist ein guter Punkt, ich würde als erstes automatisierte Postings verbieten.
Genau das wird ganz sicher nicht passieren. Du kannst heute keinen Kundenservice mehr kontaktieren, ohne dich erst mal mit einem strunzdummen Bot abgeben zu müssen, ehe du die Chance bekommst, einen echten Menschen zu kontaktieren. Suchmaschinen werden immer mehr verBotet. Das bliebe auf jeden Fall erhalten. Wegen der Äffiziejenz! Und der "KI-Boom" sorgt dann für völliges Chaos.
Und Fake News... och.. das kriegen auch Menschen wunderbar hin! Die tollsten stammen meist sogar von Nachrichtenredaktionen, die vorgeben "gegen Fake News" anzuschreiben...
 
@Rudi Ratlos

Ich dachte eher an Bots in Social Media und Foren (e.g. Reddit).
Ein Kundendienstbot ist ja schon klar gekennzeichnet auf einer Webseite, wobei einmal war ich erschrocken als mir ein Mensch direkt geantwortet hat (glaube das war bei Strato oder Ionos bezüglich gesperrter Ports wenn man einen Mailserver betreiben will).

Aber ja es ist wie immer es würde kaum was helfen und immer die falschen treffen.
 
Der hat eh bald nichts mehr zu melden.

Er ist gekommen um zu bleiben, hat er doch am Aschermittwoch schon bekundet, sein alter Herr ist 102 Jahre alt geworden, da ist er ja ein Jungspund im Vergleich.

eben...theorie und praxis sind zwei paar stiefel. von daher bin ich entspannt :fresse:

Er macht das Erratische zum Programm wie der Trumpster, nur hat der halt andere Mittel seinen Flachsinn durchzusetzen.
 
Wenn das kommen sollte, bin ich aber schneller abgemeldet, als der gucken kann.
 
...Endlich ein Weg für den Spam in meinen old-school Briefkasten.!!

Aber den größten Popcorn-Faktor bringen die, die hier im Thread nach Klarnamen schreien, aber einen Nicknamen nutzen....
 
...Endlich ein Weg für den Spam in meinen old-school Briefkasten.!!

Aber den größten Popcorn-Faktor bringen die, die hier im Thread nach Klarnamen schreien, aber einen Nicknamen nutzen....
Es geht darum das Host den kennt. Wenn ich ins Finessstudio gehe kennt mich keine Sau, der Typ hinterm Tresen aber schon über die Mitgliedschaft.
Geht nicht darum das jeder mit Namensschild rumläuft.
 
@n3cron Das warten wir mal , was am Ende dabei rumkommt, was jetzt gefordert und vorbereitet wird ist das Eine... was umgesetzt wird das Andere... Es geht immer in kleinen Schritten...
 
AFD Dauerwahlwerbung. Am besten mit Vorratsdatenspeicherung. Für die Verfassungsfeinde von der SPD ist es ja ein Dauerbrenner. Der Merzel fährt hier ganz stramm den SED Kurs von Mutti.

Die Mems sind auch schon toll. Klarnamenpflicht an der Grenze? (n)
 
Eigentlich ganz praktisch, da spart seine Stammklientel doch schon mal einen Arbeitsschritt beim doxxing.
 
Leute, kommt mal alle runter.

Grüße
Axel Schweiss
 
In meinen Augen ist eine Klarnamenpflicht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
Man stelle sich auch mal vor was das für Folgen hätte. Viele können sich aufgrund ihrer beruflichen Position eben nicht frei äußern, diese würden dann spätestens mundtot gemacht werden.
Das ganze Thema Whistleblower und Journalismus würde noch schwieriger werden.
Besonders streitbare Themen könnten gar nicht mehr diskutiert werden. Vor allem antidemokratische Kräfte würden sich sogar am Ende darüber freuen, schließlich würde eine Verfolgung derer, die sich dennoch mit echtem Namen äußern dann noch einfacher.
 
