[Sammelthread] Was ging dir heute auf den Keks? (Zusätzliche Threadregeln in Post 1 aktualisiert.)

Bäume Pflanzen heißt nicht das man diese nur in DE Pflanzen kann.
In Afrika wollen ein Bund aus Länder einen dicken fetten grünen Streifen Pflanzen und sind dabei Entschlussfreudiger als die meisten westlichen Länder. Man könnte sie dabei unterstützen.
Aber das muss nicht die einzige Möglichkeit sein das Geld Sinnvoll zu verwenden. Wenn dann sollte es ja um Ursachenbekämpfung gehen.

Eben, das sehe ich ja ganz genauso. 200 Sachen fahren und dafür nen Baum pflanzen, macht die Sache auch nicht wirklich besser.

Und na klar sind auch ein Großteil der Normalos dagegen, warum auch nicht?
Wenn ich mir für 60k nen Golf R kaufe (oder lease oder was auch immer) und damit 1x am WE im Monat über die AB ballern will, dann mache ich das nicht, weil ich das muss, sondern weil ich das will.
Oder wenn ich mit 160 schneller an die Ostsee will als mit 130.
Das eine ist Spaß, das andere ist Zeitersparnis.

Die Zeitersparnis bewegt sich im Bereich weniger Minuten. Dafür wird dann ein Vielfaches an Geld, Stress und CO2 verbrannt. Aber hauptsache beim Wocheneinkauf das Klopapier in nem anderen Laden geholt, weil es pro Rolle 2ct günstiger ist.

@Daunti
Klar ist das Bullshit. Ich vergesse immer, dass die Umweltaktivisten und FFF-Leute neben einem Dr. (mit summa cum laude) in Umweltwissenschaften auch noch einen Dr. (ebenfalls mit summa cum laude) in VWL haben und sie damit die einzigen sind, die die Gesamtwirkung einer Änderung in einem Bereich auf den anderen Bereich bewerten können.
Ich bin halt nur nen dummer Ing. Aber an der BW-Hochschule wird sowas natürlich vermittelt, schließlich trägt man da ja eh schon grün...

Diese ganze Umweltdiskussion können wir uns als Gesellschaft nur erlauben, weil wir keine (wirklichen) anderen Probleme haben und auch das nötige Spielgeld.
Auch wenn die Autolobby mit ihrer Schwarzmalerei gerne übertreibt, so ist das im Problem im Kern tatsächlich da.
Das Geld, was die Autoindustrie verdient, speist riesige Wirtschaftskreisläufe. (neben den fetten Portmonais der Geldgeber)
Und an diesem Geld hängt dann neben den direkten KFZ-Innovationstreibern auch der Maschinen- und Anlagenbau. Denn die treiben mit diesem Geld ihre Innovationen und diese Innovationen sorgen dafür, dass sie auf dem Weltmarkt bessere Produkte anbieten können. Daher finanziert die Autoindustrie also zum Teil die Exportwirtschaft.
Ohne das Geld wären also die Exportprodukte nicht mehr so wettbewerbsfähig.
Und der Spaß geht noch viel viel weiter. Und das ist das Problem, warum man da nicht mit der Axt rangehen sollte, sondern eben mit bedacht.
Das ganze ist ein Mikado-Spiel und da beschäftigt man sich am Anfang nicht mit dem unten liegenden Mikado (der Kern), sondern mit den oben drauf.
Wie gesagt, es wird nicht so heiß gegessen, wie andere es annehmen, da können aber schon Kleinigkeiten zu einem Butterflyeffekt führen.

