[Kaufberatung] Schätzung der nötigen Leistung für folgende Programme (ML und wissenschaftliches Arbeiten)

ifixu

Neuling
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26.01.2026
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Moin!

Ich beschaffe aktuell leistungsstarke Laptops für folgende Anwendungen. Weiter unten poste ich 2 Hardwarekonfigurationen zwischen denen ich mich entscheiden muss. Dafür brauche ich eure Hilfe. Die Laptops sollen die nächsten 3-4 Jahre verlässlich Leistung bringen. Die Programme dienen zur Datenauswertung, wobei die Datenbasis häufig mehrere hundert Gigabyte groß ist. Aufwendige ML-Anwendungen werden ebenfalls gefahren. Mehr Details habe ich dazu allerdings nicht.

Programme:
  • Statistik:
    • R-Studio
    • G-Power
  • Geodatenanalyse
    • SatScan
    • QGIS
    • ArcGIS Pro
  • AI / ML
    • Net Logo

Laptop 1 - 1.800 EUR
  • Dell Pro Max 14 (MC14250), XCTO-Basis
  • CPU:
    Intel® Core™ Ultra 7 265H, vPro® Enterprise (24 MB, 16 Cores, 16 Threads, bis zu 5,30
    Ghz Turbo, 28 W)
  • Ram:
    32 GB: 1 x 32 GB, DDR5, 7500 MT/s, LPCAMM, Dual Channel, ohne ECC
  • GPU:
    NVIDIA® RTX™ PRO 500 Blackwell Generation, 6 GB GDDR7
    256-GB-M.2-2230-PCIe-4.0-NVMe-SSD, Klasse 35

Laptop 2 - 3.250 EUR
  • Dell Pro Max 14 Premium (MA14250), XCTO-Basis
  • CPU:
    Intel® Core™ Ultra 9 285H, vPro® Enterprise (13 TOPS NPU, 16 Cores, 16 Threads, bis zu
    5,40 GHz, 45 W)
  • RAM:
    64 GB LPDDR5x, 8400 MT/s
  • GPU:
    NVIDIA® RTX™ PRO 2000 Blackwell Generation, 8 GB GDDR7
    [400-BTLZ] 256 GB, SSD, TLC

Laptop 1 erscheint mir etwas schwach, um 3-4 Jahre durchzuhalten. Neulich meinte ein Mediamarkt Berater zu mir, dass 16 GB für WIndows Rechner absolut mehr als genug ist und 32 GB völlig übertrieben. Ich sehe die 16 GB als standard und 32 GB als großzügig, aber keinesfalls "völlig übertrieben".

Könnt ihr mir eine Einschätzung geben?

VG!
 
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Neulich meinte ein Mediamarkt Berater zu mir, dass 16 GB für WIndows Rechner absolut mehr als genug ist und 32 GB völlig übertrieben. Ich sehe die 16 GB als standard und 32 GB als großzügig, aber keinesfalls "völlig übertrieben".

Ausschlaggebend sind die Systemanforderungen der jeweiligen Programme. Ich habe mir mal eins herausgepickt: Systemanforderungen für ArcGIS Pro 3.6

Arbeitsspeicher/RAMMinimum: 8 GB
Empfohlen: 32 GB
Optimal: 64 GB oder mehr
 
Laptop 1 erscheint mir etwas schwach, um 3-4 Jahre durchzuhalten. Neulich meinte ein Mediamarkt Berater zu mir, dass 16 GB für WIndows Rechner absolut mehr als genug ist und 32 GB völlig übertrieben.
Der Mediamarkt Mitarbeiter hat recht. :ROFLMAO:
Der Unterschied ist nur "für Windows" ist nicht deine Anforderung.

Abgesehen davon könnte man den RAM vermutlich aufrüsten. Deine Systemangaben sind da allerdings leicht widersprüchlich, weil da steht "1x32GB", dahinter aber "Dual Channel". Wenn nur 1x32GB drinstecken, kann da aber Dual Channel nicht aktiv sein. Würde aber darauf hindeuten, das 1 Slot frei ist und du so nochmal 1x32GB dazustecken könntest.

Ansonsten wie kawanet schon geschrieben hast, guckst du am besten in die Anforderungen der jeweiligen Programme. Daraus sollte dann auch ersichtlich werden, ob eine dedizierte GPU nötig ist und/oder ob die überhaupt was bringt.

Laptop 1 erscheint mir etwas schwach, um 3-4 Jahre durchzuhalten.
Das ist grundsätzlich quatsch.
Wenn dir Laptop 1 jetzt ausreichen würde, dann reicht er dir auch in 3-4 Jahren noch. Wenn er dir nichtmehr ausreichen sollte, dann weil sich deine Anforderungen in der Zwischenzeit geändert haben. Und wie sich die ggf. ändern lässt sich idR kaum vorhersehen.
 
Bei Geodatenanalyse hängt der Bedarf von RAM und CPU-Leistung sehr davon ab was man damit genau machen will.

