Nach Nokia-Patenturteil: Acer und ASUS stoppen PC- und Notebook-Verkauf in Deutschland

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Die Lizenzgebühren bewegen sich pro Notebook zwischen 48,-€ bis 55,-€, bei einem Notebook-Wert von 1000,-€.

Es ist nicht das einzige Patent, wo Notebookhersteller zahlen müssen☝️, daher auch die hohe Summe. I

Hinzu kommen auch noch einmal Urheberrechtsabgaben pro PC/Notebook in Höhe von 13,65€!



Quellen:


Alles zusammen, mag ja sein. Aber es geht jetzt hier, nur um HEVC. Fakt ist, mit der letzten Erhöhung sind es 0,24 $ umgerechnet 0,20 cent pro Gerät und ganz ehrlich so ein Aufriss deswegen. Wäre sinnvoller dem Kunden die Wahl zu lassen. Laptop kaufen und an HP oder sonst wen, die notwendige Gebühr von meinetwegen 1 Euro und man bekommt nen Bios/Firmware update oder eine Hardware-ID Freischaltung.
Wenn man bedenkt, alles nur um ein Gerät minimal günstiger erscheinen zu lassen, als die der Konkurenz.
 
Dazu kommen im Deutschland noch zusätzlich Abgabe an z.B. die GEMA, die für Speichermedien wie USB Sticks, HDDs, SSDs, Laufwerke und optische Medien fällig werden.
Vor allem die Begründung für diese Abgabe war ja geil! Nachdem man alles mit Kopierschützen verrammelt hatte, und deren Umgehen unter Strafe gestellt, hieß es auf einmal, daß die genannten "Leermedien" ja auch zum Speichern urheberrechtlich geschützter Werke benutzt würden....

Halt immer, wie es grade paßt....
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Alles zusammen, mag ja sein. Aber es geht jetzt hier, nur um HEVC. Fakt ist, mit der letzten Erhöhung sind es 0,24 $ umgerechnet 0,20 cent pro Gerät
Beleg?
 
Naja, wir haben in der Firma Dell Pro 16 Plus gekauft und die wurden im guten Glauben angeschafft, dass die IGP das volle Featureset unterstützt. So wie von Intel beworben. Faktisch ist das aber nicht so, wie man im oben verlinkten CB Artikel lesen kann. Und nun? Kommt Dell wohl damit durch…

Also ja, es wird auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.
Auf Asus und Acer - auf welche sich hier (sowohl im Artikel als auch im fraglichen Kommentar) bezogen wurde - trifft das aber nunmal nicht zu. Ergo tragen die hier ihre Streitigkeiten eben gerade nicht auf dem Rücken der Kunden aus.
 
Ist doch bei anderen Komponenten nicht anders, siehe HDMI. Da fallen die Lizenzgebühren auch erst beim Endprodukt an.

trotzdem wird displayport nicht verbaut sondern der teurere und schlechtere hdmi stecker

ich verstehe die seitenlange diskussionen nicht

asus und acer haben gestohlen. im grunde sollte sämtliche hardware beschlagnahmt und sofort zur firma reiswolf zur thermischen vernichtung.

verkaufsstop ist zahnlos. angesichts dessen dass die ware im wert steigt ist es besser für acer und asus

smartphone + android tablets sind zu 100% gebührenpflichtig für die medienmafia obowohl man nichts kostenlos herunterladen und abspeichern kann. da gibt es erhebliche barrieren. geld kassieren aber keine gegenleistung
 
Naja, wir haben in der Firma Dell Pro 16 Plus gekauft und die wurden im guten Glauben angeschafft, dass die IGP das volle Featureset unterstützt. So wie von Intel beworben. Faktisch ist das aber nicht so, wie man im oben verlinkten CB Artikel lesen kann. Und nun? Kommt Dell wohl damit durch…
Bei uns in der Firma hätte man die alle zurückgesendet, da ein wichtiges Feature fehlt.
Nur so lernen die Computerhersteller!
 
trotzdem wird displayport nicht verbaut sondern der teurere und schlechtere hdmi stecker
Weil der über den Umweg Fernseh-Standard leider der weiter verbreitete ist. HDMI war ja eigentlich nur geschaffen worden, um die Wünsche der "Content-Industrie" nach umfassendem Kopierschutz zu erfüllen und war damit im Grunde DP plus Kopierschutz-Murks. Später hat man diese "Features" dann auch dem DP "spendiert", damit dort keine bösen Raubmordkopierer das unverschlüsselte Signal abgreifen können.