Und der das Thema Homeoffice ist nicht ganz so easy. Wenn die Leute nämlich nicht mehr ihre Auto für den Weg von/zur Arbeit verheizen, dann kaufen sie auch weniger Autos.
Jetzt liegt der Trick darin, dass diese Minderwirtschaftsleistung kompensiert wird. Evtl. eben durch mehr IT-Dienstleistung, die es eben braucht.
Evtl. ist das ein Katalysator für den IT-Standort .de und damit ein Wegbewegen von der großen Abhängigkeit der (Auto)Industrie.
Was dann wiederum weniger Abhängigkeit von diesem Geldkreislauf hätte und man damit einfacher Änderungen in dem Bereich vornehmen kann

Diese Wirtschaft sind keinen einzelnen bubbles, die nichts mit einander zu tun haben. Das ist ein riesiger Haufen an Mikado-Stäbchen, bei dem es gilt, dass der nicht komplett zusammensackt.
Denn was bringt es einem, wenn wir tolle Umweltpolitik machen, aber in 10 Jahren alles den Bach runtergegangen ist und wird dann solche Typen wie den Regenwaldroder in Südamerika haben, der den ganzen Scheiß einreißt und um Energie zu erwirtschaften die z.B. aufgeforsteten Wälder als Brennmaterial verwendet.

Wie gesagt, wir können aktuell nur Umweltpolitik machen, weil wir mehr oder minder gute Wirtschaftspolitik machen.

Also, ja, das Tempolimit ist keine große Sache, aber dessen Negativfolgen können eine große Sache sein.
Diesen Unterschied soltest du bei der BW eigentlich auch schon gelernt haben. Der Einsatz des kleinen Fingers am Abzug deines G36 ist auch keine große Sache, aber trift du jemanden (gewollt oder ungewollt), kann dessen Wirkung (auf beiden Seiten) eklatant sein.
Es gibt immer einen trade-off und dieser sollte wohl durchdacht sein.
Daher auch der Hinweis mit der Entscheidungsfindung. Man trifft nicht einfach so Entscheidungen (das kannst du am Regal im Lidl machen), man bewertet die Vor-/Nachteile und trifft dann Entscheidungen.

Der Absatz ist nicht unwichtig, du hast Recht, dass hier viel zusammenhängt, was man auf den ersten Blick nicht auf dem Schirm hat. Dennoch gibt es da zwei Punkte zu bedenken: Die wirtschaftlichen Folgeschäden sind weitaus höher als dass, was wir heute sehen. Wenn Extremklima zunimmt, hat davon vielleicht die Baubranche was und die Klimaanlagenhersteller werden sich auch ganz dolle freuen. Viele andere jedoch werden dann ebenfalls untergehen. Von daher müsste hier eine drastische Änderung zum heutigen System her.

2: "Wie gesagt, wir können aktuell nur Umweltpolitik machen, weil wir mehr oder minder gute Wirtschaftspolitik machen." Nein, genau das ist der falsche Ansatz. Man kann auch gute Umweltpolitik machen, wenn man keine gute Wirtschaftspolitik macht. Viele umweltpolitische Projekte ließen sich viel günstiger umsetzen. Warum ist denn zB Kohle so billig? Weil sie bis zum erbrechen subventioniert wird. Da werden teilweise Milliarden Euro an "Subventionen" für ein paar Tausend Arbeitsplätze rausgehauen. Ein par Vorstände sind dann glücklich, die entscheidenden Politiker haben ihre Rente aufgebessert und ein paar Mitarbeiter müssen sich keinen anderen Job suchen. Auf der anderen Seite verhindert das viel mehr Arbeitsplätze in anderen Bereichen.

Umwelt und Wirtschaft sind keine Gegensätze. Umwelt und Gier schon.

In den Niederlanden sind sie tagsüber auf 100 gegangen. DAS ist dann in der Tat schon lästig, weil die LKWs auch auf dem Tacho so ihre 90 schaffen. Da hat man schon das Gefühl, beim überholen in einer verkehrsberuhigten Zone zu sein. Soweit muss es für meinen Geschmack nicht unbedingt gehen.

Ist doch super? Tempomat 95 und hinterher. Spritverbrauch geht nen Drittel runter und du bist vielleicht 20 Minuten länger unterwegs. So what?
 
