Krankenkassen, Gesundheitssystem und Kostenstruktur (bitte keine Politik)

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Man kann einfach nur hoffen, dass man gesund bleibt. Weil, wenn man wirklich mal was hat, sind die Wartezeiten und alles drumherum so beschissen, dass es dann sowieso zu spät ist. :fresse:
"Warum sind Sie denn nicht früher gekommen? Jetzt haben Sie Krebs im Endstadium, der bereits gestreut hat!"

Ich werde auch zur Firmus wechseln. Hatte gestern mal den Vergleichsrechner angeworfen und kann immerhin 200€ pro Jahr an Beitrag sparen.
Dafür kann man sich schon wieder nen Privattermin unter den Nagel reißen oder Medikamente aus dem Ausland im Rahmen der gesetzlichen Grauzone mitbringen, für welche man hier wieder zum Arzt dackeln müsste, inkl. aller Nervigkeiten. :fresse:
 
Ja, die bkk Firmus kann man wirklich empfehlen. :fresse:

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Weil die Vergleichsplattform da in ihrem System ein paar Sterne weniger nach ihren Kriterien vergibt? Naja. Ich bin seit 7-8 Jahren bei denen und alles wurde immer zu meiner Zufriedenheit erledigt, auch wenn ich mal bei denen anrufen musste oder ähnliches nie ein Problem gehabt.
 
Ja, die bkk Firmus kann man wirklich empfehlen. :fresse:
Die gesetzlichen sind doch alle gleich beschissen.


Zu 99% haben sie die gleichen Leistungen, welche sie erbringen MÜSSEN und dann kommen die tollen "Bonusprogramme".
Hatte hier schonmal was zur Erfahrung mit der HKK bzgl. Zahnreinigung geschrieben...Nach zweiter schriftlicher Anfrage, weil auf die erste keine Antwort kam, kam nur zurück: "Nur im Rahmen unseres Bonusprogrammes erstatten wir die Zahnreinigung". Und die ganzen anderen Serviceleistungen können die sich genau so in die Haare schmieren, Terminvermittlung für Fachärzte und sonstiger Zirkus. Kommt doch meist eh nix bei rum, dass mal nen Termin vermittelt wurde. Ganz zu schweigen von der tollen App, die bei der HKK und AudiBKK bis auf das Logo 1:1 gleich aussehen und miserable Funktionen bieten, als wären die von der Schul-AG zusammengeflickt worden.

Ob da nun nen Stern mehr oder weniger ist, ist somit völlig egal.
 
Also GKV ist wohl die einzige Versicherung wo es egal bei welchem Anbieter zu 99% die gleichen Leistungen gibt.

Die Bonusprogramme sind ja zum Teil auch ein Witz.

Ich sehe da echt keinen Grund unnötig mehr zu zahlen
 
Die Bonusprogramme ignoriere ich komplett. Ist mir schon fasts zu blöd für 5€ Bonus da irgendwas auszufüllen.
 
Also ich bin voriges Jahr auch zur firmus gewechselt (war zuvor seit dem 15. Lebensjahr bei der IKK gesund plus). Hab beide verglichen, bei allen (außer homöopathischem Kram) war die firmus gleichwertig oder sogar besser (Zahnreinigung zB). Zahnreinigung war Ende letztes Jahr. Rechnung hochgeladen und kurze Zeit später war die Kohle schon da. Bisher bin ich absolut zufrieden und sehe es nicht ein, mehr als nötig zu zahlen - machen die Kassen ja nicht anders.
 
Bei uns war es in den alten Axa-Tarifen noch Standard, bzw. gab es gar keine ohne die Option. Habe aber bei den letzten internen Wechselangeboten auch gesehen, dass es nicht mehr in allen Tarifen drin ist, bzw. keine Standardleistung mehr.

Würde die Krise bekommen, wenn ich mich wegen jeder (Vorsorge-)Untersuchung bei nem Facharzt vorher beim Hausarzt reinsetzen müsste.

Für Männer gibt’s ja sowieso nur die urologische Vorsorge und da dürfen die GKVler auch ohne Überweisung hin. Hausärzte machen aktuell aber auch noch urologische Vorsorge. Das Prostatatasten fällt aber wohl bald weg.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Was in sehr vielen Fällen wahrscheinlich auch sinnvoll wäre. Manche rennen wegen jedem Wehwehchen zum Facharzt.