In meinen Augen ist eine Klarnamenpflicht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
Man stelle sich auch mal vor was das für Folgen hätte. Viele können sich aufgrund ihrer beruflichen Position eben nicht frei äußern, diese würden dann spätestens mundtot gemacht werden.
Das ganze Thema Whistleblower und Journalismus würde noch schwieriger werden.
Besonders streitbare Themen könnten gar nicht mehr diskutiert werden. Vor allem antidemokratische Kräfte würden sich sogar am Ende darüber freuen, schließlich würde eine Verfolgung derer, die sich dennoch mit echtem Namen äußern dann noch einfacher.
Naja.
Es würde überhaupt gar nichts bringen.

Man schaue nur, von wo aus kritische Stimmen oder auch richtig kranke Vögel sich im Internet bemerkbar machen.
Meist Videos, gedreht mit Palmen und nem fetten Pool im Hintergrund und das mit Content der im Dezember aufgenommen wurde. Das ist mit Sicherheit NICHT in Deutschland.

Die interessiert die Klarnamenpflicht somit eh einen Dreck. Whistleblower würden dann eben offiziell oder inoffiziell vom Ausland aus arbeiten.
 
In meinen Augen ist eine Klarnamenpflicht nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
Man stelle sich auch mal vor was das für Folgen hätte. Viele können sich aufgrund ihrer beruflichen Position eben nicht frei äußern, diese würden dann spätestens mundtot gemacht werden.
Das ganze Thema Whistleblower und Journalismus würde noch schwieriger werden.
Besonders streitbare Themen könnten gar nicht mehr diskutiert werden. Vor allem antidemokratische Kräfte würden sich sogar am Ende darüber freuen, schließlich würde eine Verfolgung derer, die sich dennoch mit echtem Namen äußern dann noch einfacher.
Bei dem Thema Whistleblower bin ich bei dir. Beim Rest eher nicht.
Denn ob du dich jetzt im Internet Luckylappen (überall) heißt oder Heinz Ehrhardt. Am Ende bist du die gleiche Person. Und schon heute kann man, mit etwas Aufwand heraus finden, wer du bist.

Und ganz ehrlich wenn du dich hinter einem Pseudonym verstecken musst. Damit du deine ehrliche Meinung sagen kannst. Dann bist du das Problem und nicht die Klarnamenpflicht.

Sein wir ehrlich Anfang der 200er wollte die CDU/CSU auch einen "Internetführerschein" einführen. Ohne dem du garnicht ins Internet kommst. Man sieht was daraus geworden ist. Wobei man fairerweise sagen muss. Das wenn man sich die heutige Kultur/Umgang im Internet ansieht. War das wahrscheinlich keine so dumme Idee.
 
Bin gespannt. Dürfte einmal gegen verschiedene Artikel im GG verstoßen und mit der DSVGO beißt sich das auch.
Von den Sicherheitsaspekten für eine Privatperson und auch deren Arbeitgeber mal ganz abgesehen.
 
Bei dem Thema Whistleblower bin ich bei dir. Beim Rest eher nicht.
Denn ob du dich jetzt im Internet Luckylappen (überall) heißt oder Heinz Ehrhardt. Am Ende bist du die gleiche Person. Und schon heute kann man, mit etwas Aufwand heraus finden, wer du bist.
Entscheidend ist nicht, daß die Staatsanwaltschaft bei wirklichen Straftaten die Identität eines Tatverdächtigen herausfinden kann. Sondern daß es Hinz und Kunz alles über dich erfahren kann. Eine einfache Suche per KI, und jeder weiß, was du privat sagst. Dann kriegst du mit einer "unpassenden" politischen Einstellung keinen Job mehr, Onlineshops weigern sich, dich zu bedienen, auf dem Amt wirst du von "Beamten mit Haltung" drangsaliert...

