Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
    Matrose Avatar von levis8
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    Standard Linux Mint 18.3 oder doch eine andere Distro?

    Hallo Leute,
    Ich bin schon seit einer Ewigkeit auf Linux umgestiegen und bin eigentlich sehr froh darüber. Ab und zu wechsle ich mal die Distro, hatte vorher Ubuntu, dann Linux Mint und seit ca. einem halben Jahr elementary OS 0.4 Loki. Schaut zwar gut aus, aber ich muss sagen, dass ich mit Linux Mint schneller gearbeitet habe. Würde wieder auf Mint 18.3 umsteigen, aber davor will ich mal hören, was ihr so für Ratschläge habt? Welche Distro bevorzugt ihr und wieso? (Windows User sind hochoffiziell aus der Diskussion ausgeschlossen hehe )

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  3. #2
    Bootsmann Avatar von Saeufer
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    Hi,

    ich bin gerade beim (wieder) umsteigen von Windows auf Linux.
    Getestet hatte ich auch erst Linux Mint 18.3, bin jetzt aber wieder bei Ubuntu 17.10. Mit Testwerte Budgie Desktop, wechsel aber evtl doch zu Cinnamon.
    Problem war/ist: Ich nutze ein Lenovo X1 Carbon mit Thunderbolt 3 Dock, das wird aber erst ab Kernel 4.13 "richtig" unterstützt. Mint ist (leider) noch bei Kernel 4.10.

    mfg

  4. #3
    Matrose
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    Standard

    Persönlich mag ich Rolling Release. Und so bin ich bei Arch. Wem die Installation zu schwer ist, der kann sich über das Projekt Anarchy Linux helfen. Einfacher geht es nicht. Von Manjaro, Antergos und weiteres, bitte die Finger lassen.
    Geändert von oBz245 (07.12.17 um 16:30 Uhr)

  5. #4
    Korvettenkapitän Avatar von Hammerhai
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    Zitat Zitat von oBz245 Beitrag anzeigen
    Von Manjaro, Antergos und weiteres, bitte die Finger lassen.
    Warum von Antergos die Finger lassen? Hast Du es Dir überhaupt einmal angesehen?
    Dann wüsstest Du, dass man es genauso leicht, wie Dein Arch-anywhere installieren kann. Es ist dennoch pures Arch, wenn man vom Login-screen und den paar abweichenden Hiintergrundbildern absieht.
    Geändert von Hammerhai (08.12.17 um 10:17 Uhr)
    Eure scheiß Stimmung – da seid ihr doch dafür verantwortlich!

  6. #5
    Bootsmann Avatar von Saeufer
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    Mal ganz naiv gefragt: Was ist denn an Arch so toll? Das es "schlank" ist, also wenig vorinstalliert() kann man ja theoretisch bei jeder Distro machen?


    mfg

  7. #6
    Korvettenkapitän Avatar von Hammerhai
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    Mir gefällt an Arch, dass es rolling Release ist, d.h. es muss nur einmal installiert werden, alles weitere erledigt man mit dem Updatemanager ("sudo pacman -Syu"). Man ist stets auf dem neuesten Stand, da man so gut wie täglich mit Updates versorgt wird. Zudem ist es aufgrund des schmalen Programmiercodes eine sehr schnelle Distro.
    "Schlank" ist relativ und liegt im Auge des Betrachters. Du willst ja sicherlich auch eine grafische Oberfläche haben wollen. Wenn Du z.B. "gnome" auf Arch installierst, werden dennoch diverse gnome-spezifischen Programme mitinstalliert, auch solche, für die man keine Verwendung hat.
    Aber who cares, Linux ist nicht Windows, unter Linux installierte Software verlangsamt das Betriebssystem nicht. Also nicht benötigte Programme einfach nicht nutzen oder deinstallieren.
    Geändert von Hammerhai (08.12.17 um 11:45 Uhr)
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  8. #7
    Kapitän zur See Avatar von Fallwrrk
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    Zum Einen ist es schlank, wie du schon sagst, aber von Haus aus und nicht erst nach viel Deinstalliererei. Dann ist es Rolling Release und Cutting Edge. Es gibt kein Versionssystem bei Arch und es bekommt die aktuelle Software immer als Erstes. Während du bei Debian bei GNOME 3.22 feststeckst, kommt das aktuelle GNOME bei Arch in ein Testing-Repo und kurz danach kannst du es installieren. Arch extrem einfach. Das Arch-Team kümmert sich um alle Bugs und Instabilitäten. Du musst nicht viel rumkonfigureren, kannst es aber wenn du willst. Und zu guter Letzt ist pacman wohl der beste Paketmanager überhaupt. APT etc. sind Gefrickel dagegen.

