[Kaufberatung] Gebrauchte HW für NAS / Server

siimm

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06.02.2026
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Hallo zusammen,

ich hab schon ein bisschen gelesen aber noch keine Lösung für mich gefunden.

Ich suche eine HW für ein NAS mit ein bisschen Hausserver (Aktuellere Variante vom T20).

Momentan habe ich ein Notebook mit OMV und Docker laufen, würde aber gerne mehrere HDD's mit BTFRS und Bit Rot erkennung / behebung nutzen.

Platztechnisch habe ich momentan 5-8 TB Daten auf verschiedenen Platten die ich auch mal zusammenführen / bereinigen muss.

Preislich hatte ich gehofft um die 200-300€ was zu finden.

Ist das realisitisch und was kann man da gutes nehmen?

Mfg Simm
 
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Prinzipiell sollte jeder Computer gehen, der Platz für mindestens 2-4x 3,5" (ab 2x 20-30TB Mirror) bietet und 32GB RAM kann und wenigstens einen freien pci Slot hat um eine Karte für 2-4 NVMe aufzunehmen. Gut wäre ein weiterer freier Slot für eine schnelle Nic. Gebrauchte Server mit ECC brauchen aber meist viel Strom, alternativ ein neues AMD System, eventuell sogar noch AM4 mit ECC (braucht mit integrierter Grafik AMD Pro CPU).

Nur bis Raid-1 geht btrfs, ZFS kann halt auch auch höhere Raid Level Raid Z1-3 stabil, Hybrid Pools und sicheres sync Schreiben und ist damit btrfs weit überlegen.
 
ZFS würde natürlich auch gehen.

Der Stromverbrauch beim normalen Rechner ist für nen Homeserver / Nas ja schon recht hoch denke ich.

Deshalb die idee etwas ähnliches wie den T20 von damals zu nehmen, der ist laut beschreibung ja recht sparsam und günstig zu bekommen aber viel zu alt inzwischen.
Gibt es eine etwas neuere alternative die gut zu bekommen ist und recht sparsam?

Prinzipell reicht momentan der Notebookserver (2TB SSD intern), aber ich muss noch eine größere Platte (5-8tb Extern, seltener in Nutzung) anschließen um meine Daten im Netzwerk zu haben.
Die möchte ich natürlich optimal mit Backup sichern, vorallem wegen Familienbilder.

Also 2 HDD mit Selbstheilung bei Bit Rot (oder brauche ich da 3?) und Backup oder 1 HDD mit manueller wiederherstellung aus 1-2 Backup (ebenfalls mit Prüfsumme)
 
Sowas?
Von ECC war nie die Rede oder?

Beitrag im Thema 'Die sparsamsten Systeme (<30W Idle)'



Lies dich mal in das Thema ZFS Snapshot und Replication ein.
Oder was TrueNAS so an Backup Optionen bietet.
Oder wenn du bei OMV bleiben willst.

 
Hallo zusammen,

ich hab schon ein bisschen gelesen aber noch keine Lösung für mich gefunden.

Ich suche eine HW für ein NAS mit ein bisschen Hausserver (Aktuellere Variante vom T20).

Momentan habe ich ein Notebook mit OMV und Docker laufen, würde aber gerne mehrere HDD's mit BTFRS und Bit Rot erkennung / behebung nutzen.

Platztechnisch habe ich momentan 5-8 TB Daten auf verschiedenen Platten die ich auch mal zusammenführen / bereinigen muss.

Preislich hatte ich gehofft um die 200-300€ was zu finden.

Ist das realisitisch und was kann man da gutes nehmen?

Mfg Simm
ich habe die eine nachricht gesendet, da ich in der beheizten garage noch einen supermicro server mit 8x8tb sas enterprise hdds stehen habe. vielleicht ist dieses system für deinen einsatzzweck interessant :-)
 
Gibt es eine etwas neuere alternative die gut zu bekommen ist und recht sparsam?
Den Fujitsu Celsius W580 (Power) für ~150-200 Euro inkl. 16GB ECC RAM (beim Kauf auf Xeon und ECC RAM achten). Realistischer Stromverbrauch je nach Konfiguration zwischen 5W und 25W. Ist aber auch schon recht alte Hardware - für deine Zwecke aber sicherlich ausreichend. Vorsicht nur beim Netzteil. Das Original ist recht laut hat aber einen proprietären 16 PIN Anschluss - es funktioniert für die erste Zeit aber gut und effizient ist es auch. Hier gibt es zur Not einen Adapter von Bojiadafast mt 2 Molex Anschlüssen für ~20 Euro bei Aliexpress, der gut mit Standard-ATX Netzteilen funktioniert.

Du brauchst prinzipiell keine 2 HDDs, denn RAID ist kein Ersatz für Backup, dennoch wären 2 HDDs im Spiegel-RAID und eine dritte HDD für ein externes Backup empfehlenswert. Das ist der stabilste Aufbau für so ein Home-Setup. Ein Cloud-Backup der wichtigsten Daten und Dokumente mit Restic auf kostenlose Cloud-Storages (z.B. pcloud) sichert dich dann noch mal zusätzlich ab.