Ein ganzer Rattenschwanz! Dabei ist es mein Recht, meine Meinung nicht nur zu äußern, sondern auch für mich zu behalten, wenn die anwesenden Personen sie nicht erfahren sollen. Das nennt man auch "informationelle Selbstbestimmung". Ein elementares Menschenrecht. Wenn das Realität wird, ist das der direkte Weg in eine Gesellschaft, wo keiner mehr sagt, was er denkt. Und das wäre das Ende jeder Demokratie.
 
Wenn das Realität wird, ist das der direkte Weg in eine Gesellschaft, wo keiner mehr sagt, was er denkt. Und das wäre das Ende jeder der Demokratie.
Ich habs mal für dich korrigiert! "jeder" ist an der Stelle falsch! Das ist das Ende der Demokratie! Für "unsere Demokratie" ist es hingegen zum Erhalt notwendig!
Der Unterschied zwischen beidem offenbart sich ja täglich deutlicher!
 
Na ja.... Der Satz impliziert, daß wir (noch) eine Demokratie haben. Und das halte ich doch für sehr optimistisch....8-)
Die Realität sieht anders aus. Und das nicht erst seit kurzem. Und in diesem Laden hat sich die Politik gemütlich eingerichtet.
Allein, wenn man mal die "Gewaltenteilung" (Legislative, Exekutive, Judikative) einem Realitäts-Check unterzieht, wirds sehr, sehr düster.
 
Klarnamen muss es nicht geben, aber es muss eine Möglichkeit geben auch hier im Forum im Falle eines Rechtlichen Verstoßes für die Moderatoren/Betreiber die Möglichkeit geben das zu ermitteln.
...
Warum sollte ein Moderator oder Betreiber das ermitteln dürfen, das ist doch schon lange rechtlich einfach und genau geregelt.
Wenn jemand seine Hasskommentare oder das Mobbing mit seinem richtigen Namen schreiben muss, dann überlegt er es sich vmtl. doch anders. Man kann ja dann sehr leicht ermittelt werden... Insofern hätte ich nichts dagegen, 80-90% allen Mülls würde sich vmtl. dann von selbst erledigen.
...
Ich Frage mich immer häufiger ob Kommentare wie der Deine aus Unwissenheit, Kalkül oder schlicht beruflichem Grund geschrieben werden.
Man kann auch so sehr leicht ermittelt werden, aber eben nicht für Legales. Die Zensoren möchten so Legales verhindern.

Naja.
Es würde überhaupt gar nichts bringen.

Man schaue nur, von wo aus kritische Stimmen oder auch richtig kranke Vögel sich im Internet bemerkbar machen.
Meist Videos, gedreht mit Palmen und nem fetten Pool im Hintergrund und das mit Content der im Dezember aufgenommen wurde. Das ist mit Sicherheit NICHT in Deutschland.

Die interessiert die Klarnamenpflicht somit eh einen Dreck. Whistleblower würden dann eben offiziell oder inoffiziell vom Ausland aus arbeiten.
Da bist du auf die falsche Fährte gelockt worden, um die geht es nicht. Es geht ausschließlich um die Selbstzensur des ganz normalen Bürgers.
 
Bei dem Thema Whistleblower bin ich bei dir. Beim Rest eher nicht.
Denn ob du dich jetzt im Internet Luckylappen (überall) heißt oder Heinz Ehrhardt. Am Ende bist du die gleiche Person. Und schon heute kann man, mit etwas Aufwand heraus finden, wer du bist.

Und ganz ehrlich wenn du dich hinter einem Pseudonym verstecken musst. Damit du deine ehrliche Meinung sagen kannst. Dann bist du das Problem und nicht die Klarnamenpflicht.