  9. #8
    Matrose
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    Zitat Zitat von Hammerhai Beitrag anzeigen
    Warum von Antergos die Finger lassen? Hast Du es Dir überhaupt einmal angesehen?
    Ja, ich kenne es und schreibe nicht ohne Grund etwa. Es lässt zweifeln das du es kennst. Den deine Worte stimmen nicht. Es ist mehr als nur "Login-screen und Hintergrundbilder". Es ist ein eigener angepasster Desktop und die Quellen sind passend angepasst. Also kann man von Original Arch nicht mehr sprechen.



    Zitat Zitat von Hammerhai Beitrag anzeigen
    Dann wüsstest Du, dass man es genauso leicht, wie Dein Arch-anywhere installieren kann.
    Wenn man nicht lesen kann, dann sollte man es lassen. Es heißt nicht mehr "Anywhere". Und lässt auch hier zweifeln das du das neue Projekt überhaupt kennst.

    Wie ein Kabarettistso schön sagt: Fresse halten.

  10. #9
    Korvettenkapitän Avatar von Hammerhai
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    angepasster Desktop? .... das ich nicht lache!

    Unterschiede Arch/Antergos / Linux Allgemein / bbs.archlinux.de

    im Archforum wurde darüber mal diskutiert.
    Geändert von Hammerhai (09.12.17 um 14:48 Uhr)
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  11. #10
    Matrose
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    Ich füttere kein Troll weiter.

    Grund: Aus deiner Verlinkung geht nichts hervor. Der Thread wird gesondert behandelt von der Community.

    Eigene Sache. Schau in den Quellen nach, dann sieht man es, das eigene eingetragen sind, Weiter sind bestimmte Dateien für den Desktop angepasst,
    Geändert von oBz245 (09.12.17 um 17:12 Uhr)

  12. #11
    Korvettenkapitän Avatar von Hammerhai
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    Antergos – Wikipedia

    @oBz245 ... wenn Du Dich so gut mit Arch und Antergos auskennst, dann berichte mal bitte, wo Antergos im Vergleich zu einem reinen Archlinux Veränderungen im Desktop vornimmt (wie Du sagtest einen angepassten Desktop).Am besten gleich mal bei Gnome, das habe ich nämlich auf Arch installiert, dann kann ich mir ja mal die Unterschiede ansehen.
    Dir zu Liebe kann ich aber auch einen anderen Desktop installieren.

    Die anderen Hintergrundbilder bitte nicht aufzählen, ich denke, dass wir uns einig sind, dass Antergos da vom Original abweicht.
    Ich bin jetzt wirklich gespannt .... !
    Geändert von Hammerhai (09.12.17 um 20:30 Uhr)
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  13. #12
    Flottillenadmiral Avatar von oooverclocker
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    Ich benutze hauptsächlich das normale Ubuntu, in der aktuellen Version mit Wayland und Gnome. Es macht mit Wayland bei der Wiedergabe von Videos im Vollbildmodus noch Zicken, aber man merkt meinem Gefühl nach deutlich, dass der Desktop bei jedem Bild perfekt gerendert wird, sodass kein Tearing auftritt.
    Man kann das zum Beispiel ganz einfach erkennen, indem man den Ufo-Test macht: UFO Test: Framerates Mit dem X-Server hatte ich da immer eine nicht so ganz regelmäßige Bildrate, sodass immer mal wieder Tearing im Bild war. Mit Wayland ist es nun komplett weg.