Und darauf reagierten auch die Monitor-Hersteller, die ihre Monitore praktisch immer mit wenigstens einem HDMI bestücken, und DP nur sekundär. Von daher verwundert es mich auch, daß die separaten Grafikkarten heute meist 3 DP haben und nur eine HDMI.
 
Alles zusammen, mag ja sein. Aber es geht jetzt hier, nur um HEVC. Fakt ist, mit der letzten Erhöhung sind es 0,24 $ umgerechnet 0,20 cent pro Gerät und ganz ehrlich so ein Aufriss deswegen.

Nein, auch das ist falsch! Was Du meinst, ist die Erhöhung zum 01. Januar 2026 bei Patentpool Via Licensing Alliance (Via LA)!

Daneben haben wir auch noch Access Advance, die eine 25% Erhöhung der Lizenzkosten für Neukunden angekündigt hat für 2026.

Firma Nokia gehört nicht zu diesen beiden Patentpools, also Via LA oder Access Advance.

Das Problem ist die Fragmentierung des HEVC-Patentmarktes,

hierzu zählen Firmen wie InterDigital, Via LA, Access Advance und in diesem Thread genannte Nokia, um nur einige zu nennen!

Alle Pool-Lizenzen decken Nokias Patentanspruch nicht ab, man benötigt separat alle Patente.


@Rudi Ratlos jetzt weißt Du, weshalb er Dir keine Quelle genannt hat, weil es mit Patentinhaber Nokia nichts zu tun hat!

Jetzt bin ich aber wirklich hier raus.


 
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@Rudi Ratlos jetzt weißt Du, weshalb er Dir keine Quelle genannt hat, weil es mit Patentinhaber Nokia nichts zu tun hat!

Jetzt bin ich aber wirklich hier raus.


Ja, das hatte ich auch vermutet, als ich allein schon den Wiki-Artikel gelesen hatte.
Es liegt mir fern, die Milliardenunternehmen Dell, HP oder Asus hier als "unschuldig" zu charakterisieren. Sicher hätten sie das aktuelle Problem mit entsprechenden Zahlungen vermeiden können. Die Frage ist aber eben auch, was das für die Zukunft bedeutet, wenn immer mehr Trittbrettfahrer einen Teil vom Kuchen abhaben wollen, und Rechte geltend machen, die vielleicht gar nicht bestehen, was aber jahrelange Gerichtsprozesse bedeuten würde. Vermutlich haben sie die ursprünglichen Gebührenkassierer wie Mpeg-LA ausbezahlt, und darauf gesetzt, daß sie damit durch sind.

Wie lange und an wieviele neu aufploppende angebliche (oder echte) Rechteinhaber soll man denn noch zahlen bei einem Standard, der beginnend vor 20 Jahren entwickelt wurde und 2013 zum Standard erhoben? Zumal viele HEVC-Patente in der EU gar nicht gültig sind, oder längst ausgelaufen (siehe Wiki-Artikel dazu). Das hat was von Schutzgelderpressung: zahlt man erst mal, wird man sie nicht mehr los. Und die meisten Gerichte werden die Zahlungen sogar als Eingeständnis der Ansprüche werten.


Und ja, wir Kunden sind jetzt die Gelackmeierten, denn die Unternehmen können das "aussitzen". Was aber, wenn der Standard auf immer mehr Geräten deaktiviert wird? Es genügt ja ein Treiber-"Update", und meine Grafikkarte codiert nicht mehr in H.265. Dann stehe ich dumm da, denn selbst mit x.265 habe ich riesige Nachteile, weil das dann alles auf der CPU läuft. Ein 8-Minuten-Encoding-Job dauert dann schnell mal über eine Stunde.
 
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Da stellt sich doch die Frage: Wissen Milliardenkonzerne das nicht vorher und sorgen für dementsprechende Beschaffung der notwendigen Lizenzen?
Weil die Lizensierung im vergleich zu früher fragmentiert ist. Bei früheren Codecs gab es große Patent-Pools und man konnte sich relativ unkompliziert darüber alles notwendige lizensieren. Was halt auch für die Verbreitung essenziell war, da kein Unternehmen bock hat dutzende Einzelverträge auszuhandeln. Es ist kein triviales Unterfangen herauszufinden, wer jetzt welche Patente hält und ob man von denen überhaupt betroffen ist.
 