Wenn du Proxmox auf einer Consumer SSD nutzen willst, würde ich übrigens das Logging abschalten, sonst ist das SSD Wearout relativ hoch. Von BTRFS kann ich übrigens auch nur abraten - meine persönlichen Erfahrungen damit waren eine Katastrophe. Seitdem ich ZFS nutze hatte ich keine Probleme mit exakt der gleichen Hardware.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für eure Infos.
Ich werde dann auf ZFS switchen.

Den Fujitsu schau ich mir mal an, der Server ist ein wenig groß wahrscheinlich auch nicht so stromsparend. Was braucht der?
 
@siimm
Den Fujitsu schau ich mir mal an, der Server ist ein wenig groß wahrscheinlich auch nicht so stromsparend. Was braucht der?
Das hatte ich zwar schon geschrieben, aber je nach Konfiguration 5W (ohne Festplatten und nur das Bare Minimum) - 25W (mit drehenden Festplatten, NVMe und ein bisschen Last drauf). Meiner Ansicht nach wirst du kaum ein System finden, das bei der gebotenen Leistung sparsamer ist und nicht von Arm kommt.
 
Hi sandreas,

danke für die Antwort, den finde ich auch gut und schaue nach einem in der Art.
Das nicht so stromsparend war auf den 19" 3HE Server bezogen den WebY mir angeboten hat.
 
+1 für den W580 bzw ähnliche Hardware auf Sockel 1151-Basis

ich habe den W580 vor einiger Zeit ebenfalls auf Empfehlung von sanandreas als meinen ersten "ordentlichen" Homeserver gekauft. Selbst mit dem "schlechten" E84 Netzteil (gibt auch E90 und E94 die im Idle deutlich effizienter sind) habe ich dort unter Truenas mit 2 SSDs (1x OS, 1x App), 1x16GB 2133 ECC und i3-9100 und ein paar kleinen, sparsamen Apps (PW-Manager, Backups, Media-Player, VPN) im "ready"-Betrieb (dh ohne aktive Nutzung aber sofort bereit wenn nötig) nur rd. 7-8w Verbrauch gemessen, mit 1x HDD und aktivem SMB-Share dann rd. 13-15w. Wie schon erwähnt gibt das Netzteil leider dieses typische PC-Lüfter-Surren von sich (was wohl bei den meisten Fujitsus so ist?) was lauter als die HDD im Idle ist - durchaus wohnzimmertauglich aber definitiv nichts wenn man in einer sehr ruhigen Gegend wohnt, darauf empfindlich ist oder im gleichen Raum schlafen möchte. Außerdem hast du ein hartes Limit mit 4x Sata (wo ich auch nicht all zu viele Adapter nehmen würde) bevor du das Netzteil wechseln musst. Ich würde außerdem empfehlen das Gehäuse ein wenig mit Bitumen, Klebeband, Gummi oder Stoff an den Kanten des Seitenteils auszukleiden weil sich manche Vibrationen übertragen aber das ist bei anderen OEM-Gehäusen meist auch nicht anders. Trotzdem war ich mit dem Gerät allg. zufrieden (grad bei einem Gesamtpreis von rd 240€) und es wurde nur ausgetauscht weil ich mehr Kerne und Hotswap-Bays haben wollte

Alternativ kannst du auch andere Hardware mit Intel 6-9th gen nehmen und selber was bauen. Boards mit C236-Chipsatz gibt es idR recht günstig und ein entsprechender i3 o. Xeon stemmt trotz seines Alters erstaunlich viel (ab 7th gen hast du auch eine sehr performante iGPU für Transcoding usw) und du kannst den Verbrauch dennoch auf 10-15w drücken, C246 ist etwas schwerer zu bekommen und die Xeons mit iGPU sind idR recht teuer aber du kannst den Verbrauch hier weiter klein bekommen. Statt des Fujitsus kannst du auch ein entsprechendes Mainboard von Lenovo nehmen und mit Netzteil-Adapter in ein eigenes Gehäuse bauen: im Lenovo Teile-Abverkauf nach Mainboards filtern, als Tabelle ("Download List") runterladen und nach "Workstation" suchen, dann findet man entsprechende Workstation-Boards mit LGA 1151(v1/v2), 2011, 1200 und manchmal sogar 1700 für kleine Preise.

Generell gilt bei "niedrigem Stromverbrauch" + ECC: wenn du nicht viel Leistung brauchst eher Intel mit i3 (sofern du ein Mainboard bekommst), AMD unterstützt zwar weitläufig ECC aber du brauchst eine eher teurere PRO-APU (zB 5655g o. 5750g) um das auch stromsparend zu realisieren, die normalen APUs (ohne 5 an dritter STelle, zB 5700G) haben keine ECC-Unterstützung und die normalen Ryzens brauchen im Idle durchaus 10-20w mehr. Nimm außerdem ein möglichst einfaches Mainboard (dh. kein X-Chipsatz bei AMD, Z bei Intel [aber ist sowieso hinfällig weil nur C und W ECC unterstützen]) und auch eher etwas "kleines" mit ITX/ mATX, kleinerer Spannungsversorgung und wenigen Anschlüssen und vermeide schnellen RAM, PCIe-Erweiterungskarten usw
 
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