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@FB07
Bist du Finanziell gerne im Mittelfeld oder möchtest du weiter nach vorne? Wie sieht es im Internetneuland mit der Geschwindigkeit aus? Lieber weiter vorne? Aber das mehr an Toten ist ok? Da reicht dir das Mittelfeld? Schwierige Argumentation wenn es faktisch auch um Menschenleben geht welche nicht zwangsläufig selber daran schuld sind. ;)

Vor 50 Jahren fand man die Sicherheit der Fahrzeuge auch schon toll. Als der Airbag eingeführt wurde applaudierte man wegen der gewonnenen Sicherheit. Jetzt sind wir auf einmal gut genug? Braucht es nicht mehr um weitere Tote zu verhindern?
 
Diese Statistik hat leider nur Niveau für den Stammtisch. Es spielen bei den Toten deutlich mehr Faktoren als die Geschwindigkeit mit rein. Außerdem ist es doch schon auch auffällig, dass speziell die Länder in denen fahren auf der Auto angenehmer ist als in Deutschland noch weniger Tote haben

Klar spielen andere Faktoren auch eine Rolle aber diese Todesfälle gab es bestimmt auch nicht nur auf den Strecken wo es kein Tempolimit gab. Von daher wird ein Tempolimit so gut wie garnichts verändern wenn es um die Verkehrssicherheit geht.

Von mir aus soll ein Tempolimit kommen aber dann nur auf 2-Spurigen Autobahnen alles andere ist für mich weiterhin Hirnrissig
 
Mitttelfeld ohne Tempolimit sagt für mich nur positives aus und zwischen Schweiz-Deutschland liegen nur 0,3 Punkte

Genau in anderen Ländern macht vielleicht Tempolimit Sinn aber hier in Deutschland weniger, weil wie du schon selber sagst sind die Straßen hier besser ausgebaut und die Autos sicherer unterwegs

Außerdem wie man sehen kann tötet 130 km/h auch.. Das heißt also nicht, dass Deutschland auf Platz 1 landen wird wenn ein Tempolimit kommt
Das Argument der Verkehrstoten ist in der Tat schwach, da Autobahnen nur vergleichsweise wenig Verkehrstote verursachen. Viel interessanter ist zum Beispiel, dass der Verkehr mit Tempolimit flüssiger läuft und daher auch ohne Straßenausbau viel mehr Autos auf derselben Straße fahren können. Auch die ganzen Stau aus dem Nichts-Phänomen nehmen deutlich ab.
 
[Gekürzt]


Ist doch super? Tempomat 95 und hinterher. Spritverbrauch geht nen Drittel runter und du bist vielleicht 20 Minuten länger unterwegs. So what?

Nein, einfach nein. Warum soll ich 95 Fahren, wenn auch 190 gehen? Weils wieder irgend nen Grüner so will oder die Leute, die einfach zu Blöd sind über 100 zu fahren? Warum muss ich mich den "Schwächeren" anpassen? Spritsparend schnell fahren geht auch, das sehe ich bei meinem Fiesta ST.

Deutschland war mal für Fortschritt und Innovation bekannt, nicht für Verbote und Begrenzungen.
 
Ich bin mit meinen vier Philips HUE zufrieden.
Gesteuert werden sie über einen Echo Dot 3Gen.

Bridge wäre hier Pflicht, da wir die Wohnung mit Google Home zugepflastert haben und damit zufrieden sind.

Ich bräuchte 4 weiße und 2 Color, theoretisch eine davon mit mehr als 800lm, was es aber nicht gibt. 4 White Ambiance E27 + Bridge + Dimmer für 70 klingt eigentlich in Ordnung. Die Color könnte ich ja als Paket bei ner Aktion nachkaufen.
 
Nein, einfach nein. Warum soll ich 95 Fahren, wenn auch 190 gehen? Weils wieder irgend nen Grüner so will oder die Leute, die einfach zu Blöd sind über 100 zu fahren? Warum muss ich mich den "Schwächeren" anpassen? Spritsparend schnell fahren geht auch, das sehe ich bei meinem Fiesta ST.