Der Videocodec betrifft doch dann auch Grafikkarten!

Bei Intel ab Iris (2016: Kaby Lake), bei NVIDIA ab VDPAU Feature Set H (2016: Pascal), und bei AMD ab VCN (2017: Raven Ridge). (AMD: Produkte auf Basis der AMF sind davon nicht betroffen.)

Im Umkehrschluss umfasst das Gerichtsurteil fast ausschließlich ein jedes Produktfolio von Intel und NVIDIA in den entsprechenden Gerätschaften von ACER und ASUS, welche seit dem Jahr 2016, respektive 2017 seitens AMD, veröffentlicht worden sind.

Was in viel konkreter gehandhabt werden muss, das ist die Tatsache, dass die gemeinten Codec-Standards in Produlten von Intel, NVIDIA und AMD implementiert sind: Daher müssten sie aus dem Rechtsstreit um ACER, ASUS und NOKIA entfallen.
 
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@Holzmann dein ASUS steht vor dem nichts 😀
 
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Das geile ist, das ich nichtmal mehr auf die Support-Seite meines Mainboards komme um Bios-Updates zu laden.
 
Kunden bekommen den vollen support und erreichen nicht mal die webseite.....
Wie weit dürfen die Firmen noch die Kunden verarschen?
Und darauf reagierten auch die Monitor-Hersteller, die ihre Monitore praktisch immer mit wenigstens einem HDMI bestücken, und DP nur sekundär. Von daher verwundert es mich auch, daß die separaten Grafikkarten heute meist 3 DP haben und nur eine HDMI.
DP ist fast nie Sekundär - fast immer Primär.
Viele Monitore unterstützen volle Hz Zahl nur mit DP.
 
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Ich meinte jetzt auch nicht das "Ranking" der Anschlüsse an einem Monitor, der sie alle hat. Sondern die Ausstattung überhaupt. Die günstigsten Monitore haben entweder nur einen HDMI, oder HDMI und VGA. Erst bei den besser ausgestatteten kommt DP dazu, aber meist auch nur einmal. DP-only gibts nach meiner Erfahrung gar nicht im Endkundensegment.

Ich hab hier einen LG, der sage und scheibe 4 Anschlüsse hat, aber davon nur einen DP. Dafür zwei HDMI und einen USB-C. Letzterer hat mich übrigens gerettet, denn der Mini-PC, den ich daran anschließen wollte, zeigte auf DP (!!), und HDMI nur mit reduzierter Auflösung und lächerlicher Wiederholungsrate das korrekte Bildformat (21:9). Zufällig sah ich, daß er aber auch an USB ein Videosignal ausgab, schaute nach, ob der Monitor das kann - und das paßte dann! Volle Auflösung, volles Format, volle Wiederholungsrate! Das war blanker Zufall, denn als ich den vor Jahren gekauft hatte, hab ich auf diese Funktionsart gar nicht geachtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, wir haben in der Firma Dell Pro 16 Plus gekauft und die wurden im guten Glauben angeschafft, dass die IGP das volle Featureset unterstützt. So wie von Intel beworben. Faktisch ist das aber nicht so, wie man im oben verlinkten CB Artikel lesen kann. Und nun? Kommt Dell wohl damit durch…

Also ja, es wird auf dem Rücken der Kunden ausgetragen.
Bei Dell steht:

GPU​


Hoher Durchsatz: ideal für die KI-beschleunigte Erstellung digitaler Inhalte und Videobearbeitung[9]

[9]Die Wiedergabe von HEVC-Inhalten (High-Efficiency Video Coding) auf dem System und auf einem externen Display sowie das Streaming von HEVC-Inhalten werden bei Konfigurationen mit separater Grafikkarte, integriertem 4K-Display, Dolby Vision, CyberLink-Blu-ray-Player oder Linux unterstützt. Für andere Konfigurationen erfordert die Wiedergabe von HEVC-Inhalten auf dem System einen separaten Kauf und Download der HEVC-Codec-Software oder von Media Playern von Drittanbietern.