…wo wir wieder bei den zu vielen Arztkontakten wären. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde auch zur Firmus wechseln. Hatte gestern mal den Vergleichsrechner angeworfen und kann immerhin 200€ pro Jahr an Beitrag sparen.
Dafür kann man sich schon wieder nen Privattermin unter den Nagel reißen oder Medikamente aus dem Ausland im Rahmen der gesetzlichen Grauzone mitbringen, für welche man hier wieder zum Arzt dackeln müsste, inkl. aller Nervigkeiten. :fresse:
Aber nicht denken, dass man die Differenz zwischen den Zusatzbeiträgen netto mehr hat.
KK Beiträge zählen zu Vorsorgeaufwendungen und werden in der Lohnsteuer angerechnet.
Hast du weniger KK Beitrag, steigt damit deine Lohnsteuer.
 
Die Gehaltsabrechnung wird immer komplizierter 🤣

Ab diesem Jahr haben private Krankenversicherungen auf Elstam umgestellt. Dh. Die PKV meldet die Beträge ans Zentralamt für Steuern und der AG ruft es dort ab.

Da ich jährlich zahle und es auch so gemeldet wurde, hat das jetzt zur Folge, dass ich jeden Monat zu viel Lohnsteuer zahle, dafür im Zahlmonat, wo meine 9000 Euro PKV abgebucht werden, gar keine.
Ob das im Sinne des Erfinders war 🫣
 
Die Annahme ist natürlich, dass du reich genug bist und das alles egal ist :d
 
Jaja, die anderen sind immer die Bösen.
Hatte von der AOK letztes Jahr ähnliche Prangerbriefchen erhalten.

 
Lockangebot ist gut, selbst mit der Erhöhung sind sie noch die Günstigsten :fresse:
 
Da ich da nicht so fit bin, den Schritt nun aber gehen will, da das System der gesetzlichen Krankenversicherung - mit Dank nach oben - nicht mehr zu retten ist, die Frage, wie es sich verhält, wenn die aktuelle gesetzliche Krankenkrassen eine laufende Therapie (Zahn) bezahlt und man nun in die private KK wechseln will. Wird das zu Ende bezahlt oder erlischt das mit dem Tag des Wechsels? Wenn sie erlischt, weiß wer, wie das läuft mit der neuen PKV? Kann man dann dort weiter machen? Vermutlich dann natürlich mit Selbstbeteiligung oder so
 
Jaja, die anderen sind immer die Bösen.
Hatte von der AOK letztes Jahr ähnliche Prangerbriefchen erhalten.

Naja dazu meine Meinung:

Letztes Jahr gab es auch so ein Schreiben der hkk als ich gekündigt hatte. Allerdings nach Bekanntgabe der Erhöhung bei der BKK. Seine Kunden halten zu wollen ist erstmal nichts verwerfliches.

Und dann ist und bleibt so eine Aktion wie letztes Jahr bei der BKK mit der späten Erhöhung einfach unverschämt. Unerwartete Kostensteigerungen, so ein Blödsinn. Allein deswegen ist diese Kasse für mich gestorben, egal wie viel günstiger die als die hkk sind. Das Argument mit dem Sonderkündigungsrecht ist halt technisch gesehen erstmal korrekt, das mit dem Widerrufsrecht halt am Thema vorbei. Insgesamt ist mir die bkk einfach shady.

Am Ende tun die sich aber natürlich alle nichts, in der gesetzlichen KK bekommt man zum größten Teil das Gleiche. Also wer wirklich wechseln will braucht sich dann auch von so einem Schreiben nicht bange machen lassen und bekommt bei der BKK die normalen Leistungen. Und wenn ich schon von einer sehr teuren Kasse wechsle, dann sicherlich auch direkt zur günstigsten.
 
Und dann ist und bleibt so eine Aktion wie letztes Jahr bei der BKK mit der späten Erhöhung einfach unverschämt. Unerwartete Kostensteigerungen, so ein Blödsinn. Allein deswegen ist diese Kasse für mich gestorben, egal wie viel günstiger die als die hkk sind. Das Argument mit dem Sonderkündigungsrecht ist halt technisch gesehen erstmal korrekt, das mit dem Widerrufsrecht halt am Thema vorbei. Insgesamt ist mir die bkk einfach shady.
Klar war das abgedroschen ohne Ende von der BKK und mit Sicherheit auch gepokert von denen.

Dennoch reicht mir ein Jahr mit der HKK.
Miserable Kommunikation, schlechte Übernahme von "Zusatzleistungen" (Zahnreinigung nur per Bonusheft), plötzliche Nachforderung von Kleinstbeträgen von vor über zehn Jahren (die schon längst verjährt sind ; und wo die HKK noch nicht mal meine Krankenkasse war).
 