Deutschland war mal für Fortschritt und Innovation bekannt, nicht für Verbote und Begrenzungen.
Es gehen aber nur 100, es sei denn, du fährst nachts. Leute sind auch nicht zu blöd, über 100 zu fahren. Und ich glaube nicht, dass du mit 190 spritsparend fahren kannst, es sei denn, dein Auto hat 20 Gänge.

Mit jeder Innovation kommen auch Beschränkungen. Zumindest bei denen, die bei unsachgemäßer Anwendung gefährlich sind. Deswegen darfst du vor einer Schule nicht 190 fahren, das ist verboten. Wäre das jetzt innovativ, da 190 zuzulassen?
 
@FB07
Bist du Finanziell gerne im Mittelfeld oder möchtest du weiter nach vorne? Wie sieht es im Internetneuland mit der Geschwindigkeit aus? Lieber weiter vorne? Aber das mehr an Toten ist ok? Da reicht dir das Mittelfeld? Schwierige Argumentation wenn es faktisch auch um Menschenleben geht welche nicht zwangsläufig selber daran schuld sind. ;)

Vor 50 Jahren fand man die Sicherheit der Fahrzeuge auch schon toll. Als der Airbag eingeführt wurde applaudierte man wegen der gewonnenen Sicherheit. Jetzt sind wir auf einmal gut genug? Braucht es nicht mehr um weitere Tote zu verhindern?

Ok dann noch eine Grafik, guck mal wie die Zahl zwischen 1990-2019 rapide gesunken ist

Von daher ja die Autos sind mittlerweile toll was Verkehrssicherheit angeht und es kommt auch jedes Jahr mehr an Sicherheitsfeatures




Verkehrstote_qhp7ra.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Bridge wäre hier Pflicht, da wir die Wohnung mit Google Home zugepflastert haben und damit zufrieden sind.

Ich bräuchte 4 weiße und 2 Color, theoretisch eine davon mit mehr als 800lm, was es aber nicht gibt. 4 White Ambiance E27 + Bridge + Dimmer für 70 klingt eigentlich in Ordnung. Die Color könnte ich ja als Paket bei ner Aktion nachkaufen.
Habe vor kurzen auch auf Hue umgestellt. Ebenfalls Google Home. Eigentlich wollte ich nur 2 Leuchten, nun sind Hue im Bad/Wohnzimmer komplett :d
Die Teile sind schön teuer, aber m.M.n. hat Hue hier ein super Ökosystem.
 
Ja, das scheint schon am besten zu sein. TP-Link zickt gerne mal rum, die Steckdose ist nicht so intelligent, wie sie sein sollte. LIFX sieht auch interessant aus, aber ist sau teuer. Hue scheint das beste Gesamtpaket zu bieten.
 
Ist doch super? Tempomat 95 und hinterher. Spritverbrauch geht nen Drittel runter und du bist vielleicht 20 Minuten länger unterwegs. So what?

Ich habe gerne Sicht nach vorne, ich fahre nicht hinter LKWs, wenn es sich nicht vermeiden lässt. 100 statt 130 hat die Strecke schon spürbar "verlängert". Irgendwann ist es auch mal gut. ;)
Das ich hinter dem LKW ein Drittel Benzin spare, halte ich für frei erfunden. Dann würde der Wagen noch 5 Liter Super benötigen, sehr unwahrscheinlich mit Dachbox und Radträger auf einem SUV. :ROFLMAO:
 
@Tempolimit: Könntet ihr bitte in den Auto-Thread gehen?
 
Spritsparend schnell fahren geht auch, das sehe ich bei meinem Fiesta ST.
WTF? Höhere umdrehungen. Mehr Kraftaufwand wegen Luftwiederstand mach dein Auto Spritsparender? Verrat uns bitte wie du die Naturgesetze aushebelst. ;)

@FB07
Mhm... Nach der Richtgeschwindigkeit auf 130kmh ging es schon runder. Interessant, interessant. ;)

Wie wurde diese Statistik eigentlich gemacht? Wann war Wiedervereinigung? Sieht irgendwie nicht aus als wäre ein Sprung nach oben, da ja einige Bundesländer dazu kamen in denen garantiert auch Unfälle passierten. Ein Tatsächlicher Sprung passiert irgendwie erst etwa 3 Jahre später und dieser ist minimal.
 