Dell hat also sehr wohl darauf hingewiesen, dass bei iGPUs HEVC nicht dabei ist. Was man kritisieren kann ist, dass es nicht direkt im Text steht sondern in einer Fußnote detailiert zu lesen ist.

Cunhell
 
"Auf dem Rücken der Kunden" wird hier gerade garnichts ausgetragen. Bereits gekaufte Laptops von ASUS und Acer funktionieren meines Wissens nach genauso wie vorher. Wenn die Funktion bereits vorhanden ist muss da auch nichts "nachgekauft" werden. Von welchen Fakten redest du hier bitte?
Ich hab gerade erst ein Mainboard von Asus gekauft und würde gerne BIOS und Co. Update, erreiche aber die Support-Website wegen der Geschichte seit einer Woche nicht.
Also doch, das wird auch auf dem "Rücken der Kunden" ausgetragen. Asus sollte zumindest die Supportbereiche wieder erreichbar machen...

EDIT: Sehe gerade dass ich wieder draufkomme. Letztes Wochenende ging das noch nicht.
 
Ich hab gerade erst ein Mainboard von Asus gekauft und würde gerne BIOS und Co. Update, erreiche aber die Support-Website wegen der Geschichte seit einer Woche nicht.
Also doch, das wird auch auf dem "Rücken der Kunden" ausgetragen. Asus sollte zumindest die Supportbereiche wieder erreichbar machen...

EDIT: Sehe gerade dass ich wieder draufkomme. Letztes Wochenende ging das noch nicht.
Den Post hatte ich verfasst als es nur um die Verfügbarkeit der Hardware ging. Das ASUS zwischenzeitlich auch den Zugang zur Supportwebsite einschränken würde war da noch nicht absehbar.
 
Dell hat also sehr wohl darauf hingewiesen, dass bei iGPUs HEVC nicht dabei ist.
1. wer liest im Kleingedruckten? Man schaut nach, was die CPU mit iGPU kann, und da ist HEVC-Hardware-Unterstützung mit drin. Im Dell-Fertigprodukt nicht.

Und 2. schlimmer: Dell suggeriert, daß man die Funktionalität nachrüsten könnte. Kann man aber nicht, da alle diese "Lösungen" softwarebasiert sind, und auf der CPU laufen. Das mag bei der Wiedergabe noch halbwegs gehen, beim Encoding aber ist jeder Softwarecodec um ein Vielfaches langsamer und stromintensiver als Hardware. Gerade bei H.265
 

3. Update: Webseite von ASUS wieder online

Danke für die Info. Mein hinterlegter direkter Link für die Treiber meines Mainboards im Browser ist leider nicht mehr gültig. Aber kein Problem, suche und du wirst finden. Ob es generell bei den Treibern/BIOS anderer Produkte so ist, kann ich leider nicht sagen. Ich denke, ASUS hat die Zeit genutzt und die Websites überarbeitet :bigok:
 
1. wer liest im Kleingedruckten? Man schaut nach, was die CPU mit iGPU kann, und da ist HEVC-Hardware-Unterstützung mit drin. Im Dell-Fertigprodukt nicht.

Und 2. schlimmer: Dell suggeriert, daß man die Funktionalität nachrüsten könnte. Kann man aber nicht, da alle diese "Lösungen" softwarebasiert sind, und auf der CPU laufen. Das mag bei der Wiedergabe noch halbwegs gehen, beim Encoding aber ist jeder Softwarecodec um ein Vielfaches langsamer und stromintensiver als Hardware. Gerade bei H.265
Wenn auf der Webseite bei den Eigenschaften eine Anmerkung angeführt ist, sollte man die lesen. PC- und Notebookhersteller haben immer schon von den theoretischen Möglichkeiten der verbauten Hardware abgewichen. Nur bei den Herstellern der einzelnen Bauteile nachzusehen greift daher zu kurz.
Gerade wenn man größere Posten einkauft sollte man sich vorher genau ansehen, ob das gewünschte Ware wirklich alle gewünschten Eigenschaften aufweist, die man gerne hätte.
Und wenn man sich unsicher ist, muss man eben beim Hersteller der Hardware verbindlich nachfragen und sich die benötigten Eigenschaften schriftlich zusichern lassen.

Cunhell
 
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