Die HKK ist intern auch nicht gerade bekannt für wirklich gute Prozesse. Wundert mich daher nicht.

Die AOK würde ich persönlich von allen am ehesten meiden. Pauschale Ablehnungen von Leistungen (obwohl sie zahlen müssten) usw.
Das kann sich zwar zu heute geändert haben, aber vor ein paar Jahren hatten die einen ganz miesen Ruf, innerhalb der Welt der Krankenkassen.
 
Klar war das abgedroschen ohne Ende von der BKK und mit Sicherheit auch gepokert von denen.

Dennoch reicht mir ein Jahr mit der HKK.
Miserable Kommunikation, schlechte Übernahme von "Zusatzleistungen" (Zahnreinigung nur per Bonusheft), plötzliche Nachforderung von Kleinstbeträgen von vor über zehn Jahren (die schon längst verjährt sind ; und wo die HKK noch nicht mal meine Krankenkasse war).
Ist ja auch völlig ok. Hatte bisher noch keine Probleme mit denen, hoffe das bleibt so.

Wollte hier auch nicht generell gegen die bkk wettern, aber die tun sich halt alle nichts, und mit dieser einen Aktion stach sie für mich negativ heraus. Am Ende muss eh jeder schauen mit welchen privaten Zusatzversicherungen er seinen need am besten abdeckt.
 
Da ich da nicht so fit bin, den Schritt nun aber gehen will, da das System der gesetzlichen Krankenversicherung - mit Dank nach oben - nicht mehr zu retten ist, die Frage, wie es sich verhält, wenn die aktuelle gesetzliche Krankenkrassen eine laufende Therapie (Zahn) bezahlt und man nun in die private KK wechseln will. Wird das zu Ende bezahlt oder erlischt das mit dem Tag des Wechsels? Wenn sie erlischt, weiß wer, wie das läuft mit der neuen PKV? Kann man dann dort weiter machen? Vermutlich dann natürlich mit Selbstbeteiligung oder so
Die Frage ist, ob du dann überhaupt eine PKV bekommen wirst und wenn ja mit welchen Ausschlüssen und Risikozuschlägen.
Die wollen sich ja kaum jmd reinholen, wo die Zähne schon eine laufende Baustelle sind.
Noch dazu gibt es die ersten Jahre meist eine Zahnstaffel.
 
Die Frage ist, ob du dann überhaupt eine PKV bekommen wirst und wenn ja mit welchen Ausschlüssen und Risikozuschlägen.
Die wollen sich ja kaum jmd reinholen, wo die Zähne schon eine laufende Baustelle sind.
Noch dazu gibt es die ersten Jahre meist eine Zahnstaffel.

Zähne sind top. Ist was mit dem Zahnfleisch und habe da noch 3 von 4 Reinigungen mit 6 Monate Abstand. Eigentlich nichts Großes.
 
Das muss die Versicherung einschätzen, wie sie das bewerten. Angeben musst du es zu 99% überall. Und wenn du aus der GKV raus bist, zahlt die natürlich nichts mehr.
 
Das muss die Versicherung einschätzen, wie sie das bewerten. Angeben musst du es zu 99% überall. Und wenn du aus der GKV raus bist, zahlt die natürlich nichts mehr.

Also wohl eher warten bis das durch ist. Dachte ich mir fast.
Bin ja „erst“ 37 und hatte sonst noch nie was. Eigentlich hatte ich gehofft, dass das daher alles easy peasy geht
 
Also wohl eher warten bis das durch ist. Dachte ich mir fast.
Bin ja „erst“ 37 und hatte sonst noch nie was. Eigentlich hatte ich gehofft, dass das daher alles easy peasy geht
Auch nach Beendigung dieser Sache, musst du das aber i.d.R. der gewünschten PV mitteilen. Die werden genau abfragen, was in den letzten Jahren war und darauf basierend den Beitrag oder Ausschlüsse konzipieren.
 
Auch nach Beendigung dieser Sache, musst du das aber i.d.R. der gewünschten PV mitteilen. Die werden genau abfragen, was in den letzten Jahren war und darauf basierend den Beitrag oder Ausschlüsse konzipieren.

Ja, das ist ok. Lügen werde ich da nicht
 
Die PVK will sogar jeden Cholesterinwert haben.
Habe eine Patienten, der zuletzt 900€ zahlen musste mit Anfang 60. Hat seine Selbstständigkeit aufgegeben. Nun mit Bürgergeld gibts da große Probleme.
 
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