Allerdings kann man bei nahezu jedem Notebook den RAM relativ einfach erweitern, selbst wenn ein günstiges Notebook nur mit verlöteten 8GB RAM ausgeliefert wird hat es meist noch einen freien SO-DIMM Sockel mit Unterstützung bis 48GB so das man es problemlos auf 56GB RAM aufrüsten könnte.

Bei deinen beiden Notebooks fällt mir auf das bei beiden die SSD mit 256GB richtig mickrig ist. Die SSD kann man zwar auch relativ einfach selbst aufrüsten, 256GB ist wirklich winzig.

Ansonsten denke ich ist es das Beste wenn du die Leute die mit den Programmen warbeiten fragst was sie selbst denken das sie brauchen. Und vielleicht kann man auch aufgrund der aktuell genutzten Hardware eine Prognose wagen.
 
32 GB RAM sind für GIS‑ und ML‑Workloads eher die Untergrenze. 64 GB bieten deutlich mehr Zukunftssicherheit. ArcGIS Pro und ML profitieren außerdem stark vom verfügbaren GPU‑VRAM, weshalb die RTX Pro 2000 hier die sinnvollere Wahl ist.
 
Deine Systemangaben sind da allerdings leicht widersprüchlich, weil da steht "1x32GB", dahinter aber "Dual Channel".
Beim MC14250 ist das ein LPCAMM2 Slot und und somit nicht "normales" SODIMM
Beim MA14250 ist das fest aufgelöteter LPDDR5. Und beim MA14250 würde ich mich auch nach der Variante mit dem 265H erkundigen. Der Mehrleistung des 285H rechtfertigt m.E. nicht den Mehrpreis
Bei beiden Laptops wird die SSD laut Owner's Manual als CRU gelistet. Man darf sie also auch "offiziell" selbst wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage des Supports würde auch nicht außer Acht lassen.
 
Neulich meinte ein Mediamarkt Berater zu mir, dass 16 GB für WIndows Rechner absolut mehr als genug ist und 32 GB völlig übertrieben.
Mediamarkt Berater ist ein Oxymoron bei PC Hardware 😂

Durch die Speicherkrise ist halt in Hinblick auf Gaming aus 16 GB minimal, 32 GB Standard und 64 GB übertrieben mittlerweile 8 GB minimal, 16 GB Standard und 32 GB übertrieben geworden. Aber glaub nicht dem Marketing Geblubber, 32 GB sind immer noch Sweet Spot für Gaming und anspruchsvolle Aufgaben.

In Deinem Fall aber sind die Anforderungen höher und ich rate auch zu mehr RAM (kostest ja nichts hat man früher gesagt ^^). Statt Laptop wäre eine stationäre Workstation natürlich besser, aber das wisst ihr ja sicherlich. Und dass eine popelige 256 GB SSD sich nicht aus geht für eine Auswertung von mehreren hundert Gigabyte wurde ja schon gesagt.
 
Ich denke rundum sorglos wäre man mit einem Gerät wie: https://www.notebooksbilliger.de/lenovo+thinkbook+16p+gen6+21u00017ge+900357

pc225.jpg


Wenn die Aufgaben nicht allzu anspruchsvoll sind, tut es aber auch ein Gerät wie: https://www.notebooksbilliger.de/hp+victus+15+fb3194ng+876159

pc224.jpg


16GB sind natürlich nicht gerade üppig, aber prinzipiell kann man das Gerät auch auf satte 96GB aufrüsten. Laut Beschreibung hat es zwei SO-DIMM Sockel die mit jeweils 8GB belegt sind, sich aber mit jeweils 48GB belegen lassen.
 
@RealMax123

Witzbold...

Als größtes Manko entpuppt sich das minderwertige Display. Während Schwarzwert (0,28 cd/m²) und Kontrast (975:1) noch ordentlich ausfallen, lässt die Leuchtkraft stark zu wünschen übrig. Durchschnittlich 249 cd/m² können schon in manchen Innenräumen zum Problem werden.

Bei der Wartung ist etwas Vorsicht geboten. Zwar sind die Kreuzschrauben der Bodenplatte recht schnell entfernt, das Lösen der Halteclips erweist sich allerdings selbst mit einem passendem Werkzeug als eher schwierig.

Die recht wackeligen Scharniere könnten ebenfalls eine Überarbeitung respektive Optimierung vertragen. Ähnlich sieht es mit der Stabilität aus. Vor allem die Handballenauflage lässt sich bei kräftigerem Druck merklich durchbiegen.

Die Geräuschentwicklung würden wir als erwartungsgemäß bezeichnen. Im Modus „Standard“ agiert der 15-Zöller mit 29-31 dB (Idle) und 40-48 dB (Last) weder sehr leise noch sehr laut, sondern erreicht einen mittelprächtigen Pegel, der für die meisten Käufer auch ohne Headset noch akzeptabel sein dürfte.

Quelle: HP Victus 15

Von der knappen RAM-Bestückung mal ganz zu schweigen...
 
Lol, das Thinkbook kostet jetzt schon 2150€ ...

Egal, mit 64gb RAM und 1tb SSD für den Preis in der momentanen Situation P/L eigentlich okay.
 
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