Ich habe gerne Sicht nach vorne, ich fahre nicht hinter LKWs, wenn es sich nicht vermeiden lässt. 100 statt 130 hat die Strecke schon spürbar "verlängert". Irgendwann ist es auch mal gut. ;)
Das ich hinter dem LKW ein Drittel Benzin spare, halte ich für frei erfunden. Dann würde der Wagen noch 5 Liter Super benötigen, sehr unwahrscheinlich mit Dachbox und Radträger auf einem SUV. :ROFLMAO:
Gut, das ist persönliche Vorliebe, kann ich verstehen.

Ich habe den Vergleich selbst einmal gemacht, von daher kann ich sagen, dass der Unterschied ziemlich gering ist. 130 konntest du vorher ohnehin nicht durchgängig fahren, von daher war eine Zeit von 1:30 für 150 km realistisch. Bei 95 hinterm LKW habe ich die Strecke in 1:45 geschafft. Und ja, der Spritverbrauch war tatsächlich knapp ein Drittel geringer. Allerdings kein SUV.

Den SUV mit 6 Liter Super mit Dachgepäckträger und Radträger bei 130 km/h möchte ich aber auch gern mal sehen ;)
 
Was ich zum Thema Tempolimit sonniger fände wäre erstmal zu ermitteln wie viele und wie lange tatsächlich mehr als 130 Fahren. Rein vom Gefühl her (was man so selbst auf Autobahnen mitbekommt) sind es sehr wenige die lange bzw generell über 130 fahren. Jetzt aufm Weg zur Ostsee und zurück war ich mit 150 sehr oft der einige und musste viel links fahren, weil der Rest gefühlt 120 fährt. Warum also sinnlos Kraft und Unmut aufwenden, wenn es doch vermutlich nur wenige % der Autofahrer überhaupt trifft und somit wenig bringt?
Mir ist ein Tempolimit Wurst, aber ich denke es gibt weit wichtigere Dinge um die man sich kümmern sollte. Auch im Zuge der CO2 Einsparung...
 
Weil die wenigen zB Staus verursachen, die wieder dafür sorgen, dass alle länger unterwegs sind und somit mehr CO2 rausblasen? Von dem Mehr an Geld und Zeit noch gar nicht geredet.
 
Mhm... Nach der Richtgeschwindigkeit auf 130kmh ging es schon runder. Interessant, interessant. ;)

Wie wurde diese Statistik eigentlich gemacht? Wann war Wiedervereinigung? Sieht irgendwie nicht aus als wäre ein Sprung nach oben, da ja einige Bundesländer dazu kamen in denen garantiert auch Unfälle passierten. Ein Tatsächlicher Sprung passiert irgendwie erst etwa 3 Jahre später und dieser ist minimal.

Richtgeschwindkeit kam 1980 wo es zu der Zeit ca. 17.000 Todesfälle gab und 5 Jahre danach ist es ca. auf 15.000 gesunken

Nach meiner interpretation ist hier die Helm- und Gurtpflicht viel bedeutender gewesen und nach den 90er die Weiterentwicklung der Fahrzeuge
 
@Dave223
Genau das was du beobachtet hast trifft ja auch die zu, welche noch schneller fahren und dann bremsen weil du mit 150 unterwegs bist. Dann kann durchaus der Zihamonika Effekt auftreten.
Es ist auch durchaus möglich, das sich etwas langsamere Autofahrer (außer die welche sogar LKW ausbremsen) sich an diese Geschwindigkeit anpassen, so wie die meisten auch 100 auf der Landstraße fahren.
In den anderen Ländern ist selten zu sehen das anderer Verkehrsteilnehmer stark langsamer unterwegs sind als das Tempolimit.
Möchte dazu sagen, das ich nicht speziell 130kmh präferiere!