    Die Rolling Release - Distributionen finde ich von der Idee nicht schlecht, aber es gibt in der Praxis immer wieder bei einem Paket Rückschritte. Da möchte jemand einen Fehler beheben, und dann bricht z.B. die Leistung um 20 Prozent ein oder etwas anderes geht dafür kaputt. Die fallen dann tatsächlich nicht immer gleich auf und wenn man dann so ein Paket installiert hat, muss man es erst mal rausschmeißen und das alte wieder zurückholen.
    Deshalb hat sich für mich vor allem Ubuntu bewährt, weil es eine breite Softwareunterstützung hat, und weil es sich innerhalb von wenigen Minuten einrichten lässt. Da habe ich auch für mich persönlich die Erfahrung gemacht, dass es bisher am wenigsten Bugs hatte. Einzig OpenSUSE Leap und Debian Stable sind aus meiner Sicht stabiler gelaufen. Ich benutze übrigens keine LTS-Versionen über den gesamten Zeitraum, sondern immer die neueste Ubuntu-Version, weil sich weder alte, noch zu neue Pakete für mich bewährt haben.

  14. #13
    Kapitän zur See Avatar von ryzion
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    Mint gibt dir vermutlich die beste ootb Erfahrung. Ich benutze seit 10 Jahren arch, davor gentoo und bin sehr zufrieden. Gentoo ist auch nett, allerdings sehe ich den Grund nicht mehr eine Source Disto zu verwenden.

    Zum Thema Antergos: Als einzigen Pluspunkt kann ich die Installation sehen, die vielleicht 5 Minuten kuerzer ist. Ansonsten tust du dich schwer Support im arch Forum zu bekommen, welche imo eines der besten seiner art ist.

    Bleib bei mint, wenn du gute Erfahrungen gemacht hast. 18.3 bringt Flatpak und einen ueberarbeiteten Softwaremanager. Sogar ich ueberleg mir, ob ich auf meinen Laptop Mint spielen soll, anstatt arch...
    Geändert von ryzion (Gestern um 07:26 Uhr)
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  15. #14
    Korvettenkapitän Avatar von Hammerhai
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    Zitat Zitat von ryzion Beitrag anzeigen
    Zum Thema Antergos: Als einzigen Pluspunkt kann ich die Installation sehen, die vielleicht 5 Minuten kuerzer ist. Ansonsten tust du dich schwer Support im arch Forum zu bekommen, welche imo eines der besten seiner art ist.
    Da muss ich Dir vollkommen recht geben, allerdings muss man ja nicht unbedingt an die große Glocke hängen, dass man Antergos statt Arch installiert hat .
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  16. #15
    Kapitän zur See Avatar von Fallwrrk
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    Zitat Zitat von ryzion Beitrag anzeigen
    Gentoo ist auch nett, allerdings sehe ich den Grund nicht mehr eine Source Disto zu verwenden.
    Gentoo. Mehrere 1.000 Personen kompilieren exakt den gleichen Code auf exakt der gleichen Architektur und exakt den gleichen Einstellungen. Sinnloser kann man keinen Strom verschwenden.

  17. #16
    Matrose Avatar von levis8
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    Wow, hätte nicht gedacht, dass ich mit meiner Frage hier eine heiße Diskussion auslösen würde. Arch-Linux war auch eine Idee aber ehrlich gesagt bin ich schon aus dem "Alter" dem System "hinterherzulaufen". Wenn man sich gut auskennt, dann kann Arch sicherlich sehr geil sein aber momentan bevorzuge ich eine Distro die stabil laufen soll und wo ich nicht mehr viel machen muss....deshalb auch Linux Mint.
    Zum Ubuntu: Finde es nicht schlecht, aber Cinnamon mag ich momentan mehr und da ist Mint eben super.
    @Fallwrrk: Haha
    @ryzion: hab mich nun eh entschieden und Mint 18.3 schon am USB Stick drauf...die Installation mach ich gleich...wuhuu

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