Sein wir ehrlich Anfang der 200er wollte die CDU/CSU auch einen "Internetführerschein" einführen. Ohne dem du garnicht ins Internet kommst. Man sieht was daraus geworden ist. Wobei man fairerweise sagen muss. Das wenn man sich die heutige Kultur/Umgang im Internet ansieht. War das wahrscheinlich keine so dumme Idee.
Und selbst wenn man überall gleich heißen sollte, wie soll man das dann rausfinden, sofern da keine Daten unerlaubt weitergegeben werden?
Über den Schreibstil kann man vielleicht Mutmaßungen anstellen, das war es dann aber auch schon.
Vielleicht ist das bei unkritischen Personen unproblematisch, die sowieso mit der Masse schwimmen, nur nette Fotos von Katzen posten usw.
Sobald du aber in Führungsverantwortung bist oder Kundenkontakt hast, wird seitens Unternehmen oftmals kritisch geguckt, da kann man gerade kaum noch etwas politisches posten. Klar kannst du das alles machen, du musst nur mit der Konsequenz leben, dass du halt ggf. deinen Job verlierst, weil denen die Meinung nicht passt.

Ein nettes Beispiel noch anheim, du bist bei einem politischen Thema sehr auf einer Seite unterwegs, mit Echtnamen kann das gerade in Großstädten mal eben passieren, dass deine Echtdaten dann beim politischen Gegner landen und die dir einen Besuch abstatten. Das ist eben leider schon x fach passiert. Und das sind dann Konsorten die nicht freundlich mit dir reden wollen.
 
Ich Frage mich immer häufiger ob Kommentare wie der Deine aus Unwissenheit, Kalkül oder schlicht beruflichem Grund geschrieben werden.
Man kann auch so sehr leicht ermittelt werden, aber eben nicht für Legales. Die Zensoren möchten so Legales verhindern.
Warum diese Wortwahl? Wieso wird jemandem der anderer Meinung ist, irgendwelches Kalkül unterstellt? Und ja, wenn da dein Name für alle sichtbar steht, dann überlegst du dir mit Sicherheit genauer, was du so ablässt.
 
@seppelchen
Weil es wie aus dem Lehrbuch von Dir ist. "Hasskommentare oder das Mobbing"
Dazu habe ich kein Kalkül unterstellt, ich habe drei verschiedene Vermutungen aufgestellt.
 
Vor allem einer bestimmten Partei, die sich sowohl für das Wahlrecht ab 16 einsetzte
Wo kommen wir denn da hin, wir brauchen viel mehr Gerontokratie!!
als auch über die "Fridays for Future" Kinder und Jugendliche massiv indoktrinierte.
Noch so eine Frechheit, diejenigen die die Scheiße ausbaden müssen gehen dafür auf die Strasse das wir den Planeten bitte ein klein wenig langsamer abbrennen. Diese Anmaßung!!
 
Ein nettes Beispiel noch anheim, du bist bei einem politischen Thema sehr auf einer Seite unterwegs, mit Echtnamen kann das gerade in Großstädten mal eben passieren, dass deine Echtdaten dann beim politischen Gegner landen und die dir einen Besuch abstatten. Das ist eben leider schon x fach passiert. Und das sind dann Konsorten die nicht freundlich mit dir reden wollen.
Es gibt ein prominentes Beispiel eines Journalisten (einst beim ORB/RBB tätig), der ein Pseudonym verwendete, auch um sein Privatleben und seine Familie zu schützen. Der wurde in der C-Zeit offensiv von Schlägertruppen der selbsterklärten "Antifa" bedroht. Und genau in dieser aufgeheizten Situation stattete ihm ein Team von Spiegel-TV einen "Hausbesuch" an seiner Privatadresse ab, und zeigte auf RTL ungepixelt das Klingelschild mit Klarnamen und Adresse! Er verließ dann das Land.

Das war offenkundig genauso beabsichtigt. Und das würde bei einer Klarnamenpflicht jedem drohen, der dann noch offen seine Meinung kundtut. Es geht nicht um Straftaten. Die könnten Behörden auch heute schon verfolgen. Es geht darum, Meinungsbekundungen durch erzwungene Selbstzensur zu unterbinden. Und das muß unabhängig von der jeweils vertretenen Meinung jedem Demokraten zuwider sein!
 
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