Auch im Zuge der CO2 Einsparung...
Das hatten wir schon die letzten Seiten. Lies bitte noch einmal nach, dann weist du warum es nicht ganz so unwichtig ist für die Umwelt.
Zusammengefasst: Was man jetzt einsparen kann gibt uns nach hinten raus mehr Zeit um schwierigere und Langwierigere Projekte um zu setzen bevor es zu spät ist.

@FB07
Natürlich sind Fahrzeugtechnische Sicherheitssysteme das wichtigste. Hat auch nie jemand bestritten. Sicherheit ist aber ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren und Fahrzeugsicherheit ist nur eines.
Allerdings sind 2000 Tote weniger ja auch über die hälfte der heutigen gesamten Toten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@plutoniumsulfat das Argument gilt aber auch für die Langsamfahrer, die die scheinbar noch nie einen Reißverschluss benutzt haben, für die "blinken=rüberziehen"...

@Gorsi mag sein, nur sind das eben wesentlich (!) Weniger als die die eh schon langsamer (teilweise zu langsam) unterwegs sind. M.e. würde es immens Zeit und auch Co2 sparen, würde jeder einfach mal weniger im egotrip fahren und die Spuren so benutzen wie sie gedacht sind. Aber nein, in Deutschland ist zB die rechte Spur ja nur für LKWs und es reicht ja auch wenn ich 90 Fahren möchte.... Da gibt es noch unzählige weiter Beispiele, wie man auch so in Summe Zeit und wegen mir auch Co2 sparen könnte, nur dann man das eben nicht "erzwingen"....

Ich habe sie letzten paar Seiten sehr wohl gelesen.... Ändert aber nix dran, dass es auch Maßnahmen gäbe, die ebenso schnell umzusetzen gingen, aber niemand anfasst. Weil dabei eben auch die Industrie direkt zur Kasse gebeten werden würde. Und mag sein, dass dieses geringe Prozent was man mit Tempolimits einsparen kann in Summe was bringt, aber wäre es nicht sinnvoller erstmal die Großen Sachen (die teilweise auch nicht viel komplizierter umzusetzen wären) in Angriff zu nehmen?
 
Keks: Diese Tempolimit Disskusion und nein, man kann sie nicht überlesen, da man dazu genötigt wird es zu lesen/überfliegen.
 
@Dave223
Was ist das eigentlich für ein Argument etwas fallen zu lassen, weil etwas ganz anderes auch geht? Warum dann nicht beides? Wie ja schon beschrieben ist es kaum ein Aufwand. Politik muss sich nur einig werden. Mehr ist nicht zu tun.
Was für andere mögliche Maßnahmen kennst du noch welche nur eine einzelne Politische Entscheidung benötigen?

@SchneeLeopard
Ich schaffe es die hälfte im Autothread zu überlesen. hmmm. :p
 
@Dave223
Was ist das eigentlich für ein Argument etwas fallen zu lassen, weil etwas ganz anderes auch geht? Warum dann nicht beides? Wie ja schon beschrieben ist es kaum ein Aufwand. Politik muss sich nur einig werden. Mehr ist nicht zu tun.
Was für andere mögliche Maßnahmen kennst du noch welche nur eine einzelne Politische Entscheidung benötigen?

@SchneeLeopard
Ich schaffe es die hälfte im Autothread zu überlesen. hmmm. :p
Gegenfrage wo wird denn beides gemacht? Wo wird zB bei Kreuzfahrten die Tonnen von CO2 verballern etwas gemacht? Aktuell Gondeln die großen Schiffe durch die See (meine so gar nicht wirklich weit, sondern nur Mittelmeer/Ostsee) und legen effektiv nirgends an. Ist das sinnvoll? Wird da was unternommen?
Und "kaum Aufwand"... Schonmal ein Gesetzgebungsverfahren gesehen? :fresse:
Oder eines wo alle sich einig waren?

@plutoniumsulfat es ging darum, dass auch diese Maßnahmen CO2 sparen würden aber oft nicht wirklich funktionieren. U.a. weil es auch niemand kontrolliert.
Na ja, wenn normale Lücken da sind, keine Frage. Wenn es aber schon stockt, sind die "oh Gott, ich muss JETZT rüber" Stauursache Nummer 1.

Alles in allem kann ich dieses Ganze "wir müssen was für die Umwelt tun" absolut verstehen und unterstütze es auch. Was aber oft vergessen wird, dass an dem allem auch sehr viele Wirtschaftsbereiche und somit Arbeitsplätze und dergleichen hängen...
 
@Dave223

Auch bei normalen Lücken macht es keinen Sinn, weil es die Einzelspur effektiv verlängert. Kann ich auf meinem Arbeitsweg immer wieder sehen. Die letzten 100m vor der Engstelle fährt niemand mehr links außer die, dies ganz eilig haben.

Dein Arbeitsplatz bringt dir aber nichts, wenn du nichts mehr zu essen hast, weil kaum noch was wächst...
 
@Dave223
Die ersten Maßnahmen wurden schon getroffen. Es dürfen bsp. keine Schweröl Motoren mehr bei neuen Schiffen verbaut werden. Die Skandinavischen Länder haben auch schon regeln verfasst.
Ja gut, ist genauso "Einfach" um zu setzen wenn man wollte.

Der Politische Aufwand bleibt ja genauso gleich wie bei dem Kohleausstiegt. Sogar noch einfacher.

Wir werden keine Exportnation mehr sein, wenn die Empfänger mächtig Probleme bekommen. Dann ist es auch essig mit Arbeitsplätzen. Genau das ist eine Maßnahme welche sehr lange benötigt und die Zeit dafür muss man sich so lange anderweitig erkaufen. Die meisten Öko Leute sagen ja selber das dies ein Fließender Übergang werden muss in solchen Themen.
Investieren in moderne Technologien, welche ja auch sehr häufig die Ökologischen sind, bringt auch wieder viele Arbeitplätze. Da geht es mehr nur darum, das ältere Arbeiter schwieriger umgelernt werden können.
Wir hätten zum Beispiel viel in der IT auf zu holen. Der ausbau der Erneuerbaren, speziell Windkraft und Solar ist die letzten Jahre beinahe Grundlos so stark ins Stocken geraten. Es werden, trotz das Flächen vorhanden sind, kaum noch Windenergie aufbaut. Der Arbeitsplatzverlust in dieser Industrie scheint aber weniger zu Triggern.

Es war schon immer so das Berufsfelder mit der Zeit weniger wurden und man eine umstrukturierung benötigte. In England ganz stark die Stoffproduktion nach der Industrialisierung und die Abwanderung nach Asien heute. Die ganzen Ausgestorbenen Handwerkerberufe und trotz das wir mehr Einwohner geworden sind, scheint es dem Land und dem Arbeitsplatz Markt nicht geschadet zu haben.
Der Sektor Holzwirtschaft bzw Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion mit allen Anhängigen ist zusammen viel viel größer als die Fahrzeug und Energie Industrie und kann noch weiter ausgebaut werden sogar mit dem Ökologischen Touch. Wäre aber durch die Klimaveränderung ein Markt der ganz extrem darunter leiden würde wenn man nichts oder zu wenig macht.
 
Und mag sein, dass dieses geringe Prozent was man mit Tempolimits einsparen kann in Summe was bringt, aber wäre es nicht sinnvoller erstmal die Großen Sachen (die teilweise auch nicht viel komplizierter umzusetzen wären) in Angriff zu nehmen?
Nochmal wir wollen in der Summe auf 0 runter also lassen wir so eine Chance nicht liegen. Bzw wir sollten es nicht.
 
Nochmal wir wollen in der Summe auf 0 runter also lassen wir so eine Chance nicht liegen. Bzw wir sollten es nicht.

Auf 0 tote ? :d

Passiert vielleicht wenn demnächst Tempolimit 30 kommt anstatt 130 km/h :fresse:
 
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